Vorankündigungen

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Digitaler Schulrundgang PGG

Leider konnte das Paul-Gerhardt-Gymnasium seine Pforten zum Jahresbeginn nicht wie gewohnt zum Tag der offenen Tür öffnen, um aktuelle Projekte zu zeigen oder zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern die Arbeit der einzelnen Fachschaften nahezubringen. Deshalb haben wir uns nun entschieden, eine digitale Schnuppertour durch unsere Schule zu veröffentlichen. Es gibt neben fachlichen Informationen auch Videos aus dem Schulalltag und kleine Quizze zu entdecken. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei unserer digitalen Erkundungstour durch das Paul-Gerhardt-Gymnasium.

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Wenn man über seinen Schatten springt


Über seinen eigenen Schatten zu springen, mit anderen eng im Team zu arbeiten, Vertrauen in sich und andere zu haben, ist in einer neuen Klasse gar nicht so einfach. Durch verschiedenste Kooperationsaufgaben und Interaktionsübungen ist es den Trainer*innen von „Schattenspringer Erlebnispädagogik“ gelungen, den Teamgeist der Klasse zu wecken und so die Klassengemeinschaft auch für den Schulalltag zu stärken.
Auf spielerische Weise konnten die 7. Klassen unserer Schule an jeweils einem Projekttag an ihrer Gemeinschaft arbeiten. Die Fähigkeit, Probleme und Konflikte konstruktiv anzugehen und somit wichtige soziale Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen zu erwerben, stand dabei im Vordergrund. Die Erkenntnis, dass man zusammen im Team alles schaffen kann, führte durch Reflexionen der Aktivitäten immer wieder zu einem AHA – Effekt. Dabei standen uns die Trainer*innen auf Augenhöhe und sehr kompetent zu Seite, sodass uns diese erlebnsipädagogischen TeamTage lange in Erinnerung bleiben werden.

                                                                                                                          A. Lehmann, Klassenleiterin 7b

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Klassenfahrt nach Schierke/Harz

Unsere Klassenfahrt begann am Montag, dem 17.10.2022, mit unserer Klassenlehrerin Frau Burkert. Ein Reisebus holte uns 07:45 vor dem Schulgebäude ab. Die Reise führte uns ca. 2h 30min nach Schierke in den Harz. Unsere Unterkunft war die Schierker Baude. Dort bekamen wir nach der Ankunft einen Rundgang in der Baude. Anschließend wurden uns die Zimmer zugeteilt und wir packten unsere Koffer aus. Eine Mitarbeiterin der Schierker Baude zeigte uns die kleine Stadt Schierke und deren Umgebung. Wieder in der Baude angekommen, konnten wir uns dort den Nachmittag mit vielen Angeboten der Baude vertreiben. Nach dem Abendessen durften wir in der Turnhalle Spiele spielen.
Am Dienstag begann der Start in den Tag mit einem tollen Frühstücksbuffet. Anschließend wurde unsere Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. Die Mädchen durften zuerst in der Turnhalle an der Kletterwand klettern. Frau Burkert ging mit den Jungs in den Sport- und Spieleraum. Nach einer Stunde wurde getauscht. Nachmittags sind wir zur Schierker Feuerstein-Arena gelaufen und haben uns dort mit vielen schönen Dingen beschäftigt, u.a. Kletterwand, Rollschuhfahren, Trampolinspringen oder auch Schach. Danach gingen wir in eine Kaufhalle und Frau Burkert spendierte uns ein Eis. Abends machten die Jungs am Feuer Stockbrot, bevor sie dann zum Bowlen gingen. Auch die Mädchen waren bowlen. Ein schöner Tag ging zu Ende.
Am Mittwoch stand die Wanderung zum Brocken auf dem Plan. Wir starteten mit einem reichhaltigen Frühstück und machten uns Lunchpakete. Die Wanderung begann circa 09:30 und mittags gegen 12:00 Uhr waren wir endlich auf dem Brocken. Oben angekommen genossen wir erst einmal die schöne Aussicht. Wir besuchten das Brockenmuseum, aßen eine Kleinigkeit und konnten Souvenirs kaufen. Der Abstieg führte uns über einen anderen Weg zur Schierker Baude zurück. Nach dem Abendbrot durften wir in der Turnhalle Handball spielen. Es war ein sehr schöner Tag bei passendem Wetter.
Am Donnerstag machten wir einen Ausflug nach Wernigerode. Wir besuchten das Schloss und einen schönen Wildpark. Anschließend hatten wir Zeit, die schöne Altstadt zu erkunden, bevor uns der Bus wieder nach Schierke fuhr. Abends durften die Mädchen am Lagerfeuer Stockbrot machen und danach konnten alle Schüler ein letztes Mal in der Turnhalle spielen. Es war ein sehr schöner und letzter Abend in der Schierker Baude.
Am nächsten Morgen waren die Koffer gepackt und zur Abfahrt nach GHC bereit. Wir genossen noch einmal das leckere Frühstück und gegen 10:00 Uhr fuhr der Reisebus los. Die Schierker Baude und der Harz sind einen Besuch wert. Es war für uns alle eine sehr erlebnisreiche Klassenfahrt, an die wir uns lange erinnern werden.

                                                                                                                             Romy Dienemann, 6a

   

Der große Verkehrssicherheitstag am PGG

Am 30.09.22 fand ein Verkehrssicherheitstag für die Klassen 9 bis 12 am Paul-Gerhardt-Gymnasium statt. Veranstaltet von der Polizei Wittenberg, dem Deutschen Roten Kreuz, dem ADAC, der Landesverkehrswacht und der Gebietsverkehrswacht in Oranienbaum wurden den SchülerInnen interessante und abwechslungsreiche Mitmachaktionen, Vorträge und Ausstellungen geboten.


Frau Hansche vom DRK informierte über das Verhalten am Unfallort. Die SchülerInnen lernten ganz praktisch, wie ein Notruf abgesetzt, eine Rettungsgasse gebildet oder ein Warndreieck aufgestellt wird.


Eine Polizei-Ausstellung zum Thema „Das Leben hat keinen Doppelgänger“ zeigte eindrücklich, was während der letzten Sekunde vor einem tödlichen Unfall geschieht. Außerdem kamen Angehörige und Überlebende von Verkehrsunfällen zu Wort.


Ergänzend dazu wurden die Risiken im Straßenverkehr von Frau Schröder-Rimkus im Vortrag „Straßenkreuze“ aufgearbeitet. Beklemmend waren insbesondere die Erfahrungen von Seelsorgern oder Polizisten am Unfallort.


Die Gebietsverkehrswacht aus Oranienbaum führte unter Leitung von Herrn Johannes eine Verkehrsschulung durch. Die Landesverkehrswacht Sachsen-Anhalt unter Leitung von Herrn Hintze baute auf dem Schulhof einen Überschlagsimulator, einen PKW-Fahrsimulator sowie Motoradsimulator auf. Der ADAC führte PKW-Bremsversuche durch, um die Reaktionszeit und den Bremsweg zu berechnen.


Aktionsstände, Seh- und Reaktionstests, E-Roller-Training sowie diverse Info-Zelte bereicherten das umfangreiche Angebot.

 

Wir wünschen allen SchülerInnen eine sichere Teilnahme im Straßenverkehr!

 

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Festival des Sports

Am Freitag, dem 30.09.2022, fand wie jedes Jahr das Festival des Sports für unsere Fünftklässler statt. Nach einer Erwärmung mit Musik konnten sich die Kleinen an sechs verschiedenen Stationen unter Beweis stellen: Hindernislauf, Federballweitwurf, Standweitsprung mit Gewichten, Standhochsprung, Zielwerfen und einem Minimarathon. Gesucht wurde nicht nur der sportlichste Schüler oder die sportlichste Schülerin. Es mussten vor allem Geschicklichkeit und Treffsicherheit bewiesen werden. Folgende Gesamtleistung wurde erzielt:

 

          Mädchen:
                 1. Platz: Paula Schöley, 5a
                 2. Platz: Sophia Rudolph, 5c
                 3. Platz: Mona Wilke, 5a

 

          Jungen:
                 1. Platz: Mason Gonetz, 5b
                 2. Platz: Noah Wolfensteller, 5b
                 3. Platz: Ben Schön, 5c

 

Im Anschluss an die Stationen kämpften die drei Klassen im Zweifelderballturnier noch gegeneinander. Mit großer Begeisterung feuerten sich die Kinder untereinander an. Gewonnen hat dabei die 5b. Am Ende blieb sogar noch Zeit, um ein kleines Basketballturnier zu spielen.

                                                                                                                                        Kristin Wünsche

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PGG wird Botschafterschule

Am 27.09.2022 fand der „8. Bundesweite Netzwerktag Berugfswahl SIEGEL“ statt. Die Online-Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „MINT für alle“. SchülerInnen und LehrerInnen nahmen an Videokonferenzen teil, in denen Azubis und Ausbildungsleiter aus vier Zukunftsbranchen ihre Berufe vorstellten. Im Anschluss folgte ein Interview mit Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger, in welchem darüber nachgedacht wurde, wie Schulen die Begeisterung für MINT wecken können.
Gewinnspiele und Online-Fotoboxen lockerten die Pausen auf.

 

Höhepunkt waren die Auszeichnungen von den Schulen, die sich besonders im MINT-Bereich der Berufs- und Studienorientierung engagieren. Das Paul-Gerhardt-Gymnasium hierbei wurde ausgezeichnet und zur SIEGEL-Botschafterschule im Bereich MINT ernannt.

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Chorfahrt des Unterstufenchores

Am Freitag, den 24.9.22 ging es für die Mitglieder des Unterstufenchores des Paul-Gerhardt-Gymnasiums zum ersten Mal auf eine Chorfahrt. Das Projekt war im Rahmen des Programms "Aufholen nach Corona" großzügig von der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. gefördert worden.
Nach der 4. Stunde trafen sich alle mit Fr. Dyck und während die übrigen Schüler noch lernten, liefen wir fröhlich zur Bushaltestelle. Mit dem Bus ging es nach Dessau, wo am Hauptbahnhof schon das Gepäck-Taxi wartete, um alle Taschen direkt zur Unterkunft zu transportieren. Der Chor wanderte durch den Park des Georgiums zur Christuskirche in Ziebigk. Dort waren Proberäume vorhanden, denn leider waren die Räume der Jugendherberge wegen einer Orchesterprobe vollständig belegt.


Zunächst begrüßte uns der Hausherr, Pfarrer Grötsch sehr freundlich, dann ging es gleich los mit Körperlockerung, Atemtraining und Einsinge-Übungen. Ohne Zeitdruck konnten dann Lieder für die kommenden Auftritte probiert und ausgewählt werden. Zur Auflockerung gab es Spiele-Pausen im Garten vor der Kirche und eine Eispause in der nahe gelegenen Eisdiele. Eine kleine Tanzgruppe formierte sich und übte eine Choreographie ein. Nachmittags wanderten alle zur nahe gelegenen Jugendherberge. Dort wurden die Zimmer verteilt und bezogen, das wunderbare Außengelände erkundet und bespielt und dann gab es Abendessen. Doch bald musste schon wieder losmarschiert werden in Richtung Anhaltisches Theater. Insgesamt wurde die Zeit am Ende sehr knapp und wir erreichten das Theater in der letzten Minute, ziemlich außer Atem. „Das weiße Rössl“ bot uns aber eine lange Zeit zur Erholung mit lustigen Szenen und viel Musik. Am Ende gab es langen Applaus und alle lachten noch sehr über den „schönen Sigismund“. Leider kam danach der bestellte Rufbus erst viel später als vereinbart und alle mussten vor dem Theater warten. Zu Hause fielen die meisten müde ins Bett, einige brauchten etwas länger, um zur Ruhe zu kommen.


Dementsprechend gab es am Frühstückstisch am nächsten Morgen einige müde Augen, aber bald wurde wieder munter auf dem Spielplatz getobt, während die Tanzgruppe probte. Alle Zimmer mussten geräumt werden, das Gepäck konnte zurück bleiben, während der Chor wieder zur Kirche aufbrach. Dort gab es eine Wiederholung der neuen Stücke und es zeigte sich, dass solch eine intensive Probephase mit direkter Wiederholung sehr schnelle Fortschritte bringt: Am Ende konnte der Kanon „Ding dong bells“ schon 4-stimmig durch die Kirche klingen. Wie herrlich diese hellen Stimmen in einem schönen, hohen Raum klangen, spürten die Singenden dann selbst!


Vor der Kirche wurde das eingepackte Lunchpaket verzehrt, bevor es zurück zum Hauptbahnhof ging. Dort wartete schon das Gepäck-Taxi. Alle Taschen wurden verteilt, der Bus kam pünktlich und zurück ging’s nach Gräfenhainichen. Schon unterwegs zeigte sich, dass viele dringend Schlaf nachzuholen hatten ????


Insgesamt war es für alle eine zwar anstrengende, aber doch lustige und erfolgreiche Fahrt. Wir hoffen sehr, dass dies nicht die letzte Chorfahrt bleibt!

 

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Chemkids - ein Experimentalwettbewerb der Klassenstufen 4-8

Im ersten Halbjahr der Klasse 5 bekamen wir von unserer Klassenleiterin Frau Burkert einen Zettel für eine freiwillige Teilnahme an einem Experimentalwettbewerb, welchen wir zu Hause durchführen konnten.


Die erste Runde stand unter dem Motto „ Rundi lässt es leuchten“. Dort sollten wir z.B. herausfinden, wie Knicklichter an- und ausgeschaltet werden konnten oder weitere fluoreszierende Stoffe finden.


Die zweite Runde stand unter dem Motto: „Rundi lässt es sprudeln“, bei welchem wir mit Cola und Brausetabletten experimentierten und feststellten, welchen Effekt Brausetabletten in Cola erzeugen oder wie viel Gas z.B. bei einer Tablette erzeugt wird.


Beide Experimente machten riesen Spaß und brachten uns zwei Urkunden für „ sehr erfolgreiche Teilnahme“ und „erfolgreiche Teilnahme“.


Aufgrund der sehr erfolgreichen Teilnahme wurden wir zur Preisverleihung in einen der größten Chemiestandorte Deutschlands, nach Leuna, eingeladen.
Dort stellten sich zwei große Chemiekonzerne aus Leuna und Bitterfeld vor und wir durften Zuschauer einer Chemie-Zaubershow von Oliver Grammel sein. Danach erfolgte die Preisverleihung, bei der wir einen Chemiebaukasten für zu Hause bekamen. Mit großem Stolz nahmen wir den Sonderpreis (Pokal und Waage für den Chemieunterricht) für unsere Schule entgegen.


Wir werden auf jeden Fall weiterhin daran teilnehmen um eventuell auch einmal in den Genuss eines Praktikumsplatzes in der Fachhochschule Merseburg oder sogar in der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zu kommen.

                                                                                                         Neele und Mayla Kuchenbecker, Klasse 6a

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Willkommen am PGG

Für 59 Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen war der erste Unterrichtstag nach den Sommerferien etwas ganz Besonderes. Während eines kleinen Festaktes in der Aula wurden die 5. Klässler nach einem Programm der Klasse 6b vom Schulleiter begrüßt und in die  Schulgemeinschaft des PGG aufgenommen. Anschließend wurde auch die Frage geklärt, wer mit wem eine Klasse besucht und welche Lehrkraft die Klassenleitung übernimmt. Traditionell flogen zur Mittagszeit wieder Luftballons mit individuellen Wünschen für die Schulzeit in den Himmel.

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Unser Sponsorenlauf am 5. Juli 2022

Die Geschehnisse der vergangenen Monate haben auch unsere Schülerinnen und Schüler sehr betroffen gemacht. In der Organisation von einigen Kuchenbasaren und einer Vielzahl an individuellen Engagements wurde erfreulicherweise bereits die Bereitschaft und Dringlichkeit zu helfen zum Ausdruck gebracht. Nun kam die Idee auf, sich darüber hinaus in einem größeren Rahmen für Menschen in Not einzusetzen.


Deshalb veranstalteten wir am 5. Juli von 8.00 – 13.00 Uhr einen Spendenlauf. Die gesammelten Spenden kommen der Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes (Hilfe für Menschen in Kriegsgebieten) zugute. Teilgenommen haben alle anwesenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8-11 indem sie zunächst einige Sponsoren ausfindig machten (überwiegend Verwandte und Bekannte aber auch kleiner Unternehmen der Region), die entweder einen Betrag pro gelaufener Runde (400 m) oder einen Fixbetrag für die Teilnahme am Lauf versprachen. (Der erlaufene Betrag kann zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses leider noch nicht festgestellt werden aber wir gehen von einem äußerst zufriedenstellenden Ergebnis aus.)


Überwältigt waren wir in jedem Fall von der außergewöhnlichen Leistungsbereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler, die von der ersten bis zur letzten Minute motiviert und gutgelaunt ihre Runden drehten, Tischtennis- Fußball-, Volleyball- oder Zweifelderballturniere bewältigten. Am Ende des Tages staunten wir auch über beeindruckende Zahlen: 167 Schülerinnen und Schüler sind in 45 min 2215 Runden gelaufen und haben somit 886 km zurückgelegt. Großen Applaus gab es für den Rundenkönig Till Stockmann, der bemerkenswerte 24 Runden schaffte und unsere Rundenköniginnen Leonie Scheuschner und Kira Janke die 18 Runden bewältigten.
Unsere Anerkennung gilt:


Jahrgangsstufe 8: Sarah Thormann (16 Runden) & Oskar Leopold Kitzing (mit grandiosen 21 Runden)


Jahrgangsstufe 9: Emily Täsch (14 Runden) & Livio Richter (18 Runden)


Jahrgangsstufe 10: Lea Graße (15 Runden) & Janus Magnus Peukert (18 Runden)


den besten Klassen der Jahrgangsstufen:
8c (ᴓ 13,6 Runden), 9b (ᴓ 11,5 Runden), 10 b (ᴓ 13 Runden), 11a (ᴓ 15,6 Runden)


und allen tapferen, starken Läuferinnen und Läufern die für den guten Zweck gekämpft haben.


Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren; allen Lehrkräften und besonders unterstützenden Lehrern, die die Sportsfreunde betreuten als sie gerade keine Runden drehten: Herrn Ernst beim Tischtennis, Herrn Rumpold beim Fußball, Herrn Schulze beim Zweifelderball; dem Bauhof Gräfenhainichen für den Transport der Tischtennisplatten und Frau Witte, die uns Zugang zu allen Räumlichkeiten des Sportplatzes Lindenallee verschaffte und uns sehr fürsorglich betreute.


Wir freuen uns auf die nächsten Runden im kommenden Schuljahr.
                                                                                                      Christin Hübner, Kristin Wünsche und Pia Krüger

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Das Sportfest der 5. bis 7. Klassen

Am Dienstag, dem 05. Juli 2022, fand das traditionelle Sportfest statt. Diesmal wurden die Klassenstufen 5 bis 7 in insgesamt drei Stationen aufgeteilt. Während in der Halle ein Zweifelderballturnier stattfand, absolvierten die anderen beiden Klassenstufen entweder eine Auffrischung im Erste-Hilfe-Kurs oder zeigten sportliche Höchstleistungen auf der Kleinfeldsportanlage. Mit viel Engagement vor Ort und guter Vorplanung gelang ein toller Sporttag. Herausragende Leistungen zeigten:

 

Neele Kuchenbecker, Xenia Schlögl und Frieda Pigors mit je 1 Gold- und 1 Bronzemedaille sowie Jonas Beyer mit 2 Silbermedaillen (Klasse 5).


Lisa Schliestedt mit 2 Goldmedaillen und Tim Schindler mit 2 Goldmedaillen (Klasse 6).
Finja Liesigk mit 1 Goldmedaille und 1 Silbermedaille sowie und Malte Walther mit 3 Goldmedaillen (Klasse 7).

 

Im Zweifelderballturnier gewannen jeweils in ihren Klassenstufen die Klassen 5a, 6a und 7b. Beim Staffellauf gewannen
die Klassen 5a, 6a sowie 7b.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt den SchülerInnen des Schulsanitätsdiensts - Sarah Grollmisch, Alexander Friemel und Hugo Uhrig.

