KÄNGURU-WETTBEWERB MATHEMATIK 2016

Platzierungen:

        5d  Florentine Hinkelmann   3. Preis
        6c  Lucas Göritz                  2. Preis
        7b  Johannes Engelmann     3. Preis
        7b  Jacob Engelmann          3. Preis
        7b  Ben Kroehs                   3. Preis
        7c  Helena Richter               3. Preis
        6b  Ben Hautmann              1. Preis und größten
             Kängurusprung am PGG (19 richtige Lösungen infolge)

 

Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch!

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Selbst Minister sein - Simulation POL&IS

POL&IS ist ein komplexes Arbeitsseminar, das Jugendoffiziere der Bundeswehr für Schulklassen ab Klassenstufe 10 anbieten. Hinter POL&IS steht ein Modell, das die Vereinten Nationen und Internationale Beziehungen abbildet. Die Teilnehmer treffen bei der Simulation Entscheidungen, die den Verlauf ihrer Weltpolitik bestimmen.
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer verstehen unter welchen Bedingungen politische Entscheidungen entstehen und wie wichtig es ist, das Weltgeschehen zu verfolgen, um entstehende Konflikte zu erkennen und sie frühzeitig lösen zu können.
Die Teilnehmer sollen sich in einer simulierten Welt ausprobieren und Erfahrungen sammeln beim Argumentieren, im Umgang mit Konflikten und bei der Suche nach Kompromissen. Das geschieht, indem sie über Verträge und Bündnisse verhandeln sowie bei Friedens- oder Umweltkonferenzen ihre Position vertreten. Die Teilnehmer lernen dabei, sich in Debatten zu behaupten, ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren und mit Rivalen zu verhandeln.
Als Minister eines Staates stehen die Teilnehmer für die Sicherheit und den Wohlstand ihrer Bevölkerung ein und gehen innenpolitische und außenpolitische Probleme an: Krisen und Konflikte, Internationaler Terrorismus, Weltweite Organisierte Kriminalität, Piraterie, Schuldenkrise, Auswirkungen des Klimawandels …

[http://jugendoffizier.eu/unser-angebot/simulation-polis]
Die Teilnahme an den POL&IS Seminaren gehört schon fast zu den Traditionen am Paul-Gerhardt-Gymnasium. Auch in diesem Jahr nimmt eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern am Seminar teil, über dessen Verlauf wir berichten möchten.

 

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Für einen Tag EU-Politiker sein

Die Jahrgangsstufe 10 hatte in einem Planspiel die Möglichkeit, eine EU-Richtlinie zur Energieeffizienz zu erstellen und zu verabschieden. Um dieses komplexe Thema in nur 6 Stunden zu bewältigen, waren im Namen der Konrad-Adenauer-Stiftung die Referenten Peter Bauch und Steffen Hetzschold nach Gräfenhainichen gereist. Zunächst wurde mit einer theoretischen Einführung in die Grundlagen der Schwerpunkte „Klimawandel“ und „Gesetzgebung der EU“ begonnen. Im Anschluss daran, schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von EU-Kommissaren, EU-Abgeordneten oder Ministern einzelner EU-Staaten, um einen Richtlinienentwurf der EU-Kommission zur Energieeffizienz auf die jeweiligen Länderbegebenheiten oder Parteibelange zu überprüfen, zu diskutieren und schlussendlich zu verabschieden. So mussten Parteiprogramme zur Klimapolitik, aber auch die Situationen der einzelnen EU-Staaten studiert werden, die dann schließlich in den simulierten Gremien des Rates der EU und des Europäischen Parlamentes vorgestellt wurden. Bei der Diskussion des Richtlinienentwurfes wurden dabei mitunter klare Worte genutzt, die zeigten, wie ernst die Schüler ihre Rollen nahmen. So gab es klare Forderungen, wie „Wir brauchen einfach Geld!“ oder strenge Ermahnungen unter den Staaten, wie „Es geht hier um ganz Europa und nicht nur um euch!“


Diskutiert wurden Details, wie die Verbindlichkeit des EU-Ziels einer Energieeinsparung von 20%, Bonussysteme für sparsame Fahrzeuge oder ob die Sanktionierung bei Nichteinhaltung der Richtlinie in den Händen der Kommission oder der Mitgliedsstaaten liegen sollte. Schließlich konnte eine Richtlinie zur Energieeffizienz in der „Brüsseler Außenstelle Gräfenhainichen“ (Zitat Steffen Hetzschold) verabschiedet werden.


Die Schüler meldeten diese andere Art des Geografie- oder Sozialkundeunterrichts als positiv zurück und „hatten Spaß dabei, sich in eine andere Rolle hineinzuversetzen“ oder fanden es „schön, dass alle in ihrer Rolle waren und diese verteidigt haben.“ So einfach kann es sein, EU-Politik verständlich und interessant zu machen!
                                                                                                                             Kerstin Sperling

 

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Fremdsprachenabend 2016

Das Paul-Gerhardt-Gymnasium präsentierte am Freitag, dem 8.4.16, seinen traditionellen Fremdsprachenabend.
Schülerinnen und Schüler zeigten ein buntes Programm in den Sprachen Englisch, Französisch, Russisch und Latein. Zu Gast war eine kolumbianische Austauschschülerin, die ein Gedicht in Spanisch vortrug und mit Schülerinnen der Klasse 10d das Publikum mit einem spanischen Lied begeisterten.
Neben den fremdsprachlichen Darbietungen traten der Chor und die Schulband auf. Die gymnastische Vorführung einer Schülerin aus der Klasse 5b und der Beitrag des Sportkurses Klasse 11 bereicherten das Programm. 
Kulinarische Köstlichkeiten aus jedem Land wurden in der Pause gereicht und mit großer Begeisterung angenommen.

 

   

   

Preisträger beim Landesfinale "Jugend forscht"

Im Landesfinale "Jugend forscht" belegten auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler des PGG hervorragende Plätze.

 

In der Kategorie Mathematik/Informatik war Clara Jung mit ihrem Projekt "ViDaTino - eine flexible Multiplattform-Visualisierung von Messdaten" erfolgreich und belegte einen hervorragenden 1. Platz. Außerdem konnte sie sich über zwei Sonderpreise freuen.

 

Einen 2. Preis und einen Sonderpreis konnten unsere "Neueinsteiger" Madeline Matthei und Lucas Dammann erreichen, die im Fachgebiet Physik mit dem Projekt "Untersuchung der Temperaturabhängigkeit der Kapazität von Zink-Kohle-Batterien" punkteten.

 

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1. Preis im Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Sachsen-Anhalt

Am 6. April 2016 waren 8 Schülerinnen der Klasse 7d (Annika Hans, Anthony Kulosa, Maria Schöley, Jonas Fedelinski, Friedhelm Kühne, Nick Stolze, Katja Rudisch und Philipp Zemelka) und ihre Englischlehrerin Frau Engelmann zur Preisverleihung des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen nach Magdeburg eingeladen. Wir hatten im Februar einen mehrsprachigen Film (Englisch, Französisch, Latein) mit dem Titel „The Letter“ eingereicht und waren sehr gespannt, wie gut er bei der Jury angekommen war. Die Preisverleihung begann mit einem Buffet, das sehr reichhaltig war. Wir mussten uns lange gedulden, denn zuerst wurden die Preisträger der Einzelwettbewerbe geehrt. Doch dann war es endlich soweit und die Preisverleihung im Wettbewerb TEAM Schule begann. Wir waren sehr stolz, denn wir gewannen mit unserem Film den 1. Landespreis der Sekundarstufe I und haben uns für das Bundesfinale in Hannover vom 20.-22.06.2016 qualifiziert. Wir bekamen ein Preisgeld, Wörterbücher und englisch- und französischsprachige Lektüren. Bevor wir wieder nach Hause fuhren stärkten wir uns noch einmal am Buffet.

