1. Landespreis im Team-Wettbewerb der Sekundarstufe I und Nominierung für das Bundesfinale

Stoffbeutel, Bügelgrifftaschen, Plastiktüten, Filztragetaschen, Jutebeutel, Hemdchenbeutel, Schlaufentragetaschen, Permanenttragetaschen, Papiertüten, Biotüten, Mehrweg-Tragetaschen, Polyesterbeutel … Welche Tüten sind wirklich besser für unsere Umwelt?
Neun Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b setzten sich seit Anfang des Schuljahres mit dieser Thematik auseinander. Die ersten Ergebnisse wurden schon im Januar beim Tag der offenen Tür präsentiert. Da das Projekt zweisprachig durchgeführt wurde, gab es die Präsentation auf Deutsch und auf Englisch. Aus den Ergebnissen wurde eine kleine Geschichte geschrieben und der Film „I didn’t know it II“ gedreht, der dann beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen eingereicht wurde.
Am 17. April 2018 fand in Magdeburg die Preisverleihung zu diesem Wettbewerb statt. Victoria Hünsche, Mathilde Lehmann, Emelie Lennig, Alana Ludwig, Amely Stegemann, Michelle Freiin von Geyso, Leonard Müller, Helge Neumann und Lucas Nordmann hatten nicht nur eine Einladung nach Magdeburg erhalten, sondern sollten dort auch einen Ausschnitt aus dem Film auf der Bühne vorspielen. In Magdeburg angekommen, wurde noch einmal geprobt, dann gab es einen kleinen Imbiss und schließlich kam der große Auftritt. Erst danach erfuhren alle Beteiligten, dass der Film mit dem ersten Landespreis in der Kategorie Team Schule der Sekundarstufe I belohnt wurde. Die Schüler und Schülerinnen erhielten dafür ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro und weitere Sachpreise. Der Höhepunkt der Veranstaltung war jedoch die Nominierung des Beitrags für das Bundesfinale, das vom 7. – 9. Juni 2018 in Schwerin stattfinden wird.
Ein großes Dankeschön gilt unseren beiden Technikern Tom Freiheit und Nils Heinrich aus der Klasse 12d, die die Dreh -und Schneidearbeiten übernahmen.

                                                                                                                                           S. Engelmann

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Kirchenrallye in St. Marien

Am 6. und 11. April durchliefen die Sechstklässler des Religionskurses die traditionelle Kirchenrallye in St.-Marien im Zentrum Gräfenhainichens. An diesen Tagen erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen die Merkmale einer evangelischen Kirche. Dabei wurden neben den bekannteren Gegenständen wie Kreuz, Altar und Taufbecken auch unbekanntere wie Empore oder Kanzel erforscht.
Paul Gerhardts Leben konnte dank einer Ausstellung nachvollzogen und seine vielfältigen Spuren konnten im Kirchengesangsbuch gefunden werden. Die abwechslungsreichen Aktivitäten der St.-Marien-Gemeinde – über die wöchentlichen Gottesdienste hinaus – lernten wir beispielhaft kennen.
Die gesamte Zeit über begleitete uns der Gemeindemitarbeiter Herr Rutloff. Er beantwortete den Reli-Schülern all ihre Fragen zum alltäglichen Leben in der Gemeinde und zur bewegten Geschichte des Kirchengebäudes.

                                                                                                                                                     T. Tandel

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Ins Finale geschafft – Landesausscheid „Jugend debattiert“

 

Am 16.04.18 hieß es wieder am frühen Morgen gut vorbereitet nach Magdeburg fahren und die Redekunst unter Beweis stellen. Dieser Herausforderung stellte sich Frederic Horn (Klasse 12) beim diesjährigen Landesausscheid von „Jugend debattiert“ in der Altersgruppe 2. Nach zwei Qualifikationsrunden zu den sehr anspruchsvollen Themen „Sollen beamtete Lehrer streiken dürfen?“ und „Soll die Bekämpfung von Einsamkeit wie in Großbritannien zur Regierungsaufgabe werden?“ war die Freude groß, als er sich zu den vier besten Debattanten des Landes Sachsen-Anhalt zählen und ins Finale einziehen durfte. Hier wartete schließlich das Thema „Soll e-Sport in Deutschland als Sportart anerkannt werden?“. Mit sehr gut vorbereiteten Argumenten schlugen sich die vier Debattanten wacker und beindruckten das Publikum im voll besetzten Plenarsaal des Landtages in Magdeburg mit hoher Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft und Ausdrucksvermögen. Frederic erreichte schließlich den vierten Platz, auf den er sehr stolz sein kann. Glückwünsche übermittelten nicht nur die Landtagspräsidentin, Vertreter des MDR sowie die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, sondern natürlich auch die mitgereisten AG-Mitglieder.

                                         Kerstin Sperling (Leiterin AG „Jugend debattiert“)

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Neuer Vorstand des Fördervereins

Am 11.04 2018 fand die diesjährige Jahreshautversammlung des Fördervereins des Paul-Gerhardt-Gymnasiums statt. Der Vorsitzende, Herr Cilinski, berichtete in seinem Rechenschaftsbericht über die erfolgreiche Arbeit des Vereins im Jahr 2017.

 

Für die Neuwahl des Vorstandes standen der langjährige Vorsitzende und Frau Schittko nicht mehr zu Verfügung. Der Schulleiter würdigte die Arbeit von Herrn Cilinski, der dem Verein seit seiner Gründung im Jahr 1992 vorstand und mit den Mitgliedern beispielhaftes leistete. Auf Vorschlag von Herrn Franke wurde Herrn Cilinski die Ehrenmitgliedschaft im Förderverein verliehen.


Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
          Vorsitzende:     Frau Becker
          Stellvertreterin: Frau Janssen
          Schatzmeister:  Herr Franke
          Schriftführerin:  Frau Anders
          Beisitzerin:        Frau Kostorz

Wandertag nach Berlin

Am Freitag, den 06. April 2018, machten wir, die 10. Klassen, uns bei schönstem Wetter auf den Weg nach Berlin. Bereits auf der Busfahrt informierte uns unser Busfahrer über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Als wir im Bundesrat ankamen, wurden wir durch das Gebäude geführt und erhielten die ersten Eindrücke von dem historischen Plenarsaal. In diesem Saal tagen regelmäßig freitags die Vertreter aller Bundesländer.
Anschließend konnten wir in Form eines Rollenspiels einmal selbst über einen Gesetzesvorschlag abstimmen.. Zunächst wählten wir eine Bundesratspräsidentin und die Bundesregierung. Die anderen vertraten jeweils ein Bundesland. Nachdem die Regierung einen Gesetzesvorschlag über die Legalisierung von Cannabis vorschlug, stimmten wir mit einer absoluten Mehrheit darüber ab. Ausgewählt durch die Präsidentin, durften einige Bundesländer noch ihre Pro Argument auf dem Rednerpult vorstellen.
Nach diesen 1,5 h konnten wir den Rest der Zeit selbst gestalten. Alles in allem war dies ein sehr gelungener Tag, von dem sicher nicht nur die Schüler des Sozialkundeunterrichts profitiert haben.

                                                                                                                                       Leoni Dienemann 10b

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4 Preise für Schüler des PGG beim Landeswettbewerb Jugend forscht

Nachdem 5 unserer Jungforscher 1. Preise bei den Jugend forscht Regionalwettbewerben in Halle und Bitterfeld errungen hatten, konnten sie ihre Arbeiten am 4.4. und 5.4.2018 beim Landeswettbewerb in Magdeburg verteidigen. Jeder versuchte sich so gut wie möglich zu präsentieren, wozu eine schriftliche Arbeit, ein übersichtliches Plakat und ein durchdachter Vortrag gehören. Aufmerksamkeit kann man z.B. auch mit dem Duft heißer Schokolade erreichen, welche durch die Ausstellungsräume zieht. Die Konkurrenz war wie immer auf hohem Niveau und so hatte die Jury keine leichte Aufgabe, trotz der unterschiedlichen Themen eine vergleichende Platzierung zu vergeben.
Je einen 3. Preis vergab die Jury an die Projekte "3D Schokoladendrucker" von Philip Zincke und John Heilmann im Fachbereich Technik und "Elektronisches Datenerfassungsnetzwerk zur Auswertung und Anzeige für Sportwettkämpfe" von Xuan Anh Nguyen im Fachbereich Informatik.
Einen 2. Preis erreichte das Projekt "Klimanometer" von Alexander Hermann im Fachgebiet Arbeitswelt.
Das erfolgreichste Projekt stammt von André Linke, erreichte einen 1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und nimmt daher am Bundeswettbewerb teil. Seine Software zur Bechererkennung soll zukünftig in Pfandbecherrücknahmeautomaten eingesetzt werden.
Neben den Preisen gab es ein interessantes Rahmenprogramm mit Führungen im Fraunhofer-Institut Magdeburg und Wettrennen auf der Kartbahn.
Wir gratulieren allen Preisträgern und wünschen André Linke viel Erfolg für den Bundeswettbewerb.

>>MDR berichtet: Link zum Video-Bericht über den Wettbwerb, insbesondere den Schokoladendrucker 

 

POL&IS 2018

Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts nahm der Kurs der 11. Klasse am, von der Bundeswehr geleiteten, Seminar POL&IS in Naumburg teil. POL&IS ist eine Simulation, bei der reale politische Probleme zum Gegenstand für die Schüler werden, welche als Minister verschiedener Regionen über diese Probleme verhandeln und versuchen sie zu lösen.

 

Am Dienstag, dem 20. März, kamen wir bei sehr starkem Schneefall in der Jugendherberge in Naumburg an. Dank des Wetters gestaltete sich bereits der Weg zur Jugendherberge sehr lustig. Nachdem wir dann unsere Zimmer bezogen hatten, bekamen wir noch eine Einweisung durch die Bundeswehroffiziere, dann wurde durch Losverfahren jeder in seine Region „geboren“ und wir konnten in unser 1. Polisjahr starten. Anfänglich wussten wir noch nicht ganz wie alles funktionierte, doch je mehr der Tag voranschritt, desto besser fand sich jeder in seiner Rolle zurecht.

 

Am nächsten Morgen starteten wir ausgeruht und gestärkt damit, dass 1. Polisjahr durch die internationale Information abzuschließen, bei der alle Organisationen und Regionen eine kurze Bilanz für das letzte Jahr abgaben. Dann beendete der Countdown unser 1. Simulationsjahr. Die darauf folgende Tagesschau zeigte, dass sich die meisten Regionen noch nicht intensiv genug mit ihren jeweiligen Problemen befasst hatten und dementsprechende Konsequenzen daraus ziehen mussten. Das folgende Jahr war vor allem durch die Kritik anderer an Arabien geprägt, was schlussendlich sogar eine Pressekonferenz nach sich zog. Andere „Highlights“ dieses Tages waren Demonstrationen und die Veranstaltung der olympischen Winterspiele durch die NGO´s, der Sieg gegen die Piraterie und die sich verschärfende Situation im Syrien-Konflikt. Der 2. Tag endete mit der internationalen Information und sollte von einem ereignisreichen 3. POL&IS- Jahr verfolgt werden.

 

Nach einem guten Frühstück starteten wir nun am Donnerstag wieder pünktlich um 09:00 Uhr in unser 3. und somit für uns letztes Jahr. Es verlief, aufgrund der im Vorjahr von den Regionen gut getroffenen Entscheidungen, weitgehend friedlich- zumindest anfänglich. Das bedeutete für uns von der Presse Ruhe und auch etwas Langeweile. Doch dann geschah es- anscheinend „inspirierte“ einer unserer Redakteure während eines Interviews versehentlicher Weise den Regierungschef einer unserer POL&IS- Regionen zur Stationierung einer biochemischen Waffe, was natürlich die komplette POL&IS- Welt in Aufruhr versetzte. Des Weiteren beschäftigte alle Teilnehmer das Thema Terror in Syrien und Afghanistan immer noch, wie auch in der, das Jahr abschließenden, Information zu spüren war.

