Die Baumaßnahme läuft - Bilder vom Baugeschehen

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1. Platz im Wettbewerbs THINK BAUHAUS

"Applaus, Applaus! Schüler der Klassen 6a und 6c haben den 1. Platz des Wettbewerbs THINK BAUHAUS! gewonnen! Der von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, in Kooperation mit schmuck2 und den Stadtwerke Halle GmbH, ausgeschriebene Wettbewerb richtete sich an Kinder und Jugendliche des Landes bis 14 Jahre. Die Schüler/innen konnten damit ein Preisgeld von 500 € einstreichen sowie eine plastische Umsetzung und Montage ihrer Entwürfe am Wasserturm Süd in Halle erzielen.
Die Einweihung der Kunstwerke findet am 31.08.2019 statt. Des Weiteren werden die Leistungen aller Wettbewerbsteilnehmer, das sind die Klassen 6a, 6b und 6c des Paul-Gerhardt-Gymnasiums, mit der Veranstaltung eines Kinderfestes am Tag der Einweihung und der Ausstellung aller Entwürfe gewürdigt. Die Schüler/innen haben zu dem Thema gearbeitet „Das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer – Entwurf einer eigenen Ballettfigur im Scherenschnitt“. Herzlichen Glückwunsch!"

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Schüleraustausch mit dem Gymnasium № 1 in Saratow / Russland

                         Unsere Fahrt nach Saratow vom 3.5. – 11.5.2019


Freitag/Sonnabend 3./4.5.:
Unsere Gruppe von 14 Schülern und zwei Lehrern, Frau Hultsch und Herr Ernst, trafen uns 7:30 Uhr am Flughafen Berlin-Schönefeld. Das Flugzeug nach Moskau flog um 9:25 Uhr. Nach gut zweieinhalb Stunden sind wir gut gelaunt in Moskau/Tscheremetjewo gelandet. Auf unseren Anschlussflug nach Saratow mussten wir 4 Stunden warten, aber die Zeit verging durch Passkontrolle, Terminalwechsel und Geldtauschen. Nach einem kleinen technischen Defekt in der Maschine sind wir dann endlich losgeflogen und nach weiteren 2 Stunden Flugzeit wohlbehalten um 19:30 Uhr in Saratow angekommen. Dort warteten auch schon unsere Gastfamilien auf uns. Jeder von uns fuhr mit seiner Gastfamilie nach Hause und verbrachte noch etwas Zeit mit ihnen. Bei uns gab es zum Abendbrot gleich den typisch russischen Borschtsch.
Am Samstag ist in Russland Unterricht, deswegen haben wir früh erst einige Unterrichtsstunden besucht. Danach gingen wir zum Theaterplatz, um die Stadtrallye durchzuführen. Wir wurden per Losverfahren in 3 gemischte Gruppen aufgeteilt. So haben wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern die Stadt näher kennengelernt. Wir mussten verschiedene Orte in der Stadt aufsuchen, Fragen beantworten und Aufgaben erfüllen, z. B. Wasser aus der Wolga holen. Nachdem am Ende alle Preise verteilt worden waren, hatten wir Freizeit.
                                                                                                                                             Tim Bartsch, 11a

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 Sonntag, 5.5.:
Am Sonntag unternahmen einige unserer Schüler zusammen mit ihren Austauschfamilien und den Lehrern eine Schifffahrt auf der Wolga. An dem Tag hatte Ksenia, eine der russischen Austauschschülerinnen, Geburtstag. Alle trafen sich in kleinen Gruppen in der Stadt, um mit Autos über die lange Wolgabrücke nach Engels zum gegenüberliegenden Wolgaufer zu fahren. Wir trafen uns auf dem Schiff, saßen dann alle beieinander, erzählten und genossen den Ausblick auf die Wolga. Als wir an einer entlegenen kleinen Insel Pause machten und das Mittagessen (Schaschlik) vorbereitet wurde, spielten die Deutschen gegen die Russen „Krokodil“ (Pantomime). Es war sehr lustig, und alle hatten sehr viel Spaß. Dadurch wurde die Stimmung noch besser, und man verstand sich noch besser als zuvor. Nachdem das Spiel dann zu Ende war, gab es Schaschlik mit Kartoffeln und Gemüse. Es war sehr lecker. Nach dem Mittagessen fuhren wir langsam zurück Richtung Anlegeplatz. Die Stimmung an Board war sehr toll. Zum Abschluss des Tages gab es am Nachmittag Tee und Kuchen für Ksenias Geburtstag. Entlang des Wolgaufers konnten wir die
typischen Datschen der Russen sehen, wie sie früher errichtet wurden. Es war erstaunlich, wie diese aussahen, da sie mittlerweile sehr verfallen wirkten. Der Tag war sehr schön, da man die Austauschschüler und deren Familien besser kennen lernen konnte.

 

Eine weitere Schülergruppe war am Sonntag im riesigen Einkaufszentrum „Olymp“ shoppen. Andere wiederum trafen sich im Stadtpark und besuchten in diesem einen Vergnügungspark. Anschließend unternahmen sie bei schönstem Wetter eine Tretbootfahrt auf einem nahe gelegenen kleinen See.
Nach diesen Erlebnissen kehrte die Gruppe in ein Café ein und vertrieb sich die Zeit mit diversen Spielen.
Am Abend besuchten einige von uns das Theater. Es wurde das Ballettstück „Don Quichotte“ gezeigt, welches einen großen Eindruck hinterließ.
                                                                                                                        Finn Schlieckriede, Willi Aulich, 9a

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Montag, 6.5.:
Am Montag wurden wir in der Schule Gymnasium Nr. 1 offiziell begrüßt. Die Schüler haben für uns ein Programm aufgeführt, welches sehr interessant war. Es wurde gesungen und getanzt. Am Ende hieß die Direktorin der Schule uns herzlich willkommen. Anschließend wurden wir von 2 Lehrerinnen durch das Schulgebäude geführt, die etwas über die verschiedenen Unterrichtsräume erzählten. Daraufhin besuchten wir das Schulmuseum, wo uns die Geschichte der Schule erklärt wurde. Im Anschluss aßen wir noch in der Schulcafeteria Mittag. Nach dem Essen fuhren wir mit dem Bus ins Gagarin-Museum, in welchem wir viel über das Leben des ersten Menschen im Kosmos erfuhren. Zum Abschluss fuhren wir zum Landeplatz von Gagarin, welcher sich ungefähr 50 km von Saratow entfernt im Steppengebiet befindet. Den restlichen Tag verbrachten wir bei unseren Gastfamilien.
                                                                                                                 Anh-Thu Fechner, Lea Drechsler, 11

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Tiergestütztes Lernen mit Hunden am PGG

Am 3. Juni 2019 kam Herr Möbius, ein Servicehundetrainer, mit seinem Hund Maggi zu uns an die Schule. Maggi ist 5 Jahre alt und ein Therapiehund. Der Servicehundetrainer und seine Frau machen diesen Job schon seit 2006. Es gibt viele Ausbildungsrichtungen für Hunde, z.B. den Blindenhund, den Spürhund und den Jagdhund/Wachhund. Die Hunde haben viele verschiedene Aufgaben, z.B. das Aufspüren von Menschen und Gegenständen (z.B. Drogen) oder den Blinden zu begleiten und zu schützen.
Es gibt viele Arten von Hunden, z.B. die kleinste Hunderasse, der Chihuahua und der größten Rasse, den Irischen Wolfshund. Wir durften mit dem Hund auch ein paar kleine Spiele machen. So konnten wir der kleinen Maggi das Futter durch einen Schlauch zuführen sowie auf einer Decke, die mit vielen kleinen Futterquellen versehen war, verstecken. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Herr Möbius hat uns auch viele wichtige Grundregeln gelehrt, die alle beim Umgang mit Hunden kennen sollten:
     1. Gehe nie nah an einen fremden Hund heran!
     2. Störe den Hund nicht beim Essen und Schlafen!
     3. Schau einem Hund nie starr in die Augen!
     4. Nimm dem Hund nie sein Futter oder Spielzeug weg!
     5. Begegne jedem Hund vorsichtig und mit Respekt!
In den 90 Minuten haben wir weitere wichtige Informationen, so z.B. über die Geburt, die Entwicklung und Ausbildung des Hundes erfahren.
Viele Menschen sagen, dass der Hund der beste Freund des Menschen ist.
Wir wünschen Herrn Möbius und seiner Maggi für die Zukunft alles Gute. DANKE!

                                                                                                                                             Silas Petzold, 5a

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Juniorwahl anlässlich der Europawahl 2019

Zu einer festen Tradition ist es an unserer Schule geworden, unsere Schülerinnen und Schüler bei anstehenden Wahlen diese wichtige demokratische Beteiligungsform selbst ausprobieren zu lassen. Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts werden vor allem die jüngeren Jahrgänge thematisch vorbereitet: Warum sollte man wählen? Was sind die Themen zur Europawahl? Wie finde ich heraus, welche Partei meine Interessen vertritt? Und wie wählt man überhaupt? All das sind Dinge, die im Vorfeld einer Wahl bearbeitet werden. Abschließend simulieren die Schüler dann den Wahlgang, indem sie mit den zuvor erhaltenen Wahlbenachrichtigungskarten im Wahlbüro einen Wahlschein entgegen nehmen und auf diesem in einer Wahlkabine abstimmen dürfen.


Wahlberechtigt waren zur Juniorwahl anlässlich der Europawahl die Schüler der Klassen 9-11. Von insgesamt 193 Wahlberechtigten machten 136 Schülerinnen und Schüler von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 70,47%.


Es entstand folgendes Abstimmungsergebnis:

 

Die Partei
FDP
Die Linke
Grüne
Tierschutzpartei
SPD
Freie Wähler
AFD

 

Sonstige
ungültig

26 Stimmen
19 Stimmen
18 Stimmen
17 Stimmen
12 Stimmen
11 Stimmen
7 Stimmen
7 Stimmen

 

18 Stimmen
1 Stimme

 

Das bundesweite Wahlergebnis sowie Informationen zum Projekt „Juniorwahl“ kann man unter https://www.juniorwahl.de/ einsehen.
                                                                                                                                               Kerstin Sperling

Interkulturelle und entwicklungspolitische Projekttage am PGG

Vom 14.-17.05.19 fanden an unserer Schule die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Projekttage in allen zehnten Klassen statt. Vom Dienstag bis Freitag arbeiteten die Schüler in Gruppen ihres entsprechenden Gastlandes. Diesmal waren Referenten aus Marokko, Vietnam, Togo und Senegal zu Gast in Gräfenhainichen.


Zu Beginn stand die Vermittlung von landeskundlichen Kenntnissen des Gastlandes im Vordergrund. Themen waren z.B. Kultur, Religion, Bildung, Geschichte oder Wirtschaft. Wir danken der Bezuschussung des Projektes durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Durch die Förderung von Engagement Global lag in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf entwicklungspolitische Zusammenhänge, da alle vertretenen Länder zu den sogenannten Entwicklungsländern zählen.


Einen besonderen Stellenwert hatte das landestypische Kochen mit den Referenten, welches bei den Schülern gut ankam. Es gab viele kulinarische Köstlichkeiten angefangen von vietnamesischen Frühlingsrollen bis hin zu gegrillten Fleisch aus Marokko.


Höhepunkt war die Präsentation am Freitag, in der die Schüler auf vielfältige und kreative Art und Weise Ihr Gastland vorstellten. Die erste Gruppe Senegal verdeutlichte einige schulische und kulturelle Aspekte des Landes. Anschließend wurde der Brunnenbau mit deutscher Technik thematisiert.


Das Programm aus Vietnam stellte einen Schüleraustausch in den Mittelpunkt, in welchem zwei unsere vietnamesischen Schülerinnen die Hauptrolle spielten, und gedanklich durch das Land die Reisegruppe begleiteten. Auch der Entwicklungsstand des Landes und auch das Problem des Klimawandels wurden angesprochen. Die interessante geschichtliche Perspektive war bei der Gruppe Togo zunächst wichtig. Anschließend wurde eine Marktszene dargestellt, in der deutlich wurde, dass Armut ein bedeutendes Thema in diesem Land ist. Auch Möglichkeiten der Linderung der Armut wurden aufgezeigt. Am Ende durfte die traditionelle Musik nicht fehlen.


Umrahmt von tollen Kostümen präsentierten die Schüler der Gruppe Marokko einen typischen Basar und einen originellen Tanz. Aber auch auf die Energieversorgung des Landes wurde eingegangen. Viel Mühe haben sich die Schüler und Referenten bei der Erstellung der Requisiten gegeben. Positiv war in allen Gruppen die Verwendung der landestypischen Sprachen. Ich hoffe, es hat allen viel Spaß gemacht.

                                                    D. Rumpold (Beauftragter für die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Tage)

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VIP-Treffen mit der Nobelpreisträgerin May-Britt Moser