 

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Erfolgreich beim Regionalausscheid von „Jugend debattiert“

Seit Beginn des 2. Halbjahres existiert die AG „Jugend debattiert“ nach einer langen Pause wieder. In den vergangenen Wochen wurde eifrig trainiert. Schließlich startete am 29.03.2016 der Regionalausscheid in Bitterfeld. Ins Rennen gingen hier für die Altersgruppe 1 (Kl. 8-9) Anne Siwon und Annika Otte (beide 9b) sowie für die Altersgruppe 2 (Kl. 10-12) Sonja Winkler (10c) und Toni Bähtz (11b). In der Altersgruppe 1 wurde beispielsweise darüber debattiert, ob Eltern verpflichtet werden sollen, die Computernutzungszeit ihrer Kinder zu beschränken oder ob für Models ein Mindestgewicht festgelegt werden soll. Anne Siwon konnte sich nach diesen Debatten leider nicht für das Finale qualifizieren, drückte aber dafür emsig Annika Otte die Daumen, die zum Finalthema „Soll in Sachsen-Anhalt die verbindliche Grundschulempfehlung für den Besuch weiterführender Schulen wieder eingeführt werden?“ ihr Bestes gab. Ihre erste Wettbewerbsteilnahme beendete sie mit einem erfolgreichen 4. Platz.
In der Altersgruppe 2 stellten sich die Debattanten in den Qualifikationsrunden den Themen „Sollen Städte und Gemeinden die nächtliche Beleuchtung von Straßen, Plätzen und öffentlichen Gebäuden beschränken?“ bzw. „Sollen regionale Dialekte in der Schule unterrichtet werden?“. Hier konnte sich Toni nicht für das Finale qualifizieren und drückte dafür Sonja die Daumen für die Finaldebatte zum Thema „Soll bei Kommunal- und Landtagswahlen die Stimmabgabe auch in Einkaufszentren und Supermärkten ermöglicht werden?“ Sonja belegte hierbei den 2. Platz und hat sich somit für den Landesausscheid am 23.05.2016 in Magdeburg qualifiziert. Vorbereitet wird sie hierfür zum einen in einem dreitägigen Siegerseminar in Magdeburg und natürlich in der AG. Alle AG-Mitglieder waren mit nach Bitterfeld gereist, um die Daumen zu drücken und sind nach diesem Tag überzeugt, dass die AG nun weiterlaufen muss.
                                                                                                                                 Kerstin Sperling

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Exkursion der 10. Klassen nach Berlin

Am 23. März fuhren wir, die 10. Klassen, im Rahmen des Sozialkunde- und Geschichtsunterrichtes nach Berlin, um den Bundesrat und das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen zu besichtigen. Dafür wurden wir in 2 Gruppen geteilt, so fuhren die Klassen 10a/d getrennt von den Klassen 10b/c.
Schon die Busfahrt erwies sich als sehr informativ, da unser Busfahrer sowohl während der Fahrt auf der Autobahn, als auch in Berlin einige Zusatzinformationen für uns parat hatte. So erfuhren wir beispielsweise mehr zur damaligen Grenzkontrolle an den Grenzen Ost- und Westberlins oder zur allgemeinen Einreise in die DDR.
In Berlin angekommen, besuchten wir zuerst den Bundesrat. Ein Mitarbeiter des Hauses führte uns durch die Eingangshalle, über deren kunstvolle Deckeninstallation er uns noch mehr erzählte. Anschließend zeigte er uns den Plenarsaal, in welchem alle Sitzungen des Bundesrates stattfinden. Dort lernten wir unter anderem mehr über die Stimmenverteilung an die jeweiligen Bundesländer oder über die Sitzverteilung deren Vertreter. Gegen Ende der Führung waren wir Teil eines Rollenspiels, in welchem wir den fiktiven Standpunkt des von uns zuvor ausgesuchten Bundeslandes erläutern sollten, um dann Gesetzesentwurf „Wahlrecht auf Landesebene ab 16“ zu verabschieden.
Nach etwa 2 Stunden endete unsere Führung durch den Bundestag und wir machten uns auf den Weg nach Hohenschönhausen.

 

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Kulturtage boten Deutschunterricht mit Poesie

Heinrich Heine für die Schüler der 10. und 11. Klassen - Balladen für die Jüngeren, gab es in der vergangenen Woche in der Aula zu hören, beides abwechslungsreich, unterhaltsam und künstlerisch perfekt vorgetragen von Ko Kokott und Christian Georgi.
Die Künstler waren nicht zum ersten Mal in Gräfenhainichen. Ihre Programme begeisterten auch schon in vergangenen Jahren unsere Schülerinnen, Schüler und besonders auch unsere Deutschlehrerinnen. Kein Wunder, denn was da in zwei Unterrichtsstunden der besonderen Art geboten wurde, war eine anspruchsvolle Mischung aus Literatur und Musik, die bekannte lyrische Texte auf unterhaltsame Weise zu Gehör brachte. Während Ko Kokott im ersten Programm Gedichte und andere Texte von Heine rezitierte und sang , bot er im zweiten teils berühmte, teils weniger bekannte Balladen mit Charme und Humor dar. Dazu entlockte Christian Georgi auf virtuose Weise seiner „Zauberflöte“ facettenreiche Klänge. Dass die Künstler auch das Publikum geschickt und witzig einbezogen, kam gut an und lockerte die Veranstaltung zusätzlich auf.
So wurde es ein nicht alltäglicher Unterrichtsvormittag, an dem unsere Schülerinnen und Schülern der oberen Jahrgangsstufen den Dichter Heinrich Heine als klug, scharfsinnig, witzig und besonders aktuell wahrnehmen konnten, Die Jüngeren erlebten, dass Balladen spannend, schaurig und schön sind und sogar richtig Spaß machen können – vor allem, wenn man sie nicht selbst vortragen muss. (:
Ein Erfolg dieser zwei poetischen Deutschstunden.

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Glück auf!

So lautet die Begrüßung der Bergleute im Lehr- und Forschungsbergwerk „Reiche Zeche“, was wir unter anderem während der Naturwissenschaftlichen Exkursion vom 14.-16.03.2016 in Freiberg erkunden konnten. Dort waren wir an der

TU Bergakademie Freiberg und bekamen direkt am ersten Tag in einem Vortrag die Universität vorgestellt, welche Studiengänge angeboten werden, was es für Möglichkeiten gibt und noch vieles mehr. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit zur Verfügung und konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden. Abends waren wir alle gemeinsam bei einem Italiener essen und ließen so den ersten Tag gemeinschaftlich ausklingen.