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„NUR EIN SOMMERNACHTSTRAUM“

Nach einer zweijährigen Pause standen wir, die Theatergruppe „Die Masken“, endlich wieder am 08.07.2022 auf der Bühne des Gymnasiums. Das von Frau Matysik, unserer Spielleiterin, geschriebene Stück bot uns die Möglichkeit, alle Mitglieder unserer Arbeitsgemeinschaft von Klasse 5 bis Klasse 12 vereint agieren zu lassen.


Da wir erst nach den schriftlichen Prüfungen der 12. Klassen mit den Proben beginnen konnten, standen uns ganze fünf AG-Nachmittage und zwei intensive Probentage zur Verfügung, das Stück „bühnenreif“ zu präsentieren.
Die positiven Reaktionen des Publikums zur Premiere aber auch die anerkennenden Worte unserer Lehrer/ Lehrerinnen und Mitschüler/Mitschülerinnen nach den beiden Schulvorstellungen am 11.07.22 waren der verdiente Lohn für unsere Anstrengungen.


Die Aufführungen vor den Klassenstufen 5 und 6 sowie vor den 8.-10.Klassen sollte das Interesse an unserer Arbeitsgemeinschaft wecken, denn leider waren es für fünf Mitglieder der Klassenstufe 12 die letzten Auftritte in unserer Spielgemeinschaft.


Nach den Sommerferien hoffen wir sehnlichst, dass wir mit den Chören, den Rezitatoren und allen anderen Kulturschaffenden unseres Gymnasiums endlich wieder ein Weihnachtsprogramm gestalten können.

                                                                                                                                             „Die Masken“

  

Schülerinnen und Schüler des JIA Kurses 2 Tage bei der Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH

Der Kurs Junior Ingenieurs Akademie (JIA) der JGS 9/10 ist ein schulinternes Angebot und wurde 2018 gesponsort durch die Deutsche Telekom Stiftung am PGG eingeführt.


Zum Abschluss der JGS 9 erlebten die Schüler*innen des JIA Kurses bei der Firma Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH in Wittenberg im Zeitraum vom 4.- 5.7.22 wieder ein ganz besonderes Programm. Über 2 Tage stand die Fertigung eines Tankfahrzeuges als Modell aus 2mm Edelstahl auf dem Programm.

 

Zunächst begann das Praktikum mit einer Einführung in die Produkte der Firma und ihre Anwendungsgebiete. Ob Lebensmittel wie Milch, Zucker, Mehl und heiße Schokolade oder Grundstoffe der chemischen Industrie, vieles muss über Bahn und Straße transportiert werden. Hierzu benötigt man maßgeschneiderte Tankfahrzeuge aus Metallen wie Edelstahl, Aluminium oder Titan.

 

Die Schüler*innen des JIA Kurses hatten zuletzt im Unterricht das Thema CAD kennengelernt und dabei auch Technische Zeichnungen erstellt. Das vorherige Praktikum an der Hochschule Anhalt erweiterte das Thema um die Vorbereitung von CNC Maschinen (CAM). Daher startete der Rundgang bei Feldbinder auch in der CAD Abteilung.

 

Das Abschlusspraktikum sollte vor allem Erfahrungen in der Metallverarbeitung bis zu einem Endprodukt vermitteln.
Nach der Ausstattung mit Handschuhen, Schutzbrillen und Haarnetzen starteten unter fachkundiger Anleitung die Praktikumstätigkeiten in der Abteilung für CAM, wo eine CNC - Datei für den Laserzuschnitt von Blechteilen erstellt wurde. Danach konnte hinter Sicherheitsfenstern beobachtet werden, wie ein Laser die vielen Einzelteile aus dem Rohmaterial herausschnitt.

Beim Sägen, Kanten und der Erstellung von Flanschen kamen viele unterschiedliche Maschinen zum Einsatz und die Praktikumsteilnehmer*innen konnten selbst Hand anlegen. Zur Endfertigung mussten die Teile noch verbunden werden. Hierzu wurden Gewinde geschnitten und die Teile verschraubt. Einen besonderen Eindruck hatte das Schweißen hinterlassen, worin sich jeder - selbstverständlich unter fachkundiger Aufsicht - selbst versuchen durfte.
Schließlich hatten alle 3 Teams alle Arbeitsschritte der Produktion des Tankwagenmodells erfolgreich durchlaufen.

 

Wir bedanken uns beim Firmenmanagement, bei den Fachleuten im CAD CAM Bereich und den Ausbildungsverantwortlichen an den einzelnen Stationen, welche uns freundlich aufgenommen haben und den Schüler*innen viele neuen Erfahrungen vermitteln konnten. Besonders bedanken wir uns bei den Betreuern Herrn Müller und Herrn Bachmann, welche das Praktikum nach der unfreiwilligen Corona-Pause noch kurzfristig organisiert und möglich gemacht haben.

 

Die Zukunft beginnt jetzt!

Für die Sozialkundeschüler:innen der zehnten Klassen fand am 30.06.22 und am 01.07.22 das Projekt „Die Zukunftslotsen“ statt, welches von Dr. Thomas Mehlhausen und David Gottheit vom Berliner Verein Zeitgeist e.V. durchgeführt wurde. Ziel des Projektes war es, sich in verschiedene Zukunftsperspektiven des Jahrs 2045 und deren Vor- und Nachteile hineinzudenken.


Damit dieses Ziel erreicht werden konnte, starten wir am Morgen des ersten Tages mit einer Auffrischung des Begriffes „Demokratie“ und sprachen außerdem über verschiedene Verschwörungstheorien, welche eine Gefahr für diese darstellen. Nachdem unser Wissen wieder präsent war, begannen wir damit, uns Gedanken über mögliche Zukunftsszenarien zu machen. Zunächst sollten alle Schüler:innen eine Zukunftsvorstellung aufschreiben. Diese wurden anschließend zusammengetragen und gemeinsam besprochen.


Im nächsten Schritt nahmen wir uns einen „Zukunftskompass“ zur Hilfe. Dieser war in vier Sektionen eingeteilt und zeigte jeweils an, ob das Vertrauen in die Politik hoch oder niedrig ist und die Schere zwischen Arm und Reich im jeweiligen Zukunftsszenario auseinandergehen würde, oder nicht. So hatten wir schlussendlich vier Perspektiven (hohes Vertrauen u. große Schere zwischen Arm und Reich; niedriges Vertrauen u. große Schere zwischen Arm und Reich; niedriges Vertrauen u. kleine Schere zwischen Arm und Reich; hohes Vertrauen u. kleine Schere zwischen Arm und Reich), zu welchen wir in kleineren Gruppen Ideen sammelten. Wir hielten unsere Gedanken in Zeichnungen und Geschichten fest und versuchten auch die zuvor besprochenen Zukunftsvorstellungen jedes einzelnen bestmöglich einzubinden. Nachdem wir mit dieser Aufgabe fertig waren, endete für uns der erste Tag des Projektes.


Am Morgen des zweiten Projekttages stellte jede Gruppe ihre Umsetzung des jeweiligen Zukunftsszenarios vor. Um unsere Überlegungen noch besser präsentieren zu können, bekamen wir anschließend Zeit, um unsere Ideen in ein kleines szenisches Spiel umzusetzen. Dabei hatten wir besonders viel Spaß, da wir uns nun auch überlegen mussten, wie sich Menschen aus der Zukunft kleiden und wie sie sprechen würden. Auch die Vorführung der Szenarien und das Zuschauen haben uns sehr viel Freude bereitet, da es viele kleine Details gab, welche wir beobachten und anschließend auswerten konnten.


Zum Abschluss des Projektes haben wir eine Diskussionsrunde gebildet und überlegt, in welcher der vier Zukunftswelten wir am liebsten leben wollen würden. Fast alle Schüler:innen haben sich für die Zukunft entschieden, in welcher das Vertrauen in die Politik hoch und die Schere zwischen Arm und Reich niedrig ist. Im Verlauf der Diskussion stellte sich jedoch heraus, dass wir diese Zukunft nicht für realistisch halten. Dennoch befassten sich unsere abschließenden Gedanken der Projekttage damit, wie wir eine solche schon fast utopische Zukunft erreichen könnten und wie jede:r einzelne mithelfen kann.
                                                                                                                              Lucy Pechacek (Klasse 10a)

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Bustour zur Berufsorientierung der Klasse 8c

Im Rahmen der Berufsorientierung unternahmen die 8. Klassen eine Bustour zu Unternehmen des Landkreises

Wittenberg.

 

Wir trafen uns in der Schule und wurden von einer Frau der Jugendberufsagentur begrüßt. Zuerst erfolgte eine kurze Information über den Ablauf des Tages und eine Belehrung zum Verhalten im Bus und in den Betrieben.


Danach wurden die Schüler befragt, wer denn schon wisse, welchen Beruf sie später einmal ausüben wollen. In der 8c meldeten sich nur 5 Schüler. Daraufhin gab es einen Fragebogen, der ausgefüllt werden sollte, um die Richtung der Berufswahl genauer zu bestimmen. Abschließend sollte sich die Klasse in 4 Gruppen aufteilen und erhielt eine Farbe zugeordnet, z.B. grün, pink oder gelb. Diese bekamen jeweils vor den Betriebsbesichtigungen Fragebögen in Form einer Rallye, die während des Rundgangs ausgefüllt werden mussten.


Nun starteten wir mit dem Bus nach Coswig. Im Bus gab es aufgrund ihrer Berufswahl nochmals eine Unterteilung der Klasse. Die erste Gruppe wurde zur Betriebsbesichtigung der Firma Giese Inbau GmbH abgesetzt. Diese realisieren seit 1990 verschiedenste Bauaufgaben im Innenausbau, z.B. haben sie an der Fertigstellung des Bauhaus Museums mitgewirkt. Die zweite Gruppe fuhr zur Coswiger Wellpappe- und Papierverarbeitung GmbH, die 1992 gegründet wurde und mit 23 Mitarbeitern begann. Inzwischen gehören über 100 Mitarbeiter zur Firma, die einen Jahresumsatz von 13 Mio.€ hat. Das Werk ist besonders erfolgreich bei der Entwicklung und Produktion von Faltkisten. Große Abnehmer sind u.a. die Lebensmittelindustrie. Unsere Schüler wurden von den Firmenleitern in Empfang genommen, erhielten einen kurzen Einblick über den Betrieb und die Ausbildungsberufe und wurden von ihnen dann persönlich durch das Produktionsgebäude, die Lagerhalle und die Entwicklungsräume geführt. Zum Abschluss konnte jeder das Falten üben, indem aus Pappe ein Fußball entstand.


Danach fuhr uns der Bus nach Wittenberg zum SKW Stickstoffwerk Piesteritz GmbH und der Wittenberger Bäckerei GmbH. Auch hier wurden unsere Schüler über mögliche Ausbildungsberufe informiert. Anschließend wurden wir im Bus durch das Gelände der Bäckerei und des SKW gefahren. Nach einem Abschlussfoto ging es auf die Rückreise. In der Schule angekommen wurde der Tag ausgewertet. So wurden z.B. die Ergebnisse der Gruppen prämiert. Weiterhin wurden die Schüler gebeten, ein kurzes Feedback zu geben.


Es war insgesamt ein sehr lehrreicher Tag.
                                                                                                                                               M. Schmidt

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Lateinexkursion nach Leipzig

Am Donnerstag, den 30.06.2022 fuhren die Lateinkurse der Klassenstufen 10 und 11 mit dem Zug nach Leipzig, um dort das Antikenmuseum zu besichtigen.

 

Nach einer komplikationslosen Zugfahrt liefen wir zum Museum. Dort teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Diese wurden von jeweils einem Studenten der Universität Leipzig betreut.

 

Die erste Führung startete um 10 Uhr, die zweite um 11 Uhr. Herr Lorenz Förtig brachte uns die Kunst auf antiken Bildnissen und Tongefäßen näher. Des Weiteren stellte er uns Büsten bekannter römischer Dichter, wie Homer und Menander vor. Trotz der hohen Temperaturen und der stickigen Luft haben wir ihm gespannt zugehört. Der Rundgang im Museum war sehr lehrreich und hat uns allen gut gefallen.

 

Nach ca. einer Stunde Freizeit versammelten wir uns wieder am Bahnhof. Die Fahrt bis Bitterfeld verlief reibungslos und wir hatte alle einen Sitzplatz. Aufgrund des großen Menschenaufkommens wegen des 9€-Tickets und des Splash-Festivals war das Umsteigen in Bitterfeld in unseren Anschlusszug nach Gräfenhainichen schwerer als gedacht. Als wir nun alle eng aneinandergepresst einen Stehplatz ergattert hatten, konnte die Heimreise fortgesetzt werden. Eine Mitfahrerin sagte ironisch: „Gruppenkuscheln fand ich schon immer toll.“ Dieser Satz beschreibt die Fahrtsituation ganz gut.
In Gräfenhainichen angekommen, freuten wir uns alle über die frische Luft und tauschten uns über die erlebnisreiche Zugfahrt aus.

 

Wir danken unseren Fachlehrerinnen Frau Hultsch und Frau Appenrodt für die gute Organisation der erlebnisreichen Exkursion.

                                                                                                                                           Luisa Klepel, 10b

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Handwagenumzug 2022


Am 29.06.22 war es wieder soweit. Nach Abschluss der Abiturprüfungen stand der traditionelle Handwagenumzug der Abiturientinnen und Abiturienten des Paul-Gerhardt-Gymnasiums auf dem Programm. Zuvor wurde vom Schulleiter die beste Abiturientin geehrt. Mit einem Durchschnitt von 1,0 durfte Joana Inka Felbel im ersten Wagen Platz nehmen. Angeführt von der Schalmeienkapelle Schleesen wurden die von den Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Klassen liebevoll geschmückten Wagen durch die Straßen der Stadt gezogen. Seinen Abschluss fand die Veranstaltung in einem Schulfest auf dem Schulhof. An dieser Stelle nochmals ein Dank an die Schülerinnen und Schüler der 11.Klassen sowie deren Tutoren.

     

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 Fotos: Thomas Klitzsch

Projekttag Suchtprävention der 8. Klassen

Am Mittwoch, dem 29.06.2022, fand in unserer Schule ein Projekttag zur Suchtprävention in den 8. Klassen statt. Hierzu gab es drei Stationen, die jede Klasse durchlief. Veranstalter war die Polizei.


Die erste Station war eine Einführung in die Problematik durch Anschauungstafeln. Auf denen wurden Suchtmittel genannt sowie ihre Wirkungsweise dargestellt. Anschließend wurde das Gelesene durch ein Gespräch und Filmmaterial vertieft. Danach sah man im Film „Lebenswege“ verschiedene Personen, die ihren Weg in die Sucht und wieder hinaus schilderten.


An zweiter Stelle wurde ein Film zum Thema gesehen.


Bei der dritten Station teilte man die Klassen in zwei Gruppen auf. Gruppe 1 erhielt Informationen darüber, wie es ist, sich nicht nüchtern am Straßenverkehr teilzunehmen. Um das Gefühl besser nachvollziehen zu können, gab es verschiedene Promillebrillen (0,8 Promille; 0,8 Promille in der Nacht; 1,2 Promille), die diesen Zustand simulierten, sowie eine Haschischbrille. Ein Schüler setzte sich diese Brille auf und durchlief verschiedene Aufgaben. Zum Beispiel sollte ein Fahrradschloss abgenommen, Becher mit einem Ball getroffen, sich ein Ball zugeworfen und gefangen bzw. ein Parcours mit Vorwärts-, Rückwärtsbewegungen geradeaus oder im Kreis absolviert werden. Der Partner beobachtete das Verhalten des Mitschülers und berichtete, was alles gelang bzw. nicht. Abschließend sollten alle mit der Brille eine Nachricht mit ihrem Handy schreiben. Es war verblüffend, wie groß das Ergebnis von der Originalinformation abwich. Gruppe 2 unterteilte sich nochmals in zwei Mannschaften, die abwechselnd ein „Kiffer-Quiz“ spielten. In den Fragen ging es um das Nachweisen von Wissen. Nach der Hälfte der Zeit wurde gewechselt.


Insgesamt war der Tag sehr informativ und hilfreich. Besonders praxisbezogen konnten die Brillen bzw. die Filme über die Lebenswege überzeugen. Hoffen wir, dass unsere Jugendlichen etwas für die Zukunft gelernt haben.
                                                                                                                                               M. Schmidt

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4000 Euro von der Manfred-Roth-Stiftung

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                            Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, Lokalausgabe Wittenberg, 27.6.22

Kirchenrallye in St. Marien in Gräfenhainichen


Nach langer Coronapause konnte wieder im Juni das gemeinsame Projekt im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts „Kirchenrallye in St.-Marien in Gräfenhainichen in allen 6. Klassen stattfinden. An diesen Tagen erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen die Merkmale einer evangelischen Kirche. Dabei wurden neben den bekannteren Gegenständen wie Kreuz, Altar und Taufbecken auch unbekanntere wie Empore oder Kanzel erforscht. Unsere Schüler verschafften sich einen Eindruck über die Lieder Paul Gerhardts und über das Gemeindeleben.

                                                                                                                                                 D. Rumpold

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Ethikexkursion der Jahrgangsstufe 5 nach Ferropolis

Am 14.06.2022 fand im Rahmen des Geographie- und Ethikunterrichts eine Exkursion nach Ferropolis, der Stadt aus Eisen, statt. Im Freilichtmuseum begaben wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit. Fünf schwere Bagger: Medusa, Gemini, Mad Max, Mosquito und Big Wheel befinden sich in diesem Museum. Jeder Bagger steht mit seiner eigenen Geschichte auf einer Halbinsel mitten im Gremminer See.


Wir wanderten durch Gräfenhainichen, über den Skulpturenpfad zum Ferropolis-Gelände. Unsere erste Pause machten wir an einer roten Aussichtsplattform, an der wir auch frühstückten. Angekommen in der Stadt aus Eisen, bekamen wir eine Führung und besichtigten ein Ausstellungsmuseum. Wir lernten viele interessante Fakten über den damaligen Tagebau, die Bagger und das gesamte Gebiet. Nach der Führung bestiegen wir zwei Bagger, den Medusa und Gemini. Von der Aussichtsplattform hatten wir einen einmaligen Blick über die frühere Bergbaulandschaft. Der Absetzer mit dem Namen Medusa wiegt 1200 Tonnen, hat eine Länge von 102 Metern und ist 36 Meter hoch. Das Gerät beförderte einst über lange Bänder die Rohbraunkohle aus dem Tagebau Golpa- Nord zu Eisenbahnwaggons.


Heute wird das Gelände für Festivals, Konzerte oder Sportveranstaltungen genutzt. Auf dem Rückweg beschäftigten wir uns noch einmal mit den Skulpturen des Kunstpfades und zeichneten zwei davon ab.


Es war ein sehr schöner, interessanter und lehrreicher Tag.

                                                                                                                                Romy Dienemann, 5a

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Projekt: Tiergestütztes Lernen mit Hunden

Am 13.06.2022 hatten wir in der 1. und 2. Schulstunde Besuch von der zweijährigen Border Collie Dame Fee und deren Besitzer. Dieser konnte uns jede Menge Informationen über Hunde geben. Wir erfuhren, welche „Berufe“ ein Hund erlernen kann. So gibt es z. B. Lawinenhunde, Blindenhunde, Zollhunde und Spürhunde. Wir lernten, wie aus dem Vorfahren der Hunde, dem Wolf, die Hunde, wie wir sie heute kennen, entstanden sind. Außerdem wurden uns Bilder gezeigt, wie ein Wurf aus 12 Hundewelpen groß wird.