 

Im Namen aller beteiligten Schüler lässt sich sagen, dass es eine durchaus interessante und unterhaltsame Erfahrung war, die man ausprobieren muss, um sie richtig nachvollziehen zu können.

                                                 Von den „Redakteuren der Weltpresse“ Philip Zincke, Sophia Peschel und Annika Otte

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MINT400 - unerwartete Überraschungen ohne Ende

Vom 22. Februar bis zum 24. Februar befanden sich Anh Nguyen und ich in Berlin, um an einem MINT Camp teilzunehmen. Unsere Reise zum MINT400- Hauptstadtforum begann mit einer Fahrt in einem überfülltem ICE. In Berlin angekommen suchten wir unser Hostel und checkten ein. Doch dann kam schon die erste Überraschung. Der Austragungsort des MINT-Camps war ungefähr eine Stunde von unserer Unterkunft entfernt. Somit mussten wir uns beeilen, damit wir pünktlich ankamen. Die zweite Überraschung folgte sofort. Der Veranstaltungsort war das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). Dieses Zentrum ist zwar hoch technologisiert, aber auch sehr sehr unübersichtlich. Dadurch haben wir uns verlaufen, aber konnten mit Hilfe von neugefundenen Freunden rechtzeitig das richtige Gebäude finden. Nachdem Buffet begann das MINT-Camp. Wir erhielten eine Begrüßung und hörten uns einen Vortrag zum Thema Mathematik in der Krebsforschung an. Nachdem wir uns in den Fachvortragsgruppen eingeteilt haben, hieß es für Anh und mich SNAP! Dies ist eine neue Art des Programmierens, welche es mittels der Verwendung von Blöcken kinderleicht macht. Sowohl Anh als auch ich waren extrem überrascht von dem Fachvortrag. Da der Erfinder dieser Programmiersprache die Präsentation hielt, konnte er absolut alles erklären und mit Beispielen beweisen. Dies war auch ein perfekter Übergang in die SAP Young Thinkers Night. Bei dieser konnten wir selber aktiv werden und wir entschieden uns für Robotik und programmierten mit den neuen Lego NXT-Robotern. Dies war von Spaß und neuen Erfahrungen geprägt und auch einem kleinen Konkurrenzkampf mit anderen Teilnehmern der Robotikgruppe. Nachdem alle Projekte der Young Thinkers Night vorgestellt wurden, klang unser Abend nach der Busfahrt in der Jugendherberge aus. Am Morgen danach trennten sich unsere Wege. Anh machte sich auf dem Weg zu seinem BIG DATA Workshop und erarbeitete sich neue Informatikkenntnisse, indem er sich mit den Datensätzen auseinandersetzte, die Menschen im Internet hinterlassen, durch z.B. ihre Social Media Profile. Für mich ging es zum Astroteilchenworkshop, bei welchem ich mich mit kosmischer Strahlung auseinandersetzte und Myonen sichtbar machte. Für uns beide war dies eine sehr lehrreiche neue Erfahrung. Am Nachmittag trafen wir uns bei der Abschlussveranstaltung. Die letzte große Überraschung kam sofort am Anfang. Eine Heldin unserer Kindheit moderierte die Veranstaltung, die ehemalige Moderatorin von „Wissen macht Ah!“ Shary Reeves. Hier hörten wir unseren letzten Vortrag über Blockchain, durch welchen wir viele neue Ansichten dazu gelernt haben. Außerdem wurden der SchoolSlam und die RACI-Chemieolympiade ausgewertet und die Preisträger gekürt. Nach den Abschlussworten des Vorstandsvorsitzenden des MINT-EC, hatten wir noch Zeit, um uns mit unseren neugefundenen Freunden zu unterhalten und um gemeinsam zu essen. Am Samstag hieß es allerdings Abschied und wir machten uns auf dem Heimweg und unser MINT-EC Abenteuer endete wie es begann – in einem überfüllten ICE.
An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Franke und Frau Anders bedanken, welche uns auf das Hauptstadtforum aufmerksam gemacht haben und an den MINT-EC, dass er solche MINT-Camps veranstaltet. Diejenigen, die überlegen, an so einem Camp teilzunehmen, können wir nur raten: Macht es! Ihr werdet es nicht bereuen.
                                                                                                                                               Nils Heinrich 12d

5b zeigt ihr Können im Englischunterricht

Eine Osterüberraschung erlebten die Schüler der Klasse 11b am Montag. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Klasse 5b präsentieren ihr Können nach einem halben Jahr Englischunterricht an unserer Schule. In lustigen Dialogen erzählten sie von ihrem täglichem Schülerleben und zeigten ihr umfangreiches Wissen über Saurier und Bienen. Und Nora berichtete aus dem Leben ihrer Katze aus Katzensicht. Die Klasse 11b war beeindruckt vom Können der Jüngeren und sowohl Publikum als auch die Vortragenden hatten viel Spaß. Vielen Dank Klasse 5b. Ihr ward grossartig!

                                                                                                                                                     G. Hanke

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Unser Schulwert lautet „GERECHTIGKEIT“

Am 08.03.2018 fand nun unter Leitung des Vereins Denk-mal-Werte e.V. die Wahl unseres Schulwertes statt. Im Vorfeld wurde im Unterricht viel über Werte gesprochen, die zur Wahl stehenden Werte wurden inhaltlich hinterfragt und die Prinzipien einer Wahl erörtert. So konnte nun jeder Schüler in einer Wahlkabine seine Stimme abgeben und seinen Zettel in eine Wahlurne stecken. Nach gut 4 Stunden wurden schließlich die Stimmen ausgezählt. Zunächst kamen die Werte Respekt, Toleranz, Gerechtigkeit, Vertrauen, Teamgeist und Loyalität auf die absolute Mehrheit der Stimmen, was eine Stichwahl am nächsten Tag nach sich zog. Da auch hier noch kein einzelner Wert die absolute Mehrheit erlangte - und das ist Bedingung, um Schulwert werden zu können - folgte noch eine zweite und sogar noch eine dritte Stichwahl. Somit stand erst am 14.03.2018 fest, dass die Mehrheit der Schüler den Wert Gerechtigkeit in Form eines Denkmals errichten möchte. Nun machen sich alle Klassen Gedanken zum Aussehen des Denkmals, welches an einem Projekttag am 25.04.2018 gestaltet werden soll.
                                                                                                                                             Kerstin Sperling

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PGG ist Junior-Ingenieur-Akademie der Telekom-Stiftung

Technikbildung für die Mittelstufe: Schule setzte sich in bundesweitem Wettbewerb durch – Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft – Stiftung leistet Anschubfinanzierung


Bonn/Gräfenhainichen, 8. März 2018: Jetzt ist es offiziell: Das PGG in Gräfenhainichen richtet ab dem Schuljahr 2018/19 eine Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) ein. Die Schule setzte sich mit ihrem Konzept im sechsten JIA-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung gegen Mitbewerber aus dem ganzen Bundesgebiet durch. Mit der Anerkennung als Junior-Ingenieur-Akademie ist eine Anschubfinanzierung von bis zu 10.000 Euro verbunden.


Am Paul-Gerhardt-Gymnasium, das bereits als MINT-EC-Schule Mitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk ist, wird die Informationstechnik im Mittelpunkt des Faches stehen. Dazu gehören 3D-Design, CAD/CAM, 3D-Druck, Robotik und die Programmierung von Mikrocontrollern im Zusammenhang mit MSR. Als Kooperationspartner für außerschulische Lernorte konnten die Hochschule Anhalt, die Firma Feldbinder Wittenberg, die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle und das TGZ Bitterfeld/Wolfen gewonnen werden.


Die Junior-Ingenieur-Akademie ist ein Erfolgsprogramm der Stiftung, das erst kürzlich vom unabhängigen Analysehaus Phineo als eines von deutschlandweit 19 MINT-Bildungsprojekten mit dem begehrten „Wirkt!“-Siegel ausgezeichnet wurde. Ziel der JIA ist es, junge Menschen für die Berufswelt von Technikern und Ingenieuren zu begeistern, ihnen den Übergang von der Schule in Studium oder Ausbildung zu erleichtern und ihre individuellen Kompetenzen zu fördern. Dazu kooperieren die JIA-Schulen eng mit Partnern aus der Wissenschaft und Wirtschaft. In Hochschulen, Forschungseinrichtungen und bei Unternehmen erleben die Jugendlichen „Technik zum Anfassen“, im Schulunterricht arbeiten sie über einen längeren Zeitraum stark praxis- und projektbezogen an einem selbstgewählten Thema. Die Junior-Ingenieur-Akademie ist als zweijähriges Wahlpflichtfach angelegt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Mittelstufe.
Die offizielle Anerkennung der Schule sowie von zehn weiteren Gewinnern erfolgt im Rahmen der bundesweiten Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademie, die am 20. und 21. April in Paderborn stattfindet. Die neuen Akademien starten zum Schuljahr 2018/2019. Das bundesweite Netzwerk umfasst dann insgesamt 99 Schulen. Eine Übersicht aller Schulen mit Junior-Ingenieur-Akademien sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.telekom-stiftung.de/jia.

 

Ansprechpartner für die Presse:


Daniel Schwitzer, Referent Kommunikation, Deutsche Telekom Stiftung
Telefon: 0228 / 181-92021, E-Mail: daniel.schwitzer@telekom-stiftung.de

 

OStD Roland Franke, Schulleiter am PGG
Telefon: 034953 / 22098, E-Mail: pgg.ghc@t-online.de

Fördermittel aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben"

Der Förderverein unsere Schule bewarb sich in diesem Jahr im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ um Fördermittel für die Gestaltung der diesjährigen interkulturellen Projektwoche der zehnten Klassen. Vom 5. bis 8. Juni 2018 werden Gästen aus Indien, Vietnam, Togo und Syrien am Paul-Gerhardt-Gymnasium begrüßt. Wir freuen uns, dass wir zu den fünf Projekten aus dem Landkreis Wittenberg gehören, die in diesem Jahr über dieses Programm gefördert werden. Am Mittwoch, dem 28.02. wurde vom Vizelandrat Dr. Jörg Hartmann der Bewilligungsbescheid übergeben.
                                                                                                                                              D. Rumpold

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France Mobil

Das France Mobil war wieder «en tour» am 28. Februar in unserem Gymnasium!
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und das Institut français Deutschland haben mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung wieder den Startschuss gegeben für französische Lektorinnen und Lektoren, die mit ihren von Renault Deutschland bereitgestellten Kangoos ein Jahr lang durchs Land fahren, um spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern.

 

Sie vermitteln den Schülern, aber auch Lehrern und Eltern, ein zeitgemäßes Frankreichbild und liefern Informationen zur Fremdsprachenwahl. In den vergangenen fünfzehn Jahren hat das Programm mit seinen Aktionen und Angeboten bundesweit über eine Million Schüler an über 13.000 Schulen erreicht. Die zahlreichen Anfragen der Französisch-Lernenden in Deutschland zeugen vom Erfolg der fahrenden Kulturinstitute.

 

Nun also auch wieder am PGG!                    image1.jpg

 

Die Schülerinnen und Schüler der 6.Klassen konnten sich in einer vergnüglichen, einmal anders gestalteten Unterrichtsstunde informieren, amüsieren und viele neue Eindrücke über Frankreich , die französische Sprache und Kultur gewinnen.

 

Aber auch Schüler/Innen der 10. Klasse konnten spielerisch unter Beweis stellen, dass sie in den vergangenen Schuljahren doch schon eine ganze Menge im Französisch Unterricht gelernt haben (auch wenn sie es selbst manchmal nicht so ganz glauben).