 

Der Dienstag Morgen begann früh mit einem sehr interessanten Vortrag über Erd- und Seebeben im Fachbereich Geologie/ Geophysik der Fakultät Geowissenschaften.Im Anschluss konnten wir in der Mensa das ersehnte Mittagessen einnehmen.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, besuchten wir die Terra Mineralia, eine Mineralienausstellung der Universität im Schloss von Freiberg. weiterlesen

Eröffnung Schulgalerie

Zur Eröffnung der diesjährigen Ausstellung von Arbeiten aus dem Kunsterziehungsunterricht, die zugleich Auftakt für die Kulturtage 2016 war, erschienen am 14.03. zahlreiche Gäste. So konnte OStD Roland Franke Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern, Lehrkräfte,  interessierte Anwohner und auch die Ortsbürgermeisterin von Gräfenhainichen, Christel Lück in der Aula begrüßen.
Er würdigte die kreative Vielfalt der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 12 und verwies auf zahlreiche Kunstwerke unterschiedlicher Gattungen und Genre. Mittels Bleistiftzeichnungen, Druckgrafiken, Collagen oder Malereien gestalteten junge Künstler Porträts, Landschaften, Tiere, Alltagssituationen und vieles mehr.
Die älteren Jahrgänge gestalteten Skulpturen und Plastiken und kreierten phantasievolles Hutdesign.
Besonderes Augenmerk richtete sich auf die Gestaltung von 5 Türen. Ausgewählte Schülerinnen der Klassen 7, 10 und 12 beteiligen sich am Projekt „95 Türen für Luther“ – ausgerufen von der Wohnungsbaugesellschaft Wittenberg. Die noch nicht fertiggestalteten Türen zeigen Themen zur Reformation und sollen im Jubiläumsjahr 2017 in Wittenberg ausgestellt werden.
Abgerundet wird die Ausstellung durch einen Fotowettbewerb um das schönste Foto von einem „Klassenevent“.

Herr Franke bedankte sich bei den Kunstlehrerinnen Frau Elsner, Frau Arlt und Frau Müller und lud alle Besucher zu weiteren Höhepunkten der Kulturtage am PGG ein.

Das Programm kann unter folgendem Link eingesehen werden. Programm Kulturtage


Interessierte Besucher können am Sonntag, dem 20.03. ab 15.00 Uhr im Galeriecafé bei Musik, Kaffee und Kuchen die ausgestellten Arbeiten bestaunen.

 

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Juniorwahl 2016 – anlässlich der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Bereits am 09.03.2016 wählten die Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klassen. Im Vorfeld wurde die Wahl im Sozialkundeunterricht vorbereitet. Einige Klassen hatten sogar die Möglichkeit, in die Wahlprogramme aller Parteien herein zu schnuppern. Denn auch überzeugte Nichtwähler sollten zur Wahl motiviert werden. Bei einer Auswahl unter 15 Parteien sollte doch für jeden etwas zu finden sein ... selbst Protest lässt sich durch Wahl ausdrücken und sogar vielleicht effektiver als durch Nichtwahl.
Somit können wir zufrieden auf eine Wahlbeteiligung von 85,9% blicken. Von 405 Wahlberechtigten haben 348 ihre Stimme abgegeben.

 

Hier die Wahlergebnisse:

 

Erststimme
Borgwardt, Siegfried (CDU)              85 Stimmen
Lieschke, Matthias (AfD)                  64 Stimmen
Kelle, Mareen (DIE LINKE)               59 Stimmen
Böhme, Dirk (SPD)                          40 Stimmen
Morgner, Friedbert (GRÜNE)            30 Stimmen
Petzold, Andreas (FDP)                    28 Stimmen
Schubert, Patrick (FREIE WÄHLER)   21 Stimmen

ungültig 16 Stimmen

Zweitstimme
CDU            15,2 %
AfD             13,8 %
SPD             12,4 %
GRÜNE         11,8 %
DIE LINKE    11,2 %
Die PARTEI     8,6 %
Alle übrigen Parteien sind an der 5%-Hürde gescheitert.

ungültig 16 Stimmen

 

Für den reibungslosen Ablauf der Wahl bedanke ich mich bei den Schülerinnen und Schülern meines 10er-Sozialkundekurses, die als Wahlhelfer am Wahltag tätig waren.
                                                                                                                    Kerstin Sperling

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Mischka - oder Das Russomobil am Paul-Gerhardt-Gymnasium

Am 03. März 2016 hieß es bei uns am Gymnasium wieder: "Privet. Kak dela?" für die 6. Klassen. Maria Merkel geht es nicht um Dialoge, solide Grammatikkenntnisse oder die perfekte Aussprache. Sie möchte Appetit machen auf ihre Muttersprache, die Sprache, die die Schüler der 6. Klassen als zweite Fremdsprache ab der 7. Klasse erlernen können.
Sie wirbt als Vertreterin des Russomobils für Russisch. Das Russomobil, ein kleines mobiles Sprach- und Kulturbüro, ist seit 2010 im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften unterwegs. Vor Ort, in Schulen und anderen Einrichtungen laden die Projekt -mitarbeiter dazu ein, sich mit Russland, seiner Sprache, den Menschen und der Kultur auseinanderzusetzen.
An der Karte zeigt Mascha, so wird sie eigentlich nur genannt, wo sie zu Hause ist.
Mischka, der Plüschbär, macht die Runde unter den Schülern. Die staunen, dass es russische Vokabeln gibt, die sie verstehen, ohne eine einzige Russischstunde hinter sich gebracht zu haben. Sie merken schnell, dass sie andere Buchstaben lernen und mit einer anderen Sprachmelodie umgehen werden müssen. Dann erzählten die Schüler, was sie über dieses Land schon wissen, dass die Währung Rubel heißt, dass Moskau die Hauptstadt ist, dass Putin der Präsident ist und dass viele Kirchen vergoldete Zwiebeltürme haben . . .
Zum Schluss bekamen die Jungen und Mädchen der 6. Klassen durch Schüler der 8. und 9. Klassen noch einen Dialog ("Auf dem Bahnhof") und ein Geburtstagslied vorgeführt.

                                                                                                                                 Holger Ernst

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Deutsch trifft Kolumbianisch

Zu Beginn des 2. Halbjahres durften wir, die Klasse 10d, ein neues Gesicht in unseren Reihen begrüßen.
Die 15-jährige Adelaida, liebevoll „unsere kolumbianische Sonne“ genannt, verbringt ihre Zeit bis Juli bei uns in Deutschland.
Aufgrund der doch sehr unterschiedlichen Kulturen wollten wir ihre genauer kennenlernen. Wir begannen mit einer „Kennenlernenkaffee- Stunde“, bei der Adelaida uns Bilder aus ihrer Heimat zeigte. Als Fortsetzung dieses Treffens planten wir, kolumbianisch zu kochen. Mit kolumbianischen Kaffee, Patacones (frittierte Kochbananen), Arepas (Maismehltaler) und hagao (ähnlich wie Tomatensoße) zeigte uns Adelaida einige typische Gerichte ihrer Heimat. Die Bananen waren zu unserer Überraschung salzig, aber sehr lecker. Die Arepas, die wir nach einigen Anläufen sogar richtig aussprechen konnten, würden wir gern nochmal essen.
Es war ein sehr schöner, lustiger, leckerer und interessanter Nachmittag. Gegen Wiederholungen haben wir nichts einzuwenden.
                                                                                                                                     Lena Darre, 10d

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Geographie- Wettbewerb „Wissen“ 2016