Am 22. Mai 2019 begab sich der Ethikkurs der elften Klasse, unterrichtet von Frau Krüger, auf Exkursion nach Halle, um dort die Nobelpreisträgerin aus dem Jahr 2014 für Physiologie und Medizin, May-Britt Moser, zu treffen. Diese Exkursion war der Preis des Videowettbewerbs „Tierversuche verstehen“, in dem unser Kurs Erfolg hatte. Nachdem wir halb 10 mit dem Zug aus Gräfenhainichen starteten, kamen wir kurz nach um 10 in Halle an und fuhren kurze Zeit später mit der Straßenbahn zur Deutschen Akademie der Naturforscher – der Leopoldina. Dort wurden wir von den Veranstaltern des Wettbewerbs, sowie vom Vizepräsidenten der Akademie Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg freundlich begrüßt. Kurze Zeit später bekamen wir eine einstündige Führung durch die Leopoldina, in der uns die interessante Geschichte dieser Institution ausführlich präsentiert wurde. Wir erfuhren zum Beispiel, dass die Leopoldina die besten Forscher auf nationaler und internationaler Ebene zusammenführt um gemeinsam an der Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen, kulturellen, gesellschaftlichen Themen zu arbeiten. Wenn die Politik einen Ratschlag aus der Wissenschaft benötigt, so übernimmt das Gremium der Leopoldina die Aufgabe, zunächst eindringlich über eine Empfehlung zu diskutieren und diese dann zu veröffentlichen. Vor Kurzem gab es beispielsweise eine direkte Anfrage von Frau Dr. Merkel zur Messung der Feinstaubbelastung. Während des Mittagessens tauschten sich einige SchülerInnen mit Mitgliedern des Präsidiums, das an diesem Tag zusammenkam, über interessante Themen der Forschung und des Schulalltages aus. Schon hier bekamen wir auch Frau Moser das erste Mal zu sehen und machten, nachdem wir gegessen hatten, ein Gruppenfoto. 14 Uhr war es dann soweit: endlich konnten wir unsere Fragen an Frau Moser loswerden. Jeder Schüler des Kurses hatte die Möglichkeit eine Frage zu stellen, auf welche die Neurowissenschaftlerin ausführlich antwortete. So erfuhren wir viel über das generelle Auswahlverfahren der Tiere - in ihrer Forschung Ratten - welches sich vorrangig nach der Gesundheit richtet. Ebenfalls berichtete sie über schockierende Erlebnisse in ihrer Zeit als Wissenschaftlerin, welche sich glücklicherweise eher auf Momente beschränkten, in denen sie etwas für sie Selbstverständliches plötzlich nicht nachweisen konnte. Im Gegensatz dazu berichtete sie jedoch auch von den Momenten in denen Sie und die Mitarbeiter ihres Labors Sachverhalte entdeckten, mit denen sie nie gerechnet hätte. Sie erklärte, dass Ehrgeiz, Ausdauer und Neugier wichtige Eigenschaften sind, die sie zum Nobelpreis gebracht haben. Da sie ihre Recherchen an Ratten durchführt, erklärte sie zudem ausführlich, wie wichtig es ist, Tiere, an denen man Versuche durchführen möchte, ordentlich zu behandeln. Ihrer Meinung nach ist nur ein glückliches Tier ein hilfreiches Tier. Nach faszinierenden anderthalb Stunden, die durch die erfrischende und zugängliche Art von Frau Moser sehr angenehm waren, endete das Gespräch, welches dem ganzen Kurs mit Sicherheit einiges Lehrreiches auf dem Weg mitgegeben hat. Anschließend begaben wir uns zum ebenfalls für uns gesponserten Hotel, bezogen unsere Zimmer und genossen circa eine Stunde Pause. Als nächstes stand das Abendessen auf dem Plan, für welches wir in das Restaurant „Rote Soße“ gingen und dort ein unfassbar großes Pizzamenü bekamen. Abschließend waren wir in einer 3D-Blacklight Minigolfanlage, was einen schönen und lustigen Abschluss eines interessanten Tages in Halle bildete. Am Donnerstag, dem 23. Mai 2019, frühstückten wir um 9 und machten im Anschluss eine Stadtrallye der etwas anderen Art. Wir bekamen Tablets, welche quasi als Stadtführer dienten, und mussten abgebildete Orte finden und Fragen zu ihnen beantworten. Nun wissen wir alles über Händel, das hallesche Salz und architektonische Besonderheiten. Die Gewinnergruppe bekam tolle Preise, wie zum Beispiel eine Waffelbackmischung oder, passend zur Stadt, Hallorenkugeln. Daraufhin verabschiedeten wir uns von den Veranstaltern, bedankten uns für die tolle Zeit und fuhren dann mit der Tram zurück zum Bahnhof, von dem aus wir anschließend zurück nach Gräfenhainichen fuhren.
                                                                                                                        Julian Brauer und Pia Krüger

 

https://www.tierversuche-verstehen.de/nobelpreistraegerin-begeistert-schuelerinnen-und-schueler/

 

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Biologieexkursion der 6. Klassen nach Buchholz

Am 13.05.2019 fand die Biologieexkursion der Klassenstufe 6 nach Buchholz statt. Mit Bestimmungsliteratur, Windmesser, Thermometer und Lupen ausgestattet, wanderten wir bei sonnigem und warmem Wetter nach Buchholz. Dort angekommen, wurden Pflanzen und Tiere bestimmt und fotografiert. Einzelne Pflanzen am Feldrand nahmen die Schüler/innen für das Anlegen ihres ersten Herbariums mit. Aller 20 Minuten wurden Temperatur, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit gemessen. Nachdem wir uns die Kaulquappen im Buchholzteich angesehen hatten, ging es zurück zur Schule. Dort haben die Schüler/innen fleißig weiter bestimmt, Grafiken erstellt, Ergebnisse notiert und interpretiert. So endete ein gelungener Unterrichtstag als „Biologe“.

 

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Aus der Arbeit unserer Umweltschutz-AG

Am 11. April 2019 begaben sich die Mitglieder der Umwelt-AG (ganz klimaneutral per Fahrrad) auf den Weg nach Gröbern um zu erkunden, ob der bereitgestellte Brutplatz im Kirchturm schon bezogen ist. Bei wärmendem Tee und leckeren Pfannkuchen erklärte uns Herr Umlauft, als Mitglied des Nabu und Naturliebhaber, welchen Schwierigkeiten Raubvögel u.a. durch intensive Landwirtschaft und den heimischen, unbekümmerten Pestizideinsatz ausgesetzt sind. Dies zum Anlass nehmend wurde im Gröberner Kirchturm eine Brutstätte für Falken und Schleiereulen erbaut, die zum Zeitpunkt unserer Exkursion leider (wahrscheinlich aufgrund der Witterungsbedingungen) noch nicht bezogen waren. Dennoch war es erfreulich zu sehen, dass sich einige Menschen um das Wohl der in der Dübener Heide lebenden Tiere bemühen und Initiativen ergriffen haben, diese zu schützen. Wie schon Erich Käster wusste: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Wir danken dem Naturpark Dübener Heide für die Unterstützung und hoffen, dass sich im Gröberner Kirchturm mittlerweile ein Falkenpärchen eine gemütliche Brutstätte eingerichtet hat.

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Ein paar Blümchen für die Bienchen


Der Sommer steht vor der Tür, momentan können die Bienen (vor allem die wilden, die es in puncto Nahrungsbeschaffung nicht mehr ganz so leicht haben) noch in allerhand blühenden Sträuchern und v.a. Obstbäumen den süßen Blütennektar ernten. Im Sommer gibt es, durch immer weniger Blumenwiesen, die allzu oft dem „englischen“ Rasen weichen müssen, Unkraut-Vernichter und Monokultur auf den Feldern nicht mehr so viele Blütenstände, wie die Wildbiene bräuchte. Sie ist vom Aussterben bedroht. Albert Einstein mahnte schon: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“. Der Honigbiene geht es zwar blendend, da sich immer mehr Menschen dazu entschließen, Bienen zur Honiggewinnung einzusetzen, diese ist jedoch nicht so vielseitig im Einsatz wie die Wildbiene und auch nicht so flexibel. Ein klarer Fall für die Umwelt-AG. An einem schönen sonnigen Nachmittag wurde ein Teil unserer Grünfläche auf dem Schulhof umgegraben und mit bienenfreundlichem Blumensamen bestückt. Nun heißt es: gießen und geduldig hoffen auf den Bienenschmaus im Sommer.

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Berufsorientierung an der Unteroffizierschule des Heeres

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c erhielten das Angebot einen Tag in die Ausbildungsmöglichkeiten der Bundeswehr in Delitzsch hinein zu schnuppern. Nach einem gemeinsamen Antreten führte uns Hauptfeldwebel Weide, ein Offizier der Luftwaffe, zunächst zur Station „Leben im Feld“. Hier konnten die Zubereitung von Essen, das Feuermachen mit einfachsten Gebrauchsgegenständen, das Schlafen im Zelt sowie Tarn- und Ausspähmöglichkeiten erprobt werden. An der nächsten Station hieß es die körperliche Fitness an der Hindernisbahn zu testen. Jungen sowie Mädchen gaben hier ihr Bestes beim Überwinden von Wänden oder Überspringen und Durchqueren von Gräben. Da wir nun so langsam ein Gefühl vom Leben bei der Bundeswehr hatten, galt es nun noch den Schlachtruf der Gebirgs- bzw. Feldjägertruppe zu lernen. Mit einem dreifachen „Horrido – Joho!“ drückten wir schließlich unseren Teamgeist fortan aus. Noch vor der Mittagspause erfuhren wir wichtige Informationen vom Sanitätsdienst der Bundeswehr, bevor wir zu Kartoffelsalat und Hackfleisch zum Mittag eingeladen wurden. Anschließend stand das genaue Betrachten und Ausprobieren der Großgeräte/Einsatzfahrzeuge auf dem Plan sowie ein Vortrag zu den Studier- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr. Zum Ende des ereignisreichen Tages erhielten wir noch Einblicke in eine Offizierstube und die Schüler durften die Einsatzkleidung testen. Schnell stellten sie fest, dass hier viele Kilo die normale Fortbewegung erschweren.


Voll positiver Eindrücke fuhren wir am Nachmittag zurück in die Heimat und so mancher grübelte nun, ob eine Ausbildung bei der Bundeswehr nicht auch eine Option wäre. Eine Teilnahmeurkunde für eine eventuell folgende Bewerbung hat nach diesem Tag jeder Schüler in der Tasche.


Wir bedanken uns recht herzlich bei der Karriereberatung der Bundeswehr in Wittenberg, die uns diesen Tag ermöglicht hat sowie für die Durchführung des Tages bei den Mitarbeitern der Unteroffizierschule des Heeres in Delitzsch.
                                                                                                                                              Kerstin Sperling 

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Eröffnung der Ausstellung von Schülerarbeiten aus dem Kunsterziehungsunterricht

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Neue Oberstufenverordnung

Zum nächsten Schuljahr ist eine neue Oberstufenverordnung in Kraft getreten. Eltern und Schüler können sich unter den nachfolgenden Links über den aktuellen Stand informieren:

 

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https://mb.sachsen-anhalt.de/start/detailansicht/news/neue-oberstufenverordnung-kernpunkte-in-der-uebersicht/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=871474bcf18c2346e24e2bf4756ae211

Erste Hilfe leisten – Leben retten

Am 2.05.2019 und 3.05.2019 absolvierten die Schülerinnen und Schüler der Klas-senstufe 8 einen Erste Hilfe Lehrgang. Von den theoretischen Grundlagen zur Ein-haltung einer Rettungskette, über die Herzdruckmassage, stabile Seitenlage bis hin zum Verhalten in Katastrophenfällen, lernten die Schüler ein breites Spektrum der Ersten Hilfe kennen. In praktischen Einheiten sollten die Achtklässler ihr erlerntes Wissen in Partnerarbeit oder am Modell anwenden. Hierbei bereitete das Anlegen der Verbände den Schülern besonders viel Spaß. Anfängliche Unsicherheiten und Berührungsängste konnten so abgebaut und neue Fertigkeiten erworben werden. Am Ende des Lehrgangs erhielten alle Teilnehmer einen Erste Hilfeschein.
Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter der Johanniter, die den Erste Hilfe Lehr-gang an unserer Schule ermöglicht haben.
                                                                                                                                           C.Hübner

Wertegala zum Projekt „DENK-MAL-WERTE“

Vor gut einem Jahr haben wir gemeinsam mit dem Verein „DENK-MAL-WERTE e.V.“ unseren Schulwert „Gerechtigkeit“ gewählt und diesen in Form eines Denkmals gebaut. Nun waren Vertreter des Projektes unserer Schule als Dankeschön nach Berlin-Karlshorst in die Aula der Katholischen Hochschule für Sozialwesen zu einer Wertegala eingeladen. Unter anderem durfte Laura Kassandra Koppenhöle aus der Klasse 6c mitfahren, die unser Denkmal entworfen hatte. Besonders für sie war es ein prägender Nachmittag, da ihr Modell auch in einer anderen Schule Anklang fand, umgesetzt wurde und auch die Teilnehmer in Berlin ein Denkmal nach ihrem Muster „erbauten“. Vor Ort konnte man mit den Projektverantwortlichen die Weiterführung der Idee besprechen sowie neue Impulse sammeln. Während wir unser Gerechtigkeitskonzept vorstellen konnten, erhielten wir nützliche Tipps, wie nun auch die Schüler in das Projekt einbezogen werden können, die neu an unsere Schule kommen.
                                                                                                                                         Kerstin Sperling

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Sicherheit im Straßenverkehr

Alle Schülerinnen und Schüler nehmen täglich am Straßenverkehr teil, sei es zu Fuß oder auf dem Rad. Dabei ist die Orientierung im oft unübersichtlichen Miteinander auf den Straßen nicht immer leicht.
Deshalb absolvierten die Sechstklässler des Paul-Gerhardt-Gymnasiums am 15.04.2019 einen Verkehrssicherheitstag, den die „Verkehrswacht Oranienbaum“ an unserer Schule ausgerichtete. Hierbei übten unserer Schülerinnen und Schüler praxisnah das Anfahren und Halten mit einem Fahrrad, die Vorfahrtsregeln sowie die Regeln im Kreisverkehr oder in Einbahnstraßen. Das Handzeichengeben trainierten sie ebenso wie den Bremsvorgang an Haltelinien. Dabei galt es stets, die Fußgänger und andere radfahrende Schüler zu berücksichtigen. Auf den Schulterblick legten die Ausbilder von der Verkehrswacht ein besonderes Augenmerk, da dieser im Alltag leider viel zu oft vernachlässigt wird.
Somit wurden alle Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen im Straßenverkehr sensibilisiert, um verantwortungsvoll und sicher ihren Schulweg beschreiten zu können.

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DAS GARTENREICH IM KLIMAWANDEL

Am 8.04.2019 ergab sich für sechs Schüler der 10. und 11. Klasse die Gelegenheit am 1. Gartenreich Forum in Wörlitz teilzunehmen. Neben den drei Dessauer Gymnasien, der Gesamtschule im Gartenreich wurden die Schüler des Paul-Gerhardt-Gymnasium vom Veranstalter ausdrücklich am Anfang begrüßt. Durch zahlreiche Referate zum Themen Klimaänderung, Ökologie, Denkmalschutz oder Anpassungsstrategien wurden wir auf den neusten Stand der Wissenschaft gebracht. Demnach kann diese Veranstaltung als Beitrag zur Schärfung des MINT-Profils angesehen werden.


Der Direktor des Umweltbundesamtes Dr. Harry Lehmann führte uns in einem sehr interessanten Vortrag in die Klimaforschung in Sachsen-Anhalt ein. Er begründete den menschengemachten Klimawandel u.a. anhand von zunehmenden Dürren, Hochwässern, Orkane und Starkregenereignissen sowie einer veränderten Artenvielfalt (Anwachsen des Schwimmfarns.) Die Auswirkungen des Klimawandels wurden für das Dessauer-Wörlitzer Gartenreich anhand zahlreicher Bilder detailliert dargestellt. Die Referenten waren sich meist einig, dass es im Gartenreich ohne Vorsorge-, Abwehr- und Anpassungsstrategien zukünftig nicht gehen wird. Konkrete Maßnahmen blieben aus unserer Sicht etwas vage.

                                                                                           D. Rumpold (Fachlehrer für Geographie und Sozialkunde)

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JIA Exkursion zur Hochschule Anhalt (Anhalt University of Applied Sciences)

Nachdem die Schüler*innen der Junior-Ingenieur-Akademie, einem Wahlpflichtkurs der JGS 9 am PGG, im Herbst ein Tagespraktikum an der Kunsthochschule in Halle absolviert hatten, stand am 4.4. und 5.4.19 ein Zweitagespraktikum zum Thema CAx an der Hochschule Anhalt im Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen auf dem Programm. Am Standort in Köthen empfing uns am ersten Tag Herr Prof. Schulz und fragte unsere Kursteilnehmer, wer von ihnen ein Ingenieurstudium in Betracht ziehen wolle. Natürlich war die Vorstellung, was ein Ingenieurstudium beinhaltet, noch nicht so richtig klar. Daher wurde uns im ersten Teil das Berufsbild und das Studium an der Hochschule kurz vorgestellt.