Mit Fee spielten wir auch ein bisschen. Wir gaben ihr Futter, ließen sie in einer Tafel mit beweglichen Scheiben Futter suchen und konnten sie streicheln. Leider hat Fee einen Genfehler, wodurch sie weiß und blauäugig, aber taub ist. Während uns etwas erklärt wurde, schien sich Fee allerdings zu langweilen. Uns wurden die Regeln für den richtigen Umgang mit Hunden gezeigt. Zum Beispiel sollte man einen Hund nicht beim Schlafen oder Fressen stören, nicht sein Futter oder Spielzeug wegnehmen, vor ihm weglaufen oder zwei sich streitende Hunde trennen. Wir lernten wie Hunde „sprechen“. Das heißt, dass sie sich über bellen, aber auch durch Mimik oder Geruch (ja, das heißt auch durch pinkeln) verständigen.


So schön es auch war, alles hat ein Ende. Uns wurde klar, dass es viel über Hunde zu lernen gibt und sie sehr interessant, aber nicht immer einfach zu verstehen sind. Wir sind um viele Informationen reicher geworden und bedanken uns herzlich insbesondere bei Fee und ihrem Besitzer für dieses Projekt.
                                                                                                                                        Nicolas Nestler, Klasse 5a

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Klassenfahrt der Klassen 7a und 7b vom 07.06. – 10.06.2022

Wir trafen uns um 7.30 Uhr an der Bushaltestelle am PGG. Unser Bus stand zur Abfahrt schon bereit. Der Busfahrer lud unser Gepäck ein und dann ging es los. Wir fuhren nach Naumburg zum Euroville, dem Jugend- und Sporthotel. Dort bekamen wir unsere Schlüssel und belegten unsere Zimmer. Dann ging es auch schon zum Mittagessen. Danach versammelten wir uns und fuhren eine dreiviertel Stunde mit dem Bus zur Arche Nebra. Dort schauten wir uns die Himmelsscheibe von Nebra an und gingen ins Planetarium. Wir hatten noch Zeit bis der Bus kam, weshalb wir auf einen Spielplatz gingen. Nach kurzer Zeit kam schon der Bus und wir fuhren wieder zurück. Im Anschluss hatten wir Freizeit. Später gab es Gegrilltes mit Brötchen.
Danach war Filmabend mit dem Film RIO und Nachtruhe.

 

Am Mittwoch standen Stadtführung und Domführung auf dem Plan. Also fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt von Naumburg. Dort machten wir in getrennten Klassen eine Stadtführung. Die endete am Dom vom Naumburg, wo wir uns dann trafen und in die Domführung einstiegen. Diese war sehr lehrreich und sehr schön. Nun durften wir uns in der Stadt frei bewegen und konnten unser Mittagessen besorgen. 13.50 Uhr trafen wir uns wieder am Springbrunnen vor dem Dom, wo wir dann in unsere gewählten Workshops einstiegen, entweder „Himmlisches Licht“ oder „Botanik in Stein“. Die eine Gruppe bastelte eine Kette aus Glas und die andere Gruppe meißelte ein Blattrelief in Gasbeton. Anschließend fuhren wir wieder zurück zum Euroville. Dort hatten wir Freizeit. Dann gab es auch schon Abendbrot. Später konnten wir uns noch bis 22 Uhr draußen aufhalten.

 

Am Donnerstag stand das Schwimmbad auf dem Plan. Um 10 Uhr trafen wir uns und liefen zum Bulabana – dem Schwimmbad. Dort hatten wir viel Spaß und unternahmen Einiges gemeinsam, wie gemeinsames Rutschen oder Spiele im Wasser. Als wir alle erschöpft waren, verließen wir das Schwimmbad und gingen einkaufen. Im Anschluss spazierten wir zurück zum Jugend-& Sporthotel. Am Abend durften wir bowlen. Das Lagerfeuer und eine Fackelwanderung standen auch noch auf dem Plan. Allerdings fiel dies beides wegen der hohen Waldbrandgefahr aus. Also gab es Abendbrot – Burger.
Außerdem fand die Disco statt. Dort tanzten wir sehr viel und es war sehr lustig. Nachdem die Disco vorbei war, gingen wir wieder auf unsere Zimmer.

 

Am nächsten Morgen mussten wir leider auch schon unsere Koffer packen. Danach gab es Frühstück und im Anschluss fingen wir an, unsere Zimmer zu putzen. Nachdem wir fertig waren, war auch schon Zimmerabnahme. Um 10 Uhr versammelten wir uns und machten noch Klassenfotos. Zum Schluss stiegen wir auch schon in den Bus ein und es ging los – wieder zurück. Um 12 Uhr kamen wir in Gräfenhainichen an und unsere Eltern standen schon bereit.

 

Wir fanden alle die Klassenfahrt sehr schön, erlebnisreich, interessant und lustig.

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Die erlebnisreiche Klassenfahrt der 10a und 10b

Die Klassenfahrt der Klassen 10a und 10b fand vom 07.06 bis zum 10.06.22 statt. Unser Reiseziel war die Jugendherberge Rothfos in Mözen (bei Bad Segeberg). Der erste Tag begann mit einem Bogenschieß-Kurs. Zuerst wurden wir mit der Geschichte des Pfeils und Bogens vertraut gemacht. Wussten Sie, dass die Idee des Pfeils und Bogens ihre Wurzeln in England hat? Wir waren ebenfalls überrascht. Der Kurs hat uns allen viel Freude bereitet. Besonders energisch gingen wir vor, als es darum ging, welches Team den, an der Wand befestigten, Luftballon zuerst zum Platzen bringt. Bis zum Abendessen überbrückten wir die Zeit mit Kartenspielen und Tischtennis im Keller der Jugendherberge Rothfos.


Den nächsten Tag starteten wir mit einem leckeren Frühstück, um dann gut gestärkt mit dem Bus nach Bad Segeberg zu fahren. Dort durften wir uns dann selbstständig einige Stunden beschäftigen und die schönsten Plätze der Stadt entdecken. Es gab sogar eine kleine Shoppingmeile. Schwindelig vor Höhe wurde uns, als wir auf den höchsten Punkt der Stadt wanderten und die Aussicht auf die atemberaubende Kulisse des Freilichttheaters Bad Segeberg genossen. Eine Abkühlung fanden wir im Großen Segeberger See. Nachmittags machten wir eine Kajakfahrt über den Mözener See. Der Kursleiter erzählte uns viel über die Landschaft und die Tiere, die dort leben.


Am Donnerstag verbrachten wir den Vormittag in Lübeck. Nachdem wir dort ein wenig Freizeit hatten, trafen wir uns am Hafen, um gemeinsam eine Rundfahrt mit dem Boot zu machen. Wir erfuhren viel über die Geschichte des Lübecker Hafens und dessen Sehenswürdigkeiten. Später fuhren wir weiter nach Haffkrug und nahmen entweder am Windsurf- oder am Stand Up- Paddling- Kurs teil. Hierbei hatten wir alle sehr viel Spaß. Gleichgewicht und Geschicklichkeit bekamen bei dieser Unternehmung eine ganz neue Bedeutung. Am Abend haben einige der Jungs für uns alle gegrillt. Wir aßen gemeinsam draußen und werteten die Erlebnisse der Klassenfahrt aus. Nach dem Essen war dann die Vorführung der Programme, die kleinere Schülergruppen im Laufe der Klassenfahrt einstudiert hatten. Darunter waren unter anderem Tänze, Spiele und verschiedene Challenges. Alle Schüler und Lehrer wurden mit eingebunden.


Dieser Abend ist ein sehr gelungener Abschluss der Klassenfahrt gewesen und hat uns Schüler noch einmal richtig zusammen geschweißt.

                                                                                                                                       Hanna Thoma 10a

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Fußballturnier der 8. Klassen

Alle drei 8. Klassen haben sich am Kindertag nach dem Unterricht zu einem Fußballturnier auf unserer Kleinfeldanlage getroffen.


Der Spielmodus war: 4 Spieler + 1 Torwart, Auswechslungen waren möglich, jeder gegen jeden in einem Hin- und Rückspiel, jeweils 10 min Spielzeit.


Hochmotiviert gingen die Teams ihre Spiele an, als Schiedsrichter agierte Joshua Kreutz aus der Klasse 8c.


Es kam zu folgenden Ergebnissen:

                        8a - 8b        2:2

                        8a - 8c        2:3

                        8b - 8c        1:0

                        8a - 8b        0:2

                        8a - 8c        0:3

                        8b - 8c        0:0

 

Wenn man das in Punkte umrechnet, ergibt sich folgende Platzierung:


                 1. Klasse 8b mit 7 Punkten
                 2. Klasse 8c mit 6 Punkten
                 3. Klasse 8a mit 1 Punkt


Der beste Torschütze mit 4 Toren wurde Linus aus der Klasse 8a.

                                                                                                                               Marion Schmidt

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Bienenprojekt der Klasse 7a

Bienen - Viele Menschen mögen sie nicht, doch sie sind unheimlich wichtig. Dies wurde uns an unserem Bienenprojekt am 1.6.2022 in zwei Stunden ganz anschaulich verdeutlicht.

 

Als die Hofpause vorbei war, versammelte sich unsere Klasse im Biologieraum. Wir kamen herein und sahen viele Imkerutensilien. Die Imkerin Frau Kralle stellte sich vor und dann ging es schon los. Unsere Klasse hatte viele Fragen zu den verschiedenen Imkerutensilien, die auch beantwortet wurden. Frau Kralle zeigte uns eine Vielzahl von Fotos, z. B. wie eine Biene aufgebaut ist, wo Bienen leben, wie eine Bienenkönigin gewählt wird und was Bienen im Winter tun. Doch auf ein Thema warteten wir am meisten: den Honig. Die Imkerin erklärte uns, wie Honig hergestellt wird. Außerdem zeigte sie uns eine Bienenwabe, in der sich der Honig befand. Sie erläuterte uns auch, welche Honigsorten es alles gibt und wie die Maschine aussieht, in der der Honig geschleudert wird. Es ist ein Naturprodukt und zugleich ein sehr wertvolles Lebensmittel. Daher ist es enorm wichtig, auf die Natur zu achten. Doch das Beste kam zum Schluss: Wir alle durften Honig probieren. Der hat geschmeckt. Im Sortiment hatte sie verschiedene Arten, die entweder cremig oder flüssig sind wie Rapshonig, Robinienhonig und Frühblütenhonig. Nach der ,,Honigverkostungsprobe‘‘ holte Frau Kralle noch eine echte Bienenwabe aus ihrer Kiste. Diese Wabe war in einem Glaskasten, weil natürlich auch echte Bienen zu der Wabe gehören und diese uns nicht stechen sollten. Das war spannend. Leider waren die zwei Stunden viel zu schnell um und die Imkerin verabschiedete sich. Das war ein schöner und lehrreicher Tag. Wir verdanken den Bienen nicht nur den leckeren Honig, die Bienen leisten auch eine unermüdliche Bestäubungsarbeit und haben dadurch eine wichtige Bedeutung für uns. Deshalb zählen sie neben Schwein und Rind zu den 3 wichtigsten Nutztieren für den Menschen.
                                                                                                                                  Christian Kieselstein

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Der Paul-Gerhardt-Tag

Am 20.05.2022 ehrte unser Gymnasium den Theologen Paul Gerhardt, mit dem Paul-Gerhardt-Tag. Paul Gerhardt war einer der einflussreichsten, deutschen Kirchenlieddichter und leibgeprüfter Theologe. Seine Lieder berührten die Menschen und machten ihnen Mut. Noch heute finden sich viele seiner Liedtexte in Kirchenliedbüchern.

 

Nun möchte ich euch vom Paul-Gerhardt-Tag in der Klasse 5a berichten.
Unsere Klassenlehrerin, Frau Burkert, führte uns durch diesen Tag.
In der ersten Unterrichtsstunde schauten wir das Video „Paul Gerhardt – Stationen seines Lebens“ an. In den letzten Minuten der ersten Unterrichtsstunde händigte uns Frau Burkert ein Blatt mit den Lebensstationen aus. Mithilfe dessen füllten wir in der zweiten Unterrichtsstunde einen Lückentext aus. Nach der Fertigstellung dieses Blattes bekamen wir ein weiteres Blatt, auf dem ein Gedicht und ein Lied Paul Gerhardts stand. Von diesen Beiden suchten wir uns eins aus, schrieben es ab und gestalteten es. In der dritten Unterrichtsstunde liefen wir gemeinsam mit anderen Schulklassen unseres Gymnasiums zum Marktplatz, wo weitere Schüler aus anderen Schulen in Gräfenhainichen auf uns warteten. Dort sangen wir alle gemeinsam das Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“, welches wir einige Wochen zuvor im Musikunterricht lernten. Dieses Lied hörte sich sehr schön an. Nachdem wir das Lied gesungen hatten, bat Frau Wilma Deißner, Kuratorin Paul Gerhardts, alle Musiklehrer vor den Eingang der Kirche und überreichte ihnen einen Blumenstrauß.
Anschließend gingen wir alle durch die Kirche und lauschten der schönen Orgelmusik. Danach bekam jeder eine kostenlose Kugel Eis im Stadtkaffee. Wieder in der Schule angekommen, war die vierte Unterrichtsstunde noch nicht vorüber und wir beendeten unsere Arbeiten der zweiten Stunde. Die gestalteten Blätter hängen nun an der Korkwand in unserem Klassenzimmer. Die letzten beiden Unterrichtsstunden nutzten wir, um uns auf die Spuren von Paul Gerhardt zu begeben. Wir schauten uns unter anderem sein Geburtshaus, die Paul Gerhardt Kapelle und das Paul-Gerhardt-Haus an.

Es war ein sehr schöner, interessanter und lehrreicher Tag über den Namensgeber unseres Gymnasiums, den wir lange in Erinnerung behalten werden.

                                                                                                                              Romy Dienemann, Klasse 5a

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Interkulturelle und entwicklungspolitische Projekttage am PGG

Vom 10.-13.05.22 fanden an unserer Schule die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Projekttage in allen zehnten Klassen nach drei Jahren Pause statt. Vom Dienstag bis Freitag arbeiteten die Schüler in Gruppen ihres entsprechenden Gastlandes. Diesmal waren Referenten aus Marokko, Vietnam, Togo und Senegal zu Gast in Gräfenhainichen.


Zu Beginn stand die Vermittlung von landeskundlichen Kenntnissen des Gastlandes im Vordergrund. Themen waren z.B. Kultur, Religion, Bildung, Geschichte oder Wirtschaft. Wir danken der Bezuschussung des Projektes durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Durch die Förderung von Engagement Global lag in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf entwicklungspolitische Zusammenhänge, da alle vertretenen Länder zu den sogenannten Entwicklungsländern zählen.


Einen besonderen Stellenwert hatte das landestypische Kochen mit den Referenten, welches bei den Schülern gut ankam. Es gab viele kulinarische Köstlichkeiten angefangen von vietnamesischer Nudelpfanne bis hin zu besonderen Fleischgerichten aus Marokko und Togo.


Höhepunkt war die Präsentation am Freitag, in der die Schüler auf vielfältige und kreative Art und Weise Ihr Gastland vorstellten.


Bei der ersten Gruppe Vietnam wurde im Rahmen einer Fernsehshow eine Dokumentation über eine vietnamesische Familie gezeigt. Dabei wurde auch ein Entwicklungsprojekt besucht.


Bei der Gruppe Marokko stand der Gegensatz zwischen Stadt und Land im Vordergrund. Ein Tourist und Einheimischer führten durch das Land, wo sie unter anderem an einem großen Solar- und Windpark vorbeikamen.


Ein junger Mann musste im Senegal sein Dorf verlassen und sich eine Arbeit und eine Frau suchen. Seine Erlebnisse in einem Land der sozialen Gegensätze stellte die Gruppe Senegal dar.


Als Rückblick einer Großmutter mit ihrer Tochter war die Präsentation Gruppe Togo mit dem Thema Wassermangel gestaltet. Zum Schluss sollte eine Petition für ein Wasserprojekt gestartet werden.


Viel Mühe haben sich die Schüler und Referenten bei der Erstellung der Requisiten gegeben. Positiv war in allen Gruppen die Verwendung der landestypischen Sprachen. Ich hoffe, es hat allen viel Spaß gemacht.
                                                       D. Rumpold (Beauftragter für die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Tage)

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3 Tage Ruderlager

Vom 29.05.2022 - 01.06.2022 fand das Ruderlager an der Zschornewitzer „Gurke“ statt. Um etwas über die Theorie beim Rudern zu erlernen, bekam jeder ein Blatt mit den Bestandteilen eines Ruderbootes und den Skulls. Grundlagen für die richtige Technik erarbeiteten wir am Ergometer. Auf dem Wasser erklärte uns unsere Übungsleiterin, wie wir mit den Skulls umgehen müssen. Nun trainierten wir in einem 4-Mann-Boot mit einem Steuermann. Nachdem wir auf dem Wasser und an den Ergometern geübt hatten, konnten wir noch spielen. An den wärmeren, letzten beiden Tagen konnten wir baden. Außerdem durfte ein Ruderbootteam am letzten Tag bis zum „Bremerhaven“ (Ende des Sees) rudern. Am Ende bleibt Danke zu sagen, an unsere Lehrer Frau Löhne, Frau Burkert, Frau Hübner und Herr Schmidt, sowie an Frau Sens vom Ruderclub für die Geduld mit uns und für die Zeit in Zschornewitz. Es waren drei spannende und aufregende Tage, in denen wir viel übers Rudern lernen durften, aber auch den ein oder anderen Muskel kennenlernten:)

                                                                                                                                          Xenia Schlögl, 5a

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Wandertag in den Leipziger Zoo

Am 18.05.2022 fand der Wandertag der 5. Klassen in den Leipziger Zoo statt. Meine Klasse, die Klasse 5a, fuhr mit dem Bus zum Zoo. Andere Klassen waren mit dem Zug unterwegs. In Leipzig angekommen, mussten wir deshalb erst einmal eine ganze Weile warten, bis die „Zug-Klassen“ auch eingetroffen sind.

 

Für die 5. Klassen stand zuerst eine Safari-Tour auf dem Programm und wir wurden dazu in Gruppen aufgeteilt. Unser Gruppenführer hieß Felix Werner. Mit ihm zusammen besuchten wir die Lamas, Geparden, Stachelschweine und Savannen-Tiere. Er konnte uns zu den Tierarten viel erklären und stellte auch Fragen. Für jede richtige Antwort gab es dabei als Belohnung einen Aufkleber.

 

Nach der Tour trafen sich die 5. Klassen am Spielplatz und hatten dann Freizeit.

 

Meine Freundinnen und ich besorgten uns zuerst einmal Verpflegung in Form von Pommes und Eis.

 

Dann machten wir uns auf den Weg zum Gondwana-Land. Das ist eine Art riesiges Gewächshaus und es leben viele tropische Tiere darin. Man kann hier auch eine Bootstour machen, was wir sogleich in Angriff nahmen. Das Boot fährt zuerst auf einen Wasserfall zu und man glaubt, man wird total nass. Zum Glück hört der Wasserfall auf, wenn das Boot dort ankommt. Die Strecke führt dann durch eine Höhle, in der man auf Video-Leinwänden die Entwicklung der Erde nachverfolgen kann. Auch Tiere gibt es auf der Bootstour zu entdecken. Man muss aber gut aufpassen. Wir sahen, Echsen, Schmetterlinge und bunte Vögel. Niedlich fand ich ein ganz kleines Mädchen, dem wir vom Boot aus zuwinkten. Es winkte gleich zurück.

 

Die australischen Koalas, die wir uns danach ansahen, waren die ganze Zeit mit Essen beschäftigt. Koalas essen sehr langsam und bedächtig.

 

Das neu eröffnete Aquarium besuchten wir ebenfalls. Es gibt dort einen Glas-Tunnel, der durch das Wasser führt. Hier kann man die Fische hautnah erleben. Ein Rochen lag zum Beispiel auf der Oberseite des Tunnels und man konnte dadurch seinen Mund ganz genau erkennen. Auch Hammerhaie und bunte Quallen leben im Leipziger Aquarium.

 

Ein Highlight waren für mich auch die verschiedenen Hühnerrassen, die es zu sehen gibt. Hühner sind nämlich meine Lieblingstiere und wir haben zuhause selbst welche.