Die langjährige Tradition, Teilnahme am bundesweiten Schülerwettbewerb der Geographen, hat zur Überraschung den Schulsieger des letzten Jahres erneut gewinnen lassen. Philip Zinke setzte sich wieder gegenüber den Konkurrenten aus den Klassen 7- 10 durch. Er nimmt nun an der nächsten Runde teil und könnte Sachsen- Anhalt -Sieger werden. Am 16. Februar fand der Wettbewerb an unserer Schule statt. Es nahmen 29 Schüler freiwillig daran teil. Es war ein Fragebogen innerhalb von 20 Minuten auszufüllen, zum Teil mit vorgegebenen Antwortvorschlägen. Die Fragen wurden von den meisten Schülern als sehr schwierig eingeschätzt, bei deren Beantwortung auch ein breites Allgemeinwissen vorhanden sein muss.                                                                                                                              Y. Adler

 

                                         1. Platz Philip Zinke (9c)                17 Punkte
                                         2. Platz Max Jäschke (10d)            14 Punkte
                                         3. Platz Johannes Engelmann (7b)  14 Punkte

 

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JuFos weiter in der Erfolgsspur

Die Jungforscher vom Paul-Gerhardt-Gymnasium sind weiter in der Erfolgsspur. Bei den Regionalwettbewerben in Halle und Bitterfeld konnten sie sich wieder auf vorderen Rängen platzieren. Dazu unsere Glückwünsche verbunden mit einem Daumendrücken für das Landesfinale.

Zum 10. Mal in Folge konnten wir den Schulpreis in Empfang nehmen.

 

Name Kategorie Thema Platzierung
Madeline Matthei,
Lucas Dammann
Physik Untersuchung der Temperaturabhängigkeit
der Kapazität von Zink-Kohle-Batterien
1. Preis
Clara Jung  Mathematik/Informatik Flexible Messdatenerfassung
für Arduinoprojekte
1. Preis

Richard Müller

 Technik Die ferngesteuerte Teleskopkuppel 3. Preis
Noah Hoffmann,
Philip Standt
 Physik Bestimmung der optimalen Temperatur
für den 3D-Druck
2. Preis

 

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Paul-Gerhardt-Gymnasium: Zertifizierte MINT-Spitzenförderung

Paul-Gerhardt-Gymnasium für weitere vier Jahre Mitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC


image1.jpgDas Paul-Gerhardt-Gymnasium ist aufgrund seines hervorragenden MINT-Profils für vier weitere Jahre Mitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC. Damit ist das Gymnasium eine von bundesweit 247 MINT-EC-Schulen.


Alle vier Jahre müssen sich die Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC um die Aufrechterhaltung ihrer Mitgliedschaft bewerben. Für das Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen war es wieder so weit. Das Gymnasium ist seit 2009 Teil des Schulnetzwerks MINT-EC. Die Mitgliedschaft wurde nun für vier weitere Jahre bis 2019 verlängert.


MINT-EC entwickelt in Kooperation mit seinen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft hochkarätige Förderprogramme und innovative Veranstaltungsformate für Schülerinnen und Schülern, Lehrkräfte und Schulleitungen. Die Angebote unterstützen die Studien- und Berufsorientierung der zukünftigen Nachwuchs- und Fachkräfte sowie die qualitative Schulentwicklung und die Anbindung des Fachunterrichts an den aktuellen Stand der Forschung.
Für die Wiederzertifizierung als MINT-EC-Schule wird die Ausprägung des MINT-Profils einer Schule anhand von qualitativen und quantitativen Kriterien geprüft.
Das Paul-Gerhardt-Gymnasium konnte mit seine Belegungsraten im Kurssystem in den MINT-Fächern ebenso überzeugen wie mit Förderangeboten und seinen Aktivitäten im Netzwerk. Besonders begeistert hat die hervorragende Wettbewerbskultur. Die Schule nimmt sehr erfolgreich an Breiten- und Spitzenwettbewerben in allen MINT-Fächern sowohl in der Sekundarstufe I wie auch in der Sek. II teil.


MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 247 zertifizierten Schulen mit rund 270.000 Schülerinnen und Schülern sowie 21.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK).

PGG bei Landesmathematikolympiade erfolgreich

Die Landesmathematikolympiade fand am 26. und 27. Februar in Magdeburg statt. Vom Paul-Gerhardt-Gymnasium nahmen daran 4 Schüler teil. Sehr erfreulich sind die beiden Anerkennungspreise, die Jakob und Johannes Engelmann im 7. Schuljahrgang erhielten. Besonders hervorzuheben ist das Abschneiden von Frederic Horn, der im 10. Schuljahrgang einen beachtlichen 2. Platz belegte.

In den jeweils viereinhalbstündigen Klausuren an den beiden Wettbewerbstagen dieser Landes-Mathematik-Olympiade waren nicht Rechenleistungen, sondern kluges Überlegen, gutes Kombinieren und Kreativität verlangt. Die Schülerinnen und Schüler mussten anspruchsvolle mathematische Probleme lösen, die mit den schulischen Anforderungen nicht vergleichbar sind. Insgesamt bearbeiteten 240 Schülerinnen und Schüler aus 73 Gymnasien, 4 Gesamtschulen und einer Sekundarschule des Landes Sachsen-Anhalt die anspruchsvollen Aufgaben.
Es wurden 10 erste, 20 zweite und 28 dritte Preise sowie 39 Anerkennungspreise vergeben.

Nur eine kann gewinnen

Am 19.02.2016 besuchte der zwölfte Jahrgang des PGG's die Premiere des Theaterstücks „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller im Anhaltischen Theater Dessau. Die fast dreistündige Vorführung wurde vom Regisseur Ralf Siebelt inszeniert und zeigt das berühmte Schauspiel zweier Königinnen, die unterschiedlicher nicht sein können.
Der Großteil der Schülerschaft hatte im ersten Halbjahr das Drama Schillers im Deutschunterricht behandelt und geht daher mit einer gewissen Erwartungshaltung in das Große Haus.
Als erstes fällt die Kulisse ins Auge. Die Bühne des Theaters ist die gesamte Laufzeit mit einem Bühnenbild (Jürgen Lier) versehen, das sich zwar ab und zu durch mechanisches Auseinanderziehen des Stahl- und Holzgebildes ändert, aber nicht ausdrücklich kennzeichnet, wann sich die Spielstätten des Stücks ändern. Im Original spielt die Geschichte an zwei Orten, im Palast zu Westminster, der Residenz von Englands Königin Elisabeth I. (Illi Oehlmann), und dem Schloss zu Fotheringhay, in dem Maria Stuart (Katja Sieder) als gefangene Königin von Schottland auf ihr Urteil wartet.

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Wege zu mehr Wahlbeteiligung? – Tage wie heute!