 

 

Danach kam gleich die erste Berührung mit der Praxis. Herr Kral stellt uns sein persönliches Projekt, eine Roboterspinne, als Beispiel für einen ingenieurtechnischen Entwicklungsprozesse vor. Von der Idee zum Design und von Simulation zur Realisierung war es ein weiter Weg und letztlich erfolgte die Optimierung über den Bau von mehreren Versionen. Computer sind bei diesem Prozess heute nicht mehr wegzudenken. Wichtig sind dabei u.a. CAD (Computer-Aided Design) und CAM (Computer-aided manufacturing). Im nachfolgenden CAD-Projekt durfte jeder Teilnehmer unter Anleitung am Computer einen besonderen Kreisel nach Maßvorgaben am PC designen. Da die JIA Kursteilnehmer*innen schon vorher etwas Übung mit 3D Programmen hatten, konnte das Ziel unter Anleitung von allen erreicht werden.
CAM stand am nächsten Tag bei Herrn Prof. Landenberger und seinen Mitarbeitern auf dem Programm, denn der Kreisel sollte nun mit einer CNC Maschine erstellt werden, welche so auch in der Industrie im Einsatz wäre. Zunächst wurden ein paar Grundlagen der CNC-Sprache vermittelt und am Beispiel von Initialen konnten die Teilnehmer*innen eigene CNC Programme schreiben und simulieren. Danach wurde uns vermittelt, dass der am Vortag designte Kreisel in der erstellten Form nicht in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann. Fertigungstechnik nennt sich das Fachgebiet und auch hierfür wurden wir an eine Spezialsoftware herangeführt, welche uns in der Simulation zeigen konnte, ob der geplante Fräsvorgang überhaupt möglich ist oder die mehrere 100 tausend Euro teure Maschine beschädigt hätte. Anschließend konnten wir den Entstehungsprozess an der Maschine beobachten und jeder konnte einen Wendekreisel mitnehmen.
Natürlich haben wir in der kurzen Zeit nur einen kleinen Einblick in die Tätigkeiten eines Ingenieurs gewonnen, aber uns wurde klar, dass wohl fast jedes technische Produkt die durchgeführten Arbeitsschritte erfordert. Ingenieure werden gebraucht und was es dazu braucht, kann man hier lernen.
Wir danken Herr Prof. Landenberger, Herr Prof. Schulz und ihren Mitarbeitern für die gute Betreuung. Ebenso danken wir Herrn Prof. Brutscheck und Frau Bracio für die gute Vorplanung. Auch Herrn Götze danke wir für die sichere Fahrt nach Köthen und zurück.
Gern möchten wir im nächsten Jahr wieder kommen.

Erster Spatenstich für Ersatzneubau

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Am 1. April war der langersehnte erste Spatenstich als offizieller Startschuss für die Bauarbeiten am Ersatzneubau am Standort Haus III. Nach den Grußworten vom Landrat des Landkreises Wittenberg, vom Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen und vom Schulleiter wurde gemeinsam mit dem künftigen Bauleiter der symbolische erste Spatenstich ausgeführt. Am Standort Hainmühlenweg entsteht in den kommenden 17 Monaten für eine Gesamtinvestitionssumme von 3,2 Millionen Euro ein moderner, barrierefreier, zweigeschossiger Anbau mit insgesamt 12 Unterrichtsräumen, einem Speisebereich und einer Bibliothek. Finanziert wird die Maßnahme über das Förderprogramm Stark III und den Landkreis Wittenberg.

 

   

 

 

Schüler treffen Nobelpreisträgerin

Tierversuche verstehen - Pressedienst: 01.04.2019


Münster/Halle (Saale), 1. April 2019. Das Paul-Gerhardt-Gymnasium aus Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt holt sich den Dreifach-Sieg im Videowettbewerb „Triff die Nobelpreisträgerin“ der Informationsinitiative Tierversuche verstehen. Die Erstplatzierten treffen am 22. Mai in Halle an der Saale die norwegische Nobelpreisträgerin Prof. May-Britt Moser.
Die Entscheidung über das beliebteste Schüler-Video zum Thema Tierversuche fiel bei einer Online-Abstimmung auf der Webseite der Initiative www.tierversuche-verstehen.de. Während sich die Erst- und Zweitplatzierten schon früh von der Konkurrenz absetzen konnten, wurde es für den Drittplatzierten in den letzten Stunden noch einmal spannend.
Mit 860 Likes setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Ethikkurses der 11. Jahrgangsstufe des Paul-Gerhardt-Gymnasiums in Gräfenhainichen durch. Der zweite Platz ging mit 728 Likes an die Klasse 10c derselben Schule. Den Dreifacherfolg komplettierte die Projektgruppe der Klasse 10b/10c (288 Likes). Sie setzte sich in einem spannenden Endspurt um den dritten Platz gegen die 12. Klasse der Gesamtschule des Leonardo da Vinci-Campus (246 Likes) aus Nauen durch.
Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, ein Video zu produzieren, in dem sie sich mit dem Thema Tierversuche auseinandersetzen sollten. „Obgleich das Thema Tierversuche nicht zwingend zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler gehört, bildet sich eine jede Schülerpersönlichkeit blitzschnell eine Meinung: Tiere für Versuche zu gebrauchen, das darf nicht sein! Im Laufe der Auseinandersetzungen wird diese vorschnelle emotional gelenkte Entscheidung jedoch rasch relativiert“, berichtet Pia Krüger, Ethik-Lehrerin vom Paul-Gerhardt-Gymnasium. So forderten die Schülerinnen und Schüler, dass Tiere nicht zu Forschungszwecken gebraucht werden sollten, sie waren sich aber auch schnell darin einig, dass eine Maus zur Rettung der eigenen Mutter oder beispielsweise des Freundes geopfert werden dürfe, fasst Pia Krüger zusammen. Die Ethik-Lehrerin nahm mit insgesamt fünf Projektgruppen am Wettbewerb teil – drei von ihnen holten sich die Plätze auf dem Treppchen.
Die Antwort auf die Frage, die die Schülerinnen und Schüler im Video gestellt haben, erhalten sie bei dem exklusiven Treffen mit May-Britt Moser in Halle an der Saale. Moser war 2014 mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet worden. Die Diskussion findet während eines zweitägigen VIP-Aufenthalts an der weltweit ältesten Wissenschaftsakademie, der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften, statt.
Das Paul-Gerhardt-Gymnasium in Gräfenhainichen darf sich zudem über weitere Preise freuen: Die Klasse 10c gewinnt ein begehbares Organmodell, das an der Schule aufgestellt und von einem Experten erläutert wird. Die Projektgruppe der Klassen 10b/10c fährt als Drittplatzierte zu einem VIP-Museumsbesuch mit Bezug zum Thema Biowissenschaften oder Medizin.
Der wissenschaftliche Referent der Initiative, Dr. Roman Stilling, lobt die Filme der Schülerinnen und Schüler. "In ihren Videos nähern sie sich den schwierigen ethischen Fragen sehr eindrücklich und kreativ. Man merkt, dass sie sich wirklich kritisch mit diesem emotionalen Thema auseinandergesetzt haben.“ Er dankt allen teilnehmenden Klassen und Kursen für die Beiträge.
Der Veranstalter „Tierversuche verstehen“ ist eine Initiative der deutschen Wissenschaft und informiert umfassend, aktuell und faktenbasiert über Tierversuche an öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen. Seit ihrer Gründung fördert die Initiative „Tierversuche verstehen“ den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit mit dem Ziel, verlässliche Daten und Fakten zu Tierversuchen zu liefern und Transparenz über ein komplexes und emotionales Thema zu schaffen. Mit Aktionen wie „Triff die Nobelpreisträgerin!“ zeigt sich die Initiative als kompetente Ansprechpartnerin für Schulen.

Neuer Anstrich gefällig?

"Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst dafür etwas zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten." - Albert Einstein


Wir, die Schüler der Klasse 9c, haben am 22. und 23. März 2019 unsere lang und gut geplante Renovierung vom Raum 7 durchgeführt. Viele Klassen hatten sich eine Veränderung des Raumes gewünscht, wir haben sie an diesen beiden Tagen in Angriff genommen: Am Freitag begann die erste Gruppe aus Schülern damit den Raum abzukleben und alles vorzubereiten für das Streichen. Vor dem Raum kümmerten sich zwei Schülerinnen um den Aktenschrank, mit abwechselnder Hilfe von anderen Mitschülern. Alles geschah unter der Aufsicht von Herr Hartmann, dem Hausmeister und Frau Kluge, der Französischlehrerin unserer Klasse. Natürlich durften die Verpflegung und die passende Musik zu dem Projekt nicht fehlen, also gab es zur Stärkung für alle Pizza und zur Motivation lief abwechslungsreiche Musik. Am Freitag hat sich in dem Raum daher schon viel getan. Es wurde angefangen zu streichen, denn die vergilbten Wände wollten wieder in einem schönen Weiß erstrahlen und erste Dekorationen wurden angefertigt. Das besondere hierbei: Wir haben uns am Upcycling probiert: alte Flaschen und Gläser wurden so zu schönen Blumenvasen, Stifteboxen u.ä. umfunktioniert. Am Samstag ging es dann mit der zweiten Gruppe der Klasse weiter. Sie strichen ebenfalls die Wände, diesmal auf der gegenüberliegenden Seite in frischen Grüntönen, stellten die Tische und Stühle neu hin und dekorierten den Raum entsprechend, um eine freundliche Lernatmosphäre zu schaffen. Natürlich durfte auch hier die Verpflegung nicht fehlen und wie versprochen gab es auch an diesem Tag Pizza oder Nudeln für die fleißigen Helfer. Herr Hartmann schraubte noch den erwünschten Kleiderhacken an die Wand und so verschwand der verhasste Jackentisch der Klasse für alle Zeiten. Im Eingangsbereich wurde ein Eifelturm an die Wand gemalt, welcher aus den Namen der Schüler geformt wird und an das gemeinsame Engagement unserer Klasse erinnern soll.


Es gab bereits einige kollektive Renovierungsarbeiten an der Schule - allerdings wie in unserem Fall, ohne Hilfe der Eltern, zum ersten Mal. So können wir auf unsere eigenständige Arbeit zurückblicken und sagen eigenständig die Schule verschönert zu haben.
Der neu renovierte Raum setzt aber auch ein Zeichen an euch alle: Gestaltet aktiv euer Schulleben mit!
                                                                                                             Stine Reinknecht, Klassensprecherin der 9c

   

Regionalausscheid „Jugend debattiert“ 2018/2019

Auch in diesem Jahr war unsere Schule wieder Ausrichter des Regionalausscheids von „Jugend debattiert“, zu welchem die besten Debattanten von fünf Gymnasien aus Halle, Bitterfeld, Wolfen und Dessau anreisten. Debattiert wurde in diesem Jahr in der Altersklasse I zu Themen wie „Soll das Reparieren von defekten Elektrogeräten Unterrichtsfach werden?“ oder „Sollen grundsätzlich auch Nicht-Pädagogen in der Schule unterrichten?“, während sich die Altersklasse II mit den Fragen „Soll sich auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausschließlich über Werbeeinnahmen finanzieren?“ oder „Sollen Kommunen für Gärten, Grünflächen und Gewerbegebiete eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorschreiben?“ auseinandersetzen musste.
Leider gelang es unseren Startern Willem Täuber (8c), Chiara Kaiser (9a), Anne Siwon und Conrad Aylikci (beide 12c) nicht, den Schritt ins Finale zu schaffen. Als faire Nichtplatzierte genossen sie aber die Finalrunden zu den Themen „Soll im Land Sachsen-Anhalt im Rahmen der Digitalisierung in Schulen jedem Schüler ein Tablet von der Schule zur Verfügung gestellt werden?“ (Altersklasse I) und „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?“ (Altersklasse II) als Zuschauer.
Am Ende eines langen Tages standen schließlich die Sieger fest, wobei drei der vier begehrten Tickets für den Landesausscheid in Magdeburg an das Elisabeth-Gymnasium in Halle und ein Ticket an das Gymnasium Philanthropinum in Dessau gingen. Den Siegern gilt unser Glückwunsch und unser Daumenhalten am 13. Mai 2019 in Magdeburg.
                                                                                                                           Kerstin Sperling
                                                                                                              (Regionalkoordinatorin „Jugend debattiert“)

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Naturwissenschaftliche Exkursion nach Berlin

Von Mittwoch, den 06.03.2019 bis Freitag, den 08.03.2019 besuchten wir, die drei Biologiekurse der 11.Klasse, im Rahmen einer Exkursion Berlin.


Um trotz der rund zweistündigen Busfahrt in die Hauptstadt den Tag noch effektiv nutzen zu können, trafen sich alle Schüler und Lehrer schon 06.15 Uhr an der Bushaltestelle Hainmühlenweg. Nachdem alle ihr Gepäck verstaut hatten und angesichts der sehr frühen Treffzeit das ein oder andere Murren von sich gaben, ging es dann auch schon los. Da viele die Anreisezeit durchaus effektiv nutzen, erreichten wir Berlin, mehr oder weniger ausgeschlafen, um ca. 8.30 Uhr unser Ziel. Nach einem kurzen Check-In in die wirklich sehr moderne und schöne Jugendherberge am Ostkreuz, teilten wir uns in zwei Gruppen, Gruppe Grün geleitet von Frau Löhne und Frau Kummer und Gruppe Gelb mit Frau Hübner und Frau Burkert auf. Die Gruppe Gelb besuchte am Mittwoch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, kurz DLR. Hier erfuhren wir beispielsweise etwas über unser Sonnensystem, Laser und allgemeine Informationen zum DLR. Sehr spannend fanden wir hierbei außerdem das Programmieren und Steuern von japanischen Nao-Robotern. Die andere Gruppe besuchte währenddessen das medizinhistorische Museum der Charité. Dieses besondere Museum informierte über die Geschichte der Medizin. Begeistert waren wir vor allem von der Vielzahl der verschiedenen Exponate und der originalgetreuen Darstellung und Beschreibung verschiedener Krankheitsbilder. Auf dieses Erlebnis folgte ein Besuch des Gläsernen Labors ein Stück außerhalb der Innenstadt. Hier konnten wir aktiv in zwei Experimenten zu Indigo und DNA-Polymerase unserem Forschungsdrang nachgehen und mit unserem Fachwissen dazu glänzen. Anschließend hatten wir Freizeit und durften den restlichen Nachmittag bzw. frühen Abend lang Berlin erkunden. Somit endete unser erster Tag in Berlin. Nach ausreichend Schlaf und einem leckeren und stärkenden Frühstück starteten wir auch schon in den zweiten Tag. Heute tauschten beide Gruppen das Programm und durchlebten somit dieselben spannenden Experimente und Versuche, wie die jeweils andere Gruppe am Vortag. Auch am Donnerstag stand uns der Nachmittag zur freien Gestaltung zur Verfügung, um beispielsweise ein bisschen einzukaufen oder die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Am Freitag begann dann nach einem ausgiebigen Frühstück und dem anschließenden Zusammenpacken unserer Sachen auch schon unser letzter Tag in Berlin. Um trotz des Feiertags an diesem Freitag noch etwas zu erleben, besuchten wir schließlich samt Gepäck und vorheriger Odyssee durch den Berliner Großstadtdschungel das Naturkundemuseum. Dort bekamen wir in kleinen Gruppen interessante Führungen durch das Museum und konnten anschließend auch noch selbst die vielen Ausstellungsstücke begutachten. Hauptattraktion war hierbei vor allem das Skelett des Tyrannosaurus Rex namens Tristan. Mit der anschließenden Abreise nach Gräfenhainichen endete dann auch schon unsere Biologie-Exkursion.
Es hat uns Schülern sehr viel Spaß gemacht und war wirklich interessant und erlebnisreich. Die Ausflüge waren spannend, äußerst informativ und zu empfehlen. Noch einmal vielen Dank an unsere Fachlehrer, für die Planung, Durchführung und generelle Ermöglichung dieser Exkursion.
                                                                                                                                       Sophia Peschel, 11a

  

Briefmarathon 2018

Der Briefmarathon ist eine weltweite Aktion, die jährlich rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember stattfindet. Hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt schreiben innerhalb weniger Tage Millionen Briefe, in denen sie ihre Solidarität mit Menschen ausdrücken, die in Gefahr sind oder an Regierungen appellieren die Menschenrechte einzuhalten. Initiator ist Amnesty International, eine Organisation, die sich für eine Welt einsetzt, in der die Rechte aller Menschen geachtet werden. Grundlage dafür bildet die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet wurde und 2018 ihren 70. Jahrestag feierte.
Viele Staaten verletzen die Menschenrechte, zum Beispiel durch Folter, Todesstrafe, Kinderarbeit, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Diskriminierung oder Zwangsheirat bis heute. Hunderttausende Briefe aus aller Welt können eine starke Waffe sein und die Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen unter Druck setzen. Wenn bekannt wird, welches Unrecht in diesen Ländern geschieht, kann sich das nicht nur negativ auf das Image auswirken, sondern auch auf die wirtschaftliche Entwicklung. In den vergangenen Jahren wurden schon mehrfach auf Grund des internationalen Drucks Menschen freigelassen, die zu Unrecht im Gefängnis waren.
In diesem Jahr ging es um Menschenrechtsverletzungen im Iran, in Venezuela, in Südafrika und in der Ukraine.