 

Der Leipziger Zoo ist noch viel größer. Leider blieb uns aber keine Zeit mehr, die Menschenaffen oder Löwen zu besuchen.

 

Nachdem wir uns alle am Ausgang versammelt hatten, lief unsere Klasse mit unserer Klassenlehrerin Frau Burkert zum Bahnhof. Dieses Mal waren wir an der Reihe, mit dem Zug zu fahren. Der Leipziger Hauptbahnhof ist riesig und uns blieb noch etwas Zeit, um einige Läden abzuklappern.

 

Meine Klasse hatte sehr viel Spaß an diesem Wandertag.

                                                                                                                              Ida Claaßen, Klasse 5 a

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Projekttag zu Gefahren im Internet

Im Mai nahmen die 7. Klassen an einem Projekttag zum Thema „Cybermobbing“ teil. Die Polizeibeamtinnen Frau Schröder-Rimkus und Frau Frenzel klärten auf spielerische Art die Unterschiede zwischen „Konflikten“ und „Mobbing“.
Daraufhin bewerteten wir verschiedene verbale Übergriffe im Netz danach, ob wir uns davon beleidigt fühlen würden oder nicht. Dabei stellten wir fest, dass jeder eine andere Auffassung davon hat, was spaßig und was beleidigend ist. Entscheidend ist also nicht meine Wahrnehmung, sondern was andere als beleidigend empfinden.
Wir schauten einen Film zu den Formen und Folgen von Mobbing. Nicht nur die Täter, sondern auch die Zuschauer spielten hier eine entscheidende Rolle.
Zum Abschluss lernten wir, was wir als Zuschauer tun können, um Mobbingfälle in unseren Klassen aufzuklären und künftig zu verhindern.

 

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Schule einmal anders- ein jüdischer Abend am PGG

Nachdem aufgrund der Pandemie das kulturelle Leben am Paul-Gerhardt-Gymnasium in den letzten beiden Jahren zum Erliegen gekommen war, konnte am Freitag, dem 13.05.2022 in der Aula der Schule ein jüdischer Abend durchgeführt werden. Zu den mehr als 170 Gästen gehörten unter anderem der Landrat des Landkreises Wittenberg, Christian Tylsch, der Fraktionsvorsitzende der CDU des Landtages Sachsen- Anhalt, Siegfried Borgwardt und der Schulleiter des Paul- Gerhardt Gymnasiums, Roland Franke, sowie Schüler, Eltern und Lehrer.


Unter der Leitung der Sozialkundelehrerin, Frau Straube, hatte der Sozialkundekurs Klasse 10 mit großem Engagement ein 60 -minütiges Programm vorbereitet. Die Idee entstand bei der Beteiligung am Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung, bei dem sich die Schüler im ersten Halbjahr mit dem Thema Antisemitismus auseinandergesetzt und im Ergebnis zwei Videos zu diesem erstellt haben.


Sie stellten fest, wie wenig sie doch über das Judentum wussten und wollten daraufhin ihre Erkenntnisse mit anderen teilen. Akribisch haben sie ein Programm erarbeitet, welches an diesem Abend aufgeführt wurde. Die Chöre der Schule trugen mit jüdischen Liedern und Tänzen zur Unterhaltung bei. Es wurden Gedichte und Märchen von jüdischen Dichtern vorgetragen , die unter anderem in der Zeit des Holocaust verfasst worden waren. Zu Beginn der Veranstaltung durften die Besucher selbstgebackenes jüdisches Zopfbrot und in der Pause Falafel probieren. Die Schüler verblüfften die Zuschauer mit der Feststellung, dass viele Menschen denken, sie kennen keinen Juden und zeigten Bilder berühmter Schauspieler, Sänger, Schriftsteller und Wissenschaftler mit jüdischen Wurzeln. Das Programm der Schüler endete mit dem jüdischen Hochzeitstanz „Hava Nagila“, bei dem das Publikum eingeladen wurde sich aktiv zu beteiligen, was von vielen rege und mit viel Spaß genutzt wurde.


Im zweiten Teil der Veranstaltung spielte die Klezmerband „ Shoshana“ aus Dessau. Mit temperamentvollen jiddischen Liedern, vorgetragen auf der Geige, dem Akkordeon und verschiedenen Percussionsinstrumenten gelang es der Band, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und mit kleinen jüdischen Anekdoten zum Schmunzeln zu bringen.


Alles in allem ein stimmungsvoller, gelungener Abend.

Endlich wieder POL&IS

Bei POL&IS handelt es sich um ein 4-tägiges Seminar, bei dem Schüler:innen die Weltpolitik mit all den dazugehörigen Prozessen wie Verhandlungen, (Presse-)Konferenzen und Truppenstationierungen simulieren. Dies wird von Jugendoffizieren der Bundeswehr geleitet, welche in unserem Fall sehr kreativ waren. Die Rollen bei POL&IS sind Staatsoberhaupt, Umweltminister:in, Staatsminister:in und Wirtschaftsminister:in der einzelnen Weltregionen, die Mitglieder der Weltbank, der Weltpresse und der NGO’s (Non-governmental-organizations wie z.B. Amnesty International), sowie dem UN-Generalsekretär und dem „Waffenmeister“ der UN. Simuliert wurden insgesamt 4 POL&IS-Jahre. Am Anfang des Jahres wurden immer die Nachrichten mit den zu lösenden Problemen verkündet. Im Laufe des Jahres wird dann versucht, diese Probleme durch politische Programme, wirtschaftliche Investitionen oder Stationierungen der Truppen zu lösen. Probleme in unserem POL&IS waren z.B. die Piraterie rund um Afrika, der Terrorismus des IS, die Folgen des Klimawandels und der Umweltzerstörung, Übergewicht der Menschen in den USA oder die Lebensmittelknappheit in Indien. Insgesamt wurden die Probleme recht gut bewältigt.
Besonders interessant war die Problematik der Gefahr, die von Nordkorea ausging. Der Diktator „Kim Yung Dos“ fühlte sich von der kapitalistischen Weltmacht Nordamerika bedroht, da diese viele Truppen und Boote im naheliegenden Gebiet stationierte. Das hat sich jedoch beruhigt, als alle Nationen China gemeinsam geholfen haben, um ihre Verbundenheit mit dem asiatischen Raum zu zeigen. Alle Probleme gibt/gab es auch in der „echten“ Welt und wir finden, das hat POL&IS so realitätsnah und spannend gemacht.
                                                                                                                                (Alena Karaew, Klasse 11)

 

Als Mitglied der internationalen Weltpresse bekam ich unter anderem einen tiefen Einblick in das Leben eines politischen Journalisten. Zu meinen Aufgaben gehörten Interviews, offene Gespräche, Offenbarung von Geheimnissen und die Darlegung vieler politischer Aktivitäten. Ich bekam schnell zu spüren, dass Journalisten nicht immer willkommen sind und musste mir auch oft Informationen regelrecht erkämpfen. Die internationale Weltpresse bestand aus 3 Mitgliedern und gemeinsam konnten wir tatkräftige Unterstützung leisten. Wir agierten umfangreich als Informationsträger zwischen den POL&IS-Akteuren (einzelnen Regionen (10 Stück), den Nichtregierungsorganisationen (Greenpeace, etc.), der Weltbank, dem Waffensekretär und dem UN-Generalsekretär). Wir durchstöberten durch gezielte Fragen an die POL&IS-Politiker die Pläne und Interessen der einzelnen Regionen. Besonders viele Informationen konnte unser Presseteam bei Generalaussprachen sammeln, bei welchen uns besonders die Vertreter aus den Regionen vor vielen Zuschauern Rede und Antwort standen. Jedoch wurden unser Fragen nicht immer beantwortet, nicht allzu selten wurden unsere Fragen und Bemühungen von den Sprechern abgelehnt oder sogar ignoriert. Zusammenfassend durften wir 4 tolle Tage mit langen aber interessanten Arbeitszeiten zu politischen Themen erleben und mitgestalten, sowie auch die Auswirkungen von einzelnen Entscheidungen entdecken.
                                                                                                                                       (Jonas Pritzl, Klasse 11)

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KLASSENFAHRT CHEMNITZ VOM 02.05.-06.05.2022

1. Tag

Am Montag, dem 2. Mai, brachen wir, die Klasse 8b, zu unserer Klassenfahrt nach Chemnitz auf.


Wir starteten am Bahnhof von Gräfenhainichen. 8:31 Uhr fuhr die S-Bahn nach Leipzig. Unseren Anschlusszug, der 10.20 Uhr nach Chemnitz abfuhr, erreichten wir bequem.
Nach knapp einer Stunde Fahrzeit kamen wir 11:25 Uhr auf dem Hauptbahnhof Chemnitz an. Von dort aus führte unser Weg am Opernhaus, an der Stadthalle und dem Karl-Marx - Monument , welches von den Einheimischen liebevoll der „Nischel“ genannt wird, vorbei. An unserer Jugendherberge, die im Zentrum liegt, trafen wir 12.00 Uhr ein.

 

Zunächst bezogen wir unsere Zimmer und stellten unser Gepäck ab. Um uns mit der näheren Umgebung vertraut zu machen, erkundeten wir die neuerbaute Innenstadt Chemnitz. Dabei fielen uns die messingfarbenen Stolpersteine auf, welche an die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten jüdischen Familien erinnern.

 

Herr Matysik, der uns auf der Klassenfahrt begleitete, erzählte uns viel über die Geschichte von Chemnitz, unter anderem über die Zeitperiode von 1953 bis 1991 als dieser Ort noch Karl-Marx-Stadt hieß. Zeugnis für diese Zeit ist das schon erwähnte Karl-Marx-Monument. Nachdem Chemnitz im 2. Weltkrieg schwer zerstört wurde, erstand es in moderner Form neu und bot ca. 320 000 Einwohnern ein lebenswertes Zuhause. Nachdem Ausflug in die Chemnitzer Stadtgeschichte hatten wir zwei Stunden Freizeit und machten uns mit der Umgebung der Jugendherberge vertraut.

 

Nach dem Abendessen unternahmen wir die sogenannte Jugendherbergsrallye. Dabei bearbeiteten wir zehn Fragen zur Unterkunft und vier lustige. Eine dieser letzten Fragen lautete: „Lies vorwärts und rückwärts mich, derselbe Vogel bleibe ich. Wer bin ich?“ Natürlich konnten wir auch dieses Rätsel knacken und kamen auf zwei Lösungen. Zum Tagesausklang spielten die meisten Mitschüler Tischtennis.

                                                                                                                                  Tom, Henrik, Leonie, Danny

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INDUSTRIEMUSEUM CHEMNITZ – IMC


2.Tag
Der zweite Tag begann nach einem ausgiebigen Frühstück mit einer Schnitzeljagd durch Chemnitz. Frau Mönnich, die Jugendherbergsleiterin und Organisatorin, übergab uns die Aufgaben. Auf dem Plan stand die nähere Erkundung der Chemnitzer Innenstadt. Dabei fanden wir heraus, dass das Karl-Marx-Monument von Lew Kerbel (1917-2003) geschaffen wurde, eine Gesamthöhe von 13 Metern hat und 40 Tonnen schwer ist. Ebenso interessant war das Kosmonautenzentrum „Siegmund Jähn“ im Küchwald. Allerdings forderten uns die Entfernungen zwischen den einzelnen Anlaufpunkten sportlich sehr heraus.


Nach einer erholsamen Mittagspause starteten wir 13.00 Uhr unseren Fußmarsch zum Industriemuseum Chemnitz. Im IMC nahmen uns Frau Meisel, Herr Hartmann und Herr Lindner in Empfang. Ein kurzer Film über die Technik des Gießens brachte uns das Thema des Projektes näher.


Die beiden Aufgabenfelder:


1. Die industriegeschichtliche Entwicklung der Region
2. Das Gießen eines Andenkens


bearbeiteten wir nacheinander in zwei Gruppen zu je 10 Schülern.


Frau Meisel, die die Gruppen durch das Industriemuseum führte, veranschaulichte uns die industriehistorische Bedeutung der Region. So standen entlang der Zwickauer Straße, wo heute das Industriemuseum verortet ist, bis Anfang der 1930-iger Jahre 800 Fabriken. 200 davon waren Gießereien.


„Das Gießen eines Andenkens“ betreuten Herr Hartmann und Herr Lindner. Geduldig erklärten sie uns jeden Arbeitsschritt und halfen, wenn es schwierig wurde. Das Glätten der Gusskanten und das Abschmirgeln der Oberfläche übernahmen wir wieder selber. So konnte jeder diesen erlebnisreichen Nachmittag mit seinem Andenken beenden.


Nach dem Abendessen sahen wir uns den Film „Der Club der toten Dichter“ an. Das Ende des Filmes löste kontroverse Diskussionen aus, trug aber damit auch zum besseren Verständnis der Schlussszene bei.


Der Kinoabend in der Jugendherberge bildete den Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

 

                                                                                                                                Oskar, Johannes, Pascal, Leon

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FELSENDOME UND ARCHÄOLOGIEMUSEUM -SMAC


3. Tag
Nach einem reichhaltigen Frühstück brachen wir am Mittwoch, dem 04.05.2022, mit dem Bus der Stadtlinie 32 von der Innenstadt nach Rabenstein auf. Ziel unserer Exkursion in die Umgebung von Chemnitz waren die „Felsendome Rabenstein“.


Vor Ort begrüßte uns Frau Hauer und statte uns mit Schutzhelmen für die Besichtigung –bergmännisch: Befahrung- des Kalkbergwerkes aus. Wir tauchten in eine über 600 Jahre andauernde Berggeschichte ein. In mühevoller Handarbeit und mit einfachsten Mitteln holten die Bergleute seit 1365 das begehrte Baumaterial heraus und trieben vier Sohlen in den Berg.


1906 endete der Abbau. Erstmals 1936 wurden die beiden oberen Sohlen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Wiedereröffnung des Schaubergwerkes war 1954. Seither besuchten jährlich über 70 000 Besucher das Bergwerk. Mit der Wende stand das Projekt allerdings vor dem Aus.


Doch die im Jahr 2000 gegründete „Felsendome Rabenstein GmbH“ investierte viel Zeit und Arbeit, um die Attraktivität des Schaubergwerkes zu steigern. So können heute auch Rollstuhlfahrer die zwei oberen Besuchersohlen erkunden und die Akustik im „Domsaal“ genießen oder die blaue und grüne Grotte bewundern. 2007 boten die Felsendome die Kulisse für den Kinderfilm „Stella und der Stern des Orients“. Die beiden gefluteten unteren Sohlen werden vom sächsischen Tauchsportverein genutzt. Interessant war auch, dass das konstante Klima in den Höhlen jährlich über 500 Fledermäusen ein sicheres Winterquartier bietet.


Gegen 11.45 Uhr fuhren wir zurück. Nach einer anderthalbstündigen Mittagspause ging es ins „SMAC“, Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz. Im ehemalige Kaufhaus „Schocken“, dem Sitz des Museums, besichtigten wir die Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung „Chic! Schmuck. Macht. Leute.“


Frau Gerscher führte uns durch 5000 Jahre Schmuckgeschichte und veranschaulichte uns an ausgewählten Exponaten die Bedeutung und Wirkung von Schmuck in der jeweiligen Zeit bis in die Gegenwart.


Krönender Abschluss unseres Museumsbesuches war, dass wir in der Museumswerkstatt unseren eigenen Schmuck herstellen konnten. Wir ließen unserer Kreativität freien Lauf und fertigten aus einem Kupferdraht Ohrringe, Herzanhänger oder geflochtene Gebilde zur Dekoration an, die wir mitnehmen durften.


Nach dem Abendessen starteten wir unser Tischtennisturnier, bei dem es sportlich zuging.

 

                                                                                                                  Mika, Cornelius, Jakob, Maximilian, Lucas

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KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ UND SPIELEMUSEUM


4. Tag
Auch am Donnerstag, dem 04.05.22, starteten wir in einen erlebnisreichen Tag. Da die Kunstsammlungen Chemnitz erst 11.00 Uhr öffneten, konnten wir die offenen Spiele des Vorabends im Tischtennis beenden.


Gegen 10.30 Uhr gingen wir los. Uns erwartete die Sonderausstellung „Brücke und Blauer Reiter“. In neun Ausstellungsräumen ließen wir die Kunstwerke der frühen Moderne auf uns wirken. In der Vorankündigung zur Ausstellung lasen wir, dass die expressionistischen Werke dieser beiden Künstlergruppen einen Bruch mit allen bis dahin geltenden Regeln der künstlerischen Darstellung einleiteten.


Die Vielfalt der gezeigten Werke begeisterte uns. Ob nun Karl Schmidt-Rottluff, Franz Marc, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner oder Gabriele Münter, jeder von uns fand ein besonderes Bild, das ihn oder sie beeindruckte.


Am frühen Nachmittag ging es mit der Straßenbahn von der Zentralhaltestelle, der „Zenti“, ins Deutsche Spielemuseum Chemnitz. 1986 in Hamburg als eingetragener Verein gegründet, verlegte die Vereinsleitung den Standort des Museums 1995 nach Chemnitz. Die Spielesammlung umfasst 35 000 Spiele aus den letzten zehn Jahrhunderten. Frau Knoll, die uns durch die Dauerausstellung führte, erklärte uns, dass es vier Spielprinzipien gebe.


1. Spiele der Fähigkeiten und Fertigkeiten
2. Spiele des Zufalls
3. Strategiespiele
4. Mischformen aus den ersten Prinzipien


In der historischen Dauerausstellung entdeckten wir Spiele aus dem 19. und 20. Jahrhundert, Schachspiele aus fast vier Jahrhunderten und Spiele des Jahres. Nach ungefähr einer halben Stunde nutzten wir alle im Spieleraum des Museums die Gelegenheit, verschiedene Spiele auszuprobieren. Zwischen 2500 Spielen eine Auswahl zu treffen, fiel uns anfänglich nicht leicht. „Mensch ärgere dich nicht“, Monopoly, verschiedene Würfelspiele, Strategiespiele, sogar Skat sorgten für einen unterhaltsamen Nachmittag.


Zum Tagesausklang führten wir nach dem Abendbrot unseren Cocktailabend durch. Unter Anleitung zweier Mitarbeiterinnen der Jugendherberge mixten wir drei verschiedene Fruchtcocktails, die uns schmeckten. Für den vierten Cocktail nutzten wir die restlichen Zutaten. Jede Gruppe mixte ihren eigenen Cocktail. Die Ergebnisse konnten nicht unterschiedlicher sein. Geschmacklich waren sehr interessante Kreationen dabei. An unserem letzten Abend in der Jugendherberge wurden dann noch die Schnitzeljagd durch Chemnitz, die Jugendherbergsrallye und unser Tischtennisturnier ausgewertet. Auch wenn nicht jeder einen Preis erhalten konnte, so war doch diese Klassenfahrt für alle ein Gewinn.

 

                                                                                                                 Johanna, Anna, Pia, Vanessa, Paula, Maja

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ABSCHIED VON CHEMNITZ


5. Tag
Der letzte Morgen in der Jugendherberge war ein stiller Morgen. Jeder realisierte, dass es bald nach Hause gehen würde. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und reinigten die Zimmer. Das Gepäck konnten wir in unseren Aufenthaltsraum stellen, denn bis zur Abfahrt des Zuges hatten wir ausreichend Zeit.


Frau Matysik, unsere Klassenleiterin, gab uns die Gelegenheit, von der Stadt ganz individuell Abschied zu nehmen. Dieser Vorschlag gefiel uns sehr. So suchten wir in kleinen Gruppen noch einmal unsere Lieblingsorte auf. Die Entscheidung fiel nicht schwer. Wir schlenderten über den Marktplatz am Rathaus, vorbei an den futuristischen Brunnen, liefen die Klosterstraße entlang, verweilten im Park vor der Stadthalle und verabschiedeten uns vom bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, dem „Nischel“.