Guillaume verstand es, die Schüler/Innen in seinen Bann zu ziehen und ihnen zu zeigen, wie wichtig eine Fremdsprache ist und wie wenig Angst man haben muss, eine solche zu lernen.
Vielen Dank für diese interessanten Stunden und vielleicht: « A la prochaine»

                                                                                                          U. Richter, Fachschaftsleiterin Französisch

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Jugend forscht - Regionalwettbewerb Bitterfeld

Nach dem Regionalwettbewerb in Halle hatten 4 weitere Jufos im Regionalwettbewerb in Bitterfeld Gelegenheit ihre Projekte vor einer Fachjury zu verteidigen.
Dabei erreichten Fabian Völz und Justin Gründling mit ihrer Maschine zum Recycling von 3D Druck Materialresten im Fachgebiet Technik einen 2. Platz.
Alexander Hermann stellte sein "Klimanometer" vor, ein Gerät mit großer Anzeige zur gesundheitlichen Qualität der Raumluft und erzielte damit einen 1. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt.
Einen weiteren 1. Platz erzielte André Linke im Fachgebiet Mathematik/Informatik für seine Software zur Bechererkennung, welche zukünftig in Pfandbecherrücknahmeautomaten helfen wird, denn Müllberg der Becher von to-go Getränken stark zu reduzieren.
Wir gratulieren allen Teilnehmern und wünschen den Erstplatzierten viel Erfolg im Landeswettbewerb.

 

Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ 2018

Seit vielen Jahren gehört „Jugend debattiert“ als AG oder Thema im Unterricht zum Paul-Gerhardt-Gymnasium einfach dazu. Erstmals jedoch waren wir Ausrichter des Regionalwettbewerbs. Das Georg-Cantor-Gymnasium aus Halle, das Elisabethgymnasium aus Halle, das Heinrich-Heine-Gymnasium aus Bitterfeld-Wolfen, das Europagymnasium Walther-Rathenau aus Bitterfeld und das Gymnasium Philanthropinum aus Dessau reisten mit ihren besten Debattanten in die Heidestadt, wo die Schüler in spannenden Debatten zu Themen wie „Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“ (Altersgruppe 1) oder „Sollen Toiletten im öffentlichen Raum grundsätzlich Toiletten ohne Geschlechteraufteilung sein?“ (Altersgruppe 2) ihre Argumente austauschten. Für unsere Schule gingen Nina Schräpler (Klasse 9), Anne Siwon (Klasse 11) und Frederic Horn (Klasse 12) ins Rennen. Nina und Frederic schafften bei insgesamt 24 Debattanten sogar den Einzug ins Finale. Mit ihrer Argumentation zum Finalthema „Soll Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung ausgestattet werden?“ (Altersgruppe 1) erreichte Nina einen stolzen dritten Platz, während Frederic mit seinen Argumenten zum Thema „Sollen Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden?“ sogar mit dem zweiten Platz den Einzug in den Landesausscheid schaffte.
                                                                                                                                               Kerstin Sperling

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Die naturwissenschaftliche Exkursion nach Berlin

Im Rahmen der naturwisschenschaftlichen Exkursion waren die jungen Chemiker und Biologen der Klassenstufe 11 drei Tage in der Hauptstadt Berlin unterwegs. Die Reise begann mit einem Ausflug in das Medizinhistorische Museum der Charité. Dieses durfte auf eigene Faust erkundet werden, sodass jeder seinen Interessen nachgehen konnte. Die Ausstellung der Entwicklung der Medizin ging über ganze zwei Etagen. Besonderen Eindruck hinterließen hierbei die konservierten Feuchtpräparate verschiedener Organe, Föten und Krankheitsbilder.
Nach einer chaotischen Fahrt mit der S-Bahn, ging es zum Campus Buch. Dort kamen sowohl Chemie- als auch Biologieinteressierte auf ihre Kosten. Während einige Farbe herstellten, analysierten andere ihre eigene DNA auf Rein- bzw. Mischerbigkeit.
Erschöpft, dennoch zufrieden verließen wir gemeinsam das Gelände der Forschungseinrichtung. Als jeder sich dann seiner Freizeitbeschäftigung widmete, war von Erschöpfung allerdings nicht mehr die Rede. Denn schließlich durfte man die zahlreichen Valentinstagsangebote doch nicht verpassen.
Das Highlight allerdings war der Besuch des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR). Hier sind Kindheitsträume wahr geworden: einmal Astronaut sein und Legosteine zum Leben erwecken. Mit Hilfe einer Virtual Reality Brille tauchten wir in ein selbst erschaffenes Lego-Labyrint ein oder bewegten uns als Astronauten durch die Galaxie.
Bei einer nächsten Station ahmte man den Meteoriteneinschlag auf der Erde anhand eines Computerprogrammes nach. Ein weiters interessantes Themengebiet stellte auch die Schwerelosigkeit im All dar. Hierzu führten wir einige kleine Experimente durch. Andere Gruppen beschäftigten sich wiederum, wie das DLR selbst auch, mit dem Verkehr. Danach durfte sich in das Berliner Stadtgetümmel gestürzt werden.
Die Reise endete dort, wo wir sie begonnen hatte: auf dem Campus Buch. Dort führten einige kleine Experimente zum Thema Neurobiologie durch und andere beschäftigten sich mit der Analyse der DNA verschiedener Lebensmittel.
So endeten drei sehr interessante und gelungene Forschungstage in unserer Hauptstadt.

                                                                                                                   Henriette Lüdtke und Isabell Klitzsch

      

Diercke-Wissen 2018

Seit Jahren nimmt das Paul-Gerhardt-Gymnasium am Diercke-Wissen-Geographie-Wettbewerb teil.
Schon mehrfach gehörten unsere Schulsieger zu den 10 besten Schülerinnen und Schülern des Landes. 2018 präsentierte sich der Wettbewerb im neuen, frischeren Look und mit gesteigertem Anspruch. Gefragt wurde u.a. nach einem Fluss, der Göttingen und Hannover verbindet, nach windarmen Gebieten zwischen 25° und 35° Breitenlage, nach einem Fachbegriff für das Brechen von Meereswellen. Da kamen selbst versierte Geographielehrer ins Grübeln. Umso bemerkenswerter die
Leistungen des Siegers und der Platzierten, sie konnten mehr als ⅔ der Fragen richtig beantworten.

 

          1. Platz: Johannes Engelmann
          2. Platz: Maximilian Küchler
          3. Platz: Adrian Püschel

 

Wir gratulieren!!!!
                                                                                                                             B. Tietz, Fachlehrer Geographie

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Envie de français?

Lust auf Französisch? - so hieß das Motto eines Workshops, den die 6.Klassen am 22.Februar unter der Leitung des französischen Theaterpädagogen Vincent Simon in unserer Aula zwei Stunden lang erleben konnten.


Zur Erwärmung lernten alle, sich französisch vorzustellen , aber nicht nur ihren Namen zu sagen, auch entsprechende Mimik und Gestik waren gefragt.


Auch wenn den Schülern die französische Sprache noch völlig unbekannt ist, gelang es Vincent, ohne mit ihnen viel deutsch zu sprechen, Spiele und kleine Szenen in der Fremdsprache durchzuführen.


Neben vielen uns Deutschen bekannten Begriffen wie Baguette, Croissant, Café, Restaurant, Théâtre konnten auch Tiernamen wie Jaguar, Lion, Puma, Eléphant, Crocodile schnell erkannt und dargestellt werden. In Gruppen wurden Standbilder und typische Bewegungen gezeigt, was allen viel Spaß gemacht hat.


Im Spiel «Chasseur» (der Jäger) mussten alle Schüler auf französische Wörter reagieren und hochspringen ,sich wegducken, nach links oder rechts ausweichen oder sich in der Mitte treffen. Wer nicht richtig reagierte, musste ausscheiden. Ehrgeizig kämpften alle Schüler bis zuletzt.


Zum Schluss versuchten sich unsere Sechstklässler noch selbst im Theaterspiel und konnten ihre Emotionen mal so richtig rauslassen.

 

Ein großes Dankeschön an Vincent, der bildhaft demonstrierte, dass Französisch großen Spaß machen kann.


Die Erkenntnis, dass viele französische Wörter aus dem Englischen (36%)oder
Deutschen (16%) stammen, erleichtert vielleicht auch das Erlernen dieser schönen Sprache.
                                                                                                                                         U.Richter
                                                                                                                               (FS-leiterin Französisch)

       

 

DENK-MAL-WERTE – ein klares „JA“ zum Schulprojekt

Der Verein „Denk-mal-Werte e.V.“ aus Berlin unterbreitete unserer Schule im Spätherbst 2017 das Angebot als auserwählte und einzige Schule in Sachsen-Anhalt ein „Denk-mal-Werte-Projekt“ durchzuführen. Nachdem alle Rahmenbedingungen besprochen waren, war nun der große Tag gekommen, an dem allein die Schüler darüber abstimmen durften, ob sie dieses Projekt durchführen möchten. Dass sich hinter dem angekündigten Projekt etwas Tolles verbergen muss, zeigt die Zustimmung zum Projekt mit einer klaren Mehrheit von 94,3 %.


Doch was verbirgt sich hinter dem Projekt? Hierüber wurden die Schülervertreter von Vertretern des Vereines aufgeklärt und dienten schließlich als Mittler der Informationen in ihren Klassen. Wie der Projektname schon verrät, sind die Schülerinnen und Schüler in den nächsten Wochen aufgefordert, dem Aufruf „DENK MAL über WERTE nach!“ zu folgen. So wird über Wertebildung gesprochen, es werden Werte in ihrer Bedeutung geklärt und letztendlich ein Schulwert gewählt. Und da Wahlen ein demokratischer Prozess sind, steht dieses Thema ebenfalls im Mittelpunkt. Demokratietheoretische Grundsätze sollen vermittelt und schließlich selbst erprobt werden. Ein erster Schritt, war die heute erfolgte Abstimmung. Am 08.03.18 werden nun die Schülerinnen und Schüler über einen Schulwert abstimmen – mit Wahlzetteln, Wahlkabinen und Wahlurne. Steht dann unser Schulwert fest, wird dieser in Form eines Denkmals festgehalten. Jeder Schüler wird teilhaben an der Erstellung dieses Denkmals und in Form eines Projekttages sich praktisch mit Werten auseinandersetzen. Zum Ende des Schuljahres soll das entstandene Denkmal gebührend eingeweiht und gefeiert werden.


Wir alle sind gespannt auf dieses Projekt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Verein „Denk-mal-Werte e.V.“.
                                                                                                                                              K. Sperling

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Das PGG erfolgreich bei Jugend forscht 2018

Nach Monaten des Tüftelns und der Vorbereitung war es am 14.2.2018 wieder so weit. Beim Jugend forscht Regionalwettbewerb in Halle verteidigten 4 Schüler unserer Schule ihre Projekte erfolgreich gegen die Konkurrenz. Philip Zincke und John Heilmann führten der Jury im Fachbereich Technik ihren "3D Schokoladendrucker" vor und bekamen dafür einen 1. Platz. Auch Xuan Anh Nguyen erzielte einen ersten Platz für die Vorführung seines Projektes "Elektronisches Datenerfassungsnetzwerk zur Auswertung und Anzeige für Sportwettkämpfe" im Fachbereich Informatik. Im Fachbereich Physik zeigte Frederic Horn seine Analysen zum Thema "Der Fadenstrahlrohrversuch - ab jetzt im homogenisierten Magnetfeld!" und erzielte hierfür eine 2. Platz. Wir beglückwünschen die Schüler für die erreichten Preise und wünschen der 2. Gruppe im kommenden Wettbewerb in Bitterfeld viel Erfolg.