 

Iran
Atena Daemi sofort freilassen!
Atena Daemi fordert die Abschaffung der Todesstrafe und sitzt dafür sieben Jahre im Gefängnis. Trotzdem setzt sie sich weiter für ihre Überzeugungen ein.

 

Venezuela
Schikane gegen Geraldine Chacón stoppen!
Geraldines Einsatz für benachteilige Jugendliche ist dem Staat ein Dorn im Auge. Er hat sie für ihre friedliche Arbeit zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

 

Südafrika
Schutz für Nonhle Mbuthuma!
Nonhle Mbouthuma erhält Todesdrohungen, weil sie friedlich gegen die rechtswidrige Enteignung von 5.000 Amadiba und die Gefährdung ihrer traditionellen Lebensweise kämpft.

 

 

 

 

Ukraine

Vitalina Koval braucht Schutz!
Die Aktivistin Viatlina Koval setzt sich für LGBTI- und Frauenrechte ein. Rechtsextreme Gruppen haben sie bedroht, angegriffen, verletzt – und blieben straffrei.

(Quelle: https://www.amnesty.de/briefmarathon-schule, letzter Zugriff 17.03.2019)

 

Insgesamt wurden 126.783 Briefe von 580 Schulen aus ganz Deutschland verschickt und an die zuständigen Stellen in den vier Ländern weitergeleitet.
Im Rahmen des Englischunterrichts schrieben Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 a, 11 b und 12 a Protestbriefe und persönliche Solidaritätsbriefe in englischer Sprache, insgesamt 77 Stück.

Jeder Brief zählt, denn Briefeschreiben kann Leben retten!

                                                              S. Engelmann

 

 

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Envie de français?!

An unserem Gymnasium stehen die Schüler jeder 6. Klasse jedes Jahr aufs Neue vor einer schwierigen Wahl: Welche zweite Fremdsprache soll ich nur wählen? Russisch oder Französisch? Um diese Auswahl zu erleichtern bieten beide Sprachen Schnuppermöglichkeiten an. Wie das Ganze für das Fach Französisch aussieht, bekommt ihr im Folgenden am Beispiel einiger Schüler der Klasse 6b geschildert:


„Alles begann am Sonntag, den 17.02.2019, als auf dem Vertretungsplan ‚Französisch- Begegnungsunterricht in der Aula 3.+4. Stunde‘ stand. Ich wusste natürlich noch nicht, um was es ging und war sehr gespannt. Dann war es schon Montag und alle waren ein kleines bisschen aufgeregt. Anschließend liefen wir in die Aula und trafen den Veranstalter, Regisseur und Schauspieler Vincent Simon, der uns schon erwartete. Er erklärte erstmal, wer er war und wo er herkam. Dann sollten wir alle die Wörter auf Französisch sagen, die wir kannten und lernten die Grundwörter wie Guten Tag (Bonjour) und die Zahlen wie 1 (un) kennen. Daraufhin spielten wir ein paar Spiele zum Thema Gefühlssteigerungen und links-rechts-Mitte-Positionierung auf Französisch. Zum Schluss sollten wir sogar mit einem Partner ein kleines Theaterstück spielen. Dann hat leider schon die Schulglocke geklingelt und die zwei Stunden waren schon zu Ende. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, weil es lustig ist und man schon für Klasse 7, wenn man Französisch machen will, ein paar Grundwörter kennt. Also ihr braucht keine Angst vor Französisch haben, es ist schön!"


„ Ich würde diesen Kurs weiterempfehlen, weil ich denke, dass Vincent ein guter Lehrer ist. Deswegen bekommt er 5/5 Sternen.“


" Es hat unglaublich Spaß gemacht und ich weiß jetzt, dass ich unbedingt Französisch lernen möchte. :-)"


   

Jugend forscht Landeswettbewerb in Magdeburg

Am 27.3 und 28.3.2019 durften unsere Teilnehmer des Regionalwettbewerbs in Halle ihre Projekte beim Landeswettbewerb in Magdeburg vorstellen. Hier fanden sich die Teilnehmer mit den ersten Preisen aus den 3 Regionalwettbewerben ein, um ihre Projekte der Landesjury und Vertretern verschiedener Sonderpreise vorzustellen. Die Konkurrenz hatte sich natürlich auch gut vorbereitet und viele waren bereits zum wiederholten Mal bei diesem Wettbewerb. So kam es schnell zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Fachsimpeln über die vorgestellten Problemstellungen und Lösungsansätze.
Die teilweise sehr nahe beieinander liegenden Leistungsniveaus machte es der Jury nicht leicht, eine Rangfolge der Projekte für die Preisvergabe zu ermitteln.

Unsere Jufos Leon Zeisler und Michel Graße konnten schließlich Fachgebiet Technik einen 2. Preis erzielen, ebenso wie Daniel Anders im Fachgebiet Physik einen 2. Preis erhielt.
Besonders gefreut haben sich unsere Jufo Neulinge aber auch über die vielen Sonderpreise. Für die Untersuchung zur Schwingungsdämpfung gab es gleich 3 Sonderpreise für Leon Zeisler und Michel Graße: den "Sonderpreise des VDI Bezirksvereins Magdeburg", den Sonderpreis "Studienseminar Kerchensteiner Kolleg des Deutschen Museums München" und den Sonderpreis P.M. Magazin". Für die Feldmühle konnte sich Daniel Anders über den "Sonderpreis Elektrostatik, Elektrotechnik und Mikroelektronik" freuen.


Wir gratulieren unseren Jufos zu diesen Erfolgen und wünschen Ihnen weitere gute Ideen für die nächste Wettbewerbsrunde.magd19c.jpg

Jugend forscht Regionalwettbewerbe Halle und Bitterfeld

Am 6.2.19 war es wieder soweit. 3 von derzeit 5 der aktiven Jufos am PGG konnten den aktuellen Stand ihrer Projekte am SLV Halle einer fachkundigen Jury präsentieren. Das erste Projekt gehörte Daniel Anders, eine Feldmühle für die Messung elektrischer Feldstärken. Für die Realisierung beschäftigte sich Daniel zunächst mit Fachbergriffen und Schaltplänen, welche in den Physikunterricht der JGS 12 gehören. Im Projekt nutzte er einen Mikrokontroller und selbst entwickelte Software zur Realisierung des Messgerätes. Damit kann man z.B. die unsichtbaren elektrischen Felder von Teppichen oder Gewitterwolken bestimmen. Daniel überzeugte die Jury und erreichte einen 1. Preis im Fachgebiet Physik und den "plus-MINT Sonderpreis für interdisziplinäre Projekte" des Vereins zur MINT-Talentförderung e.V. mit Unterstützung der Gisela und Erwin Sick Stiftung. Das zweite Projekt in Halle legten Leon Zeisler und Michel Graße im Fachgebiet Technik vor. Es hat sich aus einem früheren Projekt, dem fahrbaren Teleskop entwickelt. Sie befassten sich daher mit der Frage, welche Auswirkungen hat der Untergrund des Aufstellungsortes auf die Eigenschwingung des Teleskopes und kann man diese durch Hilfsmittel reduzieren. Mit High-Speed Kamera, Laserpointer und Videoanalysesoftware gingen sie dem Problem auf den Grund und überzeugten mit ihren Ergebnissen auch die Jury. Sie bekamen einen 1. Preis im Fachgebiet Technik und den "Sonderpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Halle".

 

Am 26.2. wurden 2 weitere Projekte in den Wettbewerb gebracht, dieses Mal in Bitterfeld. So wurde der Schokoladendrucker aus dem letzten Jahr weiter entwickelt und erhielt statt der Kolben- eine Zahnradpumpe. Das Jufoteam aus Philip Zincke und Hans Brockmann hatte u.a. schwierige Probleme mit der Dichtigkeit der Pumpe zu lösen. Dabei sollte sie auch einfach zerlegbar sein, z.B. für die Reinigung nach der Nutzung. Paradies Creme aus dem 3D Drucker war ein Teil der Vorführung zum Vortrag vor der Jury und wurde auch zum Titel eines Zeitungsartikels über den ganzen Wettbewerb. Sie erhielten hierfür einen 3. Preis.

So unsichtbar wie die HI Radiowellen, welche uns aus entfernten Spiralarmen der Milchstraße erreichen, so unscheinbar wirkte die -wenn auch sehr große - Hornantenne des Radioteleskopes von Alexander Herrmann. Leicht sollte sie sein, für eine Person transportabel und vor allem kostengünstig. Ihre riesigen Vorbilder hätten nicht durch die Tür gepasst und auch bei der beschränkten Standortwahl verlangten "Stör-"Sender wie Handys, WLAN Netze, IoT Geräte, Radiosender und vieles mehr die Entwicklung von HF-Filterelektronik und von Software zur Datenanalyse. Die gesuchte HI Linie wurde gefunden und die erfolgreiche Funktion nachgewiesen. Die Jury vergab hierfür einen 2. Preis.

 

Wir beglückwünschen die erfolgreichen Teilnehmer und wünschen viel Erfolg im Landeswettbewerb.

 

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Diercke WISSEN 2019

Diercke WISSEN ist mit über 310 000 Teilnehmern Deutschlands größter Geographie-Wettbewerb
und auch am Paul-Gerhardt-Gymnasium seit Jahren ein fester Bestandteil der Schuljahresplanung.
Am 05.02.2019 haben 18 SchülerInnen unserer Schule nachgewiesen, dass sie sich auch außerhalb
des Unterrichts für geographische Inhalte interessieren. Wie schon im letzten Jahr errang Johannes Engelmann den Sieg und somit auch die Qualifikation für den Landesausscheid im März. Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg!!!
                                                                                                                 dierckewissen-pr@convensis.com
                                                                                                                   B. Tietz, Fachlehrer Geographie

Was machen wir nach dem Abi?

Vom 22. bis zum 23.01.2019 fanden am Paul-Gerhardt-Gymnasium die Berufs- und Studienorientierungstage statt. Die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs erhielten die Gelegenheit, entsprechend ihren Interessen und Stärken verschiedene Angebote für die Zeit nach dem Abitur auszuloten.


Dazu besuchten sie am Dienstag das Berufsinformationszentrum in Wittenberg, wo ihnen Frau Keitel von der Agentur für Arbeit die vielfältigen Bildungswege hin zum Traumberuf darstellte. Danach erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich entweder mittels digitaler Recherche oder im persönlichen Gespräch mit Frau Keitel über die Vielfalt auf dem Ausbildungsmarkt zu informieren.


Am Mittwoch nahmen die Schülerinnen und Schüler an der Berufsmesse an unserer Schule teil. Je nach Neigung wählten sie vorab verschiedene Workshops. So führte die Agentur für Arbeit studienfeldorientierende Tests mit jenen durch, die ihre Studienrichtung noch nicht gewählt haben. Jeder Schüler erhielt im Anschluss eine konkrete Testauswertung im persönlichen Gespräch.


Parallel dazu präsentierte Frau Modler von der BARMER Krankenkasse anschaulich, worauf es in einem Vorstellungsgespräch ankommt und welche Tipps und Tricks man in einem Assessment-Center beachten sollte. Die Veranstaltung lebte von vielfältigen Praxiserfahrungen und –übungen.


Schülerinnen und Schüler, die ihr Berufsbild noch nicht gewählt haben, erhielten einen umfassenden Überblick von der Industrie- und Handelskammer.


Je nach Neigung konnte zwischen Workshops aus dem Bereich der Informatik, der Chemie oder des Maschinenbaus gewählt werden. Regionale Firmen boten den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Perspektivenvielfalt nach dem Abi. So stellte Frau Hohmann die „CSD Transport Software GmbH“ inhaltlich vor, während eine Ausbilderin und Informatikstudentin vertiefende Praxiserfahrungen boten. Frau Mende von den „Stickstoffwerken SKW Piesteritz“ präsentierte einen der größten regionalen Arbeitgeber neben Profiroll aus Bad Düben.


Die Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt zeigte anschaulich die Vorzüge der Ausbildung, des Studiums oder des berufsbegleitenden Studiums auf. Besonders Interesse rief das vielfältige Aufgabenspektrum von der Schutzpolizei über die Kriminalpolizei bis hin zu den Spezialeinheiten hervor.


Wer sich über Hochschulstudiengänge informieren wollte, erhielt umfangreiche Einblicke von der Studienberatung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde durch drei Studierende repräsentiert, die ihren eigenen Werdegang hin zum Soziologie-, Informatik- oder Medizinstudium darlegten. Abschließend stellte die Hochschule Anhalt nicht nur ihre Studiengänge vor, sondern gab auch wertvolle Praxistipps aus dem studentischen Alltagsleben.

 

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Über das Bezwingen des gefährlichen Internets

Tagtäglich nutzen wir Technik, die sich rasant weiterentwickelt. Doch mit ihr entwickeln sich ebenfalls die Risiken und Gefahren weiter, die bei der Benutzung einhergehen. Worauf muss ich also achten? Wie kann ich mich, meine Daten und andere vor Kriminalität schützen? Was kann ich tun, wenn ich bereits Opfer geworden bin? Wie verhalte ich mich, damit ich selber nicht gegen Recht und Gesetz verstoße?