Als wir gegen 12.45 Uhr unser Gepäck aus der Jugendherberge holten, wurden wir herzlich von der Herbergsleitung verabschiedet. Die Rückfahrt klappte problemlos. Obwohl uns zum Umsteigen in Leipzig nur 18 Minuten zur Verfügung standen, absolvierten wir den Weg von Gleis 23 bis Gleis 2 zügig und ohne Zwischenfälle. Pünktlich 15.28 Uhr kamen wir in Gräfenhainichen an und wurden von unseren Eltern freudig begrüßt.


Auf die obligatorische Frage: „Wie war es denn?“, gab es unwahrscheinlich viel zu berichten. Die interessanten Aktivitäten der letzten Tage boten für jeden etwas. Das gegossene Maskottchen aus dem IMC oder der gebastelte Schmuck aus dem SMAC werden uns immer an diese erlebnisreiche Klassenfahrt erinnern.


Ein großes Dankeschön an Frau Matysik, die dieses tolle Programm organisierte und uns die zukünftige Kulturhauptstadt vorstellte.

                                                                                                                                                 Klasse 8b

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JIA Exkursionen der WF Kurse 9 und 10 an die Hochschule Anhalt

Nach der Reduzierung der Corona-Regeln wurde es wieder möglich, Exkursionen im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes Junior-Ingenieur-Akademie der Jahrgangsstufe 9 und 10 durchzuführen. Trotz des kurzfristigen Planungszeitraumes konnten wir als Kooperationspartner wieder die Hochschule Anhalt gewinnen und die Zusammenarbeit aus der Zeit vor Corona fortsetzen.

 

Die erste Exkursion für den JIA Kurs 10 war am 29.4.22 zum Thema Löten und Programmieren.
Im Fachbereich von Prof. Brutscheck wurde eine vorbereitete Leiterplatte mit mehreren Bauelementen bestückt. Obwohl einige vorher noch nie einen Lötkolben benutzt hatten, fanden sie unter fachkundigen Anleitung von Herrn Prüttig schnell heraus, wie Lötzinn, Lötkolben und Schwerkraft genutzt werden, um ein Bauelement dauerhaft auf die Leiterplatte zu bringen. Das erstellte Modul war ein Aufsatz für einen Arduino Mikrokontroller, der zusätzlich allen Teilnehmer*innen zur Verfügung gestellt wurde. Zum Abschluss wurde der Platine eine selbst gewählte Funktion gegeben, wobei auch Programmierkenntnisse aus dem Unterricht eingebracht werden konnten.

 

Die zweite Exkursion für den JIA Kurs 9 war am 9.5.22 zum Thema 3D Design und CAD/CAM. Im Fachbereich von Prof. Landenberger bekamen wir zunächst eine Einführung in die CAD/CAM-Software SOLIDWORKS. Kenntnisse zur Anwendung von 2D-Skizzen mit Regeln und Bemaßung waren aus dem Unterricht vorhanden und sollten nun unter fachkundiger Anleitung auf eine professionelle Software übertragen werden. Das Ziel war die Gestaltung einer Metallplatte mit Gravur. Nach dem CAD waren die Steuerbefehle für eine CNC Maschine zu erstellen. Auch wenn der Umgang mit den vielen Basisdaten zu den Werkzeugen etwas schwerer nachvollziehbar war, konnte schließlich eine Simulation den Erfolg bestätigen. Zum Abschluss wurde an Beispielen die Einrichtung und Arbeitsweise einer großen CNC Maschine vorgeführt.


Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Erfolg im Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

Von September bis Dezember 2021 haben wir im Rahmen des Sozialkunde-Unterrichts bei Herrn Hauf ein eigenes aktuelles Thema zur Bearbeitung gewählt, um an dem Schülerwettbewerb zur politischen Bildung teilzunehmen. Ziel war es, am Ende des Projektes ein siebenminütiges Video anzufertigen.
Selbst im 21. Jahrhundert werden die Menschenrechte, besonders die Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit in manchen Ländern immer noch mit Füßen getreten.
Sogar die Regierungen verschiedener Länder unterdrücken ihre Bewohner teilweise massiv. Trotz der Tatsache, dass bis heute schon in vielen Ländern gegen Unterdrückung vorgegangen wird, sind wir dennoch weit vom optimalen Zustand entfernt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die „Unterdrückung von Minderheiten“ in den Fokus zu rücken und daraufhin zu recherchieren.
Zum Einstieg unserer Bearbeitung haben wir uns mit der Themenfindung sowie der Präsentationsform beschäftigt. Dabei konzentrierten wir uns unter anderem auf die Uiguren in China, die Rolle der Frau in muslimisch geprägten Ländern und weitere Fälle von Unterdrückung in der heutigen Zeit. Im Anschluss verteilten wir die Aufgaben auf die Gruppenmitglieder und begannen mit den individuellen Recherchen in den einzelnen Teams. Anschließend fertigten wir Umfragebögen an, um Schüler unserer Schule sowie Passanten aus Gräfenhainichen zum Thema Unterdrückung zu befragen. Des Weiteren hatten wir ein Interview mit asylsuchenden Bewohnern der Diakonie Bad Düben geplant und vorbereitet, was uns jedoch aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen verwehrt blieb. Danach reduzierten wir unsere Texte auf das Wichtigste, sodass sie präsentierfähig waren. Abschließend fertigten wir das Skript an und drehten das Video. Probleme traten aufgrund der Corona-Maßnahmen sowie dem Fehlen von 4 Mitgliedern (durch Quarantänemaßnahmen) auf. Zwar hätten wir uns gewünscht, das Interview noch durchführen zu können. Dieses hätte neben Abwechslung auch die Ansicht eines Asylsuchenden in das Video gebracht. Im Großen und Ganzen sind wir jedoch mit unserem Endprodukt zufrieden und wurden sogar mit einem Geldpreis in Höhe von 150 Euro ausgezeichnet.

Jugend forscht 2022

Auch in diesem Jahr haben sich am PGG wieder 4 Teams den Herausforderungen wissenschaftlich-technischer Projekte gestellt. Trotz ungünstiger Bedingungen im Schulbetrieb durch Corona nutzten sie AG Stunden, Nachmittage, Wochenenden und einige Ferientage um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen. Nach der Abgabe der schriftlichen Arbeiten zu Beginn des neuen Jahres standen ein paar Wochen später die Verteidigungsgespräche vor der Jury an. 2 Teams hatten dabei Glück, denn die Veranstalter des Regionalwettbewerbs der Bayer Bitterfeld GmbH wollten zum 25 Jubiläum ihrer Patenschaft mit Jugend forscht den Jungforscher*innen unbedingt die Vorteile einer Präsenzveranstaltung bieten. Eine Verteidigung nur per Videokonferenz bietet schließlich keinen Erfahrungsaustausch der Jufos untereinander und keinen Blick auf die Konkurrenzprojekte, wie das bei einer Präsenzveranstaltung möglich ist.
Unser Mädchenteam Lara Peloke und Jette Risch erreichten schließlich einen 1. Preis und den Sonderpreis Umwelttechnik mit ihrem Projekt „Pfiffige Vögelfütterungsstation“ im Fachgebiet Technik. Damit konnten sie auch am Landeswettbewerb teilnehmen und erreichten dort den Sonderpreis für Biodiversität und Naturschutz.
Das Jungsteam Hendrik Engmann und Pepe Quinque im Fachgebiet Mathematik/Informatik hatte in Bitterfeld starke Konkurrenz und erreicht einen 3.Preis und ein Jahresabonnement der Zeitschrift Make mit ihrem Projekt „Smart Sidewalk Walker“.
Beide Teams sind aus der JGS 10 und dem JIA Kurs.
Im Regionalwettbewerb Halle trat per Videokonferenz das Team Connor Walter und Jason Volkmann (JGS9) mit dem Projekt einer „Mischmaschine“ an und erreichte im Fachgebiet Technik einen 2. Preis und ein Jahresabonnement der Zeitschrift Make.
Erik Walter (JGS11) erreichte ebenfalls in Halle einen 2. Preis und ein Jahresabonnement der Zeitschrift c‘t im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit seinem Projekt „Der Mosaik-Coach“. Auch hier sind oder waren alle Teilnehmer aus dem JIA Kurs am PGG.
Wir gratulieren allen Preisträger*innen.
Wir danken der Bayer Bitterfeld GmbH für ihre langjährige Unterstützung von Jugend forscht und freuen uns, dass auf dem Plakat zum Rückblick der letzten Jahrzehnte auch viele Teams vom PGG zu sehen waren.

 

Naturwissenschaftliche Exkursion nach Halle

 

                                                                                                                                  Mittwoch 02.03.2022

Am Mittwoch den 02.03.2022 startete für die Klassen der Jahrgangsstufe 11 die naturwissenschaftliche Exkursion nach Halle im Bereich Biologie und Chemie, begleitet von Frau Hübner und Frau Burkert. Nach dem Testen sind wir früh gemeinsam mit dem Bus nach Halle zum Weinberg-Campus gefahren, an welchem wir zuerst darüber informiert wurden, was uns die nächsten Tage erwartet. Wir teilten uns in Gruppen auf, wobei jede Gruppe ihr eigenes iPad erhielt, um darauf ein Stationstagebuch, welches anschließend abgeben werden musste, zu führen. Zusätzlich erhielt jede Gruppe noch einen Laufzettel, auf den einer in der Gruppe achtgeben sollte, wo alle Stationen vermerkt waren. Insgesamt gab es sieben Stationen, die zu erledigen waren. Folgende Stationen mussten dabei durchgeführt werden: Bedeutung von Bakterien „Händewaschen aber richtig“, Hefebakterien, Nachweis von Mikroorganismen, Stechbrief (Patienten), DNA-Isolierung und Nachweisreaktionen. Manche Stationen waren dabei aufwendiger als andere. Leider konnten wir auch nicht in die Labore die sich für einige Stationen angeboten hätten, gehen. Aber selbst das war kein Problem, da die Studenten alle Materialien in zwei separaten Räumen aufgeteilt hatten. Zwischendurch wurde immer mal eine Gruppe von der Stationsarbeit „befreit“, um eine Führung über den Campus zu bekommen und von 12:00-13:00 Uhr hatten wir dann auch Mittagspause. Wir konnten zwar leider nicht in die Mensa essen gehen, dafür gab es aber auch zahlreiche andere Möglichkeiten rund um den Campus. Nach der Mittagspause wurde fleißig weitergearbeitet und 15:00 Uhr ging es dann für uns mit dem Bus zurück nach Gräfenhainichen. Vorher mussten aber natürlich die iPads wieder abgeben werden, damit niemand weiterarbeitet oder es am nächsten Tag vergessen könnte.

                                                                                                                                  Stine Reinknecht, Klasse 11

 

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                                                                                                                                       Donnerstag, 03.03.2022
Nachdem wir uns alle in der Aula versammelt und getestet hatten, ging es für uns zum Bus und somit zu unserem zweiten Tag unserer naturwissenschaftlichen Exkursion in Halle. Nach unserer Ankunft wurden wir begrüßt. Daraufhin fanden sich alle wieder in ihren Gruppen zusammen und arbeiteten an den Stationen, die sie noch nicht erledigt hatten, weiter. Dabei war die Station mit den Nährböden, auf die wir dann eigene Proben/Abstriche von verschiedenen Oberflächen genommen haben, besonders interessant. Besonders spannend daran war, dass man schon am nächsten Tag Ergebnisse gesehen hat. Nachdem alle Stationen geschafft waren, hatten wir noch bis Mittag Zeit, unsere E-Books zu beenden. Sobald das geschafft war und wir die I-Pads abgegeben haben, konnten wir in die lange Mittagspause gehen.
Dort haben sich die meisten etwas zu Essen in der Nähe gesucht. Da das Wetter schön war, saßen viele draußen und haben die Sonne während des Essens genossen.
Nach der Pause bekamen wir eine kurze Einführung in die Forschung von einem der Studenten, die uns an der Uni Halle betreuten. Dabei wurden uns verschiedene Methoden der Forschung vorgestellt. Enthalten war auch die Methode der Umfrage und so haben wir in den darauffolgenden 90 Minuten die Aufgabe bekommen, in Gruppen eine solche Umfrage zu erstellen. Das Thema hierfür konnten wir aus einem Themenpool zu dem Oberbegriff „Konsum“ selbst auswählen. Gewählt wurden unter anderem die Themen Drogen, Alkohol, Nachhaltigkeit und Essen. Dabei haben wir 5-10 Fragen formuliert und daraus eine Umfrage zusammengestellt. Da manche Gruppen schon recht schnell mit ihren Fragen fertig waren, haben sie schon mit der Befragung bei anderen Gruppen angefangen. 15:00 Uhr ging es dann mit dem Bus zurück nach Gräfenhainichen.
                                                                                                                                         Kiara Pflug Kl. 11

 

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                                                                                                                                     Freitag, der 04.03.2022

Heute war der letzte Tag unserer 3-tägigen Studienfahrt zum Weinberg-Campus der Martin-Luther-Universität in Halle. Abschließend kann man festhalten, dass hiermit eine schöne und erlebnisreiche Exkursion nach Halle endete. Wir konnten durch die Hilfe der sehr höflichen Studenten der Universität neues Wissen in den Naturwissenschaften Chemie und Biologie sammeln und in unserer selbstständigen Stationsarbeit unsere Arbeitsweise und Organisation trainieren. Wir danken der Martin-Luther-Universität und ihren Studenten und wünschen ihnen weiterhin alles Gute.
Bereits 2 Tage zuvor hatten wir uns mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Experimenten in den Themenbereichen Chemie und Biologie beschäftigt und konnten dabei wertvolle Tipps von Studenten der Universität mitnehmen. Auch am letzten Tag der Studienfahrt stand wieder die selbstständige Arbeit im Mittelpunkt. Nach der Ankunft in Halle um 9 Uhr, bekamen wir die Aufgabe, eine Umfrage innerhalb der Schülerschaft durchzuführen. Schwerpunkt war hierbei das große Thema Konsum. Dazu beschäftigten sich die Gruppen mit den Bereichen Zucker-, Alkohol- und Drogenkonsum sowie mit der Nachhaltigkeit und der Ernährung innerhalb unserer Klassenstufe. Nachdem wir unsere Umfrage beendet hatten und Mittagspause selbstständig in der Innenstadt von Halle verbrachten, stand nun die gemeinsame Auswertung der Umfrageergebnisse aller Gruppen auf dem Programm. Durch die kompetente Hilfe der Studenten war es problemlos möglich, die Ergebnisse anschaulich in verschiedenen Diagrammen zu präsentieren und auszuwerten. Dabei zeigte sich beispielsweise im Themenbereich Ernährung, dass es bei einem Großteil der Schüler in unserer Altersgruppe Defizite in der Ausgewogenheit der Ernährung gibt. Diese Erkenntnis ist nur eine von vielen interessanten Informationen, die wir aus den 3 Tagen Studienfahrt mitnehmen konnten. Nachdem wir uns dann um 14 Uhr von den freundlichen Studenten der Martin-Luther-Universität verabschiedeten, ging es für uns zurück zu unserem Gymnasium nach Gräfenhainichen.

                                                                                                                                    Dominic Vogel Kl. 11b

 

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Naturwissenschaftliche Exkursion der JGS 11

Vom 03. bis 05. März 2022 waren die Schüler*innen der Physik-Kurse der Jahrgangstufe 11 auf naturwissenschaftlicher Exkursion in Halle.

Unter der Betreuung des Studententeams von Herrn PD Dr. Henk am Halleschen Schülerlabor für Physik (kurz HaSP) wurden an den ersten 2 Tagen Physikexperimente durchgeführt und ausgewertet.
Dazu gehörten für den Unterricht relevante Themen wie der Fotoeffekt, die Spektralanalyse und die Bewegung von Elementarteilchen in Magnetfeldern.
Einige Themen gingen aber auch über den Unterricht hinaus. So wurden Quanteneffekte beim elektrischen Widerstand untersucht und mit Laserstrahlen im Wasser schwebende Fettkügelchen unter dem Mikroskop gezielt bewegt.
Ein weiteres Highlight war am 2. Tag die Arbeit an einem Elektronenmikroskop. Die Schüler*innen konnten eigene Proben mitbringen und so wurden die Oberflächen von Kristallen, Moosen und Kopfhaaren unter riesiger Vergrößerung neugierig betrachtet.
Am 3. Tag hat uns das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik empfangen und einige Projekte ihrer aktuellen Forschungsarbeit vorgestellt. Gezeigt wurden elektrooptische Inputs für Gehirne, welche z.B. sehbehinderten Menschen eine elektronische Alternative eröffnen sollen. Das dazu auch passende Outputs möglich sind, steigert die Phantasie bzgl. neuer Anwendungsbereiche.

Wir bedanken uns beim HaSp Team von Herrn PD Dr. Henk, bei Herrn F.-J. Schmitt und M. Rauch vom SLEM – Schülerlabor für Elektronenmikroskopie und bei Frau Angelica Zacarias vom Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik für die gute Vorbereitung und Betreuung.

 

 

Übergabe Haus V

Am 11.03.2022 war es endlich soweit. Das neu erbaute Haus V wurde offiziell dem Paul-Gerhardt-Gymnasium übergeben. Dazu hatten der Landrat des Landkreises Wittenberg Herr Tylsch, der Landtagsabgeordnete Herr Borgwardt, der Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen Herr Schilling und Vertreter des Schulträgers wie auch der bauausführenden Firmen den Weg nach Gräfenhainichen angetreten. Landrat, Bürgermeister und Schulleiter würdigten in ihren Reden die Bedeutung des Projektes für die Schule und dankten den beteiligten Unternehmen. Für etwa 3 Mio. Euro entstand ein moderner, barrierefreier zweigeschossiger Anbau mit insgesamt 11 Unterrichtsräumen und Vorbereitungsräumen.


Vor dem Rundgang durch das Gebäude empfing der Schulleiter Herr Franke aus den Händen des Landrates symbolisch den Schlüssel für das neue Gebäude.

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Projekttag „GEMEINSAM KLASSE SEIN“

Am 10. und 11. Februar fand in den 5. und 6. Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums ein Projekttag über Mobbing und Cybermobbing namens „GEMEINSAM KLASSE SEIN“ statt. Dabei ging es um folgende Themen:


          - einen richtigen Umgang miteinander pflegen
          - den Zusammenhalt in der Klasse stärken
          - was Mobbing und Cybermobbing ist
          - welche Gruppen es beim Mobbing gibt
          - was man tun soll und wer helfen kann
          - wie man Mobbing vorbeugt und abwendet
          - Klassenchat-Regeln
          - Gesetzliche Konsequenzen

 

Dabei griffen wir auch kurz den Cybermobbingfall AMANDA TODD auf, die in ihrem Tagebuch beschreibt, was ihr alltäglich passiert ist.


Wir erstellten Plakate, erfanden Rollenspiele und sahen uns Videos über Mobbing an.


Es war ein sehr interessantes Projekt und es hat uns noch einmal das Thema viel näher gebracht.

                                                                                                         Vincent Spiegel 6c, Soraya Lindemann 6c

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Diercke Wissen 2022

Nach zweijähriger Pause konnte Deutschlands größter Geographiewettbewerb auch an unserer Schule wieder in gewohnten Strukturen stattfinden. Die gestellten Fragen waren bewusst auf ein sehr umfangreiches Wissen und Interesse an zukunftsrelevanten Themen angelegt. 34 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Klassenstufen 7 bis 10 bewiesen, dass sich die Schüler und Schülerinnen des Paul–Gerhard–Gymnasiums auch außerhalb des Unterrichts für geographische Inhalte interessieren. Innerhalb von 20 Minuten beantworteten sie 20 Fragen u.a. zu Wäldern als bedeutenden Lebensraum, zur mit Kreuzfahrtschiffen verbundenen Umweltproblematik, zu Hauptnutzpflanzen und ihren Herkunftsländern, aber auch zur Fußball-Europameisterschaft 2021 und zum Abenteurer Thor Heyerdahl.
Als Geographielehrer und damit kritischste Betrachter können wir einschätzen, dass sich unsere Schüler und Schülerinnen gut aufgestellt haben. Wir gratulieren Charlotte Nicolae (9c) und Henrik Rösner (8b) als Siegern auf Schulebene, sehr dicht gefolgt von Jason Volkmann (9b).