 

                      

Finanzminister überreicht Fördermittelbescheid

Am 1. Februar 2018 ließ es sich der Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt Herr André Schröder nicht nehmen, den Fördermittelbescheid für unseren Ersatzneubau in Höhe von 2.388.182,25 Euro an Landrat Jürgen Dannenberg persönlich in Gräfenhainichen zu überreichen. Zugegen waren auch der Landtagsabgeordnete Siegfried Borgwardt, Frau Schulze und Herr Kuschel vom Planungsbüro „Arcadis“, Frau Behrens und Frau Degenhardt vom Fachdienst Gebäude und Liegenschaften sowie neben der Schulleitung, Lehrkräfte und Vertreter der Schülerschaft. Wie der Schulleiter formulierte, geht für alle am Schulbetrieb im Haus III Beteiligten ein „Traum in Erfüllung“, denn mit dem Neubau werden sich die Lehr- und Lernbedingungen am Standort Hainmühlenweg wesentlich verbessern. Das konnten die Gäste sehr gut an einem 3D-Modell nachvollziehen, das Schüler unter Anleitung von Herrn Stiehler im Wahlpflichtkurs „Informationstechnik“ entwickelten. Ein Dank ging vorab bereits an das Planungsbüro, das durch eine ausgezeichnete Arbeit im Vorfeld die Weichen stellte, damit unser Projekt im Wettbewerb STARK III erfolgreich abschneiden konnte. Nun richten sich alle Augen auf einen möglichst baldigen Baustart.

Zum Beitrag vom RBW

 

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  © Pressestelle Landkreis Wittenberg                                                 © Ministerium der Finanzen

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  © Ministerium der Finanzen                                                                              © Pressestelle Landkreis Wittenberg

Skikompaktkurs 2018

Nach einer halbjährigen, intensiven sportlichen Vorbereitung durch unsere Sportlehrerin Frau Schmidt ging es endlich gen Süden. Am 26.01.18, um 21:30 Uhr, fuhren wir mit dem Bus nach Lappach in Südtirol. Schon die Busfahrt gab uns einen Vorgeschmack auf die nächsten Tage, die mit Spaß gefüllt sein sollten. Als wir am nächsten Morgen um 8 Uhr ankamen, war allen die Müdigkeit anzusehen. Wir wurden liebevoll von Albert begrüßt, der schon mit einem grandiosen Frühstück auf uns wartete. Frisch gestärkt, fuhren wir, nachdem wir die Skiausrüstung ausgeliehen hatten, weiter ins Skigebiet Speikboden. Kaum dort angekommen wurden wir direkt in Anfänger und Fortgeschrittene unterteilt und das langersehnte Skifahren konnte beginnen. Trotz einiger Unsicherheiten auf den Brettern bei allen hatten wir einen Heidenspaß und das nicht zuletzt wegen des sogenannten "Kaiserwetters". Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen sollten uns während der ganzen Reise die Tage versüßen. 16:30Uhr ging es zurück in die Unterkunft. Albert, der uns am Morgen schon mit einem großzügigen Frühstück und viel Herzlichkeit empfangen hatte, bekochte uns auch am Abend fürstlich. Todmüde fielen wir gegen 23Uhr in unsere Betten.
In den nächsten Tagen lernten wir das Skifahren erstmal so richtig. Während die Anfänger stetig an den Grundtechniken wie dem parallelen Grundschwung und der allgemeinen Sicherheit auf den Skiern arbeiteten, mussten die Fortgeschrittenen ihre Fertigkeiten im Carving und der Bergstemme unter Beweis stellen. Trotz einiger Schwierigkeiten hatten alle Spaß daran und der Lernfortschritt war bei allen deutlich zu sehen. Ein kleines Highlight dieser Tage war das gemeinsame Mittagessen auf einem über 2000m hoch gelegenen Gipfel.
Nachdem wir am Montagabend die Klausur geschrieben hatten, war die im Dorf gelegene Disco ein lohnendes Ziel für uns alle. Damit sich auch ja keiner dem Alkohol zu sehr hingab, bauten unsere lieben und rücksichtsvollen Lehrer, die natürlich nur um unser Wohl besorgt waren, einen Parcours auf, den es für uns zu meistern galt. Als Belohnung winkte uns allen ein 2 cl Glas Wasser mit Salz und Zitrone.
Am Dienstag durften wir selbstständig in Gruppen trainieren. Hierbei konnte man sich von dem einen oder anderen Mitschüler noch ein paar Tricks und Kniffe abschauen. Am Nachmittag, hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, unser Können im Slalom zu zeigen.
Am nächsten Tag erfolgte die Leistungskontrolle Technik und Slalom. Zu fortgeschrittener Stunde fand das spektakuläre Nachtrodeln statt. Beim "feucht"- fröhlichen Beisammensitzen in einer nahe gelegenen Hütte werteten wir die zuvor absolvierten Leistungskontrollen aus und ehrten die schnellsten Slalomläufer.
Nach der gemeinsamen, heißgeliebten Erwärmung starteten wir in unseren letzten Pistentag. Dort fand die 5 km lange Talabfahrt der Skianfänger in Gruppen statt, die alle bravourös meisterten. Die anschließende Skirallye bestand aus den Stationen Schneeballzielwurf, Kleiderkette, Stimmung anheizen im Iglu und eine Pyramidenakrobatik . Im Anschluss fand die Skitaufe, die sich im Trinken eines Gebräus, welches stark nach Kaffeesatz schmeckte, mit Bekanntgabe der Taufnamen, die zur allgemeinen Belustigung dienten, statt. Mit dem Rückblick auf wunderschöne Tage verabschiedeten wir uns mit Blick auf die Berge und einem Hopfenblütentee in der Hand von dieser wunderschönen Gegend.
Ein besonders großes Dankeschön geht an Frau Schmidt, Frau Wünsche, Frau Hübner, Herr Härtel, Herr Sokolowski und Alex für die tolle Organisation und Begleitung auf dieser unvergesslichen Reise.
Wir empfehlen jedem, der Lust auf tolle Tage in wunderschöner Landschaft verbunden mit einer schönen Sportart und Spaß hat, an dieser Exkursion unbedingt teilzunehmen.
                                                                                                                          Hannes Toni Lange, Klasse 11

Stifte machen Mädchen stark

Bildung schafft Zukunft! Wir wollen dabei helfen, dass syrische Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon eine solche Zukunft haben. Dazu beteiligt sich das Paul-Gerhardt-Gymnasium an der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ des Weltgebetstags.
Wir sammeln leere Filzstifte, Fineliner, Kugelschreiber, Patronen, Textmarker, Druckbleistifte, Metallstifte u.v.m. Diese werden zu einem deutschen Recyclingpartner transportiert, der je Stift einen Cent bezahlt. Für nur 450 Stifte kann ein syrisches Mädchen im Libanon mit Schulmaterial ausgestattet werden.
Wir rufen alle Schüler, Geschwister, Eltern, Verwandte und Bekannte auf, uns bei diesem Projekt das gesamte Jahr über zu unterstützen. Helfen wir den Mädchen gemeinsam, ihrer Zukunft gestärkt entgegenzutreten!

 

Weitere Infos finden Sie unter: https://weltgebetstag.de/aktuelles/einzelansicht/news/stifte-machen-maedchen-stark/
                                                                                                                                                      T. Tandel

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Zu Gast bei den "Dance Masters" aus Dublin

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11, die im September auf Studienfahrt nach Dublin fahren, besuchten zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Engelmann und Frau Hanke die Danceshow der „Dance Masters” aus Dublin. Die Show gab einen mitreisenden Einblick in die großartige Tradition des irischen Step- und Volkstanzes. Einen irischen Tanzmeister (dies ist in Irland ein Beruf) werden wir im Sommer auch an unserer Schule begrüßen können und uns im irischen Volkstanz üben. Eine hochkarätige Kostprobe haben wir in Wittenberg von den „Dance Masters“ schon zu sehen bekommen.

                                                                                                                                    G. Hanke

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Internationaler Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai” – 2018

Am Dienstag, dem 16.01.2018 fand der „Bolyai-Wettbewerb“ statt. Unsere Schule nahm zum zweiten Mal daran mit den 5. Klassen teil.
An diesem Nachmittag wetteiferten in der Aula 60 Schülerinnen und Schüler 60 Minuten lang,
um die richtigen Lösungen der 14 Aufgaben herauszubekommen.

 

Das Ziel des Wettbewerbs: Die Schülerinnen und Schüler lernen, Denkaufgaben gemeinsam in konstruktiver Zusammenarbeit zu lösen.

 

Dazu wurden Viererteams gebildet, in denen man sich beraten konnte.
Im Anschluss gab es zur Stärkung für alle Palatschinken, die von den Lehrern Frau Sperling, Frau Major, Frau Löhne, Frau Adler und Herrn Heine serviert wurden.

 

Die besten Teams unserer Klassen waren:

 

1. Platz mit 115 Punkten

 

„ Atlantics“ (5c)

 

Leonie Wagner
Jasmin Schmidt
Johanna Graul
Laura Koppenhöle

2. Platz mit 92 Punkten

 

„Kopfrechenjäger“ (5b)

 

Lara Roos
Charlotte Nicolae
Nora Fedelinski
Alec Synowzik

3. Platz mit 88 Punkten

 

„Die coolen Badgirls“ (5a)

 

Hannah Weiße
Viktoria Anders
Annalena Schirrmeister
Louisa Berndt

 

 

Im nationalen Vergleich belegten die „Atlantics“ einen vierten Platz innerhalb der Bundesländergruppe --- Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen- Anhalt ---.
Sie erhalten einen Preis und unsere allerherzlichsten Glückwünsche!

Es gibt insgesamt 5 Bundesländergruppen. Die deutsche Siegergruppe der Klasse 5 ist aus Aachen (163 Punkte) und nimmt am Finale in Budapest teil.

                                                                                                                                                        Y. Adler

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Schulwettbewerb „Jugend debattiert“

Es ist wieder so weit: der bundesweite Wettbewerb „Jugend debattiert“ geht in eine neue Runde. Die gleichnamige AG an unserer Schule hat sich mit neuen Mitgliedern und „alten Hasen“ gut darauf vorbereitet und startete am 17.01.2018 mit dem schulinternen Wettbewerb, bei dem sich jeweils die zwei Besten jeder Altersklasse für den Regionalausscheid qualifizieren konnten. In der Altersklasse 1 wurde zum Thema „Sollten Klassenarbeiten anonymisiert geschrieben werden?“ debattiert und mit Sachkenntnis, Überzeugungskraft, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit konnten Nina Schräpler (Klasse 9) und Daniel Anders (Klasse 8) überzeugen. Die Altersgruppe 2 setzte sich mit der Frage auseinander, ob Haschisch und Marihuana auch in Deutschland legalisiert werden sollten. Hier qualifizierten sich Frederic Horn (Klasse 12) und Anne Siwon (Klasse 11) für den Regionalausscheid. Dieser findet am 26.02.2018 erstmals an unserer Schule statt. Hier treten dann die besten Debattanten folgender Schulen gegeneinander an: Europagymnasium Walther Rathenau Bitterfeld, Heinrich-Heine-Gymnasium Bitterfeld-Wolfen, Georg-Cantor-Gymnasium Halle, Elisabeth-Gymnasium Halle, Gymnasium Philanthropinum Dessau, Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen.
                                                                                                                                        Kerstin Sperling

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Jahr 2018 beginnt mit guten Nachrichten

Das Jahr 2018 hat kaum begonnen und schon gibt es Neuigkeiten, die das Lernen am Paul-Gerhardt-Gymnasium nachhaltig verbessern. Die positive Nachricht kommt aus dem Finanzministerium des Landes. Im Rahmen des Investitionsprogramms  Stark III erhält der Landkreis 2,3 Millionen Euro für einen Ersatzneubau am Haus III. Neben 12 Unterrichtsräumenräumen werden ein Speisesaal und Räumlichkeiten für die Schulbibkiothek entstehen. Das Gebäude wird parallel zur Bushaltestelle gebaut und direkt mit dem bestehenden Altbau verbunden sein.

 

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Tag der offenen Tür

Am Samstag, dem 13. Januar 2018, war es wieder soweit: das Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen öffnete seine Pforten und lud Eltern, Kinder und Ehemalige ein zum „Tag der offenen Tür“.

Von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr erwartete die Besucher viel Sehens- und Hörenswertes. Die verschiedenen Fächer stellten sich in den Unterrichtsräumen mit Schülerarbeiten, Knobeleien, Spielen, Experimenten und Anschauungstafeln vor.