Unsere Schule arbeitet eng mit der Polizei des Landes Sachsen-Anhalt zusammen. In Form eines Projektes zum Thema Gefahren im Internet erhalten die Schüler der Klassenstufe 7 gestaffelt durch eine Polizeibeamtin die Möglichkeit sich sicherer in den Weiten des WWW zu bewegen und zu erkennen, wie wichtig Achtsamkeit und Vertrauen an der richtigen Stelle sind.


Und eine Gewissheit zeigte sich wieder einmal: auch wenn wir vielleicht einige Sachen vergessen mögen - das Internet vergisst nie.

 

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Weihnachten am Kamin - Impressionen vom Weihnachtsprogramm

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Zu Besuch bei „Rumpelstilzchen“ im Anhaltischen Theater Dessau

Traditionell fahren die 5. und 6. Klassen in der Vorweihnachtszeit ins Anhaltische Theater nach Dessau, um sich ein Märchen anzuschauen. In diesem Jahr stand mit „Rumpelstilzchen“ ein Klassiker der Gebrüder Grimm auf dem Spielplan, der den Kindern wohl bekannt war.

 

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Bereichert wurde unser Theaterbesuch in diesem Jahr mit einer Materialmappe, die uns von Anna Hillmann bereitgestellt wurde. Sie absolviert ihr Freiwilliges Soziales Jahr am Anhaltischen Theater und lieferte mit dieser Mappe interessante Informationen zum Stück, Interviews mir den Schauspielern sowie Arbeitsmaterial für den Einsatz im Unterricht. Die Klasse 6c schrieb somit eigene Adaptionen des Märchens und gestaltete Bühnenbilder. Diese Vorarbeiten ließen die Vorfreude auf den Theaterbesuch noch mehr steigen. Wir danken Frau Hillmann und dem Theater Dessau für diese gewinnbringenden Anregungen.

 

Einige Bühnenbilder der Klasse 6c:                                                                                                 K. Sperling

 

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Entwicklungspolitischen Tag 2018

Am 04. Dezember 2018 fand an unserer Schule zum fünften Mal der Entwicklungspolitische Tag für die 7. Klassen statt. In verschiedenen thematischen Workshops beschäftigten sich die Schüler diesmal hauptsächlich mit dem fairen Handel.


Im ersten Workshop der 7a ging es um das Thema „Faire Mode“. Der Referent aus Mexico sprach anschaulich über diese Zusammenhänge zum Problem der „Fast-Fashion“. Gerade hierbei treten schlimme Herstellungsbedingungen von Kleidung auf. Die ArbeiterInnen bekommen nur wenig Lohn und müssten oft 16 Stunden am Tag arbeiten. Dies war den Schülern bisher kaum bekannt. Leider engagieren sich noch zu wenig globale Unternehmen. Am Ende des Projekttages gab es Hinweise zum Kauf von preiswerter fair gehandelter Mode (meist im Internet). Zum Schluss wurden die anderen Schüler über „Fast und Fair-Fashion“ informiert.


Im Workshop der 7b ging es um ein besonderes Land, dem Senegal in Westafrika. Dieses Land ist geprägt von einer reichhaltigen Kultur, Landschaft und Geschichte. Durch die beiden Referenten, welche das Land gut kennen, entspann sich eine rege Diskussion. So erfuhren die Schüler, dass im Senegal Krokodile gestreichelt werden können und Affen mit am Tisch sitzen. Auch so eine Art Medizinmänner gibt es. Besondere interessant und vielfältig stellte sich die Präsentation der Gruppe dar. In fünf Minuten wurden von allen die Landeskunde, ein traditioneller Tanz sowie der Erdnussanbau vorgestellt.


Die 7c gestaltete das Thema „Fairer Handel“ am Beispiel des Kakaoanbaus in Westafrika. Die Schüler begannen zuerst mit einem Kennlernspiel, indem sie erfuhren, wie die Bevölkerung und der Reichtum auf der Erde verteilt sind. Dann lernen die Schüler die Anbaubedingungen des Kakaos und die Probleme vor Ort kennen. In einem Rollenspiel am Ende führten die Schüler dem Publikum gestenreich die Inhalte des Workshops vor.

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Wandertag zur INSPIRATA nach Leipzig

Der erste Wandertag der 6. Klassen führte uns in diesem Jahr nach Leipzig zur INSPIRATA, dem Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung e.V.


Zunächst konnten sich die Schülerinnen und Schüler für ca. 60 Minuten in der Dauerausstellung umsehen und natürlich die 150 Exponate entdecken, ausprobieren oder enträtseln. Die Zeit verging wie im Flug und unsere drei vorgebuchten Workshops standen auf dem Plan, die von je ca. 20 Kindern besucht wurden. Hier ein paar Eindrücke:


„Tatort Symmetrie“: Ziel des Workshops war es, anhand von Rätseln und Aufgaben zum Thema Symmetrie einen Bankraub aufzuklären. Wir sind dabei in die Welt der Detektive eingetaucht. Es gab einfache und auch schwere Aufgaben, die wir gut gelöst haben. An einzelnen Stationen mussten wir zum Beispiel herausfinden: „Wer ist der Täter?“ (Fingerabdrücke vervollständigen), „Wo ist die Beute versteckt?“ (Symmetrie von Schildern erkennen) oder „Was war das Fluchtfahrzeug?“ (Spiegelbild zeichnen). Es hat uns ganz viel Spaß gemacht, sodass die Zeit sehr schnell verging. (Klasse 6c: Jessy Engelhardt, Cecile Eschberger, Leonie-Sera Wagner)


„mathemachen² - Mathematik zum Anfassen“: In unserer Gruppe wurden verschiedene Stationen abgearbeitet, nachdem die Schüler sich über eine Losung aufgeteilt hatten. So gab es zum Beispiel eine Station, in der 3 verschiedene Pizzen anhand von Brüchen wieder zusammengefügt werden sollten oder es wurden Sudokurätsel, die an der Wand hingen, gelöst. In einer Station mussten mit Hilfe von Stäbchen Formen nachgebaut werden. Allen Schülern hat es viel Spass gemacht und jeder war sehr begeistert. (Klasse 6b: Lara Roos)


„Optische Täuschungen“: Hier konnten wir an über 20 Stationen unsere Sinne in die Irre führen lassen. So haben 2 Schüler auf einem Bild zwei unterschiedliche Dinge erkannt und trotzdem haben beide das Richtige gesehen. Wir durften auch mit 3D-Brillen experimentieren oder manche Bilder erschienen auch von allein in 3D, weil sie in einer bestimmten Technik gezeichnet waren. Es war beeindruckend, was für optische Täuschungen es so gibt. (Klasse 6a)


Anschließend besuchten wir noch gemeinsam den Leipziger Weihnachtsmarkt, wo jeder seinen Hunger stillen oder noch kleine Weihnachtsgeschenke kaufen konnte.

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Sozialkundeunterricht mit Politikern

Am 29.11.2018 fand in der Aula unserer Schule eine Podiumsdiskussion von Schülern der Jgst. 12 und den Gemeinde-BürgermeisterInnen Astrid Münster (Bad Düben), Petra Helbig (Stellvertreterin in Gräfenhainichen), Ferid Giebler (Muldestausee), Martin Röthel (Bad Schmiedeberg), Maik Strömer (Oranienbaum-Wörlitz), dem Landtagsabgeordneten Siegfried Borgwart und dem Stadtratsmitglied aus Halle Dennis Helmich statt. Anlass dafür war das behandelte Thema „Gesellschaftliche Herausforderungen untersuchen und beurteilen“ im Rahmen des Sozialkundeunterrichts. Die Schüler hatten im Vorfeld die demografische Entwicklung ihrer Heimatgemeinden analysiert, mit den Entwicklungen der Städte Halle und Leipzig und dem Land Sachsen-Anhalt verglichen. Dabei wurde deutlich, dass vor allem im ländlichen Raum die Bevölkerungszahlen sinken und das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt. Die Jugendlichen machten sich schließlich Gedanken zu Maßnahmen, um diesem Entwicklungstrend entgegenzuwirken und wollten ihre Maßnahmen den Politikern vorstellen und diskutieren. Während über Ursachen und Folgen des demografischen Wandels große Einigkeit herrschte, lag es den Politikern aber auch am Herzen, der Jugend Mut zu machen in der Region zu bleiben bzw. nach dem Studium wieder zurückzukehren. Schließlich kann unsere Region punkten mit freien und günstigen Kitaplätzen, freien Arbeitsplätzen (z.B. im Gewerbe- und Industriepark Oranienbaum) und kulturellem Charme durch das UNESCO-Weltkulturerbe, dem Bauhaus und der Lutherstätten. Nicht zu verachten sei auch die Ruhe und Idylle der Dübener Heide. Die Gemeinden machen sich stark für einen S-Bahn-Anschluss (Bad Düben), Internetausbau (alle), der Zusammenarbeit zwischen den Generationen sowie einer stärkeren Einbringungsmöglichkeit der Jugendlichen in Form eines Jugend-Stadtrates (Bad Schmiedeberg).
Zusammenfassend war es ein sehr aufschlussreiches Gespräch zwischen Politikern und Schülern, welches von den Schülern Luisa Behrend und Philip Zincke moderiert wurde.
                                                                                                                             Kerstin Sperling
                                                                                                                      (Fachlehrerin Sozialkunde)

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Vorlesewettbewerb/Schulausscheid

Auch in diesem Jahr nahm unsere Schule an der Jubiläumsrunde der großen Leseförderaktion des Deutschen Buchhandels teil. Der Vorlesewettbewerb findet seit nunmehr 60 Jahren statt!

 

Am Mittwoch, dem 28.11.2018, trafen sich in der 5./6. Stunde die Klassensieger der 5. und 6. Klasse zum diesjährigen Vorlesewettbewerb der Schule im Raum 50. Die Klassensieger brachten eine/n Mitschüler/in zum Daumendrücken mit. Nach der Begrüßung durch Frau Schmidt wurde der Ablauf der Veranstaltung geklärt und die Jury vorgestellt. Unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Rintelmann sowie die Deutschlehrerinnen Frau Thiele, Frau Matysik, Frau Sperling und Frau Schmidt bewerteten im ersten Teil die Lesetechnik, die Textstellenauswahl und die Interpretation des vorbereiteten Textes.


Folgende Schüler/innen traten für ihre Klasse an und lasen aus den genannten Büchern vor:

 

   Klasse 5a: Anna Liebers - Alice Pantermüller: Lotta-Leben

   Klasse 5b: Mika Müller (leider erkrankt)

   Klasse 5c: Johannes Thomae – Antje Penk: Der Tabakhändler

   Klasse 6a: Louisa Berndt – Timo Parvela: Ella in der Schule

   Klasse 6b: Hannah Weise – Silke Scheufler: Die Suche nach dem Drachenring

   Klasse 6c: Pauline Speer – Alina Bronski: Und du kommst auch drin vor


Nun folgte der zweite Teil: Frau Sperling brachte als unbekannten Text das Buch von Sonja Kaiblinger „Scary Harry“, Band 1 (Von allen guten Geistern verlassen) mit, stellte den Inhalt kurz vor und las an. Danach war jeder Schüler nochmals an der Reihe zwei Seiten des Buches vorzulesen. Es wurde wieder nach Lesetechnik und Interpretation bewertet.

 

Nun zog sich die Jury zurück, um den besten Leser der 5. und 6. Klasse zu ermitteln. Sie kam zu folgendem Ergebnis:

 

   1. Platz der 5. Klassen: Johannes Thomae

   1. Platz der 6. Klassen: Louisa Berndt


Herzlichen Glückwunsch! Die Sieger erhielten eine Urkunde und einen Einkaufsgutschein für ein neues Buch.
Louisa Berndt wird im Februar unsere Schule beim Regionalfinale in Wittenberg vertreten. Dafür wünschen wir ihr weiterhin viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg.
                                                                     M. Schmidt, verantwortliche Lehrkraft für den Vorlesewettbewerb

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Internationale Biologieolympiade

In diesem Schuljahr nahmen drei Schülerinnen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums erfolgreich an der 1.Runde der IBO (internationale Biologieolympiade) teil und meisterten die Aufgabenbereiche, die von Tierphysiologie über Zoologie, Ökologie, Genetik bis hin zu Biochemie reichten. Neben theoriebezogenen Aufgaben, mussten auch Experimente zur Temperaturwahrnehmung und Chlorophyllbildung in Blättern durchgeführt werden.
Wir gratulieren Leoni Dienemann, Lisa-Marie Ziesche und Paula Engelhardt ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.
                                                                                                                                            Eure Biolehrer

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Schüler feiern Gottesdienst in St. Marien

Am 30.10.2018 feierten über 150 Schülerinnen und Schüler eine Andacht in der Gräfenhainicher Kirche. Der Religionskurs der Klasse 7c gestaltete den Schulgottesdienst unter der Leitung ihres Lehrers Daniel Rumpold und des Vikars Fabian Mederacke (Stadtkirche Wittenberg).
Thematisch ging es um das Thema „Ängste“. Nach einem Lied und der Psalmlesung wurden drei Anspiele zu Ängsten im Mittelalter sowie zu Ängsten von Kindern und Erwachsenen heute präsentiert.
In der Predigt ging es darum, dass Ängste nichts schlimmes sein müssen, da sie uns vor Gefahren bewahren können. Doch ist die Herausforderung eine Balance zwischen den eigenen Ängsten und Mut zu finden. Auch Martin Luther vertraute beispielsweise Gott und der Bibel mehr als seinen Ängsten und der Lehre der mittelalterlichen Kirche.
Besonders die Anspiele und die Musik wurden von vielen Schülerinnen und Schülern gelobt. Durch die zeitgemäße Liedauswahl und die moderne Zugangsweise zu den Inhalten haben sich viele auf die Andacht eingelassen. Die Stimmen der Schülerschaft gingen von „Ich fand den Schulgottesdienst super.“ bis „Ich fand die Schulandacht eigentlich völlig ok.“
                                                                                                   Daniel Rumpold und Fabian Mederacke

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Jugend trainiert für Olympia: Sieg im Tischtennis

Gegen starke Konkurrenz aus Jessen sicherte sich das Team der WK III Jungen des Paul – Gerhardt - Gymnasiums beim „Heimspiel“ in der Turnhalle Mescheider Straße beim Tischtennis - Kreisausscheid (Jugend trainiert für Olympia) den 1. Platz.
Die beiden ersten Doppel konnten Pascal Jenichen und Hans Brockmann sowie Lucas Neubert und Paul Rondt mit 3:0 Sätzen gewinnen. Den dritten Punkt steuerte der stark aufspielende Ben Hautmann (3:1 Sätze) bei. Leider unterlagen Robin Pobbig und Pascal Jenichen ihren Gegnern in den folgenden zwei Spielen, so dass es kurzzeitig noch einmal spannend wurde. In der Folge gewannen aber Hans Brockmann und Paul Rondt ihre Einzel souverän, so dass die abschließenden zwei verlorenen Spiele keine Auswirkungen mehr auf das Endergebnis hatten. Letztendlich siegte das Team der WK III gegen Jessen mit 5 : 4 und nimmt damit am 04.12.2018 am Regionalfinale in Griebo teil.