Am 13.03.2016 wird in Sachsen-Anhalt der neue Landtag gewählt. Parallel dazu findet an unserer Schule die Juniorwahl am 09.03.2016 statt, sodass auch jene einmal wählen können, die noch keine 18 Jahre alt sind. Das Interesse ist da unter den Schülern, aber auch Unsicherheit: Was wählen? Wie wählen? Überhaupt wählen?
Dies hat die Fachschaft Sozialkunde zum Anlass genommen und Referenten der Deutschen Gesellschaft e.V. aus Berlin eingeladen, die einen Wahlworkshop unter dem Titel „Mitbestimmen! – Wählen verändert Politik“ mit den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen durchführten.
Zunächst erfuhren die Schülerinnen und Schüler unter Leitung der Referenten Niels Dehmel, Madeleine Petschke und Nora Emmerich alles rund ums Thema Wahlen (Bedeutung, Wahlgrundsätze, Wahlsystem) und konnten somit ihre Kenntnisse aus Klasse 9 einbringen und auffrischen. In einem praktischen Teil wurden die Wahlprogramme der zurzeit im Landtag vertretenen Parteien analysiert und kritisch beurteilt. Anschließend sollten sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken darüber machen, welche Gründe es gibt, wählen zu gehen oder dies eben nicht zu tun. Anhand von Karikaturen wurden schließlich klassische Nichtwählerthesen überprüft und zum Großteil entkräftet. Für große Begeisterung sorgten 6 Wahlwerbespots, welche fürs Wählengehen warben und von den Schülern bewertet werden sollten.
Als abschließend die Frage im Raum stand, welche Wege für mehr Wahlbeteiligung sorgen könnten, wurden die Onlinewahl, die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre sowie die Wahlpflicht thematisiert. Von einem Schüler gab es eine weitere sehr deutliche Antwort: „Tage wie heute! Man wird informiert und aufgeklärt.“ Kann man den Erfolg eines Seminars besser zusammenfassen?
Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der Juniorwahl!
                                                                                                                                            Kerstin Sperling

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Fotos: © Deutsche Gesellschaft e.V.

 

Schultheatertage im Schuljahr 2015/16

Seit zwei Jahren erfreut sich unser Schultheatertag großer Beliebtheit. k_bild_001.jpgDas gemeinsame Theatererlebnis von Schülern, Schülerinnen, Eltern, Geschwistern, Großeltern sowie Lehrerinnen und Lehrern macht Freude und verbindet.

 

Auch in diesem Schuljahr soll es deshalb vergnügliche Schultheatertage geben. Wir hatten dafür im ersten Schulhalbjahr das Musical „Sugar – Manche mögen's heiß“ ausgewählt.

 

Am 14.11.2015 waren wir zu Gast in der komplett ausverkauften Musicalvorstellung des Anhaltischen Theaters Dessau und erlebten einen großartigen Theaterabend.

 

Auch im 2.Halbjahr wird deshalb noch einmal ein Theaterreignis für alle Interessierten stattfinden. Im Rahmen der Kulturtage am PGG gibt es am 3.4.2016 einen zweiten Schultheatertag – wir sehen die Jahrhundert -Revue „Kristallpalast“ mit Schauspiel, Tanz und Musik.

 

Viel Vergnügen für alle Schüler, Schülerinnen , Lehrer, Lehrerinnen und Gäste!

                                                                

Lappach wir kommen! - Skikompaktkurs 2016

Im letzten Jahr fand der erste Skikompaktkurs für die Klassenstufe b1.jpg

elf des Paul-Gerhardt-Gymnasiums statt. Auf Grund dieser gelungenen Premiere, sollte der Skikurs, mit dem Skilager vom 16.01. bis 23.01., auch in diesem Jahr wieder stattfinden.

Trotz der schwierigen Schneeverhältnisse und der resultierenden Verspätung des Reisebusses, kamen alle Teilnehmer des Skilagers - 35 Schüler der Klassenstufe elf und die Lehrer Frau Bach, Frau Mälzer, Frau Matysik und Herr Weber - nach einer elfstündigen Busfahrt am Morgen des 16.01. in Lappach an. Nachdem unser Hotel “Knoll” uns mit Frühstück versorgt hatte und die Zimmer aufgeteilt waren, ging es gleich mit dem Bus zum Skiausleih und danach zum “Speikboden”, dem Skigebiet, in dem wir die nächsten Tage unser Können auf den Carvingskiern verbessern wollten.

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1. Preis im Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

Am 12.02.2016 war die Freude im Sozialkundekurs 2 der Jahrgangsstufe 10 groß: der Wettbewerbsleiter des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung Hans-Georg Lambertz war höchstpersönlich von Bonn nach Gräfenhainichen gereist, um den 16 Schülerinnen und Schülern des Kurses die Sieger-Urkunde für eine fünftägige Paris-Reise zu überreichen. Die Kursteilnehmer wussten bis zuletzt nichts von ihrem Glück, wodurch die Freude bei der Verkündung besonders groß ausfiel.
Die Paris-Reise war das Sahnehäubchen unter den Preisen des Wettbewerbs und bei den Schülern schon bei Anfertigung des Wettbewerbsbeitrages heiß begehrt. Seit September 2015 arbeitete der Kurs im Rahmen des Sozialkundeunterrichts am Thema „Hauptwohnsitz.Straße?!“: Zunächst wurde das Phänomen Obdachlosigkeit hinterfragt, eigene Begegnungen gesammelt, Vermutungen festgehalten. Es wurde Kontakt zum Diakonischen Werk in Wittenberg aufgenommen, um deren Arbeit kennenzulernen und zu dokumentieren. Hierfür erstellten einige Schülerinnen und Schüler ein Interview, welches mit Frau Quadduri und Frau Wolfsteller im Unterricht geführt wurde. Andere Kursteilnehmer entwarfen einen Fragebogen, mit welchem die Einstellung zu verschiedenen Aussagen zum Thema Obdachlosigkeit erfasst werden sollten. Insgesamt mussten am Ende ca. 170 Fragebögen von den Schülerinnen und Schülern ausgewertet werden. Wiederum andere Schüler recherchierten zu Daten und Fakten zum Thema Obdachlosigkeit im Internet. Alle gesammelten Erkenntnisse wurden schließlich auf zwei Zeitungseiten festgehalten, welche dann Anfang Dezember 2015 als Wettbewerbsbeitrag an die Bundeszentrale für politische Bildung gesendet wurden.
Und nun wird gemeinsam der fünftägigen Paris-Reise Mitte Juni 2016 entgegen gefiebert.
Kerstin Sperling
Die Einschätzung der Jury und Fotos der Preisverleihung: http://www.bpb.de/lernen/projekte/schuelerwettbewerb/220693/paul-gerhardt-gymnasium-graefenheinichen

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Tag der offenen Tür 2016

Am 16. Januar fand der nun schon traditionelle Tag der offenen Tür statt. Alle Fachschaften hatten sich darauf sehr gut vorbereitet. Die zahlreichen Besucher sahen fachspezifisch gestaltete Räume und ein abwechslungsreiches Programm im gesamten Haus. Viertklässler mit ihren Eltern hatten die Möglichkeit im Haus III Informationen zum Bildungsangebot am Paul-Gerhardt-Gymnasium zu erhalten und das Haus kennen zu lernen. Zu den Gästen zählten auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, die sich bei ihrem Rundgang an die Zeit bei uns erinnerten.

