PGG Schüler erfolgreich in den Jugend forscht Regionalwettbewerben
„Schaffst Du!“ ist das diesjährige Motto der 55. Runde des Jugend-forscht-Wettbewerbs. Das mussten sich auch unsere Jufos immer wieder sagen, wenn die Projektarbeit trotz intensiver Bemühungen ins Stocken geriet. Mal hatte man einfach noch nicht den richtigen Gedankenblitz, mal schlug Murphys Gesetz zu und ein versehentlich falsch gesetzter Stecker lies die mühsam gebaute Elektronik in Rauch aufgehen. Dabei rückten die Termine scheinbar in Windeseile immer näher. „Schaffst Du es wirklich?“ hat sich da wohl so mancher gefragt und lieber noch einen weiteren Nachmittag an den Wochenenden und in den Ferien eingeplant.
Schließlich war es soweit. Nach der Abgabe der schriftlichen Facharbeiten Mitte Januar traten Paul Rondt am 19.2. im Regionalwettbewerb in Halle und am 27.2.2020 acht weitere Jufos mit 3 Projekten im Regionalwettbewerb in Bitterfeld an.
Paul untersuchte die inverse Nutzung von LED Leuchtmittel als Solarzellen. In seiner Arbeit konnte er nachweisen, dass LEDs nicht nur Licht abgeben, sondern jetzt schon auch als Lichtsensoren geeignet sind. Für seine Arbeit erhielt er im Fachbereich Physik den 2. Preis.
Daniel Anders und Eric Walter beschäftigten sich mit einer technischen Lösung für den Tierschutz an Rasenmäherrobotern. Mit einer Kamera mit eingebauter KI kann ihre Projektlösung kleine Igel erkennen und ihnen so das Leben retten. Im Fachbereich Mathematik/Informatik erhielten sie dafür einen 1. Preis mit Sonderpreis.
Ben Luca Kroehs, Ben Maier und Robin Pobbig hatten nach 2 Jahren im Wahlpflichtkurs Informationstechnik Lust auf mehr und fanden ihr Projektthema im Bereich IoT. So mancher Terrarien Besitzer denkt mit Sorgen an die Urlaubszeit. Aber auch Pflanzen wollen in der Abwesenheit versorgt sein und ihr Wohlbefinden sollte überwacht werden. Mit ihren Kenntnissen über Mikroelektronik, Datenprotokollen und Netzwerken entwickelten sie eine Terrariensteuerung mit Fernwartung. Die Jury vergab dafür den 1. Preis im Fach Technik.
Das größte Aufsehen erregten wohl der Duft der Eierkuchen und die Vorführung der Eierkuchenmaschine von Leon Zeisler, Markus Tuchelt und Michel Graße. Nicht ganz fertig, musste der Teig noch auf die erste Platte manuell zugeführt werden. Von da ab wurde aber alles automatisch gesteuert und die fertigen Eierkuchen fanden schnell interessierte Abnehmer. Neben dem 2. Preis im Fach Technik (den 1. Preis schnappte sich die Konkurrenz aus der eigenen Schule) erhielten sie von der Jury den Hinweis: „Kommt wieder!“ Das haben sie auch vor und bauen daher fleißig weiter.
Die 1. Preise bereiten sich nun auf den Landeswettbewerb vor, d.h. wieder tüfteln und weiter an den Projekten optimieren.
Wir danken den Ausführenden des Wettbewerbs und gratulieren unseren Jufos zu ihren Erfolgen.
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