Nicht ganz so erfolgreich verlief das Turnier für unsere Mannschaft der WK II Jungen. In der Besetzung Marek Swoboda, Malte Böttcher, Leon Boy, Otto Bermann, Luca Brandt und Richard Mischke setzte es gegen das insgesamt viel ausgeglichener besetzte Jessener Team eine ziemlich herbe 1 : 8 Niederlage. Den „Ehrenpunkt“ für unser Team holte kurz vor Schluss Otto Berman allerdings souverän mit 3 : 0 Sätzen.

                                                                                                                                          Holger Ernst

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Bericht zur 18. Landesrussischolympiade 2018

Am Freitag, dem 19.10.2018, machte sich die Schulmannschaft des Paul-Gerhardt-Gymnasiums, bestehend aus den Schülern Lara-Julie Ackermann, Emelie Hasenkampf und Chantal Schröter, auf zur Landesrussischolympiade des Landes Sachsen-Anhalt in das Bürger-, Bildungs-, und Freizeitzentrum Dessau – Roßlau.
Nach der Begrüßung folgte eine kleine Programmeinlage von Schülern des Liborius-Gymnasiums in Dessau, mit der sie sowohl Schüler als auch Lehrer beeindrucken konnten.
Dann wurde allen kurz der Ablauf des Tages erläutert und im Anschluss ging es gleich mit dem ersten Teil der Olympiade los. Hier wurde das Textverständnis der Schüler in ihren jeweiligen Niveaustufen überprüft. Urlaube am See, Touristen im All sowie weitere Themen bestimmten die Inhalte der russischen Texte. Im zweiten Teil der 3-teiligen Olympiade stand das Hörverständnis auf dem Plan. Dazu wurden Aussagen anhand des zwei Mal gehörten Textes auf ihre Richtigkeit überprüft. Nun musste jeder seine Vortragszeit abwarten, denn der 3. Teil beschäftigte sich mit dem Vorbereiten eines Themas, welches später der jeweiligen Jury vorgetragen wurde. Seine Tante von einem Besuch im Fitnessstudio überzeugen sowie Bildinterpretationen waren in diesem Jahr Thema der Vorträge.
Trotz einiger Bedenken - immerhin waren die Aufgaben ziemlich schwer -, gab es am Ende das überraschende Resultat:
Eine Preisträgerin von unserer Schule – Chantal Schröter - 3. Platz, Jahrgangsstufe 11.
Die Zeit zwischen den einzelnen Prüfungen konnten die Teilnehmer im Aufenthaltsraum oder der Cafeteria verbringen. Dort gab es für jeden einen kleinen Imbiss.
Nach der Auswertung der Ergebnisse fanden sich Lehrer und Schüler nochmals zusammen, und die Sieger wurden verkündet.
Die Gewinner erhielten kleine Geld- und Sachpreise und für alle anderen Teilnehmer gab es einen Trostpreis.
Auch wenn es nicht bei jedem Schüler zum Sieg gereicht hat, war es für alle Beteiligten doch ein schönes Erlebnis.
Die Erstplatzierten haben nun die Möglichkeit, nächstes Jahr an der Bundesrussisch -olympiade in Bremen teilzunehmen.

                                                                                                                             Holger Ernst (Russischlehrer)

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Geographieschüler bekommen Fossilien geschenkt

Am 24.10.18 gab es für die Klasse 5a eine besondere Geographiestunde. Als Gast war Herr Graul eingeladen, das war bekannt. Er hatte als Überraschung ein besonderes Geschenk für alle Geographieschüler mitgebracht. Fossilien oder versteinerte Abdrücke von Pflanzen und Tieren. Diese hatte er in der Freizeit oder im Urlaub gesucht. Das ist ein Hobby von ihm und das schon seit mindestens 40 Jahren. Mit seiner Sammelleidenschaft hat er auch seine Frau und die Enkelin Johanna angesteckt. Johanna brachte schon oft gesammelte Gesteine zur Anschauung in den Unterricht mit. Die geschenkte Sammlung hat Herr Graul in schöne selbst gestaltete Setzkästen angeordnet. Diese Kästen werden nun im Fachraum Geographie für alle sichtbar ausgestellt werden. Wir freuen uns alle besonders darüber. Die Fachschaft Geographie schätzt solch ein Engagement sehr und bedankt sich bei Herrn Graul herzlich für das überaus großzügige Geschenk. Vielleicht hat er bei den jüngsten Geographieschülern das Interesse geweckt, auch selbst mal nach Fossilien zu suchen.
                                                                                                                                                       Y. Adler

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JIA Schülerinnen und Schüler an der Kunsthochschule Burg in Halle

Das Konzept der Junior Ingenieurs Akademie (JIA) - seit diesem Schuljahr ein Wahlpflichtkurs der JGS 9/10 am PGG - startete mit dem Thema: 3D Design am Computer.
Als Partner für einen außerunterrichtlichen Lernort im ersten Halbjahr unterstützte uns Herr Prof. Hanisch und sein Team von der Kunsthochschule Burg in Halle. Das Programm startete mit einem informativen Vortrag über die Studienmöglichkeiten und Anforderungen an der Kunsthochschule. Dabei konnte man viele Verbindungen zur Technik bzw. zur JIA erkennen. So gehört bereits zur Eingangskompetenz die Fähigkeit, sich mit Bleistift und Papier grafisch ausdrücken zu können. Die Kunstprojekte erfordern später, dass man sich - je nach Projekt - auch mit Programmierung, Mikrokontrollern, Sensoren und Aktoren beschäftigen wird, eben jene Themen, die auch zu unserer JIA in der JGS 10 gehören.
Nach dem Vortrag wurde die Tagesaufgabe erläutert: plant eine Werbung zu einem pro Team vorgegebenen Objekt und erstellt hierzu das Storyboard. Die Objekte waren dabei teilweise bekannt, teilweise rätselhaft. In 4 Schülerteams wurde nun darüber diskutiert, was das jeweils für ein Objekt ist, wozu man es braucht, wie es funktioniert und wer es benötigt. Wer kennt schon die Gaslampe einer alten Dampflok und wer braucht sowas heute noch?
Hier und da wurde der reflexartige Griff zum Handy oder die Frage nach einem Computer abgeblockt, denn die "Lösung" sollte gerade nicht "ergoogelt" werden. Unter Anleitung gab es einige Zielvorgaben für die Arbeitsschritte, aber es wurde doch weitestgehend auf die Intuition und die Kreativität der Gruppe gebaut. Am Ende der Arbeitszeit hatten alle herausgefunden, was die Besonderheiten ihrer Objekte sind und jeweils einen großen Tisch voller Detailzeichnungen für die einzelnen Szenen im Storyboard erstellt. Ergänzt um Ideen zu Text und Ton wurden die Konzepte so weit abgerundet, dass sie den anderen Gruppen vorstellt werden konnten. Auch wenn die Zeit für die Erstellung eines vollständigen Drehbuchs fehlte, konnte man sich bereits gut vorstellen, dass aus den Storyboards einmal Webefilmchen werden könnten.
Am Ende des Tagesprogramms konnten die Schülerinnen und Schüler mit leistungsstarken 3D VR und AR Brillen von Studenten programmierte 3D Welten selbst erkunden. In den virtuellen Welten wurden u.a. Tauben gefüttert, welche aus nur 4 Dreiecken bestanden und in der AR jagte man in den realen Raum projiziertes Krabbelgetier. Manche(r) hätte das auch gern noch länger gemacht.
Die Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse ergänzen das Angebot zum 3D Design im Unterricht. Darüber hinaus fachsimpelten Schüler mit den Mitarbeitern über die coole VR/AR Hardware und andere diskutierten über ihre künstlerisch orientierten Hobbys.
Insgesamt ein sehr interessanter Tag, für den wir uns bei Herrn Prof. Hanisch und seinen Mitarbeitern bedanken möchten.

 

                               

Tag der Technik 2018

Am 18. Oktober 2018 war es wieder soweit! Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen beschäftigen sich am „Tag der Technik“ mit den unterschiedlichsten Themengebieten der Naturwissenschaft.


Die fünften Klassen des Paul-Gerhardt Gymnasiums begaben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Auf dem Plan stand der Besuch von „Ferropolis“. Dort angekommen begrüßten Gästeführer die Schüler und erzählten von der langen Geschichte des ehemaligen Tagebaus. Nach dem Rundgang über das weitläufige Gelände und der Besichtigung der Riesenbagger wurde zur Stärkung der Grill angeworfen. Heute wird die Stadt aus Eisen eher als Arena für Festivals und Veranstaltungen genutzt.


Die Klassenstufe sechs hat sich mit der Herstellung von Musikinstrumenten aus einfachen Materialien beschäftigt. Dabei verwandelten sie Pappkartons, Strohhalme, Dosen und Luftballons in exotische Instrumente wie ein Duduk, eine Cuica, ein Pappsaxophon, ein Rohrsaxophon, Trommeln oder ein Kazu. Unterstützt wurden die Schüler dabei von ihren Musik- und Klassenlehrern sowie einem erfahrenen Instrumentenbauer, mit deren Hilfe sie auch ein eigenes kleines Stück einstudiert haben.


Die Schüler der Klassenstufe sieben wurden vor die Herausforderung gestellt, ein Energiedomino zu konstruieren, das anschließend als Kettenreaktion aller Energiedominos ablaufen soll. Nachdem jede Gruppe ihre eigene Konstruktion aufgezeichnet hatte, startete der Bauversuch. Nach Bewältigung dieser ersten großen Aufgabe sollten alle Teilmechanismen zusammengeführt werden. Am Ende des Tages wurde ein Wettbewerb unter allen siebten Klassen durchgeführt. Gewinner wurde die Klasse, die u.a. in Punkto Originalität überzeugen und eine erfolgreiche Reaktionskette quer durch den Klassenraum durchführen konnte.


In Klassenstufe acht wurde eine kleine Zeitreise unternommen. Mithilfe eines Filmes und eines antiken Waschbrettes wurden die Schüler in ihr Thema ein- und einige Jahrzehnte zurückgeführt. Damals konnte man, wenn man seine Kleidung waschen wollte, nicht einfach die Waschmaschine einschalten, sondern musste mit der Hand waschen. Dafür benötigte man selbstverständlich Seife und wie diese hergestellt wird, lernten die Achtklässler heute. Neben dem Anfertigen eines Protokolls und eines Plakats, mussten sie selber Seife produzieren.


Die neunten Klassen haben sich im Laufe des Tages mit dem Thema „Brückenbau“ beschäftigt. Die Aufgabe war es ein stabiles Konstrukt, welches mindestens 200g tragen muss, aus nur zehn Blättern Papier zu entwickeln. In vierer Gruppen entwickelten die Schüler zunächst drei grobe Baupläne und versuchten diese umzusetzen. Mit viel Enthusiasmus und Eifer arbeiteten die Schüler und Schülerinnen fleißig am Gelingen des Projektes. Auch Lehrer, deren Fachgebiet nicht die Naturwissenschaften betrifft, wurden in das Projekt involviert und hatten ebenfalls die Möglichkeit etwas Neues zu erlernen.


Mit der Unterstützung der Physiklehrer befassten sich die Schüler der zehnten Klasse mit der Problematik „von der Mausefalle zum Rennauto“. Die Erwartungen an das Projekt waren hoch und der Ehrgeiz zu siegen war geweckt. Auch hier arbeiteten die Schüler zielstrebig und gewissenhaft, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.


Am Ende des Tages gingen die Schüler mit neuem Wissen und interessanten Informationen nach Hause. SPITZE!!!

                                

Handball – Das können nur echte Kämpfer/Innen 

Und so präsentierten sich auch unsere Schülerinnen und Schüler beim heutigen Kreisausscheid in Jessen. Jugend trainiert für Olympia ist immer wieder eine tolle Herausforderung, v.a. wenn, wie in diesem Jahr, viele Schüler krankheitsbedingt absagen und der Anteil an Spielfähigen sinkt.

 

Willem Täuber, Jonas Pritzl, Kevin Jaschinski, Paul Thiele, Richard Mischke und Markus Köhler kämpften – leider immer in Unterzahl – um den Sieg. Sie erwarben sich den Respekt der Zuschauer und Gegner, denn die geschlossene Mannschaftsleitung und der Siegeswille waren in jeder Spielminute zu erkennen. Den Einzug ins Regionalfinale erreichten die Handballer zwar nicht, Spaß hat es aber trotzdem gemacht.

 

Leonie Scheuschner, Seraphina Pfeiffer, Kira Janke, Viktoria Anders, Paulina Brenner, Charlotte Michaelis, Hannah Seliger, Leah Meßner, Lucie Biehr und Victoria Hünsche zeigten ebenfalls starke Leistungen gegen die Handballerinnen des Lucas-Cranach-Gymnasiums, der Gemeinschaftsschule Friedrichstadt, des Gymnasiums Jessen und der Sekundarschule Jessen. Mit überzeugender Abwehrarbeit und gezielten Würfen machten sie es der Konkurrenz schwer. Mit einem dritten Platz kamen die Mädchen zwar auch nicht weiter, aber eine Medaille durften sie mit nach Hause nehmen.

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Arbeitsgemeinschaft Cambridge Certificate

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Die AG Cambridge Certificate bietet eine gezielte Vorbereitung auf die Prüfungen Cambridge English Preliminary (Niveau B1), Cambridge English First (Niveau B2) und Cambridge English Advanced (Niveau C1), die zwei Mal im Jahr, im Juni und im Dezember, in Leipzig abgelegt werden können.
Die Cambridge English Prüfungen haben weltweit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und werden international als Nachweis qualifizierter Englischkenntnisse geschätzt und anerkannt.
Die Prüfungen sind auf Kommunikation ausgerichtet, wobei die Kompetenzen Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben in wirklichkeitsnahen Situationen von Muttersprachlern geprüft werden. Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 9 bis 12 können jeweils mittwochs in der Zeit von 13.30 bis 14.15 Uhr in Raum 13, Haus 1, diese AG unter der Leitung von Frau Appenrodt besuchen.

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Verkehrssicherheitstag „Junge Fahrer“

Am Freitag, den 14.09.2018, fand an unserer Schule der Verkehrssicherheitstag „Junge Fahrer“ statt.
Ausgerichtet von der Landesverkehrswacht Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der Verkehrswacht in Oranienbaum erhielten unsere Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Klasse die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im Straßenverkehr zu trainieren.
Dazu durchliefen sie verschiedene Stationen, die besonders für Fahranfänger von Bedeutung sind: So konnte für den künftigen Führerschein ein Sehtest durchgeführt werden. Die Mopedfahrer unter den Schülern (oder solche, die es noch werden wollen) konnten Erfahrungen an einem Motorradsimulator sammeln. Für viel Spaß - bei ernstem Hintergrund - sorgte ein verschlungener Parcours, der mit einer sogenannten Rauschbrille beschritten werden musste.
Ihre Reaktionszeit konnten die Schülerinnen und Schüler mit einem Bremssimulator testen. Abschließend vermittelte die Übung im Überschlagsimulator grundlegende Kenntnisse, wie man sich bei einem schweren Unfall aus dem Auto befreit.
Weitere Informationen bot das motivierte Personal an einem Info-Stand. Zusammengefasst half der Verkehrssicherheitstag unseren jungen Fahrerinnen und Fahrern, die Gefahren im Straßenverkehr besser einschätzen zu lernen und sich umsichtiger hinter dem Steuer zu verhalten.