Tanzgruppe, Schauspieler, Chor und Band zeigten in der Aula Proben ihres Könnens. 

Neu war, dass die Vorstellung der einzelnen Fächer am Standort Haus III stattfand. Damit konnten die Schülerinnen und Schüler, der künftigen 5. Klassen einen Blick in die Unterrichtsräume werfen, in denen sie ab August lernen werden.

 

   

WEIHNACHTSPROGRAMM 2017 „DER SCHNEEMANN“

Ein sprechender und sich bewegender Schneemann? Das gibt es doch nur in Geschichten. Aber Leo und Lisa trauen ihren Augen und Ohren nicht, als ihr an einem Adventssonntag gebauter Schneemann zum Leben erwacht. Kurzerhand nehmen die Kinder den neugierigen Schneemann mit nach Hause.


Im behaglichen Heim begeistert sich der Schneemann für den festlich geschmückten Weihnachtsbaum und macht es sich mit Hilfe der Kinder zwischen Kissen und Kuscheltier gemütlich. Doch als sie sich gemeinsam das Schneemannbuch ansehen, geht es dem Schneemann plötzlich schlecht.


Bestürzt stellen die Kinder fest, dass der Schneemann anfängt zu schmelzen. Schnell ziehen sie ihn an die frische Luft, wo es ihm wieder besser geht. Doch das Wort „schmelzen“ lässt den Schneemann nicht mehr los. Die Bedeutung des Wortes erfragend realisiert er, dass sein Verschwinden im Frühjahr unumgänglich ist. Doch da kommt den Kindern die rettende Idee.


Wenn sie es bis zum Weihnachtsabend zum Nordpol schaffen und der Weihnachtsmann den Schneemann unter dem Polarstern tauft, bleibt dieser für immer ein Schneemann.


Diese mitreißende Geschichte zeigten die Schüler und Schülerinnen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums an drei Abenden dem begeisterten Publikum in der ausverkauften Aula der Schule.


Die von der Theatergruppe engagiert gespielten Szenen wurden durch besinnliche Rezitationen untermalt. Auch die Band und der Chor begleiteten das Trio auf seiner Reise mit mitreißenden Titeln. Die Reiseetappen widerspiegelten sich in den tollen Tanzeinlagen der Tanzgruppe. Geschickt wurden die einzelnen Szenen durch stimmungsvolle Solobeiträge verknüpft. Das glückliche Ende der Reise fand seinen Höhepunkt im fulminanten Schlussbild, das von 122 Mitwirkenden, darunter der Lehrerchor, eindrucksvoll gestaltet wurde.


Zum Gelingen des diesjährigen Weihnachtsprogrammes trugen ebenso die Techniker bei und für das leibliche Wohl sorgten sich die Mitglieder der Catering AG.


An dieser Stelle danken wir allen Lehrkräften, die durch ihr rücksichtsvolles Agieren den Einsatz der Schüler und Schülerinnen ermöglichten. Ein Dankeschön an alle Eltern, die ihre Kinder an drei Abenden zum Programm brachten und abholten.


Auch in diesem Jahr bildete das Weihnachtsprogramm einen unvergesslichen und beeindruckenden Höhepunkt.


In diesem Sinne wünschen alle Beteiligten:
                                              FROHE WEIHNACHTEN UND EIN FRIEDLICHES 2018


   

   

Frau Rintelmann neue Stellvertreterin am PGG

Nach einem erfolgreich absolvierten Bewerbungsverfahren wurde am 18.12.2017 die neue Stellvertreterin des Schulleiters am Paul-Gerhardt-Gymnasium berufen. Nach dem Weggang der bisherigen Stellvertreterin hatte sich Frau Rintelmann dem Auswahlverfahren gestellt. Frau Dr. Duckstein, schulfachliche Referentin im Landesschulamt, überreichte die Berufungsurkunde und würdigte ihr Abschneiden im Bewerbungs-verfahren. Der Schulleiter des PGG dankte Frau Rintelmann für ihre bisherige Arbeit und brachte seine Zuversicht für eine weitere gemeinsame und konstruktive Arbeit für das PGG zum Ausdruck. Wir wünschen Frau Rintelmann für ihre weitere Arbeit viele Ideen und Erfolg. k_img_6960a.jpg k_img_6964a.jpg

 

Ausflug der 11b nach Leipzig

Am 13. Dezember 2017 unternahmen wir, die Klasse 11b, einen Ausflug nach Leipzig. Dabei besuchten wir den England-Laden, in dem wir typisch weihnachtliche Lebensmittel aus dem Vereinigten Königreich für unsere Weihnachtsfeier kauften. Außerdem verbrachten wir zwei schweißtreibende Stunden im Jumphouse und hatten anschließend noch etwas Zeit über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und unsere verlorenen Kalorien wieder aufzufüllen.
                                                                                                                        Tobias Wilke, G. Hanke

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Exkursion der Russischklassen 10 nach Berlin-Karlshorst

Am 12.12.2017 fuhren die Russischkurse der Klasse 10 in das Deutsch-Russische Museum nach Berlin-Karlshorst. Die Reise begann 7:30 Uhr auf dem Parkplatz. Dort trafen sich alle Schüler mit den Lehrern, Frau Hultsch und Herr Nündel, und stiegen gemeinsam in den Bus. Auf dem Weg nach Berlin gerieten wir jedoch in einen fast 2stündigen Stau dank eines Unfalls auf der Autobahn. Trotz dieser Umstände kamen wir heil gegen 11:15 Uhr am Museum an, wo uns schon die freundlichen Mitarbeiter dieses geschichtsträchtigen Ortes erwarteten. Am 8. Mai 1945 unterzeichnete dort das Oberkommando der deutschen Wehrmacht vor den Vertretern der vier Alliierten die bedingungslose Kapitulation. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und wurden durch die interessanten Ausstellungsräume geführt. Nach dem teils sehr bewegenden Rundgang machten wir noch alle ein Abschlussfoto. Danach fuhren wir auf den Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz, auf dem wir unseren persönlichen Interessen nachgehen konnten. Gegen 14:30 Uhr fuhren wir wieder mit dem Bus zurück und kamen nach einer gut 2stündigen Fahrt wohlbehalten auf dem Parkplatz in Gräfenhainichen an.

                                                                                                                                    Nick Reiche, 10b

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Besuch des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig

Am Mittwoch, dem 29. November, besuchten wir – die Klassen 10a, b und c – im Zuge einer Exkursion das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig. Auf der Hinfahrt mit dem Zug mussten wir uns zwar mit Verspätungen auseinandersetzen, erreichten dann aber doch – wenn auch fast eine Stunde später – Leipzig. Im Zeitgeschichtlichen Forum angekommen, konnten wir uns in einer Dauerausstellung über die Sowjetische Besatzungszone und das Leben in der DDR bis hin zur Wiedervereinigung Deutschlands informieren und zahlreiche Ausstellungsstücke ansehen. Neben dem Lesen von Informationstafeln hatten wir auch die Möglichkeit Bild-, Video- und Audiomaterial zu nutzen, um die zuvor erhaltenen Aufgaben zu erledigen. Besonders im Fokus lagen bei uns zum Beispiel Einblicke in das Leben der Jugendlichen in der DDR – wie etwa das Tragen von Jeans, was damals etwas ganz Besonderes war – und der Mauerfall. Nach dem Aufenthalt im Zeitgeschichtlichen Forum konnten wir dann über den Weihnachtsmarkt schlendern oder unsere Freizeit anderweitig nutzen, um den Ausflug ausklingen zu lassen.

                                                                                                                                           Max Pisch, 10c

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Entwicklungspolitischer Tag

Thema Plastik


Am 20.11.2017 hatten alle 7. Klassen den Entwicklungspolitischen Tag mit Referenten aus Sachsen-Anhalt. Zu uns in die Klasse kamen auch noch Schüler aus der 7d. Es wurde mit einem Kennlernspiel begonnen. Ein Referent warf einen Ball umher, derjenige der den Ball fing, sagte seinen Namen und eine Sache aus Plastik, die er bei sich trug. In der Zeit schrieb die Referentin unsere Namen auf einen Klebezettel, damit sie uns mit Namen ansprechen konnten. Danach gaben sie uns erste Infos zum Thema Plastik. Sie gaben uns außerdem ein Arbeitsblatt mit drei Fragen zum Thema Plastik, die wir unseren Partnern stellen sollten.
Danach schauten wir einige Ausschnitte vom Film Plastic Planet. Wir haben gelernt, dass früher das Verhältnis von Plankton zu Plastik 1:6 war und heute 1:60 ist und vieles mehr.
Zum Schluss stellten wir Knete aus Zitronensäure, Salz, Mehl, Öl und Wasser (heiß) und Spülmittel aus Seifenflocken, Waschsoda, Wasser (warm, kalt) und Natron her, um zu erfahren, dass man Plastik auch ersetzen kann. In der 6. Stunde trafen sich alle 7. Klassen in der kleinen Turnhalle und stellten vor, was sie gelernt haben. Es war echt ein spannender und lehrreicher Tag.

                                                                                                        Till Stockmann und Ben Steudel aus der 7c

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Thema: Landgrabbing

 

Am Anfang des Tages besuchten uns zwei Gäste. Sie kommen aus verschiedenen Ländern, Memo aus Mexiko und Assion aus Zentral-Afrika. Nachdem sie sich vorstellten fragten sie uns, was Demokratie heißt. Memo schrieb alle Begriffe auf, die wir ihm nannten. Danach erklärte er uns, was "Landgrabbing" heißt. Es bedeutet so viel wie Landraub. Wir sollten uns folgendes vorstellen: Wir kommen nach Hause und unsere Eltern sagen uns, wir sollen unsere Sachen packen, weil wir von hier weg müssen... die Regierung will es so. Danach mussten wir unsere Augen schließen und uns unser Traumhaus vorstellen und es anschließend zeichnen. Danach teilte Memo die Klasse in zwei Gruppen auf, eine ging mit ihm mit und die andere blieb im Raum mit Assion. Als wir mit Memo im anderen Raum angekommen sind, sollten wir unser Traumhaus beschreiben und danach auf ein großes Blatt kleben. Da der Platz nicht für jedes reichte, mussten wir Dinge entfernen, die wir ungern entnehmen wollten z.B. ein Pool, ein Garten etc. Danach suchten wir die Besten raus und nahmen sie mit. Als die andere Gruppe damit auch fertig war, verglichen wir die Häuser mit Assions Gruppe und stellten fest, dass man nicht viele Dinge braucht um glücklich zu sein. Danach spielte Memo einen Film über Landgrabbing ab. Wir sahen, wie Menschen mit Schlagstöcken unschuldige Zivilisten schlugen und verscheuchten, um mehr Platz für Kaffeeplantagen zu schaffen. Parallel dazu klebten Schüler die ausgewählten Häuser so auf, dass eine kleine Stadt daraus geworden ist, und stellten sie anschließend vor. Danach gingen wir in die Turnhalle, wo auch schon die anderen 7ten Klassen waren. Dort stellte jede Klasse ihr Projekt vor, z.B. hat sich eine Klasse mit den Flüchtlingen beschäftigt und den Gründen, warum sie fliehen z.B. Krieg. Nachdem alle Klassen fertig waren, verabschiedeten wir uns von den Lehrern und den Gästen und durften gehen.

                                                                                                     David Pfeif und Haiko Härter Klasse 7b

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Eltern gegen Kinder ... 3:0

Die Klasse 5c veranstaltete am 17.11.17 einen Kennenlern-Nachmittag, bei welchem sich vor allem die Eltern kennenlernen wollten und wissen wollten, wer da noch so die Klasse des eigenen Kindes besucht. So wurde kurzer Hand ein Sport- und Spielnachmittag organisiert, in welchen die Kinder mit der festen Überzeugung starteten, die Eltern im Zwei-Felderball zu schlagen.


