Anmeldung:

Nutzer: Kennwort:
Weitere Themen:
Schlagworte:

Jugend forscht Landeswettbewerb in Magdeburg

Am 27.3 und 28.3.2019 durften unsere Teilnehmer des Regionalwettbewerbs in Halle ihre Projekte beim Landeswettbewerb in Magdeburg vorstellen. Hier fanden sich die Teilnehmer mit den ersten Preisen aus den 3 Regionalwettbewerben ein, um ihre Projekte der Landesjury und Vertretern verschiedener Sonderpreise vorzustellen. Die Konkurrenz hatte sich natürlich auch gut vorbereitet und viele waren bereits zum wiederholten Mal bei diesem Wettbewerb. So kam es schnell zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Fachsimpeln über die vorgestellten Problemstellungen und Lösungsansätze.
Die teilweise sehr nahe beieinander liegenden Leistungsniveaus machte es der Jury nicht leicht, eine Rangfolge der Projekte für die Preisvergabe zu ermitteln.

Unsere Jufos Leon Zeisler und Michel Graße konnten schließlich Fachgebiet Technik einen 2. Preis erzielen, ebenso wie Daniel Anders im Fachgebiet Physik einen 2. Preis erhielt.
Besonders gefreut haben sich unsere Jufo Neulinge aber auch über die vielen Sonderpreise. Für die Untersuchung zur Schwingungsdämpfung gab es gleich 3 Sonderpreise für Leon Zeisler und Michel Graße: den "Sonderpreise des VDI Bezirksvereins Magdeburg", den Sonderpreis "Studienseminar Kerchensteiner Kolleg des Deutschen Museums München" und den Sonderpreis P.M. Magazin". Für die Feldmühle konnte sich Daniel Anders über den "Sonderpreis Elektrostatik, Elektrotechnik und Mikroelektronik" freuen.


Wir gratulieren unseren Jufos zu diesen Erfolgen und wünschen Ihnen weitere gute Ideen für die nächste Wettbewerbsrunde.magd19c.jpg

Jugend forscht Regionalwettbewerbe Halle und Bitterfeld

Am 6.2.19 war es wieder soweit. 3 von derzeit 5 der aktiven Jufos am PGG konnten den aktuellen Stand ihrer Projekte am SLV Halle einer fachkundigen Jury präsentieren. Das erste Projekt gehörte Daniel Anders, eine Feldmühle für die Messung elektrischer Feldstärken. Für die Realisierung beschäftigte sich Daniel zunächst mit Fachbergriffen und Schaltplänen, welche in den Physikunterricht der JGS 12 gehören. Im Projekt nutzte er einen Mikrokontroller und selbst entwickelte Software zur Realisierung des Messgerätes. Damit kann man z.B. die unsichtbaren elektrischen Felder von Teppichen oder Gewitterwolken bestimmen. Daniel überzeugte die Jury und erreichte einen 1. Preis im Fachgebiet Physik und den "plus-MINT Sonderpreis für interdisziplinäre Projekte" des Vereins zur MINT-Talentförderung e.V. mit Unterstützung der Gisela und Erwin Sick Stiftung. Das zweite Projekt in Halle legten Leon Zeisler und Michel Graße im Fachgebiet Technik vor. Es hat sich aus einem früheren Projekt, dem fahrbaren Teleskop entwickelt. Sie befassten sich daher mit der Frage, welche Auswirkungen hat der Untergrund des Aufstellungsortes auf die Eigenschwingung des Teleskopes und kann man diese durch Hilfsmittel reduzieren. Mit High-Speed Kamera, Laserpointer und Videoanalysesoftware gingen sie dem Problem auf den Grund und überzeugten mit ihren Ergebnissen auch die Jury. Sie bekamen einen 1. Preis im Fachgebiet Technik und den "Sonderpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Halle".

 

Am 26.2. wurden 2 weitere Projekte in den Wettbewerb gebracht, dieses Mal in Bitterfeld. So wurde der Schokoladendrucker aus dem letzten Jahr weiter entwickelt und erhielt statt der Kolben- eine Zahnradpumpe. Das Jufoteam aus Philip Zincke und Hans Brockmann hatte u.a. schwierige Probleme mit der Dichtigkeit der Pumpe zu lösen. Dabei sollte sie auch einfach zerlegbar sein, z.B. für die Reinigung nach der Nutzung. Paradies Creme aus dem 3D Drucker war ein Teil der Vorführung zum Vortrag vor der Jury und wurde auch zum Titel eines Zeitungsartikels über den ganzen Wettbewerb. Sie erhielten hierfür einen 3. Preis.

So unsichtbar wie die HI Radiowellen, welche uns aus entfernten Spiralarmen der Milchstraße erreichen, so unscheinbar wirkte die -wenn auch sehr große - Hornantenne des Radioteleskopes von Alexander Herrmann. Leicht sollte sie sein, für eine Person transportabel und vor allem kostengünstig. Ihre riesigen Vorbilder hätten nicht durch die Tür gepasst und auch bei der beschränkten Standortwahl verlangten "Stör-"Sender wie Handys, WLAN Netze, IoT Geräte, Radiosender und vieles mehr die Entwicklung von HF-Filterelektronik und von Software zur Datenanalyse. Die gesuchte HI Linie wurde gefunden und die erfolgreiche Funktion nachgewiesen. Die Jury vergab hierfür einen 2. Preis.

 

Wir beglückwünschen die erfolgreichen Teilnehmer und wünschen viel Erfolg im Landeswettbewerb.

 

btf1.jpg 

 




Datenschutzerklärung