 

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Sportfest am PGG

Die Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Klassen zeigten beim diesjährigen Sportfest sehr gute Leistungen. Beim 100 Meterlauf, Weitwurf, Weitsprung und 800 Meterlauf kämpften sie nicht nur um Medaillen und Urkunden, auch das bewährte Deutsche Sportabzeichen im Gold, Silber oder Bronze wollten viele Schüler erreichen.
Musik und Applaus erhöhten die Motivation und so konnten viele neue Schulrekorde aufgestellt werden. Sportbefreite Schüler und viele Kollegen halfen ebenfalls dabei, dass dieser Tag erfolgreich absolviert wurde.

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Welcome to Edinburgh!

Am Sonntag, den 2.September 2018, flogen 24 Schüler mit den Lehrerinnen Frau Wünsche und Frau Rintelmann nach Schottland in die Hauptstadt Edinburgh. Unser Flug ging 16:50 Uhr von Berlin – Tegel. Einige von uns sind noch nie zuvor geflogen und hatten deshalb ein flaues Gefühl im Magen. Doch alle überstanden den Flug gut und um 18 Uhr (Ortszeit) erreichten wir den Edinburgher Flughafen und fuhren anschließend mit dem Bus bis zur Endstation in der City. Mit Koffer und Taschen im Gepäck hatten wir unsere erste steile Wanderung durch die bergige Stadt, die am „Budget Backpackers“ Hostel endete. Das Hostel war sehr jugendlich gestaltet und bot einige Angebote zur Freizeitgestaltung, wie Billard, TV und eine Chill-Out-Area. Das Abendessen, bestehend aus Burger und Pommes, genossen wir dann im Hard Rock Café. Nach diesem stressigen Tag fielen wir alle „tot“ ins Bett.

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Unser Programm
Montag, den 3.September 2018:
Pünktlich 8:15 Uhr gab es das berüchtigte Frühstück, was tatsächlich den strammen Deutschen nicht satt bekam. EIN Croissant mit Butter oder Marmelade (keine Wurst und kein Käse!), EIN Müsli, EINEN Saft und EINEN Joghurt stellten dann das Frühstück dar und nicht zu vergessen der „äußerst kräftige Kaffee“. Als wir dann gestärkt in den Tag starten konnten, machten wir uns auf den Weg (zu Fuß!). Wir bekamen eine Führung durch das Parlament, die von einem netten Guide geleitet wurde. Dieser war sehr gut zu verstehen und gestaltete das Ganze dadurch interessant, dass er uns nichts über Politik erzählte, sondern über die Architektur des Gebäudes. Nachdem die Tour beendet war, hatten wir Freizeit, um uns für die noch anstehende Stadtführung zu stärken. Außerdem nutzten wir diese Zeit zum Sammeln erster Informationen für die Studienaufträge. Die Stadttour führte uns drei Stunden durch strömenden Regen, wodurch wir gleich das typisch schottische Wetter am eigenen Leibe zu spüren bekamen. Ewiges Gejammer brachte Frau Rintelmann dazu, uns immer wieder zu sagen: „Das ist halt der typisch schottische LEICHTE Dunst.“ Beruhigend war das nicht gerade. Spannende Erlebnisse in unserer Freizeit, was unser sprachliches Können betraf, folgten beim Einkauf.

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Dienstag, den 4. September 2018:
Es war einen Tag später...dasselbe Frühstück. Die Prinzen und Prinzessinnen gingen mit ihren zwei Königinnen zum Edinburgh Castle. Auf eigene Faust erkundeten wir dann das Gelände mit seinen fabelhaften Ausblicken. Vor Ort bekamen wir von einer Schülerin einen Vortrag über berühmte Persönlichkeiten. Es folgte eine lange Freizeitperiode, die auch dazu diente, für ein Picknick auf dem Arthur's Seat einzukaufen. 17 Uhr starteten wir dann unsere Wanderung zum „Thron“. Wie der Schüler eben so ist...mit Mengen an Elan. Nach gefühlten fünf Stunden und zehn Stolperstellen kamen die Lehrerinnen mit 24 klagenden, angehenden Erwachsenen im Gepäck auf dem höchsten Punkt des Berges an. Nach dem Picknick folgte das lebensgefährliche Absteigen bzw. Abfallen, was bei einigen dunkle Flecken hervorbrachte.

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Mittwoch, den 5. September 2018:
Es war noch einen Tag später...andere Zeit...dasselbe Frühstück. Wir begannen den Tag in unserem Hostel mit einem Vortrag über die dunklen Mysterien Edinburghs. Im Anschluss konnten sich viele Schüler vermutlich erstmals für ein Museum begeistern, da es eine Vielzahl an Dingen gab, die sie selbst ausprobieren konnten. Das National Museum of Scotland deckte viele abwechslungsreich gestaltete Themenbereiche von Mode bis Tierwelt ab. In der Freizeit konnten wir uns auf das folgende furchterregende Ereignis vorbereiten: das Edinburgh Dungeon. Schade war nur, dass die Schauspieler durch ihre Rollen und ihren Dialekt für uns nur schwer zu verstehen waren. Dieses schaurige Erlebnis wurde getoppt durch eine weitere Wanderung zum Nationaldenkmal von Schottland, das natürlich auch auf einem Hügel liegt. Somit neigte sich unser letzter Tag dem Ende entgegen und jeder gestaltete seinen restlichen Abend individuell.

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Donnerstag, den 6. September 2018:
Es war noch einen weiteren Tag später...andere Zeit...kein Frühstück, sondern ein Lunch Paket mit einer unschälbaren Orange, einem abgepackten Sandwich und einem Getränk. Der zuerst gegangene Weg war auch unser letzter und wir alle wussten mit Koffer und Taschen im Gepäck: „Dieser Weg wird kein leichter sein...“ (Xavier Naidoo). Unsere Füße schmerzten nach den gelaufenen Kilometern der letzten Tage und die Nasen liefen auch wegen des leichten schottischen Dunstes. Gegen 13 Uhr landeten wir schließlich wieder auf Heimatboden.

 

Unsere Studienfahrt nach Edinburgh war ein ereignisreiches und lehrreiches Erlebnis, was uns lange im Gedächtnis bleiben wird.

                                                                                                                     Natalie Mitrofanow, Madeline Matthei

Paris nous a attendu

Nachdem wir, der Französisch Kurs 12, uns im 2.Kurshalbjahr mit Paris eingehend beschäftigt hatten, ging es am 3.September los: Unsere Studienfahrt in die «belle capitale de la France» begann: Mit dem Zug in 7 Stunden in Paris- eine Erfahrung, die wir zum ersten Mal machen durften, nachdem unsere Flugreise, die wir immerhin ein Jahr vorher gebucht hatten, geplatzt war. Allerdings stellten wir fest, dass auch diese Art des Reisens sehr entspannt war und von der kommunikativen Seite her betrachtet, sogar ihre Vorteile hatte.


Nachdem wir auf dem Bahnhof Gare de l'Est unseren Verkehrspass erstanden hatten und mit der Metro ins Hotel gefahren waren, konnten wir ein wenig relaxen, bevor wir uns auf den Weg in die Stadt machten, um bei einer Panorama-Bootsfahrt einen ersten Eindruck von Paris zu bekommen. Das Metrofahren war an diesem Abend noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber da wir in den darauffolgenden Tagen dieses Verkehrsmittel häufig nutzen sollten, gewöhnten wir uns recht schnell daran.


Der 4.September begann, nach einem Frühstück im Hotel, mit einer Stadtralley, die von zwei Schülerinnen unseres Kurses im Rahmen ihres Studienauftrages vorbereitet wurde. Und wenn - wie in der Schule - jeder seine Aufgaben richtig gelesen hätte, wären wahrscheinlich auch alle eher an ihrem Ziel angekommen.
Nach der Besichtigung von Notre Dame und einem gemeinsamen Eis essen auf der Ile Saint Louis stand uns der Nachmittag zur freien Verfügung. Die einen beschäftigten sich schon mit der Erledigung ihres Studienauftrages, andere ließen sich vom Ambiente der Stadt treiben, bevor wir uns am Abend alle am Eiffelturm trafen und uns die Stadt von oben ansahen. Selbst unseren Schüler mit Höhenangst gelang der Aufstieg, chapeau!

 

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen von Versailles. Eine Schlossbesichtigung ist ein Muss, dort kann man Geschichte förmlich atmen. Der Blick auf den großen Park aus dem Spiegelsaal, der ja auch in der deutsch-französischen Geschichte immer wieder mal eine Rolle gespielt hat, wird wohl allen unvergessen bleiben.
Die anschließende Führung durch Garten und Park, begleitet von zwei Schülerinnen, die im Rahmen ihres Studienauftrages allerlei interessante Dinge zu berichten wussten, war zwar anstrengend, aber alle hielten durch ( an diesem Tag sind wir - laut Schrittzähler- immerhin 28 km per pedes gestrampelt) und keiner hat gemeckert (zumindest nicht laut:))

Nach diesem anstrengenden Tag hatten wir uns alle einen freien Abend verdient, ehe es am nächsten Tag in den Louvre ging. Mit unserer Kunstlehrerin Frau Elsner war dieser Besuch für die meisten ein Genuss ( man kann nicht alle für Kunst begeistern).
Ein gemeinsames Mittagessen - entre femmes - beendete den ersten Teil des Tages, am Nachmittag kümmerten sich die meisten um ihre Aufträge oder besichtigten die Freiheitsstatue oder den Parc des Buttes Chaumont, ein grünes Paradies inmitten dieser Welrmetropole.
Den Abschluss des Tages bildete der Besuch von Montmartre, eine gemeinsame Besichtigung der Sacré Coeur und ein gemütlicher Abendspaziergang zurück ins Hotel.


Und dann war unsere Studienfahrt auch schon fast wieder vorbei. Am Freitag morgen fuhren wir zum Bahnhof, schlossen unser Gepäck ein und nutzten die letzten Stunden, um noch das eine oder andere einzukaufen oder anzusehen, was man bis dahin nicht geschafft hatte.
Mit dem Zug ging es dann zurück nach Leipzig, wo unsere Studienfahrt endete.
Wir möchten ausdrücklich merci sagen an unsere Schüler, die sich vorbildlich verhalten und somit zum guten Gelingen dieser Fahrt beigetragen haben.
In der Auswertung haben wir uns sehr über das Lob der «bonne organisation» gefreut, möchten es aber nicht versäumen, zu sagen, dass die beste Organisation nichts taugt, wenn nicht alle mitziehen. Ihr wart eine dufte Truppe!

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Unsere Studienfahrt nach Dublin vom 3. bis 7. September 2018

Tag 1:

Nachdem wir gemeinsam mit Frau Hanke und Frau Engelmann am Dublin Airport gelandet waren und unsere Zimmer im ,,Four Courts Hostel’’ bezogen hatten, begaben wir uns zur ,,Teeling Whiskey Distillery’’, um dort kennenzulernen, wie der Prozess des Destillierens und die Herstellung traditionellen irischen Whiskeys funktioniert. Unser sehr freundlicher Guide brachte uns dabei nicht nur den Herstellungsprozess näher, sondern informierte uns zusätzlich über die Geschichte und die Besonderheiten des irischen Whiskeys. Danach begaben wir uns alle in das berühmte Temple Bar Viertel Dublins, um dort im Hard Rock Cafe gemeinsam Abend zu essen. Bevor wir dann zum Hostel zurückkehrten, hatten alle die Chance Dublin und speziell das Temple Bar Viertel auf eigene Faust zu erkunden.

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Tag 2:

Am Dienstag ging es für uns zu der Halbinsel Howth. Wir fuhren ca. eine halbe Stunde mit dem Zug von Dublin Richtung Howth und kamen dann an einem kleinen, hübschen Hafen an. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, gingen wir auf unsere Wanderung. Wir sind entlang der Klippen gewandert und hatten somit eine atemberaubende Aussicht. Alle waren begeistert. Am Ende der Wanderung machten wir ein leckeres Picknick. Zurück in Dublin hatten wir etwas Freizeit und dann ging es in den O’Sheas Pub - zum Tanzen und Essen.
Eine resolute irische Tanzmeisterin gab uns einen kleinen Tanzkurs. Dabei lernten wir zunächst die wichtigsten Grundschritte, welche oft einfacher aussahen, als sie letztendlich wirklich waren. Jedoch beherrschten wir sie nach mehreren Wiederholungen ganz gut, was nicht zuletzt auch an den Vorkenntnissen lag, welche wir von unseren Vorbereitungen aus Deutschland mitbrachten. Dies fiel auch unserer Tanzlehrerin auf, welche uns für unser Können lobte.
Insgesamt lernten wir zwei verschiedene irische Gruppentänze, welche von typischem Irish Folk begleitet wurden. Unsere Studiengruppe hatte während dieser Tanzstunde viel Spaß und vor allem auch Freude daran, ihr tänzerisches Talent zu erweitern.
Danach konnten wir uns im Pub mit kleinen, typisch irischen Kostproben ein wenig stärken. Es war für uns ein wundervoller Tag.

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Tag 3:
Am dritten Tag unseres Trips nach Dublin trafen wir uns bereits um 9 Uhr an der Busstation. Von dort aus ging es zum Kilmainham Gaol, über das Marie-Ann und Tobias Auskunft gaben. Wir bekamen eine 60 minütige Führung, welche durch das ganze Gefängnis ging und erfuhren viel über dessen Geschichte, den Osteraufstand von 1916 und Schicksale von einzelnen Gefangenen.
Nach der Fahrt zurück zum Hostel hatten alle Teilnehmer Freizeit. Diese Zeit konnte individuell genutzt werden. Die meisten gingen etwas essen oder ruhten sich aus. Weiter ging es am frühen Nachmittag mit einer Neustadtführung von Moritz und Melina. Dabei erfuhren wir auf der rund zweistündigen Führung interessante Fakten über bekannte Denkmäler, dem Parlamentsgebäude oder auch über das Trinity College. Anschließend hatten wir noch etwas Freizeit, ehe es am Abend noch einen Literary Pub Crawl gab.
Bei dieser Tour haben wir etwas über die Geschichte der Pubs erfahren in denen berühmte irische Schriftsteller verkehrten. Zwei Schauspieler spielten uns Szenen aus literarischen Werken von James Joyce, Oscar Wilde und anderen vor und sangen irische Volkslieder. Am Ende gewann Maximilian noch das berühmte Pub Crawl T-Shirt bei dem Gewinnspiel über die irische Literatur.