 

Wir wünschen Charlotte und Henrik viel Erfolg beim Ausscheid auf Landesebene!!!!

                                                                                                                       B. Tietz, Fachlehrerin Geographie

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Berufs- und Studienorientierung am PGG

Vom 25. bis 27.01.22 fanden die Berufs- und Studienorientierungstage für die 11. Klassen statt.


Am Dienstag besuchte die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, Frau Dorn, die Schule und klärte mit den SchülerInnen die verschiedenen Wege und vielfältigen Perspektiven, die sich nach dem Abitur ergeben.


Nach diesem allgemeinen Überblick fand am Mittwoch die PGG-Berufsmesse statt, bei welcher die SchülerInnen konkrete Einblicke in Ausbildung und Studium erhielten.


Frau Hohmann und Herr Seitz von der CSD Transport Software GmbH in Bad Düben stellten Ausbildungs- und duale Studienmöglichkeiten im IT-Bereich vor. Dies verknüpften sie stets mit den Erfordernissen im Job. Die SchülerInnen erfuhren konkret, wie und wozu man beispielsweise Transportabläufe programmieren könne.


Frau Wünsch von der IHK erklärte den SchülerInnen nicht nur die Zugangsvoraussetzungen für ihre Ausbildungswünsche, sondern brachte die beiden Azubis Sarah und Elias mit. Diese konnten konkret über ihren Alltag als Auszubildende zur Industriekauffrau bzw. zum Chemikanten bei Heraeus in Bitterfeld-Wolfen berichten.


Herr Tepper von der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben informierte anschaulich über die vielfältigen Arbeitsgebiete eines Polizeibeamten und über die verschiedenen Laufbahnmodelle.


Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Fachhochschule Anhalt entsandten mehrere Studienbotschafter. Diese besprachen mit den 11.-Klässlern ihre Berufswünsche und die daraus resultierenden Studienmöglichkeiten. Über den Alltag des Universitätsbetriebs konnten sie ebenso berichten, wie über die Wohnheimsuche, das Mensa-Essen und die BAföG-Antragsstellung.


Auch die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg war vertreten - dieses Mal digital per moderierter Videokonferenz.


Am Folgetag sollten die SchülerInnen das Uni-Leben selbst erfahren. Je nach Studienwunsch besuchten sie den Steintor-Campus oder Weinberg-Campus der Martin-Luther-Universität.


Neben Campus- und Bibliotheksführung konnten die SchülerInnen an einer Vorlesung oder an einem Seminar ihrer Wahl teilnehmen. Von der „Linearen Algebra“ oder „Angewandten Geologie“ über die „Grundlagen der Sozialpsychologie“ bis hin zur „Kunst des Mittelalters“ wurde ein breites Angebot zur Studienorientierung geboten.

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Octapharma Dessau GmbH überrascht Förderverein mit Geldspende

Kurz vor Weihnachten konnte sich der Förderverein unserer Schule über eine Überraschung durch das Dessauer Unternehmen Octapharma freuen.

 

Gewürdigt wurde das ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitern. Frau Hille, Elternvertreterin unseres Gymnasiums, konnte einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichen. Dafür herzlichen Dank.

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Zirkusprojekttag der Klasse 7a am 09.12.2021

An unserem Zirkusprojekttag haben wir uns als Erstes wegen Corona testen müssen! Danach sind wir mit Frau Löhne in die Turnhalle gegangen, wo Karl schon auf uns gewartet hat. Karl ist ein Artist in verschiedenen Zirkussen und Grundschullehrer, der uns durch den Tag begleitet hat. Er zeigte uns zuerst seine Requisiten, die er extra mitbrachte. Dann hat Karl uns das Jonglieren mit Tüchern beigebracht. Danach teilte er seine Requisiten in Stationen und uns in Gruppen ein. Wir probierten alle Requisiten aus, wie z.B. Flowerstick, Jonglierbälle, Diabolo oder Einrad. Zwischendurch spielten wir immer mal Spiele, z.B. Schmetterling und Fledermaus oder Krankenhaus.

 

Die letzten beiden Stunden machten wir Akrobatik. Wir lernten den Sicherheitsgriff und bauten eine Pyramide mit der ganzen Klasse. Wir haben auch Pyramiden zu dritt oder zu viert oder zu sechst gebaut. Andere haben sich nochmal an den einzelnen Stationen probiert.

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir haben einiges neues gelernt.

                                                                                                   Lisa Bergmann, Finja Kühn und Mia Franke

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Vorlesewettbewerb am PGG

„Percy Jackson. Diebe im Olymp“ – „Woodwalkers. Carags Verwandlung“ –

„Das Gespenst von Canterville“ – „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ –

„Die Sumpfloch-Saga“ – „Emma und das vergessene Buch"

 

All diese Bücher haben eine Gemeinsamkeit: Sie weckten bei den SchülerInnen der 5. und 6. Klassen die Neugier sowie das Interesse am Lesen. Im Rahmen des Vorlesewettbewerbs, der am 01. Dezember 2021 in der Schulbibliothek des Paul-Gerhardt-Gymnasiums stattfand, sind sowohl drei SchülerInnen aus den 5. Klassen (5a: Paul Hennig, 5b: Alexander Burkert, 5c: Jakob Jansen-Rosseck) als auch drei SchülerInnen aus den 6. Klassen (6a: Lucas Schmidt, 5b: Anna Fuchs, 5c: Charlotte Schiebel) gegeneinander angetreten. Dabei stand die Lesekompetenz, vor allem das laute Vorlesen eines ausgewählten sowie eines fremden Textes, im Mittelpunkt. Die Jurymitglieder Frau Lichtenthal, Frau Schade, Frau Thiele und Frau Timm bewerteten die Leistung der SchülerInnen und kürten anschließend die zwei Sieger. Alexander Burkert aus der Klasse 5b konnte mit seinem vorgestellten Buch „Percy Jackson. Diebe im Olymp“ von Rick Riordan den Vorlesewettbewerb für sich entscheiden. Charlotte Schiebel gewann mit ihrem selbst ausgewählten Buch „Emma und das vergessene Buch“ von Mechthild Gläser den Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen. Damit hat sie sich für die nächste Runde, den Kreisentscheid in Wittenberg, qualifiziert und vertritt dort unsere Schule. Wir wünschen Ihr dafür ganz viel Erfolg!

 

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Musikalische Adventsandacht 2021

Am 01.12.2021 hat der Religionskurs der Klasse 7 eine Adventsandacht in der evangelischen Kirche in Gräfenhainichen, im Zusammenspiel mit Pfarrer Kleinert und dem Schulchor, durchgeführt. Die Idee dahinter ist es Vorfreude auf das Weihnachtsfest und die Adventszeit zu verbreiten. Als Zuschauer sind die Religionskurse Klasse 5-8 anwesend.


Die Andacht beginnt damit dass, alle zusammen das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor weit auf“ singen. Im Anschluss daran gibt es eine Begrüßung und das erste Rollenspiel. Dieses nennt sich „Ankunft“ und soll die kommende Adventszeit wieder spiegeln. An einem kleinen Stand kaufen 3 Leute essen und trinken, während sie sich unterhalten und auf ihren gemeinsamen Freund warten. Er lebt in einer religiösen Familie und erklärt, dass sie in dem Zeitraum viel gemeinsam zusammen sind. Die anderen drei leben in eher unreligiösen Familien. Danach gibt es eine musikalische Einlage des Chors mit dem Lied „Wozu steht die Kerze da“.


Pfarrer Kleinert gibt daran angeschlossen eine Andacht und erzählt über den Advent und was Advent eigentlich ist. Im Anschluss singt der Chor ein Lied mit dem Titel „Wir sagen euch an“. Das darauffolgende Rollenspiel trägt den Namen „Was wirklich zählt“. Darin wird gezeigt das alles haben nicht alles ist. Es geht nicht um die Anzahl der Weihnachtskalender, sondern um das Bereitmachen für die Ankunft Jesu. Denn Advent heißt Ankunft. Das Rollenspiel zeigt das nicht jeder immer viel braucht um glücklich zu sein. Nach dem Rollenspiel kommt das Vater unser, das Fürbitten ebenso ein weiteres Lied mit dem Namen „Es kommt ein Schiff geladen“ wird durch die Chöre Klasse 5-7 und Klasse 8-12 dargeboten und ein letztes Rollenspiel unter dem Namen „Nächstenliebe“. Dort zeigen die Darsteller, dass man helfen soll denjenigen die wenig oder gar nichts haben und ihnen zeigen sollte, dass es Hoffnung und Wertschätzung gibt. Danach folgt ebenfalls wieder, ein vom Schulchor gesungenes Lied mit dem Namen „Somebody’s knockin‘ at your door“. Daran gesetzt folgt der Segen und die Verabschiedung durch Pfarrer Kleinert und Nora. Der Kanon „ding dong bells“ bildet nach guten 45 Minuten den Abschluss der Adventsandacht.

                                                                                                                                    Vanessa Schüler

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Projekttag Flucht und Migration am 22.11.21

An unserem entwicklungspolitischen Projekttag der siebten Klassen behandelten wir das Thema „Flucht und Migration“. Als Erstes haben wir uns durch eine lustige Fragerunde kennengelernt. Im Anschluss daran haben wir spielerisch viel über unsere Welt gelernt. Zuerst wurde geschätzt wie viele Menschen auf welchen Kontinent leben, danach welcher Kontinent wirtschaftlich am reichsten ist und schlussendlich, in welchem Kontinent die meisten Flüchtlinge leben. Das Ergebnis war jedes Mal anders als wir es erwartet hätten.


Flucht muss nicht immer bedeuten, den Kontinent zu wechseln, sondern es kann auch das Land gewechselt werden. Nach einer Erklärung von Migration waren wir an der Reihe, Gründe für Migration oder Flucht zu suchen. Diese Frage durften wir uns nun stellen und wir antworteten mit verschiedenen Möglichkeiten. Auf einem Plakat wurden diese gesammelt und zu jeder Antwort wurden Bilder gemalt. Als das Plakat vollgeschrieben war, wurde ein neuer Name über das Plakat geschrieben und zwar Asyl. Dazu wurde wieder erstmal der Begriff erklärt und im Anschluss die Frage gestellt, welche Gründe es für Asyl gibt. Das war bis dahin die schwerste Frage.


Bei jedem Grund wurde lange diskutiert, doch keiner war ein Grund für Asyl. Die ganze Gruppe stellte fest, dass es viel zu wenig Asylgründe gibt. Sicherlich wäre es interessant mehr darüber zu erfahren jedoch rannte die Zeit. Zum Abschluss durften wir Reporter spielen. Es war sehr interessant, da wir einen der Referenten, welcher selbst Flüchtling war, fragen durften, welche Erfahrungen er gemacht hat. Der ganze Tag war sehr lehrreich und hat Spaß gemacht. Ich hoffe solche Tage werden in Zukunft öfter durchgeführt.

                                                                                                                                          Lena Kuhnt 7b

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SIEGEL-Day 2021 - Mein Traumberuf

Am 02. Dezember 2021 haben unsere Fünftklässler am bundesweiten SIEGEL-Day teilgenommen. An diesem Tag haben unsere Schülerinnen und Schüler ihre Perspektive über den Schulalltag hinaus erweitert und ein Projekt zu ihren persönlichen Traumberufen durchgeführt.


Zu Beginn hat jeder geklärt:


Welche Stärken habe ich?


Was macht mir Spaß?


Welche Tätigkeiten möchte ich später gern und über einen längeren Zeitraum ausführen?


Daraufhin hat jede Schülerin und jeder Schüler umfangreiches Informations- und Bildmaterial zum gewünschten Idealberuf gesammelt. Daraus ist ein kreatives Plakat entstanden, das in der Klasse präsentiert und ausgestellt worden ist.

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Jugendtrainiert für Olympia - Handball

Am Dienstag, dem 9. November, haben wir als

Handball-Mannschaft des Paul-Gerhardt-Gymnasiums

am Jugend-trainiert-für-Olympia-Wettkampf

teilgenommen. Wir hatten die Möglichkeit, gegen drei

andere Schulen (Gymnasium Jessen, Gemeinschaftsschule

Friedrichstadt und Lucas Cranach Gymnasium Wittenberg)

zu spielen, um mehr Erfahrungen zu sammeln.

Mit einer motivierten Mannschaft und einer sehr kurzen

Spielzeit von nur 2 x 6 Minuten pro Gegner erreichten

wir den 2. Platz.

                                               Paulina Brenner

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Die 6. Klassen im Harz

Am Montag, dem 11.10.2021, fuhren wir – die Klassen 6a, 6b und 6c auf Klassenfahrt nach Schierke in den Harz. Mit dabei waren Herr Kurth, Frau Lehmann und Frau Wünsche. Alle waren sehr aufgeregt. Nach einer kurzen und doch langen Fahrt kamen wir endlich an unserem Zielort, der Schierker Baude an. Nach dem Rundgang in der Baude packten wir unsere Sachen aus und bezogen unsere Betten. Danach liefen wir durch die Kleinstadt und erkundeten alles. Dabei wurde uns auch einiges über das Waldsterben im Harz berichtet. Den Rest des Tages konnten wir uns mit Tischtennis, Fußball oder Brettspielen vertreiben.


Am Dienstag konnten wir uns als erstes einen Überblick über das üppige Frühstück verschaffen. Es gab sogar eine Salatbar. Dann sind wir auf unsere Zimmer gegangen und haben ein paar Spiele gespielt. Da es leider den ganzen Tag regnete, fiel die Exkursion in den Niedrigseilgarten aus. Nach dem Mittag gab es dann aber ein Tischtennismatch oder man durfte in die Turnhalle gehen und dort kleine Spiele spielen. Der Höhepunkt des Abends war unser Bowling-Spiel. Es hat allen super viel Spaß gemacht.


Am Mittwoch haben wir gleich Amélie zum Geburtstag gratuliert. Später sind wir frühstücken gegangen und haben uns Lunchpakete gemacht, denn auf dem Plan stand eine Wanderung zum Brocken. Wir sind 8,4 km hochgewandert – über Stock und über Stein… und durch Matsch. Als wir oben ankamen, waren die meisten von uns voll mit Schlamm. Wir besuchten das Brocken-Museum, um uns Souvenirs zu kaufen, und aßen noch eine Kleinigkeit. Am Abend gab es ein schönes Lagerfeuer mit Stockbrot.


Am Donnerstag, unserem letzten vollen Tag, teilten wir uns vormittags in Gruppen auf und wir konnten Spiele spielen oder Sport treiben. Eigentlich wollten wir eine GPS-Wanderung machen aber da das Wetter nicht mitspielte fiel die Wanderung ins Wasser. Deshalb gingen wir zu einer Sommerrodelbahn, die trotz Regens offen war. Das hat uns Spaß gemacht. Am Abend waren wir wieder Bowlen und am Ende kann man sagen, dass es wieder ein toller Tag war.


Nach den schönen Tagen im Harz, verabschiedeten wir uns am Freitag. Auf dieser Klassenfahrt sammelten wir viele tolle Momente. Außerdem lernten wir uns alle besser kennen und insgesamt war es eine super schöne Klassenfahrt.

                                                                                                                   Soraya Lindemann und die Klasse 6c

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Festival des Sports

Am Freitag, dem 5.11.2021, fand wie jedes Jahr das Festival des Sports für unsere Fünftklässler statt. Nach einer Erwärmung mit Musik, die Frau Schmidt durchführte, mussten sich die Kleinen an fünf verschiedenen Stationen unter Beweis stellen: Hindernislauf, Federballweitwurf, Standweitsprung mit Gewichten, Standhochsprung und Zielwerfen. Gesucht wurde nicht nur der sportlichste Schüler oder die sportlichste Schülerin. Es musste vor allem Geschicklichkeit und Treffsicherheit bewiesen werden. Im Anschluss an die Stationen kämpften die drei Klassen im Zweifelderballturnier noch gegeneinander. Mit großer Begeisterung feuerten sich die Kinder untereinander an. Am Ende blieb sogar noch Zeit, um ein kleines Basketballturnier zu spielen.
                                                                                                                                        Kristin Wünsche

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Podiumsdiskussion mit Politikern

Am 05.11.2021 fand im Rahmen eines Projektes des Sozialkundeunterrichtes der Klasse 10 eine Podiumsdiskussion über das Thema „Antisemitismus – uralt und gefährlich aktuell?!“ statt.


Es kamen Stephen Gerhard Stehli, ein Politiker der CDU, Leonard Schneider von der SPD sowie Sebastian Striegel von Bündnis 90/Die Grünen in das Paul-Gerhardt-Gymnasium. Eigentlich war auch Andreas Mrosek von der AFD eingeladen, er blieb der Veranstaltung jedoch fern.


Wir haben u.a. über die Definition von Antisemitismus gesprochen, darüber wie ihre Parteien dazu stehen und ob jüdische Menschen ihrer Partei angehören. Sebastian Striegel sagte uns, dass es viele verschiedene Definitionen gebe. Eine Definition sei das Verhalten von anderen Menschen zu Juden, wobei diese als kollektiv definiert werden und ihnen dabei schlechte Eigenschaften zugeschrieben werden. Stephen Gerhard Stehli sowie Leonard Schneider stimmten ihm dabei zu. Alle drei Politiker sind sich einig, dass die Bevölkerung und vor allem Polizisten mehr über die jüdische Kultur informiert werden sollten, damit Juden in unserer Gesellschaft mehr respektiert und besser geschützt werden können. Auf die Frage, ob sie jüdische Menschen kennen, antworteten alle mit „ja“.


Die Diskussion hat uns bei unserem Projekt sehr weitergeholfen und wir haben dabei viel Neues erfahren. Wir sind dankbar, dass die Politiker der verschiedenen Parteien mit uns gesprochen haben.
                                                                                                                       Luca Brandt und Marius Baier, 10c

GPS-Touren durch Gräfenhainichen

Im Oktober erkundeten unsere 7. Klassen die Berufsmöglichkeiten in Gräfenhainichen digital. Dazu führten Frau Block und Frau Rettig von der Fortbildungsakademie für Wirtschaft (FAW gGmbH) einen Projekttag in jeder Klasse durch.


Zunächst reflektierten die Schülerinnen und Schüler, ihre Stärken, Schwächen und Interessen. Das war wichtig, da manche Kinder noch gar keine Vorstellen hatten, in welche berufliche Richtung sie sich orientieren wollen. Daraufhin verschafften sie sich einen Überblick über verschiedene Berufsfelder sowie deren Anforderungen. Aufgelockert wurden die Inhalte durch abwechslungsreiche Quizze.


Zum Abschluss wurden diese Berufe vor Ort und per Tablet-Aufgaben in Kleingruppen erforscht. Neben Arztpraxen, Supermärkten, Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen, wurden auch Kitas oder Gaststätten besucht.


Besonders gefallen hat unseren Siebtklässlern die Arbeit an der freien Luft sowie der Einbezug digitaler Medien. Die Vielfalt an Berufsfeldern ist nun etwas übersichtlicher geworden, sodass ein weiterer Schritt auf dem langen Weg zum Traumberuf gegangen ist.

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Das dritte Gartenreichforum in Wörlitz auch unter Beteiligung des PGG

Am Montag, den 11.10.21, fuhren 6 SchülerInnen des PGG der 11. und 12. Klassen zum Wörlitzer Gartenreichforum. Dieses Jahr stand das Thema „Aufklärung-war da was?“ im Zentrum der Betrachtung. Die Veranstalter versuchten wissenschaftliche Fachdiskussionen für SchülerInnen aus den umgebenden Schulen verständlich zu machen. Nach dem Impulsreferat vom Historiker Prof. A. Pecar aus Halle wurde Fragen aus dem Podium per Mentimeter diskutiert. Hierbei konnten die Schüler per Handy Kommentare und Fragen formulieren, die dann vorn an der Interaktiven Tafel auftauchten. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion zwischen dem ehemaligen Präsidenten des Umweltbundesamtes, dem Kirchenpräsidenten, dem Historiker und einer Unternehmerin statt. Alena Karaew aus der 11. Klasse und ein weiterer Schüler bereicherten diese Diskussion. Nach der Mittagspause fand ein fachlich-politischer Austausch nach der Methode des Weltcafés statt.