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Exkursion zu "Dow Chemical"

Am 16. Dezember besuchten die 11. Klassen im Rahmen des Geographie- und Sozialkundeunterrichts das weltweit agierende Chemieunternehmen “Dow Chemical Company”. Mit einem Umsatz von über 58 Milliarden US-Dollar ist es eines der weltweit führenden Hersteller von Basis- und Spezialchemikalien sowie Hochleistungswerkstoffen und hat seinen Hauptsitz in Midland/Michigan, USA.
In Deutschland ist das 1897 von Herbert Henry Dow gegründete Unternehmen an 17 Standorten mit mehr als 5000 Mitarbeitern tätig. Wir besuchten am Tag unserer Exkursion den Standort Schkopau, eine von 4 mitteldeutschen Produktionsstätten, die für innovative Technologien, eine hohe Produktivität und ausgezeichnete Ergebnisse in der Arbeitssicherheit und beim Umweltschutz stehen.
Nach einer etwa einstündigen Fahrt wurden wir sehr offen empfangen und die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit erklärte uns, dass sich das Unternehmen auch durch eine angenehme und freundliche Arbeitsweise auszeichne, weshalb man sich vom Praktikanten bis zur Chefetage hin duze. In einem interessanten Vortrag erklärte sie uns die internationale Arbeit von Dow und was das Unternehmen mit seinen über 201 Produktionsstandorten in 35 Ländern zu einem so genannten “global player” macht. Weiterhin sprach sie über Nachhaltigkeitsziele, das Arbeiten bei Dow und dessen Engagement in der Region.
Anschließend berichtete uns Thomas Hentschel, der bereits während seiner Diplomarbeit als Praktikant im Unternehmen angefangen hat, von seinen Erfahrungen. Nach 7 Jahren Tätigkeit an deutschen Standorten und Ländern wie den USA oder Spanien reist er seit einem Jahr regelmäßig zur Leitung eines Großbauprojektes nach Saudi-Arabien. Er sei vor allem glücklich und stolz bei Dow die Chance bekommen zu haben, Produktionsstandorte auf der ganzen Welt bereisen und sich dabei im Unternehmen weiterentwickeln zu können.
Bei einer Besichtigungstour im Bus durch das in verschiedene Produktionsbereiche aufgeteilte Werksgelände wurde uns gezeigt, dass Natur und Chemie entgegen vieler Meinungen nebeneinander leben können. Auf dem Gelände finden sich ca. 600 ha Grünflächen, auf denen sich über die Jahre Rehe, Hasen und sogar Entenfamilien angesiedelt haben. Arbeiter sah man auf dem Gelände nur sehr wenige, da die Anlagen über 5 zentrale Messwarten voll automatisch gesteuert werden. Im Industriepark des Unternehmens, dem ValuePark, haben sich seit 1998 21 Partner angesiedelt, die dazu beitragen, das Gelände zu einem modernen und leistungsstarken Chemiepark für kunststoffverarbeitende Unternehmen und chemienahe Dienstleister zu machen.
Zusammenfassend wurden uns an diesem Tag sehr anschaulich die Merkmale und Ziele eines “global players” vorgestellt, und sicher hat das Unternehmen den ein oder anderen naturwissenschaftlich-interessierten Schüler dazu gebracht, über eine Karriere in der chemischen Industrie nachzudenken.
                                                                                                                             Leah S. Neubert

Impressionen vom Weihnachtsprogramm 2015

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Besuch der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße, Potsdam

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                                      Eine traurige Geschichte der russischen Besatzung

   

Kaum einer der Menschen aus der Zeit der 1940/50er Jahre wusste damals über die Machenschaften der sowjetischen Spionageabwehr SMERSCH in der Leistikowstraße 1 in Potsdam Bescheid. Die ursprünglich 1916 vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein (EKH) errichteten evangelischen Verwaltungsräume wurden dort zum zentralen Untersuchungsgefängnis für Deutsche und Sowjetbürger, später ausschließlich für sowjetische Militärangehörige umfunktioniert.
Um auch einmal die traurige Seite unserer Geschichte kennenzulernen, fuhren wir, die zwei Russischklassen der Jahrgangsstufe 10, am 16.12.2015 in die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam, begleitet von den zwei Russischlehrern Frau Hultsch und Herrn Ernst. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde uns das Elend der Häftlinge näher gebracht. Die Einritzungen an den Wänden und Decken zeigen deutlich die Entrechtung, Isolation und psychische Belastung der Gefangenen.
Besonders beeindruckt hat uns das Schicksal des damaligen 15-jährigen Schülers Hermann Schlüter, der zusammen mit drei Schulfreunden wegen Fernbleibens vom Russischunterricht verhaftet worden war. Er erhielt wegen angeblich antisowjetischer Propaganda und Gruppenbildung das Todesurteil, wurde aber am 18.04.1946 zu zwanzig Jahren Lagerhaft begnadigt und vorzeitig 1950 entlassen. Heute kann man sich seine Zeitzeugenberichte ansehen und anhören. Genau wie auch viele andere berichtet er darin von der schrecklichsten Zeit seines Lebens, den Umständen, in denen sie lebten und welche Qualen sie über sich ergehen lassen mussten.
Dementsprechend gab es nach der neunzigminütigen Führung starke Diskussionen über die
menschenverachtende Behandlung der Menschen damals. Die Stimmung war gedrückt und das
zuletzt gehörte noch nicht vollständig verarbeitet.
Im Bus auf dem Weg zum Potsdamer Weihnachtsmarkt löste sich die Spannung allmählich wieder und wir freuten uns auf einen Besuch der Potsdamer Innenstadt.

                                                                                                                            Michelle Schnabel

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Vorlesewettbewerb 2015

Auch in diesem Jahr fand im November wieder der alljährliche Vorlesewettbewerb der Klassenstufen 5 und 6 statt.
Am 02.12.2015 trafen sich die Klassensieger zum Schulausscheid in der Bibliothek. Alle Vorleser gaben ihr Bestes und am Ende musste die Jury eine schwere Wahl treffen.

 

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                               Sieger Klasse 5                                                                  Sieger Klasse 6        

 

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                        Die Gewinner aus beiden Klassenstufen sind:

 

                            Klassenstufe 5: Felix Sperling (5d)


                            Klassenstufe 6: Antonio Koch (6c)

 

 

                       Antonio Koch wird nun unsere Schule beim  

                       Kreisausscheid vertreten.

                       Wir drücken ihm fest die Daumen.

 

 

 

Bundesrussischolympiade 2015 in Trier

Nicole Duckwitz aus der Klasse 12a und Alexander Pfeifer aus der Klasse 10b waren Preisträger bei der Landesrussischolympiade in Sachsen-Anhalt und qualifizierten sich zugleich zur Teilnahme an der Bundesrussischolympiade in Trier.

Nachfolgend ihre Berichte und Eindrücke.

Nachdem ich erfolgreich an der Russischolympiade auf Landesebene teilgenommen hatte, durfte ich mit fünf weiteren Schüler/innen, die sich ebenfalls für die nächste Runde qualifiziert hatten, zur Bundesrussischolympiade in Trier, welche vom 25.11.2015 bis 28.11.2015 stattfand.
Insgesamt acht Stunden dauerte die Fahrt von Halle (Saale) nach Trier, aber das steigerte nur unsere Vorfreude und natürlich gleichermaßen auch unsere Nervosität. Endlich angekommen in der Jugendherberge, bezogen wir unsere Zimmer. An eine kurze Verschnaufpause, die wir Schüler nutzen, um unsere Zimmergenossen kennenzulernen, schloss sich die Willkommensveranstaltung in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums an. Zunächst weihte man uns in den Ablaufplan der nächsten Tage ein. Anschließend bot sich uns ein abwechslungsreiches Programm aus russischen Tänzen, Gedichten und Musikstücken.