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Tag 4:
Am Donnerstag begann unser Tag nach dem Frühstück mit der von Schülern organisierten Führung durch die Altstadt von Dublin, in der uns unter anderem Kirchen und das Rathaus näher gebracht wurden. Unter den Kirchen war die berühmte Whitefriar Street Church, in welcher Liebende am St. Valintine Shrine ihre Wünsche notieren können und auf deren Erfüllung hoffen. Ein weiterer Punkt war das Dublin Castle, wo wir eine zusätzliche Führung bekamen. Hier besichtigten wir die alte Burgmauer und die verschiedenen Säle der englischen Vizekönige, die mit prunkvollem Mobiliar und Gemälden ausgestattet sind.
Abschließend erfuhren wir mehr über die Prähistorik Dublins, über die Zeit der Wikinger und über das mittelalterliche Irland. Dafür gingen wir ins National Museum, wobei uns wieder Schüler führten und uns verschiedene ausgestellte Exponate näher brachten. Den restlichen Tag durften die Schüler selbst freizeitlich gestalten und noch ein letztes Mal das Ambiente der schönen Stadt genießen.

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Tag 5:
Am Freitag war leider schon unser Abreisetag aus dem schönen Irland. Die meisten von uns waren traurig, dass es nach nur 5 Tagen wieder zurück nach Deutschland ging. Trotzdem war auch an diesem Tag, wie an den anderen Tagen zuvor, die Stimmung sehr gut. Um 10 Uhr morgens sollten die Sachen fertig gepackt sein, denn es war Zeit für die Zimmerkontrolle. Nachdem alles reibungslos verlaufen war, machte sich die Studienfahrtgruppe auf in Richtung Bushaltestelle. Nach einem verpassten Bus und einer dreiviertelstündigen Fahrt, kamen wir am Flughafen in Dublin an. Auch dort verlief der Check-In, sowie der Security-Check relativ schnell und ohne weitere Probleme ab. Nun mussten wir noch eine Stunde warten bevor es zum Boarding ging, aber auch diese Zeit verging wie im Flug. Wir hatten einen angenehmen Flug ohne große Turbulenzen. Allerdings war die Landung ziemlich rasant und holprig.


Rückblickend können wir sagen, dass wir eine sehr schöne Zeit in Dublin hatten. Es waren erlebnisreiche Tage mit jeder Menge Spaß.


Ein Dankeschön geht dabei an Frau Engelmann und Frau Hanke, ohne die dieser Ausflug nicht so interessant und lustig geworden wäre!

                       Philip Zincke, Ronja Reinknecht , Miriam Werner, Tobias Wilke, Marie-Ann Kunth, Fanny Weber, Klasse 12

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“I didn’t know it“ beim Landesfachtag Fremdsprachen

Nach unserem Erfolg beim Bundesfinale Fremdsprachen in Schwerin, wurden wir gefragt, ob wir das Stück “I didn’t know it“, mit dem wir den 2. Platz erreicht hatten, beim Landesfachtag Fremdsprachen in Halle aufführen könnten. Wir mussten nicht lange überlegen und sagten zu.


Am Anfang des neuen Schuljahres standen deshalb noch einmal Proben auf unserem Programm. Da eine Schülerin unserer Gruppe in eine andere Stadt gezogen war, musste das Stück noch einmal verändert und Rollen ausgetauscht werden. Zum Glück stellte das kein Problem dar, da die meisten von uns den Text gut kannten und ihn auch über die Ferien nicht vergessen hatten. Nach zwei Proben klappte alles super.


Am 22.08.2018 brachte uns ein Bus nach Halle zum Mercure Hotel. Wir hatten wirklich viele Requisiten, sogar zwei Kartenständer aus unserer Schule, um unser Stück gut zu präsentieren. Da wir überpünktlich da waren, konnten wir dort im Hotel erst einmal Wasser oder Säfte genießen und z.B. Laugenbrezeln essen.


Obwohl es kein Bundesfinale war, spürten wir doch eine große Aufregung, unser Stück vor so vielen Englischlehrern vorzuspielen. Doch die Aufführung gelang uns und wir bekamen sehr viel Applaus und zusätzlich bekam jeder noch kleine Geschenke.


Zum Abschluss durften wir sogar im Hotel Mittag essen. Es gab ein großes Buffet, an dem sich jeder ausgiebig bedienen konnte. Dann fuhren wir mit dem Bus wieder nach Gräfenhainichen zurück. Diese Aufführung war der Abschluss unseres zweijährigen Projektes. Deshalb gingen wir noch gemeinsam Eis essen.

                                                                                                                          Nature Nerds & S. Engelmann

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VERKEHRTE WELT - ABSEITS DER STEREOTYPEN VON MANN & FRAU

Am Donnerstag, dem 6. September, ging es für die Schüler der Klassenstufe 9 anstelle von mathematischen Gesetzmäßigkeiten oder Vokabeln und Grammatik zu pauken, um alltägliche Fertigkeiten, die jeder zusätzlich in seinem späteren Leben beherrschen sollte. Kniff hierbei: die Jungs und Mädchen sollten für einen Vormittag in die Rollen ihres Gegenübers schlüpfen. So sortierten und bügelten die Jungs beispielsweise Wäsche, betreuten Kinder und kümmerten sich um Haushaltsangelegenheiten; während die Mädchen unter anderem lernten Autoreifen zu wechseln, zu löten und eigenständig Schmuck herzustellen.


Unterstützung erhielten die Schüler durch einige Lehrkräfte, engagierte Schüler aus der Klasse 10 als auch Herrn Steve Hebold, vom Autohaus Hebold und die Kita Spatzennest in Gräfenhainichen.


Die Schüler nahmen sich die unterschiedlichsten Dinge aus jeder Station mit, die Mädchen z.B. wie Computer Datenmengen effizient sortieren; ich manchmal Sachen bewältigen kann, wenn ich um die Ecke denke oder manchmal doch etwas Geduld und Fingerfertigkeit brauche, wenn ich etwas Konstruieren möchte. Und selbst, dass Rinderhack teurer als gemischtes ist, ich nun Mädchen für ein Date ganz anders zum Essen einladen kann, Kinder betreuen doch mehr Vorbereitung und Nerven braucht als gedacht erfordert, waren für die Jungs z.B. bahnbrechende Erkenntnisse. ;)


Hier noch einmal ein paar Rückblicke auf den Projekttag:


"Mir gefielen die handwerklichen Stationen [...] weil diese Fertigkeiten sonst eher für Jungs vorgesehen sind. Ich finde es dennoch wichtig es versucht zu haben, um herauszufinden, ob diese Fertigkeiten und entsprechende Berufsrichtungen mich selbst vielleicht doch interessieren würden. Wenn wir bei Stationen Hilfe brauchten, stand uns stets jemand zur Seite, um uns bei der Bewältigung der Aufgabe zu helfen. [...] Besonders gut gefiel mir, dass es zu jedem Bereich ein abschließendes Quiz gab, um das jeweilige Thema noch einmal zu festigen. Am meisten hat mich gefreut, [...] dass man das jeweils selbst hergestellte Endprodukt an einigen Stationen mit nach Hause nehmen konnte - als Erinnerung an den Tag." - (Jette, 9c)


"Uns Jungs hat vor allem das Tischdecken und Kindergartenkinder betreuen Spaß gemacht. Die Zeit verging wie im Flug. Uns hat dieser Tag sehr gut gefallen und wir waren froh, dass wir diese Chance nicht verpasst haben - zu erfahren, wie umfangreich Hausarbeit sein kann." (Marcel, Lennox und Daniel, 9a)


"Es war ein sehr interessanter Tag mit vielen Eindrücken und Einblicken in Berufe des jeweils anderen Geschlechtes. Man hat gemerkt, dass [...] es auch Spaß machen kann. Außerdem war es eine sehr gute Alternative zu einem normalen Schultag." (Schüler der Klasse 9b)


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  Nachfolgende Fotos: Mattes Zimmermann

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Warren Green – The English Man: Radio SAW zu Gast an unserer Schule

Am Freitag, den 24. August war das Radioprogramm „Klasse übersetzt“ mit Warren Green zu Gast am Paul-Gerhardt-Gymnasium in Gräfenhainichen. Die Klasse 8c hatte sich im letzten Schuljahr beworben und gleich nach den Ferien bekam sie die Nachricht, dass das Radio nach Gräfenhainichen kommt.
Warren hatte den Song „Shotgun“ von George Ezra zur Übersetzung dabei. Nachdem zuerst in den Song reingehört wurde, fing die Klasse an, die Lyrics zu übersetzen. Relativ schnell war das Lied übersetzt und nun musste die Übersetzung noch vertont werden. Mariann und Lukas waren die Mutigen, die sich dieser Aufgabe stellten und nach nicht mal 90 Minuten war alles in Sack und Tüten. Durch Warrens Hilfe und seine humorvolle, offene Art hatte die Klasse sehr viel Spaß und am Ende durfte die Autogramm- und Selfierunde natürlich auch nicht fehlen.
Ich denke, der Klasse hat dieser kleine Ausflug in die Radiowelt sehr gut gefallen und natürlich sind wir alle sehr aufgeregt, wenn am 14.09.2018 um 6:45 Uhr unser Beitrag gesendet wird. Also, dann bitte Radio SAW einschalten!

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Hier nun der Podcast zum Reinhören: https://www.radiosaw.de/podcast/was-heisst-das-auf-deutsch/14-september-2018-000

Tanzworkshop mit der Albain School of Irish Dancing

Mittwoch, den 29.08.2018, fand in der Aula des Paul-Gerhardt-Gymnasiums ein irischer Tanzworkshop statt, der uns auf die Studienfahrt nach Dublin vorbereiten sollte.
Neben „Irish-Step“ Vorstellungen einer Tänzerin und einigen keltischen Worten, lernten wir traditionelle Tänze kennen. Diese reichten von Paar- bis hin zu Gesellschaftstänzen.
Spaß und Freude ließen keinen Platz für anfängliche Zweifel über das eigene tänzerischen Talent. Was zählte war das gemeinsame Tanzen. Unser Tanzmeister, Herr Tec Dian, verlangte viel von uns und würzte seine Anweisungen mit irischem Humor.
Allerdings forderte die Bewegung auch einige Konzentration und Geschick.
Dass rechts und links auseinanderzuhalten gar nicht so einfach ist, wurde besonders auf der Tanzfläche deutlich und sorgte für eine Menge Unterhaltung.
Letztendlich stellte der Workshop eine tolle und vor allem Spaß bereitende Einstimmung auf die Reise nach Irland dar.

                                                                                                                               Isabell Klitzsch, Klasse 12b

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Irland kompakt – von akademisch bis kulinarisch

Zwei Wochen bevor es für uns nach Irland ging, fand in Gräfenhainichen am 23.08.2018 unser Workshop statt. Dieser Tag diente zur Vorbereitung und Einstimmung auf unsere Studienfahrt nach Dublin. Alle Schüler hatten zu unterschiedlichen Themen Vorträge ausgearbeitet. So wurden wir u.a. von der irischen Geschichte, über Whiskey, bis hin zu typischen irischen Traditionen auf Englisch informiert. Highlight des Tages war das ,,grüne Frühstück“. Dieses stand ganz unter dem Motto: Hauptsache grün, das ist irisch. Jeder Schüler brachte etwas Grünes zu Essen mit. Dieses aßen wir dann in der Aula, die wir ebenfalls grün dekoriert hatten. Allem wurde ein ,,irischer Touch“ verliehen. So hatten wir ein tolles und leckeres Frühstück, von dem wir auch noch Mittag essen konnten.
Am Ende des Tages konnte unser neues Wissen über Irland in einem Quiz unter Beweis gestellt werden. Die drei besten Schüler bzw. Schülerinnen wurden belohnt und erhielten Preise.

                                                                                                                            Miriam Werner, Klasse 12 b

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Highland Games am PGG

Den Vorbereitungstag zur Studienfahrt nach Edinburgh verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse auf ganz besondere Weise – nämlich sportlich bekleidet auf dem Sportplatz Lindenallee, umgeben von Schottlandflaggen, Baumstämmen, Whiskyfässern und schweren Steinen.


Der Tag begann aber erstmal ganz entspannt. Zunächst bekamen die Schüler alle wichtigen Informationen zur Reise, wurden belehrt und konnten am Ende noch drängende Fragen zur Fahrt klären. Danach hieß es, alle mitgebrachten schottischen Leckereien auf den dekorierten Tischen auszubreiten und sich den Bauch mit all den Köstlichkeiten vollzuschlagen. Dabei haben unsere Schüler keine Kosten und Mühen gescheut, um Spezialitäten wie Shortbread, Aberdeenshire Butteries, Cranachan, Black Bun, Dundee Cake und Macaroon herzustellen. Selbst der Whisky für das Cranachan – ein typisch schottisches Dessert – wurde organisiert (Pascal). Ein kulinarisches Highlight waren die mit Kartoffelpüree gefüllten Schokoriegel (Macaroon) von Hannes.


Nach dieser Stärkung ging es dann zum eigentlichen Höhepunkt des Tages. Das Rittergut Trebsen stellte uns dankenswerter Weise viele Materialien für die Highland Games zur Verfügung. So mussten sich die Schüler zunächst einmal in vier Gruppen bzw. Clans einteilen und sich einen Clan-Namen sowie Schlachtruf ausdenken. Neben den MacDonalds, gab es u.a. die MacDevils, die MacBulls und die MacChickens. Die Clans mussten sich nun in den bewährten Disziplinen Caber Toss, Roll the Barrell, Throw the Horseshoe und Stone Put beweisen. So let the games begin! Nach harten Kämpfen, kraftvollen Würfen, schnellen Läufen und genauem Überkopfdrehen standen die Sieger fest. And the winners are: the MacDevils. Am Ende unserer Highland Games beehrte uns sogar die Schulleitung und auch Herr Stiehler ließ es sich nicht nehmen, auch einmal den Baumstamm zu werfen.


Nun kann die Reise losgehen!

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Begrüßung der neuen 5. Klässler

Am 9. August war es soweit. In der Aula des Paul-Gerhardt-Gymnasiums wurden die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen begrüßt.
Auch in diesem Jahr saßen die zukünftigen Fünftklässler zappelnd und voller Erwartung auf ihren Stühlen. Sie wurden zunächst herzlich von der Klasse 6a begrüßt, die genau weiß, wie sich dies anfühlt. Nach einem kurzen Programm und trotz Kinder-Mutmach-Lied stieg die Spannung dann nochmal, denn jeder wollte natürlich wissen, in welcher Klasse er oder sie zukünftig sein würde. Endlich lüftete Herr Franke das Geheimnis und wünschte sich vor allem, dass in acht Jahren diese 65 neuen Schülerinnen und Schülern auch wieder voller Aufregung in der Aula sitzen und ihr Abitur schreiben und bestehen werden.
Später am Vormittag wollten wir dann noch sicher gehen, dass dieser Wunsch und vielleicht noch mehr kleine und große Wünsche in Erfüllung gehen. Wie in jedem Jahr ließen die neuen Schüler ihre Wünsche mit Ballons in den Himmel steigen. Wir drücken die Daumen, dass alles so kommt wie erhofft.




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