So ging es um die Leitfragen. „Wie kann man heute einer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit begegnen? Hier gab es eine große Ideensammlung. Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit der Rolle der sozialen Medien. Während die SchülerInnen eher die Anonymität der sozialen Medien schätzen, äußerten die älteren Teilnehmer auch Bedenken. Beim Thema der dritten Gruppe ging es um die Verantwortung für Natur und Umwelt. Vor allem der Staat, jeder Einzelne und Interessensgruppen standen hier im Vordergrund. Die letzte Station sprach die Gestaltung des Wörlitzer Parks im Sinne der Aufklärung an, die sich mit den Aspekten Bewahrung oder Weiterentwicklung gut zusammenfassen lässt.

 

Am Ende durften die Schüler die Veranstaltung einschätzen und es wurden Themen für das nächste Jahr gesammelt.

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Wycliff - Eine Religionsstunde mal anders

Am 22.09.2021 kam ein Mitarbeiter von Wycliff zu uns in die Religionsstunde und erklärte uns was die Organisation mit unserem Unterricht zu tun hatte. Wir besprechen gerade das Thema Bibelarten also passte es.


Der Mann von Wycliff erzählte uns, dass die Organisation Bibeln in andere Sprachen übersetzt. Sie beschäftigt sich mit den drei Gebieten Sprachforschung, Bibelübersetzung und Schulbildung.
Er zeigte uns ein kurzes Video und gab uns ein Arbeitsblatt, dass wir bearbeiten konnten. Das Video war sehr spannend und brachte uns viele Informationen über die Geschichte und die Arbeit von Wycliff. Auf dem Arbeitsblatt sollten wir Fragen zu einem Video schriftlich beantworten.


Wycliff wurde gegründet von William Cameron Townsend der die Organisation nach John Wycliff benannte. Er übersetzte die Bibel ins Englische. William Cameron Townsend gründete die Organisation, weil viele Menschen die Bibel in ihrer Landessprache nicht lesen konnten, denn sie konnten ihre Muttersprache meist besser. Auf der Welt hat fast jeder 10. keine Bibel in seiner Muttersprache, dass wollte William Cameron Townsend ändern.

 

Die Stunde war sehr interessant und den meisten hat es sehr gefallen.

Soraya Lindemann und Lia Meier 6c

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Vorstellungsgespräch mal anders

Am 13. und 15. Oktober nahmen unsere 9. Klassen im Rahmen des Deutschunterrichts an einem digitalen Bewerbungstraining teil. Aufbauend auf die unterrichtlichen Vorkenntnisse zum Bewerbungsschreiben und Lebenslauf präsentierten uns Frau Rettig und Frau Block von der Fortbildungsakademie für Wirtschaft in Wittenberg (FAW gGmbH) via Videokonferenz den Ablauf eines Vorstellungsgesprächs.
Von besonderem Interesse waren die praktischen Tipps zur Vorbereitung auf das Gespräch (z.B. Kleidung, Anreise) und zum Gewinnen eines positiven ersten Eindrucks (z.B. Begrüßung, Blickkontakt oder Smalltalk).
Im Mittelpunkt des Vortrags standen konkrete Fragen des Arbeitgebers an den Bewerber:


• Wie kann ich mich darauf vorbereiten?
• Was soll ich tun, wenn ich eine Antwort mal nicht weiß?
• Welche Antworten sollte ich bei aller Ehrlichkeit vermeiden?
• Was sind „Stressfragen“ und wie lasse ich mich von ihnen nicht stressen?


Zusammengefasst wurde den Schülerinnen und Schülern ein umfassender Einblick in das Thema „Vorstellungsgespräch“ gegeben. Erfrischend war das digitale Format über die interaktiven Tafeln. So werden gewinnbringende und ausführliche Expertengespräche ermöglicht, die sonst im Schulalltag keinen Platz gefunden hätten.

 

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Wenn die Jugend wählen dürfte …

Am 22.09.2021 durften die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 - 12 an unserer Schule im Rahmen der Juniorwahl die Zusammensetzung des Bundestages wählen. Im Vorfeld der Wahl wurde im Sozialkundeunterricht das Wahlsystem besprochen sowie ein Blick auf die Parteien und Kandidaten geworfen. Schließlich wurde der Wahlakt realitätsnah mit Wahlbenachrichtigungskarten, Wahlkabinen, Wahlurnen und natürlich Stimmzetteln nachempfunden. Besonders erfreulich ist, dass die Wahlbeteiligung mit 91,3 % sehr hoch war.


Die Ergebnisse der Wahl sehen nun wie folgt aus:

 

Erstimme:

 

Müller, Sepp (CDU)

Oppelt, Alexander Martin (FDP)
Schneider, Leonard (SPD)
Lemke, Steffi (GRÜNE)
Mrosek, Andreas (Afd)
Hüthel, Johannes (LINKE)
Sonstige

105 Stimmen

38 Stimmen
33 Stimmen
27 Stimmen
25 Stimmen
21 Stimmen
19 Stimmen

 

Zweitstimme:


FDP
SPD
GRÜNE
AfD
CDU
LINKE
PIRATEN
Tierschutzpartei
Die PARTEI
FREIE WÄHLER                
Sonstige
77 Stimmen
52 Stimmen
29 Stimmen
20 Stimmen
17 Stimmen
17 Stimmen
15 Stimmen
12 Stimmen
11 Stimmen
10 Stimmen
13 Stimmen


Das bundesweite Ergebnis der Juniorwahl findet man hier: www.juniorwahl.de


                                                                                                                            K. Sperling
                                                                                                     (Fachschaftsleiterin Sozialkunde)




Naturwissenschaftliche Studienfahrt nach Kalifornien
2021 – Kieler Bucht

Am Montag begann die Studienfahrt für die Schüler:innen der 12. Jahrgangsstufe und den betreuenden Lehrer:innen mit einem Coronatest. Danach konnte die siebenstündige Fahrt nach Kalifornien auch schon beginnen. Dort angekommen, bezogen alle die Zimmer im Naturfreundehaus Kalifornien. Anschließend wurde der nur wenige Meter entfernte Strand unsicher gemacht. Kalifornien ist ein Stadtteil von Schönberg in Schleswig-Holstein und etwa 27 km von Kiel entfernt.


Der Dienstag startete mit einem Frühstück gefolgt von einem Vortrag über Biodiversität vom Biologen der Kieler Meeresfarm Dr. Tim Staufenberger. Daraufhin fuhren wir zur Kieler Förde, um die „Kieler Meeresfarm“ hautnah erleben zu können. Davor haben sich alle in Cafés direkt am Nord-Ostsee-Kanal gestärkt und den regen Schiffsverkehr zur Kieler Woche, eine jährlich stattfindende Segelregatta, beobachtet. Nach einem kurzen Fußmarsch stellten die Inhaber der Meeresfarm Tim, Nico und Christin ihre Miesmuschelfarm und die dort betriebene Forschung vor. Den späten Nachmittag konnte jeder individuell in Kiel gestalten. Zum Abendbrot waren wir wieder in der Herberge und konnten uns den Forschungsprojekten widmen.


Mittwochs hielt Tim eine Präsentation über die IMTA (integrierte multi-trophe Aquakultur) und gab uns einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen auf der Meeresfarm. Das Konzept beschreibt eine ausgewogene Zucht von Tieren und Pflanzen im Meer. Anschließend haben wir am Strand mehrere Forschungsmethoden kennengelernt und sie ausprobiert. Mit Christin kescherten wir Plankton mittels spezieller Planktonnetze und auch einige Krabben wurden gesichtet. Den Sauerstoffgehalt des Wassers und viele weitere Parameter maßen wir mit einer Sonde, die uns Tim näherbrachte. Nico stellte uns ein Forschungsgerät vor, mit dem man Wasserproben in tieferen Bereichen des Meeres entnehmen kann.


Der Donnerstag war sportlich geprägt. Nach dem Frühstück marschierten wir am Strand entlang zur Surfschule Brasilien, um dort einen dreistündigen Windsurfkurs zu belegen. Die eine Hälfte der Gruppe lernte von Finn und Finn das Windsurfen, die andere konnte sich Tretboote oder Kajaks ausleihen und sich in die Wellen stürzen oder Beachvolleyball spielen. Zum Mittag verteilten sich alle auf verschiedene Restaurants. Nach der Pause wurde gewechselt. Gegen 17 Uhr brachen wir wieder den Rückweg an und trafen am Strand auf Oliver, den Wirt der Herberge und Diplom-Biologe. Zusammen mit ihm buddelten wir einige Wattwürmer aus und haben unser Wissen aus dem Vortrag direkt anwenden können. Erschöpft sind wir dann in die Herberge eingetrudelt und der Grill wurde angefeuert. Mit einem Abendessen im Freien ließen wir den letzten Abend ausklingen.


Freitag begann früher als gewohnt, da die Zimmer noch hergerichtet sowie einige Taschen gepackt werden mussten. Nach dem Frühstück fuhren wir schon los und die sonnige Woche endete mit einem verregneten Abschied.

                                                                                                                                       Tabea Becher

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Erster Unterrichtstag der 5. Klassen

Herzlichst wurden am ersten Unterrichtstag die 5. Klassen am Paul-Gerhardt- Gymnasium begrüßt. Ein besonderer Höhepunkt war für die 69 Schülerinnen und Schüler das traditionelle Steigen der Luftballons.

 

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Feierliche Übergabe der Reifezeugnisse

Am 03.07.2021 fand auf einem Teil des neuen Schulhofes am Haus C die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse statt. In seiner Rede würdigte der Schulleiter den Abiturjahrgang, der mit einer Durchschnittsnote von 2,13 einen gutes Ergebnis erzielte. Bester Abiturient wurde Johannes Engelmann mit einer Durchschnittsnote von 1,0. Durch Preise gewürdigt wurden Einzelleistungen in den Fächern und Prüfungen wie auch schulisches und außerschulisches Engagement.

 

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Handwagenumzug 2021

Nach dem coronabedingten Ausfall des Handwagenumzuges im letzten Jahr sollte der Abiturjahrgang 2021 wieder in den Genuss dieses Spektakels kommen. Dass der traditionellen Ablauf nicht möglich sein wird, stand von vornherein fest. Unser Schulleiter fand gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt eine alternative Lösung, die im Vorfeld noch ein Geheimnis barg. Der Beginn des Handwagenumzuges war erst 21.00 Uhr. Vielen Dank an die Schalmeienkapelle Schleesen, die uns auch zu dieser Zeit noch zur Verfügung stand. Pünktlich begann der Umzug mit den 47 Holzhandwagen, die von den Schülerinnen und Schülern unterer Klassen wieder bunt geschmückt waren. Angeführt wurde der Tross mit dem Handwagen des besten Abiturienten. In ihm saß Johannes Engelmann, der sein Abitur mit einem Durchschnitt von 1,0 ablegte. Der Weg führte nicht wie sonst wieder zurück zur Schule, sondern zum „Stadtbalkon“ an der „frisch demolierten Brücke“. Hier wartete die Überraschung, denn nach Ankunft aller Handwagen begann ein beeindruckendes, von Musik begleitetes Höhenfeuerwerk, das zugleich den Abschluss der Veranstaltung bildete. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals beim Bürgermeister der Stadt, Herrn Schilling, und beim Bauhof bedanken.

 

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Übergabe Sportanlage

Am 22.06.2021 war es endlich soweit. Mit der Übergabe der Kleinfeldsportanlage erfüllte sich ein jahrelang gehegter Wunsch. Nach der Fertigstellung der Zweifeldsporthalle stellte die Gesamtkonferenz im Jahr 1996 den Antrag zum Bau einer Kleinfeldsportanlage neben der Turnhalle. 20 Jahre später wurde mit den Planungen begonnen und weitere fünf Jahre vergingen, bevor die neue Anlage in Betrieb gehen konnte. Die knapp 700 000 Euro sind gut angelegtes Geld, denn damit verbessern sich die Bedingungen für den Schulsport am Paul-Gerhardt-Gymnasium erheblich. Die Schülerinnen und Schüler müssen nicht mehr den beschwerlichen Weg zur städtischen Sportanlage am anderen Ende der Stadt auf sich nehmen und haben außerdem wesentlich bessere Bedingungen für den Sportunterricht. In seiner kurzen Rede ging der scheidende Landrat auf die Bauhistorie ein und dankte den beteiligten Firmen wie auch dem Fachdienst Gebäude und Liegenschaften des Landkreises. Die vielen sportlichen Möglichkeiten inspirierten die Anwesenden und es dauert nur einen kurzen Moment, bis die Weitsprunganlage und das Volleyballfeld von den Schülerinnen und Schülern eingeweiht wurden. 

 

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SCHREIB FÜR DIE FREIHEIT!

LEBENSLÄNGLICH FÜRS DOLMETSCHEN? AUTOFAHREN OHNE MANN ALS FOLTERGRUND?  


„Ich habe gerade König Salman von Saudi-Arabien geschrieben. Er soll inhaftierte Frauenrechtlerinnen befreien. Was hast du heute so gemacht?“


Die Ethikschüler der 10a und 10c hatten im Dezember am Amnesty-International Projekt rund um das Thema Menschenrechte teilgenommen – trotz des ganzen Coronatrubels. Der sogenannte BRIEFMARATHON dient dazu gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen – z.T. sehr kunstvoll gestaltete Briefe in mehreren Sprachen wurden entweder an die Regierungen selbst geschrieben, um sich für Gerechtigkeit einzusetzen und auf Missstände aufmerksam zu machen, oder um Hinterbliebene und Betroffene zu stärken und ihnen Mut zu geben.


Erste Erfolge konnten schon erzielt werden, aber natürlich hoffen wir auf noch weitere.


VIELEN DANK AN ALLE TEILNEHMENDEN FÜR IHR ENGAGEMENT!

 

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Wir haben gewählt – Juniorwahl zur Landtagswahl 2021

Es ist schon eine kleine Tradition: seit vielen Jahren beteiligt sich das Paul-Gerhardt-Gymnasium anlässlich von Wahlen am Projekt „Juniorwahl“. Wir freuen uns sehr, dass es uns trotz Pandemie gelungen ist, auch in diesem Jahr diese Wahl vorzubereiten und durchzuführen. Im Sozialkundeunterricht der Klassen 8-11 wurde das Wahlsystem besprochen und die einzelnen Parteien unter die Lupe genommen. Entscheiden, wen sie wählen, mussten die 251 wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler jedoch ganz für sich. Die sehr hohe Wahlbeteiligung von 93,6% zeigt ein großes Wahlinteresse.


Die Wahl der Schülerinnen und Schüler fiel schließlich wie folgt aus:


Erststimme:

 

Borgwardt, Siegfried (CDU)
Seidel, Michael (SPD)
Lehmann, Andreas (FREIE WÄHLER)
Lüder, Sandra (GRÜNE)
Kelle, Mareen (DIE LINKE)
Lieschke, Mathias (AfD)
67 Stimmen
42 Stimmen
40 Stimmen
33 Stimmen
27 Stimmen
20 Stimmen

 

Zweitstimme:

 

FDP
CDU
SPD
GRÜNE
PIRATEN
AfD
LINKE
Tierschutzpartei
FREIE WÄHLER
Die PARTEI
Sonstige
48 Stimmen
34 Stimmen
33 Stimmen
25 Stimmen
18 Stimmen
17 Stimmen
16 Stimmen
11 Stimmen
10 Stimmen
  9 Stimmen
13 Stimmen

 

Das landesweite Ergebnis der Juniorwahl findet man hier: www.juniorwahl.de

 

K. Sperling
(Fachschaftsleiterin Sozialkunde)

 

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Fotos vom Rohbau Haus V

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Schülerinnen und Schüler des PGG erfolgreich bei Jugend forscht

Bereits im letzten Jahr hatten die Mitglieder der Jufo AG einen guten Start in der Regionalrunde des Wettbewerbs Jugend forscht. Dann kam alles anders als gewohnt, denn der Landeswettbewerb und die Nachfolger mussten - Corona bedingt - abgesagt werden. Nicht nur Ungewissheit wie es im Wettbewerb weitergeht überschattete die nächste Runde, auch das schulische und persönliche Umfeld war von Veränderungen geprägt.
Umso mehr Anerkennung fand die Jury für diejenigen, die sich trotz aller Widrigkeiten in den zurückliegende Monaten aufgemacht hatten und neben Experimenten, Konstruktionsprojekten und Softwareprogrammierung auch noch eine fachwissenschaftliche Arbeit für die Bewerbung bei Jugend forscht fertigstellten.
Neu für beide Seiten war die Art der Verteidigung vor der Jury im Videokonferenzformat. Manche konnten hier ihre Affinität zur Medientechnik ausspielen, bei anderen steigerte es eher das Lampenfieber.
Unsere Jungforscher*innen verteidigten ihre Projekte per Videokonferenz an 2 Terminen: am 23.2.21 in Halle und am 9.3.21 in Bitterfeld. Dabei konnten sie folgende Preise erzielen:

 

1. Preis: Helena Richter -Entwicklung und Design einer Modell-Umgebung zur Untersuchung der Hygiene des Niesens-

 

3. Preis: Leon Zeisler, Markus Tuchelt, Michel Grasse -Die Pancakemaschine II-

 

Regionalsieg für das beste interdisziplinäre Projekt und Sonderpreis Verein eLeMeNTe: Robin Pobbig, Ben Maier -Das vernetzte Terrarium-

 

1. Preis und Sonderpreis Rotary Club Halle: Erik Walter -Positionierungsalgorithmus für Roboterarme-

 

Regionalsieg für das beste interdisziplinäre Projekt und Sonderpreis ct Magazin für Computertechnik: Daniel Anders, Erik Walter -Mehr Intelligenz für Rasenmäher 2.0-

 

1. Preis: Hans Brockmann, Malte Kautzsch -Der Fahrradsimulator-

 

2. Preis: Pia Schumann: -Lowcost Nachführung für die Astrofotografie-

 

Wir gratulieren allen Teilnehmer*innen und wünschen viel Erfolg für die nächste Wettbewerbsrunde.

 

Update zum Landeswettbewerb:

Nachdem unsere Teilnehmer*innen ihre Projekte am 7.4.2021 im Landeswettbewerb online verteidigt hatten, stehen nun auch hier die erreichten Preise fest:
Daniel Anders und Erik Walter erzielten den 2. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und den Sonderpreis Biodiversität und Naturschutz;
Helena Richter erzielte den 3. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt, den Sonderpreis "Thinking Safety" und den Sonderpreis der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt;
Hans Brockmann und Malte Kautzsch erzielten einen 3. Preis im Fachgebiet Technik, den Sonderpreis des VDI Landesverbandes Sachsen-Anhalt und den Sonderpreis Fraunhofer Talents;
Erik Walter erzielte den Sonderpreis Elektrostatik, Elektrotechnik und Mikroelektronik;
Robin Pobbig und Ben Maier erzielten den Sonderpreis für Elektronik, Energie- oder Informationstechnik;
Wir gratulieren allen Jungforscher*innen.

 

Richtfest für Haus V

Am Donnerstag, dem 11.3.2021 gab es am PGG in einer von der Pandemie geplagten Zeit einen kleinen Lichtblick. Auch über die Wintermonate verliefen die Rohbauarbeiten an unserem Haus V weitestgehend planmäßig, so dass zum Richtfest geladen werden konnte. In kleiner Runde trafen sich der Landrat, der Bürgermeister und der Schulleiter mit den am Bau beteiligten Arbeitern der Firma Bau-Union Wittenberg, Mitarbeitern des Planungsbüros und Vertreterinnen des Fachdienstes Gebäude und Liegenschaften des Landkreises. In den kurzen Reden wurde der Baufortschritt gelobt, den Erbauern gedankt und der Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass die Arbeiten weiterhin planmäßig und unfallfrei vorangehen. Der weithin sichtbare, vom Baukran hängende Richtkranz symbolisierte die Fertigstellung des Rohbaus.