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Entwicklungspolitischer Tag

Am Montag, den 23.11.2015 fand im Rahmen des Geographieunterrichts in allen 7. Klassen dieser Tag schon zum dritten Mal statt. Referenten vom Eine-Welt-Netzwerk verdeutlichten in ihrem projektartigen Unterricht die Bedeutung des Globalen Lernens. Thematisch ging es aus aktuellem Anlass um das Thema Flucht und Migration in vielen Teilen der Welt.

 

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Treffen ehemaliger Lehrkräfte am PGG

Erstmals fand ein Treffen ehemaliger Lehrkräfte am PGG statt. Frau Adler hatte für 13.30 Uhr zum gemeinsamen Plätzchen backen eingeladen. Die Leckereien wurden um 15 Uhr mit weiteren Ehemaligen verkostet. Dabei kam es zu anregenden Gesprächen mit Lehrkräften die noch im Dienst sind. Aber auch Erinnerungen an Ereignisse und Begebenheiten zurückliegender Jahre spielten eine nicht unerhebliche Rolle. Die Idee zu diesem Treffen fand eine breite Resonanz und soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Ein besonderer Dank an Frau Adler, die sich um die Planung und Durchführung der Veranstaltung kümmerte.

 

 

Biberwettbewerb 2015

Wie in jedem Jahr beteiligte sich unsere Schule in dieser Woche am jährlich stattfindenden Informatikwettbewerb. In diesem waren 18 Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsstufen in 40 Minuten von den Schülerinnen und Schülern zu bewältigen.
Seit 8 Jahren, immer im November, lösen Schüler der Klassenstufen 5-12 interessante und alltagsrelevante Aufgaben aus verschiedenen Bereichen des Alltags, ohne dass hierbei Vorkenntnisse aus dem Bereich Informatik notwendig sind.
Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-8 unserer Schule stellen sich den Aufgaben im Klassenverband, einzeln oder im Team. In den Klassenstufen 9-12 beteiligen sich die Schüler im Wahlpflichtbereich Informatik.

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Volleyballturnier der 9.- 12.Klassen

Am 05.12.2015 fand das diesjährige Volleyballturnier der 9.- 12.Klassen statt. Aus verschiedenen Gründen nahmen dieses Mal nur 4 Mannschaften teil. Mit den Klassen 9d, 10d, 11b und 12a war zumindest je Jahrgangsstufe ein Team vertreten, das mindestens zwei Mädchen aufstellen musste.
Da wir die 5.- 8. Stunde zur Verfügung hatten, bot sich ein richtiges Volleyballturnier ohne Spielzeitbegrenzung an. Zuerst halfen alle Mannschaften beim Aufbau mit. Dann erwärmten sich die SpielerInnen erst ohne, danach mit dem Ball. Daraufhin schlugen sich alle am Netz ein und übten nochmals Aufgaben.
Die Auslosung ergab die Spielreihenfolge und bestimmte den Spielort. Es wurde jeder gegen jeden gespielt. Um ein Spiel zu gewinnen, musste ein Team 2 Sätze á 25 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung für sich entscheiden. Gab es ein Unentschieden, dann wurde ein Entscheidungssatz bis 15 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung gespielt. Als Schiedsrichter agierten die Sportlehrerinnen Frau Major und Frau Schmidt.
Zuerst standen sich die Klassen 9d- 11b gegenüber. Das Spiel ging 2:0 (25:16, 25:21) für die jüngere Mannschaft aus. Zeitgleich konnte die Klasse 10d einen Sieg gegen die Klasse 12a (2:0- 25:12, 25:8) erspielen.
In der zweiten Runde gab es ein spannendes Spiel zwischen der 9d und der 12a, das die Neulinge wieder für sich mit 2:1 Sätzen entscheiden konnte (25:12, 15:25, 15:6). Parallel verlor die Klasse 11b relativ knapp gegen die Klasse 10d 0:2 (19:25, 20:25).
Somit ging es zufällig im letzten Spiel auf beiden Feldern um die Platzierungen. Klasse 11b kämpfte gegen die Klasse 12a um den 3.Platz und die 9d gegen die 10d um Platz 1. Das Spiel um Platz 3 konnte in einem spannenden Duell die 11b mit 2:0 (25:21, 25:20) für sich entscheiden. Das Spiel um den 1. Platz ging mit einem klaren Vorsprung an die Klasse 10d (2:0- 25:15, 25:14). Herzlichen Glückwunsch!
Nach dem Abbau wurde die Siegerehrung durchgeführt, bei der es für jede Mannschaft eine Urkunde und für die 1.- 3. Plätze Obst für jeden Spieler gab.
Ein besonderes Dankeschön geht an unseren ehemaligen Schüler Philipp Adler, der als Sanitäter die Veranstaltung absicherte.
Unser Fazit: Trotz der geringen Teilnehmerzahl hatten wir das Gefühl, dass jede Mannschaft dieses Turnier als Bereicherung empfand, denn erstmalig konnten Spiele ohne Zeitdruck ausgespielt werden. Außerdem erlebten wir unsere SchülerInnen als faire Sportler, die auch eine Niederlage hinnehmen konnten. Was sich wiederholt gegen den Trend der vergangenen Jahre abzeichnet ist, dass die jüngeren Mannschaften die älteren und eigentlich erfahreneren im Wettkampf besiegen. Die Siegermannschaft fragte nach, ob es denn wieder einen Vergleich gegen eine Lehrermannschaft geben wird. Ich werde diese Frage gern weiterleiten und hoffe, wieder Mitstreiter zu finden.
                                                                                                                             M. Schmidt

Treffen mit einem Flüchtling

Am 5. November 2015 trafen sich der Ethik-Kurs und der Religionskurs mit einem 20151105_135332.jpgsyrischen Flüchtling und seinem Betreuer in der Aula.
Mervan (Syrer) ist ein Kriegsflüchtling und erzählte uns sehr genau seine Geschichte, wie er nach Deutschland kam und unter welchen Bedingungen er hier nun leben muss. Seine Reise führte über die Türkei, Griechenland, Serbien, Ungarn und Österreich nach Deutschland, wo er schon seit September lebt (erst in Halberstadt und jetzt in Griebo). Es ist eine erstaunliche und sehr anstrengende Reise, über die er uns erzählt. Er hatte zwischen den Ländern keine Fahrgelegenheit und war gezwungen zu laufen, erst an den Grenzen kamen Busse, die die Flüchtlinge an die nächste Grenze transportierten. In der Aula war es sehr ruhig. Jeder hörte ihm gespannt zu und zeigte ein großes Interesse an seinen Erzählungen.
Momentan hat Mervan kaum Privatsphäre und ist in seinem Handeln eingeschränkt, beispielsweise darf er noch nicht studieren und sich bilden. Er findet es äußerst traurig in einer Turnhalle untergebracht zu sein und den Kindern damit den Sport zu nehmen.
Das Treffen war für uns alle sehr aufschlussreich, weil wir Einblicke in das Leben eines Flüchtlings bekommen haben. Mervan ist sehr aufgeschlossen und redet gerne. Außer arabisch spricht er auch noch englisch und französisch. Unsere Unterhaltung mit ihm war auf Englisch. Auf die Frage, welchen Berufswunsch er hat, antwortete Mervan, dass er Pilot oder Chirurg werden möchte.
Wir sind sehr dankbar für diese Begegnung und auf jeden Fall um Wissen und Erfahrungen reicher.