Zunächst mussten aber Namen sortiert werden, das heißt Eltern und Kinder mussten sich entsprechend der Vornamen alphabetisch in einer Reihe aufstellen. Die Reihe der Eltern war gebaut, da standen die Kinder noch immer in unsortierter Masse und rätselten darüber, wie man die Sache nun angeht. Das 1:0 ging also an die Eltern. Nach einem Hindernisparcours, den die Kinder mit ihren Eltern durchlaufen mussten, stand nun das ersehnte Zwei-Felderball-Spiel auf dem Plan. Lange sah es aus, als würden die Kinder gewinnen, aber schließlich drehten die Eltern kurz vor Abpfiff das Spiel noch einmal und gewannen ... 2:0 für die Eltern. Die Kinder forderten schließlich eine Revanche, mussten aber auch hier eine Niederlage einstecken. Nach einem verdienten 3:0 der Eltern ließ man sich noch das gemeinsame Abendbrot schmecken, zu dem jeder etwas beigesteuert hatte. Und hier war man sich dann einig: es schmeckte und der Nachmittag war ein tolles Erlebnis.
                                                                                                                          K. Sperling (Klassenleiterin 5c)

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Würdigung der Interkulturellen Woche

Jährlich finden am Paul-Gerhardt-Gymnasium für die 10. Klassen die Interkulturellen Projettage statt, bei denen ausländische Gäste begrüßt werden. 

 

Der Förderverein des Gymnasiums Gräfenhainichen bewarb sich mit dem Projekt der Interkulturellen Woche 2017 beim diesjährigen Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt.


Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration würdigt das Projekt als einen wichtigen Beitrag für ein respektvolles Zusammenleben. Dies verleiht uns die Motivation weiter an diesen erfolgreichen Projekt weiterzuarbeiten.

 

Zum Bericht 2017

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Zu Besuch im Bergwerk Rammelsberg in Goslar

Am 26. Oktober 2017 besuchten alle 10. Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums auf einem Ausflug das Erzbergwerk in Goslar.
Am Morgen fuhren wir von der Schule aus mit dem Bus los in Richtung Harz. Nach zweieinhalb Stunden erreichten wir dann endlich unser Ziel. Bevor wir in den Rammelsberg einfahren konnten, haben wir uns alle natürlich zuerst einen Helm aufsetzen müssen. Danach ging es auch schon los – ab in das Bergwerk mit unserem Bergwerkführer, der uns viele Informationen geben konnte.
In den Gängen war es etwas eng und auch matschig, aber deshalb sollten wir auch festes Schuhwerk anziehen. Der Helm war nicht sehr schön, aber doch notwendig. Viele von uns haben sich ein paar Mal den Kopf angestoßen. In einem Bergwerk ist es nicht sehr hell, aber dann sind wir auch noch über einen kleinen Abschnitt ohne jegliches Licht gelaufen. Das war sehr aufregend! Zum Glück hatten wir in den anderen Gängen Lampen. Die leuchten nämlich wesentlich heller als die Öllampen, mit deren wenigem Licht die Bergarbeiter damals gearbeitet hatten. Manche von uns durften sogar ein paar Schläge mit Hammer und Meißel ausüben. Das war gar nicht so einfach! Aber damals konnte im Bergwerk nur mit Hammer und Meißel gearbeitet werden, da einfach nicht so viel Platz für größeres Werkzeug war. Im Bergwerk haben wir uns noch 3 Wasserräder angesehen. Die Wasserräder waren einerseits da, um das Wasser, welches sich im Berg sammelt, wieder herauszuleiten oder um Tonnen an Erzen viele Meter hoch zu befördern. Eines der Wasserräder war sogar noch original aus der Zeit vor ca. 200 Jahren. Zur Veranschaulichung sollte ein nachgebautes Wasserrad vorgeführt werden, was leider nicht funktionierte. Da meine Gruppe schnell war, konnten wir eine größere Tour genießen. Deshalb sind wir am Ende noch eine ganz steile Treppe hochgestiegen. Obwohl es nur 25 Höhenmeter waren, war es doch sehr anstrengend. Nach diesem Kraftakt sind wir noch einige Meter gelaufen und dann haben wir auch schon wieder das Tageslicht gesehen.
Nach dem Besuch im Bergwerk Rammelsberg hatten wir noch Zeit, um uns in der Altstadt Goslars umzuschauen. Am späten Nachmittag sind wir dann wieder mit dem Bus zurückgefahren. Der Tag war insgesamt interessant, aufschlussreich und auch abenteuerlich.

                                                                                                                                Chantal Schröter, 10a

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Jugend trainiert für Olympia - Handball

Am 24.10.2017 fuhren die Handballerinnen und Handballer der sechsten, siebten, achten und neunten Klassen nach Griebo zum Kreisausscheid von Jugend trainiert für Olympia.
Nach dem ersten Spiel gegen LCG Wittenberg verließen die Jungen das Spielfeld mit einem Unentschieden. Die Mädchen zeigten sich in guter Form. Angriffsstark und zielsicher ging die erste Halbzeit an das PGG. Die anschließenden Spiele der Jungen waren ebenfalls torreich, aber – es reichte nicht für den Einzug ins Regionalfinale. Das erste Unentschieden hätte nicht sein dürfen. Bei der Siegerehrung wurden die Jungen mit einem zweiten Platz belohnt.
Die Mädchen bauten ihren Vorsprung in der zweiten Halbzeit gegen Jessen aus und durften unsere Schule im Regionalfinale vertreten.
Der Einsatz und Wille war da, jedoch körperlich völlig unterlegen, mussten sie sich gegen die Schulen aus Köthen und Calbe/Saale geschlagen geben.
Mit einem dritten Platz kämpfen sie nicht im Landesfinale in Magdeburg, aber nächstes Jahr gibt’s ja wieder neue Chancen.

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                      Teambesprechung                                          Der dritte Platz – herzlichen Glückwunsch

Lesenacht der Klasse 5c

Am 20.10. bezogen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c mit Luftmatratze, Schlafsack und jeder Menge Bücher die Aula. Die Lesenacht stand an. Einige Schüler stellten hier ihre Bücher vor, um sich möglichst gut beim Klassenausscheid des Vorlesewettbewerbs zu platzieren. Gemütlich in Kuscheldecken eingewickelt, in Schlafanzug und Socken lauschte man spannenden, gruseligen und witzigen Büchern. Zur Stärkung gab es zum Abendbrot für alle Pizza oder Nudeln, bevor die lange Nacht durch Karten- und Gesellschaftsspiele und natürlich durch Lesen eingeleitet wurde. An Schlafen wollten die meisten nicht denken und so funkelten selbst nach Mitternacht noch die Lichter der Taschenlampen durch die Aula. Als am Morgen die müden und frühstückshungrigen Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden, resümierten die meisten eine tolle Nacht und beantragten viel Ruhe und Schlaf für den Samstag.


Wer nun die Klasse 5c beim Schulausscheid des Vorlesewettbewerbs vertritt, entscheidet sich nach der zweiten klasseninternen Wettbewerbsphase: dem Vorlesen eines unbekannten Textes.
                                                                                                                                                    K. Sperling

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Festival des Sports für die 5. Klassen

Sportlich und mit viel Spaß wurden die Herbstferien eingeläutet.

 

Ein Sportfest – aber anders – so das Motto.

 

Gesucht waren die oder der Beste im 1. Hindernislaufen – 2. Standweitsprung mit Gewichten – 3. Federballweitwurf – 4. Standhochsprung – 5. Zielwerfen – 6. Minimarathon.

 

Charlotte Nicolae (5b) konnte als Gesamtsiegerin mit 184 Punkten ermittelt werden.


Beim Zweifelderballturnier gewann die Klasse 5a.

 

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  Die Tanzgruppe begeisterte Schüler und Lehrer – Mit- und Nachmachen – KEIN Problem. 

Bundescup "учить русский играя - Spielend Russisch lernen"

Kurz vor den Herbstferien, am Donnerstag, dem 28.09.2017, fand in Wurzen eine der 16 Regionalrunden des Bundescups "Spielend Russisch lernen" statt, an der die Siegermannschaft unserer schulinternen Runde teilnahm. Jessica Küchler, Russischschülerin der Klasse 10a, und Klara Henkel, Französischlernende aus der Klasse 10c, spielten gemeinsam mit 12 weiteren sprachgemixten Paaren um den Einzug in das Finale. Dieses wird vom 3. bis 5. November im Europa-Park Rust ausgetragen, wo es dann um eine Russlandreise geht.
Bereits zum zehnten Mal fördert GAZPROM Germania den Bundescup als Hauptsponsor; die Kultusminister der Bundesländer fungieren als Schirmherren.
Grundlage des Sprachturniers ist das Brettspiel New Amici, bei dem Fragen zu beantworten und mit richtigen Antworten Punkte zu sammeln sind. Neben guten fremdsprachlichen Fähigkeiten - denn die Schüler müssen in drei Spielphasen erst vom Russischen ins Deutsche, dann vom Deutschen ins Russische übersetzen - gehört, wie bei jedem Spiel, eine gehörige Portion Glück dazu. Dieses war unseren beiden Schülerinnen, die sich wacker durch alle drei Spielrunden geschlagen haben, zu guter Letzt leider nicht hold, so dass sie den 4. Platz belegten. Aber auch dieser Platz wurde mit mehreren Preisen prämiert, so dass sich Jessica und Klara nach einem nicht wenig anstrengenden Tag gut belohnt und mit einem zufriedenen Gefühl auf den Heimweg machten.
Im Frühjahr des kommenden Jahres werden wir natürlich wieder eine schulinterne Runde beim Bundescup 2018 spielen. Vielleicht können wir an schon verzeichnete Erfolge, allen voran der Finalsieg 2013, anknüpfen!

Katja Hultsch
Fachlehrerin Russisch

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Schulandacht zum Thema Gerechtigkeit in der Marienkirche

Am 26.09.17 10:30 Uhr war es soweit. Der dritte Schulgottesdienst des Paul-Gerhardt Gymnasiums fand in der Marienkirche unter Leitung von Pfarrer Kleinert statt. Die SchülerInnen der 7. Klasse des Religionskurses von Herrn Rumpold haben diesen Gottesdienst vorbereitet. Sie waren schon sehr schön aufgeregt. Denn diesmal kamen mehr als 200 Schüler der 5.- 8. Klassen und damit wirkte die Kirche schon recht voll. Wir fragten uns, wie das Thema Gerechtigkeit in einen Gottesdienst angesprochen werden kann. Dazu erarbeiteten die Schüler in Gruppen alltägliche Szenen voller Ungerechtigkeiten. Herr Kleinert führte diese Gedanken weiter und belegte sie anhand der Bibel. Es gibt auch weltweit viele Ungerechtigkeiten, oft kann aber auch im Alltag begonnen werden, diesen entgegenzuwirken. Ein wichtiges Element im Gottesdienst waren auch die Lieder, die von Frau Lüthke an der Orgel begleitet wurden. Am Ende waren alle Schüler, die „Zuhörer“ und die „Gestalter“, um eine weitere kulturelle Erfahrung reicher.

                                                                                                  D. Rumpold (Fachlehrer Evangelische Religion) 

 

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Talenteschuppen am PGG

Am Donnerstag, dem 28.09.17 fand der 4. Talenteschuppen am PGG statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler präsentierten ihr hauptsächlich musikalisches Talent auf der Bühne unserer Aula. Aber auch zwei Tanzbeiträge bereicherten unser diesjähriges Programm. Als Moderatoren unterhielten uns Lennart Hanke (7b) und der kurzfristig eingesprungene Mathis Schönland aus der 5b.


Zu Beginn spielten Jonas Bader am Klavier und Jonas Kuhlmann auf der Posaune aus der 12. Klasse das aus den Star-Wars Filmen bekannte Stück „Cantina Band“ von John Williams. Sie hatten mehrere Beiträge vorbereitet, sodass wir sie im Laufe des Nachmittags öfters hörten. Einige Teilnehmerinnen aus der 5. Klasse präsentierten uns Lieder wie „Yellow Submarine“, „This land is your land“ oder „Oh when the saints“ auf dem Akkordeon. Josephine Hauswald (8c) und Alec Synowzik (5b) lockerten das Programm mit ihren Tanzeinlagen gelungen auf.