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Siegel-Day an unserer Schule

Am Donnerstag, dem 03.12.2020, nahmen die 5. und 6. Klassen am „Siegel-Day“ teil. Da durch Corona viele Berufsveranstaltungen wegfallen mussten, machten sich die Lehrer Gedanken, was man trotzdem an diesem Tag umsetzen kann. So kamen sie auf die Idee, mit den Schülern eine eigene Maske zu basteln, auf die der Traumberuf gemalt wurde. (Lucas Schmidt, 5a)

 

Wie macht man das?


„Man nimmt zwei große Blätter Küchenrolle und legt sie übereinander. Dann nimmt man ein Taschentuch und legt es auseinandergefaltet darauf. Nun schneidet man es in der Mitte durch. Dies wird mit Klebeband stabilisiert und an den Rändern gelocht. Zum Schluss wird ein Gummiband durch die Löcher gefädelt.“ (Schülerin, Klasse 5)

 

„Ich fand diese Aktion schön, weil wir alle eine eigene Maske gebaut haben. Jetzt wissen alle aus meiner Klasse, was die Klassenkameraden werden wollen. Die Aktion war mal eine tolle Abwechslung im Deutschunterricht.“ (Christian Kieselstein, 6c)

 

„Ich finde den „Siegel-Day“ gut, da man dort seinen ersten Eindruck auf das spätere Leben hat. Man kann schon anfangen, sich einen Beruf auszuwählen. Es ist eine gute Vorbereitung auf den ‚Boys‘- und Girls‘Day‘“. (Magnus Kuhlmann, 6c)

„Bei manchen Bastelschritten wusste ich mal nicht weiter, aber mit etwas Hilfe ging es wieder. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mein Traumberuf ist Fotografin, weil ich gern Fotos von Tieren und Pflanzen mache.“ (Anna Keil, 5a)

„Mir hat es gut gefallen, weil es Spaß machte, die Maske zu basteln und mit der Klasse Fotos zu machen. Außerdem dachte ich Handwerk sei langweilig und öde, aber eigentlich macht es doch ziemlich Spaß so eine Maske mit selbstgemalten Bildern herzustellen.“ (Sophia Schuchard, 6c)

 

„Mein Traumberuf ist Schauspielerin.“ (Lucy Willner, 5a)

 

„Ich fand diese Idee toll, da man den Mundschutz öfter verwenden kann. Man konnte dazu auch alles selber machen. Die Berufe, die wir alle fleißig malten, sind unsere eigenen Traumberufe. Das ist sehr schön, dass die Lehrer und Lehrerinnen sich auch Zeit dafür nehmen, da wir eigentlich ja noch ein wenig Zeit haben, bis wir unsere eigenen Jobs antreten.“ (Finja Kühn, 6c)

 

„Mein Beruf soll später mal Lehrer sein, am besten in der 3. oder 4. Klasse. Ich möchte am liebsten Englisch- und Deutschlehrer werden. Es wird ein langer Weg sein. Aber mich unterstützen alle aus meiner Familie.“ (Erik Plonski, 5a)

 

„Ich würde gern Lehrer, Fotograf, Astronom oder Schauspieler werden.“ (Samuel Kleinert, 5a)

 

„Ich möchte Sporttherapeutin werden.“ (Vanessa Neumann, 5a)

 

„Toll fand ich, dass uns gezeigt wird, dass nicht nur typische Mädchen- oder Jungenberufe existieren, sondern dass jeder alles machen kann. Uns wird auch jeder Beruf von verschiedenen Seiten gezeigt, wie zum Beispiel, dass wenn man einen Job im Handwerk ausführt, dass man nicht nur mit der Säge arbeitet, sondern dass es auch bedeutet, vielleicht zu nähen oder was aufzubauen. Da merkt man, dass der Beruf doch toll ist.“ (Zoe Faber, 6c)

 

„Auf jeden Fall war es sehr lehrreich mal mit der Berufswunschfrage konfrontiert zu werden und in das Handwerk ‚Basteln‘ hinein zu schnuppern.“ (Martha Jansen-Rosseck, 6c)

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Arbeiten am Rohbau für Haus V laufen planmäßig

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US-Wahl: Schüler und Schülerinnen der 12. Klasse prognostizieren Sieg für Biden

Das Ergebnis der US-Wahlen stand für 5.000 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und den USA bereits vor dem 3. November 2020 fest: Biden wird der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika heißen. Auch Schüler und Schülerinnen des Englisch-Leistungskurses I unserer Schule haben beim US Embassy School Election Project 2020 mitgemacht und ihre Prognose zum Wahlausgang abgegeben. Donald Trump brachte es danach bei der Vorhersage auf 204 der 538 Wahlmänner des Electoral College während sein Konkurrent Joe Biden 334 Stimmen für sich gewinnen konnte.
Das innovative Curriculum für das Projekt entwickelten ein Projektteam der US-Botschaft, der Berliner Bildungsorganisation LIFE e.V. und des Institute of English Studies der Leuphana Universität Lüneburg. Mit Unterstützung des Transatlantic Outreach Program beim Goethe-Institut in Washington D.C. gelang es, Schulklassen mit amerikanischen Partnerschulen zu vernetzen und so einen direkten transatlantischen Informationsaustausch im Wahlprojekt zu ermöglichen.
Seit Anfang September beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen in ihrem Englisch-Kurs damit, den Ausgang der Wahl richtig vorherzusagen. Jeder teilnehmenden Klasse wurde dazu ein US-Staat zugelost. Der Englisch-Leistungskurs unserer Schule setzte sich mit Ohio auseinander, der Bundesstaat, in dem sich auch unsere Partnerschule befindet. Inhaltliche Aspekte zur Geschichte, Politik, Wirtschaft, Demographie, Gesellschaft sowie der lokalen und regionalen Medienlandschaft Ohios wurden von den Schülern und Schülerinnen so aufgearbeitet, dass sie am Ende eine begründete und kreativ gestaltete Wahlprognose für ihren Staat abgeben konnten.
Die Prognosen trafen bei den vorangegangenen Wahlen schon ins Schwarze und waren damit besser als manches Polit-Barometer in den USA oder Deutschland. Die Schüler und Schülerinnen des Englisch-Leistungskurses votierten für den Wahlsieg von Biden in Ohio. Biden musste sich hier knapp mit 45,2% geschlagen geben, dennoch lagen sie mit ihrer Vorhersage für den Sieg Bidens insgesamt richtig.
Dieses Jahr gaben unter allen Teilnehmern 195 Kurse eine Prognose für ihren Staat bis kurz vor der Wahl ab, sodass für einzelne Bundesstaaten mehrere Prognosen vorlagen. Die Prognosen waren nicht immer einstimmig, aber zu jedem Staat konnte eine Mehrheitsentscheidung ermittelt werden. Die Schüler sahen dabei den Herausforderer Biden in mehreren Schlüsselstaaten vor Trump, die dieser 2016 noch für sich entscheiden konnte, etwa in Wisconsin oder Pennsylvania und hatten damit Recht:

 

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     Prognose der 195 Kurse zum Wahlausgang 2020 in den USA

 

Innerhalb des Projekts gab es einen Schulwettbewerb, bei dem es darum ging, seinen Wunschkandidaten beim Wahlkampf zu unterstützen. Mehrere kleine Gruppen des Englisch-Leistungskurses der 12. Klasse erstellten kreative Produkte, wie zum Beispiel ein Wahlkampflied mit selbstgedichtetem Text und Video, ein Poster mit passendem Button und Autoaufkleber, eine Webseite und einen Wahlkampf-Flyer mit passender Maske und einem Kartenhalter für Smartphones, die nach einer weiteren Wahl bei dem Wettbewerb eingereicht wurden.
Das kreative Team, bestehend aus den Schülern und Schülerinnen Lisa-Maria Brumme, Paula Pfeiffer, Adrian Püschel und Jannes Tölg konnten die Jury überzeugen und einen ersten Preis gewinnen. Die Online-Abschlussveranstaltung des U.S. Embassy School Election Project 2020 fand am 2. November 2020, also einen Tag vor der Wahl in den USA, statt. Stellvertretend für das Team nahm Adrian Püschel den Preis live in der Videokonferenz entgegen und erklärte auf Englisch die Entstehung des Wahlkamp-Flyers.
Das US Embassy School Election Project 2020 ist eine Weiterentwicklung des bereits zu den vorangegangenen Präsidentschaftswahlen von der US-Botschaft in Berlin ausgerichteten Projekts. Weitere Informationen zum Projekt und zur Wahlprognose gibt es hier: https://www.teachaboutus.org/

 

 https://drive.google.com/file/d/1RRowgkEnqx2tqlyTAZCoIIb-RilRB8Gm/view?usp=sharing                                                                                                                                                                                              S. Engelmann

Projekttag „Job läuft“

Am 29.09.2020 nahmen unsere Klasse 8b sowie die Klasse 8a am Projekttag „Job läuft“ teil. Dieser fand statt, um uns einen Einblick in verschiedene Firmen und Berufe zu verschaffen und auch eventuell die spätere Berufsauswahl zu erleichtern.

 

Dazu besuchte uns Frau Rettig, eine Mitarbeiterin einer Fortbildungseinrichtung, die uns das Projekt vorstellte und den Ablauf des Tages erklärte. Danach teilte sie unsere Klasse in vier Teams ein, die während des gesamten Tages verschiedene Aufgaben in Form eines Wettbewerbs lösen sollten. Ursprünglich war auch eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Ditsch vor Ort geplant. Da dies aufgrund der aktuellen Corona-Situation jedoch nicht möglich war, fand stattdessen ein Onlinemeeting statt. Dabei erzählte uns Sophia Seemann, eine Mitarbeiterin der Firma, mit Hilfe einer eingeblendeten Power-Point-Präsentation etwas zur Geschichte des Betriebes. Auch Fragen der Schüler beantwortete sie. Wir erhielten zudem viele Informationen über die einzelnen möglichen Berufsgruppen eines Lebensmittelunternehmens.

 

Die Klasse 8a besichtigte währenddessen mit Herrn Ernst den Landwirtschaftsbetrieb e.G.Selbitz. Danach fuhren wir zusammen mit Herrn Tandel und Frau Rettig nach Wittenberg. Unser Ziel war die Firma TIP TOP Oberflächenschutz Elbe GmbH. Dort erhielten wir Einblicke „hinter die Kulissen“ und sahen unter anderem, wie Antriebsrollen und Container zum Schutz vor Erosionen und chemischen Reaktionen per Hand mit Gummi überzogen wurden. Auch zu diesem Betrieb gab es wieder Aufgaben zu lösen, die wir mit Hilfe des Mitarbeiters Herrn Rauch, der uns durch diesen Betrieb führte, auch gut beantworten konnten. Alle gelösten Aufgaben der jeweiligen Gruppen wurden zum Schluss eingesammelt und in der Schule ausgewertet. Die Gewinner des Wettbewerbs waren Louisa, Isabell, Mia und Nora aus dem Team „Newcomer“. Sie erhielten einen kleinen Preis.

 

Uns Schülern hat der Projekttag großen Spaß gemacht und wir fanden ihn auch sehr interessant und informativ. Er ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

                                                                                                                                  Mia Spruth, Nora Fedelinski

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Grundsteinlegung Haus V

Am 27.10.2020 fand die symbolische Grundsteinlegung für das Haus V am Standort Schulstraße statt. Nachdem die Bauarbeiten durch den sich verzögernden Abriss vom Haus II zum Stillstand gekommen waren, werden seit Anfang Oktober fleißig Wände gestellt. In ihren Reden würdigten der Landrat des Landkreises Wittenberg, der Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen und der Schulleiter des Paul-Gerhardt-Gymnasiums die Bedeutung des entstehenden Gebäudes für die künftige Arbeit an der Schule. Dabei dankten sie allen Beteiligten, die sich für den Neubau eingesetzt haben und dafür die Grundlagen legten. Der Baumaßnahme wünschten sie einen termingerechten Fortschrift und ein unfallfreies Arbeiten.

 

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Podiumsdiskussion zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit“

Am 14. Oktober 2020 fand im Zuge des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung am Paul-Gerhardt-Gymnasium eine Podiumsdiskussion zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit – Ist zusammengewachsen was zusammengehört?“ statt. Bei diesem Wettbewerb nehmen Jahr für Jahr Gruppen des Sozialkundekurses der 10.Klassen teil, wählen eins der zur Wahl stehenden Themen aus und arbeiten auf das geforderte Endprodukt, welches eingeschickt wird, hin.


Dieses Jahr ist das Ziel einer der Gruppen einen siebenminütigen Podcast über das gewählte Thema („30 Jahre deutsche Einheit“) zu produzieren, in welchem verschiedene Themenabschnitte wie die Berührungspunkte und Distanzen der alten und neuen Bundesländer, oder der Chancengleichheit besprochen werden sollen.
Neben mehreren Umfragen und unserer eigenen Recherche dachten wir, dass auch eine solche Diskussion zu spannenden Ergebnissen führen kann und so luden wir Martin Röthel, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Bad Schmiedeberg (SPD); Lothar Hensel, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen (CDU) und Pfarrer Christoph Krause ein, um aus ihrer Sicht der Dinge zu schildern und unsere Fragen zu dem Thema zu beantworten. In einer regen Diskussion haben wir viel Neues über die Zeit des Umbruchs und danach erfahren.

 

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FESTIVAL DES SPORTS

Am Montag, den 05.10.2020, fand das Festival des Sports der fünften Klassen statt. Mit Musik und Aerobicschritten wurden die Schüler der fünften Klassen auf die Wettkämpfe eingestimmt. Herzlichen Dank an der Stelle an Amélie Heilemann, die die Sportlehrer bei der Durchführung der Dehnung mit kreativen Übungen unterstützte.
Zu ermitteln waren die jeweils besten Leistungen im Hindernislauf, Zielwerfen, Federballweitwurf, Standweitsprung und Standhochsprung.
Anschließend kämpften die drei Klassen im Zweifelderballturnier noch gegeneinander. Mit großer Begeisterung bewiesen die Schülerinnen und Schüler ihre Geschicklichkeit und feuerten sich untereinander an.

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Klassennachmittag der Klasse 6c

Am 16.10.2020 hat die Klasse 6c des Paul-Gerhard-Gymnasiums in der Aula einen herbstlichen Klassennachmittag veranstaltet, bei dem gebastelt und gekocht wurde. Die Bastelmaterialien hat jeder selbst mitgebracht. Kurz nach Eintreffen der Schüler und einiger Mitglieder des Elternrates, waren alle Tische voll mit den unterschiedlichsten Sachen. Es wurden z.B. Traumfänger, Zauberstäbe, Fledermäuse, Pilze, herbstliche Kränze und vieles mehr gebastelt.
In der Zeit hat Frau Sperling mit einigen Kindern und ein paar Mitgliedern des Elternrates eine leckere Kürbissuppe gekocht. Die Zutaten dafür hat Frau Sperling besorgt. Alle haben sich dann die Suppe schmecken lassen. Nachdem die Kürbissuppe aufgegessen war, haben wir ein Spiel gespielt, das wir aus dem Deutscharbeitsheft kannten und ausprobieren wollten. Das Spiel heißt „Vier gewinnt“ und ist ganz einfach. Die ganze Klasse konnte mitspielen und wir hatten eine Menge Spaß.
Zum Schluss räumten wir alle gemeinsam die Aula auf. Gegen 17:00 Uhr wurden alle abgeholt und konnten in die Ferien starten.

                                                                                                                  Eike Grabo, Emma-Charlotte Schulze

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Arbeiten am Rohbau Haus V haben begonnen

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Abriss der Bauabschnitte am Haus C hat begonnen

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Datenschutz geht zur Schule

Was passiert mit meinen Daten, die ich im Internet freigebe? Wie verhalte ich mich in sozialen Netzwerken? Gibt es ein wirklich sicheres Passwort und wie kann ich mir das merken?


Solche und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Vortrags „Datenschutz geht zur Schule“, den Frank Spaeing vom „Berufsverband der Datenschutzbeauftragten in Deutschland“ am Freitag hielt. Unsere Fünft- und Sechstklässler hinterfragten ihr eigenes Smartphone-Nutzungsverhalten und erhielten Tipps für das sichere Surfen im Netz.
Es wurde der Nutzen, aber auch die Gefahren von sozialen Netzwerken verdeutlicht. Der Begriff „Cybermobbing“ wurde an Beispielen geklärt und Hilfsangebote sowie Schutzmaßnahmen wurden besprochen.
Besonders wichtig war den Schülerinnen und Schülern die Frage, ob andere Menschen Bilder und Videos von ihnen veröffentlichen dürften. Hier konnte Herr Spaeing mit seinen anschaulichen Beispielen, der übersichtlichen Powerpoint-Präsentation und lebensnahen Videoclips die komplizierte Rechtslage einfach und nachvollziehbar erklären.
Surfen soll schließlich sicher sein UND Spaß machen.

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Abrissarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss

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  Was einer einheimischen Firma über Monate hinweg nicht gelang, verwirklichte die Firma Caruso innerhalb von zwei   

  Wochen.

Feierliche Übergabe des Hauses IV, Gebäudekomplex Haus C

Am 9.9.2020 war es endlich soweit. Das Haus IV, das bereits seit Beginn des Schuljahres genutzt wird, wurde feierlich an das PGG übergeben. In ihren Grußworten ließen der Landrat, der Bürgermeister und der Schulleiter die letzten 17 Monate seit Baubeginn noch einmal Revue passieren. Mit eine Gesamtbausumme von 3,88 Millionen Euro wurden am Standort Hainmühlenweg die Lern- und  Arbeitsbedingungen wesentlich verbessert. So entstanden 12 moderne Klassenräume, ein Speisesaal, der 80 Schülerinnen und Schülern die gleichzeitige Einnahme der Schulspeisung ermöglicht, eine komfortable Bibliothek und ein Glasverbinder, der das bestehende und neue Gebäude zusammenführt. Ein Fahrstuhl sorgt für eine behindertengerechte Ausstattung. In den Grußworten wurde dem Planungsbüro "Arcadis" und den bauausführenden Firmen gedankt. Besondere Wertschätzung erfuhr die Arbeit von Frau Degenhardt, Mitarbeiterin im Fachdienst 23 der Kreisverwaltung, die im Auftrag des Schulträgers die Baumaßnahme betreute, die Arbeit der Firmen koordinierte und so manches Problem lösen musste. 

 

Der Höhepunkte des kleinen Festaktes war die symbolische Schlüsselübergabe an den Schulleiter Herrn Franke. Abschließend bestand die Möglichkeit das neue Gebäude kennenzulernen und einen kleinen Imbiss einzunehmen.

 

Mit der Übergabe unseres neuen Schulhauses ändern sich am Stundort auch die Bezeichnungen. Das bisherige Haus III gibt es nicht mehr. Der neue Gebäudekomplex ist ab sofort Haus C.

 

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Abrissarbeiten am Haus II haben begonnen

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Willkommen am PGG

Am ersten Unterrichtstag wurden 58 neue Schülerinnen und Schüler am PGG willkommen geheißen. Nach einem kleinen Programm der Klasse 6c wurden die 5. Klässler in der Aula vom Schulleiter begrüßt und den einzelnen Klassen zugeordnet. Nach der Mittagspause stiegen traditionell Luftballons mit den Wünschen der Schülerinnen und Schüler für ihre Schulzeit am PGG in den Himmel.

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Neue Oberstufenverordnung

Zum Schuljahr 2019/2020 ist eine neue Oberstufenverordnung in Kraft getreten. Eltern und Schüler können sich unter den nachfolgenden Links über den aktuellen Stand informieren:

 

neue_oberstufe_lesefassung_06.03.2019x.pdf

  

https://mb.sachsen-anhalt.de/start/detailansicht/news/neue-oberstufenverordnung-kernpunkte-in-der-uebersicht/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=871474bcf18c2346e24e2bf4756ae211




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