Doch auch an Sängerinnen mangelte es nicht! Thy Ly Le (9c) und Mariann Pulz (7c) überzeugten durch ihre besonders warmen Stimmen mit Liedern wie „Attention“ oder „Hurt“. Sarah Grollmisch und Luisa Stoier, beide 8c, sangen das Lied „Mad world“ in einer rein akustischen Version, nur mit eigener Gitarrenbegleitung. Eine extra für den Talenteschuppen gegründete Band, bestehend aus 8.Klässlern, präsentierte „Grenade“ von Bruno Mars.


Doch am meisten beeindruckt war das Publikum von Anna Luise Georgie aus der Klasse 5a, welche für uns „Stitches“ von Shawn Mendes sang. Mit so einer großen Stimme hatte wohl keiner bei dieser zarten kleinen Person gerechnet! Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus.


Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden für diesen tollen und unterhaltsamen Nachmittag und freuen uns schon auf unseren nächsten Talenteschuppen!
                                                                                                                                           R. Lüthke

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Juniorwahl 2017 – anlässlich der Bundestagswahl

Am 20.09.2017 durften die Schülerinnen und Schüler der 8.-12. Klassen bereits ihre Stimmen abgeben, um bei der Zusammensetzung des Bundestages mitreden zu können. Wenn die Juniorwahl auch nur eine fiktive Wahl ist, welche keinen Einfluss auf das tatsächliche Ergebnis der Bundestagswahl hat, werden die Ergebnisse bundesweit erfasst und online präsentiert. Ziel des Projektes ist die Auseinandersetzung mit den Parteien und ihren Wahlprogrammen sowie die Simulation des Wahlprozesses. Die Vor- und Nachbereitung der Wahl findet im Sozialkundeunterricht statt.


Insgesamt 3400 Schulen haben sich deutschlandweit an der Juniorwahl beteiligt.


Unsere Schule kann zufrieden auf eine Wahlbeteiligung von 88% blicken. Insgesamt waren 360 Schülerinnen und Schüler wahlberechtigt.


Hier die Wahlergebnisse:

 

                                 Erststimme                           Zweitstimme
Müller, Sepp (CDU) 157 Stimmen   CDU 52 Stimmen
Mrosek, Andreas (AfD) 33 Stimmen   AfD 42 Stimmen
Schindler, Jörg (DIE LINKE) 31 Stimmen   SPD 40 Stimmen
Stader, Stefan Maria (SPD) 23 Stimmen   GRÜNE

35 Stimmen

Lemke, Steffi (GRÜNE) 21 Stimmen   FDP 35 Stimmen
Schnurre, Jörg (FDP) 21 Stimmen   DIE LINKE 29 Stimmen
Schwarz, Angela (FREIE WÄHLER) 8 Stimmen   Die PARTEI 27 Stimmen

Ulbrich, Tobias Dieter (PARTEILOS)

8 Stimmen   MG 15 Stimmen
Wessel, Danilo (NPD) 3 Stimmen   NPD 9 Stimmen
      FREIE WÄHLER 9 Stimmen
      Tierschutzallianz 9 Stimmen
      MLPD 5 Stimmen
      DiB 1 Stimme
      BGE 0 Stimmen

 

Zum bundesweiten Juniorwahl-Ergebnis:  


http://www.juniorwahl.de/bundestagswahl-2017.html


Für den reibungslosen Ablauf der Wahl bedanke ich mich bei den Schülerinnen und Schülern der AG „Jugend debattiert“, die die Juniorwahl vorbereitet haben und als Wahlhelfer am Wahltag tätig waren.
                                                                                                                              Kerstin Sperling

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Schulsportfest der Schuljahrgänge 5 bis 8

Sportfest heißt für uns Schüler Anstrengung und Spaß zugleich. Und tatsächlich gingen wir dieses Jahr mit beidem nach Hause: es war anstrengend, aber es hat viel Spaß gemacht.

Nach unserer Ankunft am Sportplatz bereiteten wir uns auf die Wettkämpfe vor und wärmten uns auf. Dann begann für uns Siebent- und Achtklässler der Wettkampf im Weitwurf, Sprint und 800m-Lauf. Die fünften und sechsten Klassen fingen mit dem Zweifelderballturnier an.

Beim Sprint mussten wir natürlich die 50 m bzw. 100 m schnellstmöglich absolvieren und beim Weitwurf durften wir mit dem 200 g Ball unsere Wurfkraft unter Beweis stellen. Klassenweise ging es danach in den 800m-Lauf.

Das Zweifelderballturnier war recht spannend. Wir durften nicht über die Linien treten, es konnten Doppelabwürfe gemacht werden, in dem einer abgeworfen wird und gleichzeitig ein anderer auch, bevor der Ball den Boden berührt. Es spielte Klasse gegen Klasse und die, die die meisten Spiele gewonnen hat war dann auch der Gewinner.

Zur Siegerehrung fing es leider an zu regnen, so dass wir zurück zur Schule gingen und in der kleinen Turnhalle die Platzierungen bekannt gegeben wurden. Wegen der Abfahrt der Schulbusse blieb nur Zeit für die Klassen 5 und 6 Klassen. Am nächsten Morgen konnten aber auch die Klassen 7 und 8 ihre Medaillen in Empfang nehmen.

                                                                                                                                Paulus Eigendorf (7c)

   

Naturwissenschaftliche Forschungsreise ans Mittelmeer

Ein Sommerurlaub in Italien am Meer lockt jährlich Millionen Menschen in das kulturreiche Land von Michelangelo, Luciano Pavarotti und Bud Spencer. Doch dass man sich neben dem Pizza, Pasta und Eis essen auch mit Naturwissenschaften wie Biologie, Geographie und Physik beschäftigen kann, hat uns unsere diesjährige Studienfahrt nach Kampanien bewiesen.


Am Sonntag um 12 Uhr ging es los – zunächst über deutsche Autobahnen, durch das landschaftlich schöne Österreich, den italienischen Stiefel weit runter, bis wir nach 23 Stunden Fahrt, wenig Schlaf und doch mit Begeisterung endgültig aus dem Bus im Hotel L'Oasi del Fauno ausstiegen. Die Koffer wurden abgestellt und wir konnten bereits erste Impressionen von dem Land und unserer Unterkunft sammeln. Dann stellten sich die Guides, die uns in den nächsten Tagen beim Forschen und in der Freizeit begleiten sollten, vor und machten uns mit dem Gelände und den Abläufen der nächsten Tage vertraut.


Vor allem der große Pool und das genau danebenliegende Pizza-Restaurant fielen uns, neben den zahlreichen Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen, gleich auf. Genauso wie die Tatsache, dass wir auch genug Zeit hatten, all diese Möglichkeiten ausgiebig in unserer Freizeit zu nutzen. So konnte man gleich in den Pool steigen, eine italienische Spezialität probieren oder zum Meer fahren, um darin zu baden bzw. in einem Café den Ausblick bei einem Eis zu genießen. Doch, ungeachtet unserer Müdigkeit, hatten wir am Abend schon den ersten, einstündigen, naturwissenschaftlichen Vortrag zum Gesteinsprojekt.

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Schüler erfolgreich

Mit einem ersten und einem Sonderpreis sind Schüler des Paul-Gerhardt-Gymnasiums beim Schülerschreibwettbewerb „Schöne deutsche Sprache“ geehrt worden. Zur Preisverleihung in Köthen lobte Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) als Schirmherr des Wettbewerbs die hohe Qualität der Beiträge, die aus verschiedenen Bundesländern und aus dem Ausland eingegangen waren. „Die große Resonanz des Wettbewerbs werte ich als klares Zeichen für das Interesse an der deutschen Sprache.“ Dass bei starker Konkurrenz mit Johannes Engelmann (1.Platz 7.-9. Schuljahr) sowie Jakob Engelmann (Sonderpreis des Oberbürgermeisters), beide Schüler des Paul-Gerhardt-Gymnasiums Gräfenhainichen, „wie gewohnt erfolgreiche Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt kommen, freut mich sehr“, so Tullner. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Himmelblau, grasgrün und rosenrot“. 413 Wettbewerbsbeiträge von Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Schweden, Rumänien, Belgien und Indien erreichten die Jury.
(Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 11.09.2017)

Wir waren dabei

Die Weltausstellung Reformation mit sieben thematischen Torräumen, die vom 20. Mai – 10. September 2017 in der Lutherstadt Wittenberg stattfand, zählte insgesamt 294.000 Besucher. Wir, neun Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 b sowie Frau Nordmann und Frau Engelmann, ließen es uns nicht nehmen, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen.
Die Weltausstellung unter dem Titel „Tore der Freiheit“ war eine riesige Open-Air-Ausstellung und sollte verdeutlichen, welche Tore die Reformation geöffnet hat. Menschen aus der ganzen Welt waren eingeladen, um sich mit Martin Luther sowie dem Leben der Menschen im Jahr 1517 zu beschäftigen und die Gegenwart, also die Gesellschaft heute, 500 Jahre später, zu diskutieren.
Mit dem Preisgeld, das wir für unseren Beitrag beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen bekommen hatten, konnten wir diesen Besuch finanzieren. Auf der Zielgeraden der Weltausstellung fuhren wir am 8. September nach der 6. Stunde mit dem Zug nach Wittenberg. Dort empfing uns der Torraum „Welcome“. Hier erklommen wir die 162 Stufen, der wahrscheinlich höchsten Lutherbibel der Welt. In einer Höhe von 27 m wurden wir auf einer Aussichtsplattform mit einem wunderschönen Blick auf Wittenberg und die Elbe belohnt.
Unser Weg führte uns weiter, vorbei an der Luthereiche, dem Lutherhaus und der Leucorea zu unserer zweiten Station, dem Riesenrad als Teil des Torraums „Ökumene und Religion“. Hier ging es darum, für einen Moment in einer Gondel des Riesenrads die Perspektive zu ändern. Bei kräftigem Wind war es ein besonderes Erlebnis, die Altstadt von Wittenberg aus 30 m Höhe zu bewundern. Es machte so viel Spaß, dass wir gleich mehrere Runden drehten.
Der absolute Höhepunkt war der Besuch des 360-Grad-Panoramas „Luther 1517“ des Künstlers Yadegar Asisi. Hier konnten wir lebendige Geschichte erleben und in die Stadt Wittenberg vor 500 Jahren eintauchen. Die Themen dieser Zeit des Umbruchs, die hier illustriert sind, reichen vom Ablasshandel, dem Buchdruck, Luthers Thesen und Cranach bis hin zum Bauernkrieg und Hexenverbrennungen. Wir befanden uns inmitten des Alltags der Reformationszeit und konnten viele berühmte Persönlichkeiten dieser Zeit erkennen, Luther sogar mehrere Male. Für diese Fotomontage wurden 15 m hohen Stoffbahnen digital bedruckt. Diese ca. 1100 m² zeigen eine Fülle an Details, wie z. B. das Ausschütten eines Nachttopfes aus einem Fenster, eine alltägliche Handlung zu dieser Zeit. Zusätzlich werden Tag und Nacht simuliert und Geräusche eingespielt. Da das Panorama mindestens fünf Jahre in Wittenberg bleibt, können wir einen Besuch ausdrücklich empfehlen.
Nach einer kurzen Pause war unsere nächste Station der Torraum „Jugend“. Durch ein Labyrinth aus Baumstämmen unterschiedlicher Höhe, die die Zeit des Probierens und Orientierens symbolisieren sollten, ging es direkt zum Kletterparkour, wo einige von uns in 17 m Höhe ihren Mut testen wollten. Da unser Zeitbudget klein und der Andrang sehr groß war, entschieden wir uns gegen das Klettern. Dafür besuchten wir im Innenraum des Hochseilgartens die Ausstellung zum Thema „Wie bewahren wir das Klima?“ und bestimmten unseren persönlichen ökologischen Fußabdruck, der einige von uns zum Nachdenken anregte.

     

Cambridge Certificate am Paul-Gerhardt-Gymnasium

Erneut schafften drei Schülerinnen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums im Juni 2017 die Cambridge Certificate Prüfung in Leipzig.

                    Vanessa Schuricht:     First Certificate in English(Niveau B2)
                    Isa Doege:                Certificate in Advanced English (Niveau C1)
                    Maria Kaiser:             Certificate in Advanced English (Niveau C1)

 

In der AG Cambridge Certificate bereiteten sie sich ein Jahr lang intensiv auf diese Prüfungen vor.

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Fake oder Es war doch nur Spaß

Am 01.09.2017 gastierte das Theaterensemble Radiks an unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler der 7. & 8. Klassen sahen das Stück „Fake oder Es war doch nur Spaß“. In dem Stück geht es um die siebzehnjährige Lea, die davon träumt, Sängerin zu werden. Als sie schließlich in einer Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das den Neid einiger MitschülerInnen. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen, und schließlich weiten sich Mobbing-Attacken auch auf diverse Netzwerk-Portale, unter anderem Facebook und Schüler-VZ, aus. Lea wehrt sich zunächst gegen die Kommentare und Lügen, sie schreibt auch einen Rap-Song gegen die Mobber, den sie online stellt, allerdings mit sehr negativem Erfolg. Anonyme Drohungen und Beleidigungen via Telefon und Handy folgen. Einige Lehrer beschäftigen sich mit den Mobbing-Attacken, doch mittlerweile sind die Auseinandersetzungen nicht mehr nur innerschulisch zu klären, vor allem, nachdem ein Video online gestellt wurde, das Lea betrunken in einer Toilette zeigt. Lea zieht sich zurück, geht kaum noch in die Schule. Was als „kleine Rache“ begann, nimmt nun Ausmaße an, die keiner der Beteiligten voraussehen konnte.


Cyber-Mobbing als Hauptthema des Stücks spricht gerade in unserer medial geprägten Zeit die Erlebnis- und Erfahrenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Die Aufführung und das anschließende Nachgespräch sollten dazu dienen, die Jugendlichen für das Thema zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten für die Opfer und Konsequenzen für die Täter aufzuzeigen. Vielen Schülern wurde durch das Stück sehr bewusst, dass das anonyme Mobbing im Netz jeden zu jeder Zeit treffen kann. So gab es während des Stücks oft betroffene Blicke, aber auch einige Lacher, denn "Fake" war nicht nur düster. Es ist mit typischen Alltagsszenen versehen, die unsere Schülerinnen und Schüler gut nachvollziehen konnten. Auch die Darbietung, die Intonation, Mimik und Gestik der beiden Schauspieler vom Ensemble "Radiks" aus Berlin fesselte die Schüler.


Am Ende waren sich Schüler und Lehrer einig, dass das Stück ein durchweg gelungenes Theatererlebnis bot, das aufgrund der Aktualität der Thematik wiederholt werden sollte.

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Girls- und Boysday-Parcours 2017 – Wäsche bügeln, Räder wechseln ... mal aus einem neuen Blickwinkel

Auch in diesem Jahr hieß es für die Mädchen und Jungen der 9. Klassen Rollen zu tauschen. In der Aula türmten sich Wäscheberge, die gebügelt und ordentlich zusammengelegt werden mussten. Eine eher untypische Tätigkeit für Jungs, der sie sich an diesem Tag aber stellen mussten und schnell erkannten, „dass man dort wirklich was gelernt hat, was man später hundertprozentig können muss“ (Ben Kroehs). In der Aulaküche zauberten die Jungs dann schließlich sehr dekorative Obstplatten und eine riesige Schüssel Obstsalat, von denen es sich am Ende des Tages alle schmecken ließen. Als besondere Herausforderung für die Jungs stellte sich der Besuch einer Gruppe Kinder aus der Kindertagesstätte „Spatzennest“ heraus, die dann von den Jungs beschäftigt werden wollten. Nach anfänglichen Berührungsängsten wurde gemeinsam gepuzzelt, gebastelt, Fange gespielt und die Zeit vergessen. Als die Kinder zum Mittag wieder zurück in die Kita mussten, waren sie glücklich und geschafft. Einige Jungs bedauerten, dass sie keine Zeit fanden, um mit den Kindern zu spielen.


Für die Mädchen der neunten Klassen war das Highlight des Tages, das Radwechseln an einem Auto zu üben, was durch das Autohaus Hebold ermöglicht wurde. Steve Hebold war hierfür extra mit einem Auto und dem nötigen Werkzeug in die Schule gekommen, erklärte mit viel Ausdauer die wichtigsten Dinge und ließ die Mädchen dann selbst probieren. Bei strahlendem Sonnenschein kam man hier schnell ins Schwitzen, ebenso wie bei der handwerklichen Aufgabe aus einer Holzleiste einen Bilderrahmen zu bauen. Hier hieß es dann sägen und hämmern, aber der Stolz etwas selbst Gebautes mit nach Hause nehmen zu können, stellte alle Mühen in den Schatten.


Der Projekttag wurde von den Schülern überwiegend positiv beurteilt: interessant, abwechslungsreich, spannend, informativ und lustig. Auch Anregungen fürs nächste Jahr wurden gegeben: mehr Praktisches verlangen die Mädchen. Somit geht’s wieder auf Ideensuche, denn nach dem Projekt ist vor dem Projekt.


Ein großer Dank gilt allen freiwilligen Helfern: den Kindern und Erzieherinnen der Kita „Spatzennest“, dem Autohaus Hebold und den Schülerinnen und Schülern der Jgst. 10 Frauke Reiß, Clara Boas, Carolin Rösner, Leonie Dienemann, Rasmus Gutzmer, Jimmy Tietsche und Christoph Dietze.
                                                                                                                                        Kerstin Sperling

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Niemals geht man so ganz…

Das neue Schuljahr begann für das Kollegium des Paul-Gerhardt-Gymnasiums mit einem Abschied. Unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Bach hat nach den Sommerferien die Möglichkeit erhalten, das „Philanthropinum“ in Dessau als Schulleiterin zu führen und so mussten wir uns leider von ihr verabschieden. Dies fiel beiden Seiten nicht so leicht, denn Frau Bach hat durch ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Zielstrebigkeit das Schulleben am PGG in den letzten Jahren maßgeblich mitgestaltet. Wir wünschen ihr für die neue Tätigkeit alles erdenklich Gute und hoffen, dass sie uns nicht so schnell vergisst und immer mal wieder auch unser Gast ist.


PS: Frau Bach liebte Zitate und darum zu ihrem Abschied auch noch eins für sie: „Die Kunst zu leben besteht vielleicht vor allem darin, seinen eigenen Weg zu gehen und sich dabei die Offenheit zu bewahren, immer wieder neue Wege zu entdecken.“ (Jochen Mariss)

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Große Aufregung trotz Kinder-Mutmach-Lied

Zweimal im Jahr kann man in unserer Aula die Aufregung förmlich spüren. Wenn die Schüler der 12.Klasse ihr Abitur schreiben und am Anfang des Schuljahres, wenn die Schülerinnen und Schüler der 5.Klasse neu an das PGG kommen.
Auch in diesem Jahr saßen die zukünftigen Fünftklässler zappelnd und voller Erwartung auf ihren Stühlen. Sie wurden zunächst herzlich von der Klasse 6c begrüßt, die genau weiß, wie sich dies anfühlt. Nach einem kurzen Programm und trotz Kinder-Mutmach-Lied stieg die Spannung dann nochmal, denn jeder wollte natürlich wissen, in welcher Klasse er oder sie zukünftig sein würde. Endlich lüftete Herr Franke das Geheimnis und wünschte sich vor allem, dass in acht Jahren diese 63 neuen Schülerinnen und Schülern auch wieder voller Aufregung in der Aula sitzen und ihr Abitur schreiben und bestehen werden.
Später am Vormittag wollten wir dann noch sicher gehen, dass dieser Wunsch und vielleicht noch mehr kleine und große Wünsche in Erfüllung gehen. Wie in jedem Jahr ließen die neuen Schüler ihre Wünsche mit Ballons in den Himmel steigen. Wir drücken die Daumen, dass alles so kommt wie erhofft.

 

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Ein Ausflug in die Antike

Am 21. Juni, in der letzten Schulwoche des vorherigen Schuljahrs, war es an der Zeit für die Lateinschüler der 10. und 11. Klasse, nach Leipzig zu fahren um das Antike Museum zu besuchen. Geführt wurden wir durch das Museum von einer
Archäologiestudentin der Universität Leipzig. Zuerst wurden uns Frühantike Kunstwerke vorgestellt, welche größtenteils als Opfergegenstände oder als Gaben für die Tempel dienten. Anschließend zeigte sie uns verschiedene, künstlerisch
schon einiges ‚modernere’ Vasen und erklärte uns den Unterschied zwischen den beiden Herstellungsverfahren. Die schwarzfigurige Malerei, also schwarz auf rötlichem Untergrund, sowie die nachfolgende rotfigurige Malerei, also rot auf
schwarzem Grund. Wir konnten vor allem viele Darstellungen von Dionysos und seinen Anhängern, zum Beispiel Kentauren und der Gott Pan, ansehen. Außerdem erfuhren wir interessante Informationen über Frauen in der Antike, zum Beispiel gab es antike Parfümgefäße. Danach zeigte uns die Studentin noch einige Büsten, welche vor allem Porträts reicher Personen waren. Nachdem wir uns noch einige Statuen ansehen konnten, wurde uns noch der Aufbau eines typischen, römischen
Hauses gezeigt. Zu guter letzt durften wir uns noch ein wenig umsehen, bevor die nächste Gruppe an der Reihe war. Die restliche Zeit verbrachten wir in kleinen Gruppen in Leipzig, bevor wir zurück nach Gräfenhainichen fuhren.
                                                                                                                                      Isa Doege, 12a

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PGG celebrates William Shakespeare

Am 23. April 2014 war der 450. Geburtstag William Shakespeares und am 23. April 2016 jährte sich der Todestag des bedeutendsten Dramatikers aller Zeiten zum 400. Mal.


Über das Leben des wahrscheinlich bekanntesten Dichters der Welt ist nur sehr wenig bekannt, was Anlass zu Spekulationen gab. Trotzdem gilt er als Genie der Literaturgeschichte. Shakespeare wurde vermutlich am 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon geboren und besuchte dort die Grammar School. Als er 18 Jahre alt war heiratete er, ließ jedoch zwei Jahre später seine Frau und seine drei Kinder in Stratford zurück, um nach London zu gehen. Hier arbeitete er als Schauspieler, wurde Anteilseigner am Globe-Theater und schrieb seine berühmten Werke. Sein Einfluss auf die englische Sprache ist unumstritten. Er verfügte über ein großes Repertoire an sprachlichen Mittel und soll ungefähr 2000 neue Wörter ins Englische eingebracht haben. In Deutschland gehören seine Tragödien und Komödien zu den am meisten aufgeführten Werken.


Der 450. Geburtstag war für uns ein besonderer Anlass, William Shakespeare in den Mittelpunkt des Unterrichts zu rücken und ihn mit besonderen Aktivitäten während zwei Schuljahren zu feiern. Es war eine schöne Erfahrung, der heutigen Generation ein Stück Weltliteratur nahe zu bringen und zu sehen, mit welcher Begeisterung sie sich mit dem Dramatiker auseinandersetzten.


Die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft, die am 23. April 1864 anlässlich des 300. Geburtstag von William Shakespeare in Weimar gegründet wurde, um Shakespeare im deutschen Sprachgebiet zu fördern, ist auf unsere Aktivitäten aufmerksam geworden und stellt diese auf ihrer Internetseite vor.

 

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