                                                                                                                                 Janine Zschiesche 12b

„Jugend trainiert für Olympia“ Kreisausscheid im Handball 2015

Am Dienstag, dem 03.11.2015, und am Mittwoch, dem 04.11.2015, ging es für unsere HandballspielerInnen zum Schulwettbewerb des Landkreises Wittenberg nach Jessen.
Zuerst traten für unsere Schule zwei Jungenmannschaften in den Altersklassen WK IV und WK II in der Sekundarschule Jessen/Nord an. Die Jüngeren waren zu dritt in ihrer Wettkampfklasse und spielten 15 Minuten pro Spiel. Das erste Spiel konnten sie nutzen, um ihre Gegner kennen zu lernen. Das Lucas-Cranach-Gymnasium besiegte die Sekundarschule Reinsdorf 10:7. Nun traten unsere Jungen, aus der 5.-7. Klasse kommend, gegen die körperlich überlegenen Spieler des Lucas-Cranach-Gymnasiums an. Sie kämpften wie die Löwen, dennoch mussten sie sich 4:8 geschlagen geben. Da unser Torwart an diesem Tag gar nicht mitgefahren ist, sprang Paul Thiele ein und konnte durch mehrere Paraden einen noch größeren Rückstand verhindern. Jonas Pritzl (2), Yannik Bormann (1) und Sören Täuber (1) waren unsere Torschützen.

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ZU GAST BEI DER FAMILIE CRANACH

Wissensvermittlung der anderen Art erlebten am Mittwoch, dem 04.11.2015, die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums.
Die Bühne der Aula verwandelte sich in die Küche der Familie Cranach. Meister Lucas Cranach der Jüngere, alias Rainer Gohde, unterwies die „angehenden Gesellen“ in die Geheimnisse der Farbenlehre und seine Mutter Barbara Cranach, alias Ilona Knobbe, verriet Wissenswertes über die Familiengeschichte und „würzte“ das Ganze mit kleinen Anekdoten über die Freunde und Mitstreiter der Familie.
So erfuhr das Publikum, welchen Umfang die Aufträge hatten, wer Arbeiten in der Cranachwerkstatt in Auftrag gab und welche Besonderheiten sich Meister Cranach der Jüngere einfallen ließ, um auf Eitelkeiten seiner Auftraggeber versteckt hinzuweisen.
Den „Streit“ des Meisters und seiner Mutter um Safran verfolgten alle interessiert. Es leuchtete jedem ein, dass Safran in die Küche gehöre, denn „Safran macht den Kuchen gelb.“ Warum Meister Lucas den Safran in der Werkstatt benötige, verblüffte das Publikum. Zur Beschriftung von Büchern „ in goldenen Lettern“ wäre er unablässig. Den goldenen Farbton erhalte er, wenn man Ziegengalle mit Safran vermische. Ebenso interessant waren die Informationen über die Bestandteile von Königsblau, Purpurrot und Schandgelb.
Nach knapp einer Stunde bedachten die Schülerinnen und Schülern Rainer Gohde und Ilona Knobbe vom Kurtheater Bad Schmiedeberg mit viel Applaus. Die Gelegenheit beim Schopfe packend nutzen die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, den beiden Akteuren Fragen zum und über das Stück zu stellen.
Bereitwillig erklärte Rainer Gohde, dass er von der Idee bis zum Text, den er verfasste, ein Jahr benötigte. Ilona Knobbe ergänzte, dass die Recherchen in alten Urkunden und im Stadtarchiv viel Zeit in Anspruch nahmen.
Das Resultat in Form des Cranach-Projektes überzeugte. Den Schülerinnen und Schülern gefiel die Kunsterziehungs-, Geschichts- und Deutschstunde der besonderen Art, die einen würdigen Abschluss der Cranachehrung in diesem Jahr darstellte.

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DELF-Zertifikate 2015

Wir gratulieren folgenden Schülern zur bestandenen DELF - Prüfung!!

 

Klasse 9: Niveau A 1: Klasse 10: Niveau A 2:
   

Luisa Behrendt

Katja Zimmer

Maximilian Schulze

Julian Brauer

Toni Lange  

Julia Zach

Alisa Grunert

Vanessa Schuricht

Sonja Winkler

Robert Klepel

Christian Felbel

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Klasse 11: Niveau B 1 Klasse 12: Niveau B 2
   

Meike Schwarzbrunn

Leah Neubert

Alissa Burkhardt

Marie Goldstein

Florentine Klepel

Franka Hans

 

Die Schülerinnen Lena - Sophie Költzsch und Gundula Munteanu (beide Niveau B 2)
haben unsere Schule nach dem letzten Schuljahr verlassen, ebenso der Schüler Niels Krumbeck (Niveau A 1). Auch ihnen gilt natürlich unsere Anerkennung für das erreichte Diplom.
Wir sind stolz auf euch!

 

U.Richter
(im Namen der Fachschaft Französisch)

Schulgottesdienst 2015

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Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, Ausgabe vom 15.10. 2015, Lokalausgabe Wittenberg, S.10

Lesenacht mit Feuerwerk

Am 02.10. stand ein Kennenlernabend der neu zusammengewürfelten Klasse 7b an. Vorgeschlagen wurden Bowling oder Lesenacht, wobei sich die Mehrheit der Kinder überraschender Weise für das Zweite entschied. Also wurde um 18 Uhr die Aula mit Schlafsäcken, Luftmatratzen und natürlich vielen Büchern bezogen und kurzerhand zum Schlafsaal umgewandelt. Zur Stärkung gab es leckere Pizza und dann erfolgte ein kleiner Abendspaziergang. Hatte doch die Stadt Gräfenhainichen ein Feuerwerk am Gremminer See zu bieten. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Entsprechend spät kehrten wir wieder in die Aula zurück und schließlich fanden sich einige Schüler, die uns ihre Bücher vorstellten. Somit war eine gute Deutschnote zu später Abendstunde gesichert. Anschließend wurde gelesen, gespielt und erzählt und irgendwann durchbrach man dafür auch die alten Klassengrüppchen, sodass man tatsächlich von einem Kennenlernen sprechen kann. In den frühen Morgenstunden wurde schließlich auch das Licht gelöscht, hatten es doch einige kleine Leseratten schon in die Traumwelt geschafft. Vereinzelt leuchteten noch Taschenlampen über spannenden Büchern. Als das Sonnenlicht schließlich wieder durch die Aulafenster drang, sah man so manche Leseratte schon wieder oder noch immer (?) lesen. Beim gemeinsamen Frühstück und Abholen gab es einen einheitlichen Wunsch: eine Wiederholung der Lesenacht.
Ich glaub, wir schlafen mal drüber …

                                                                                                                         K. Sperling

                   Lesenacht 7b                                                                                                                                                                      

Weißrussischer Besuch von ALEXIS

Auch dieses Jahr wieder durften wir das weißrussische Tanzensemble „ALEXIS“ an unserer Schule begrüßen. Die 20 jungen Künstler aus Mozyr (Weißrussland), im Schnitt zwischen 13 und 15 Jahren alt, zeigten am 29.09.2015 in der Aula unter Leitung von Alexander Senchenko ihr Können. Auf Einladung von Dr. Heinz Wehmeier, Vorsitzender der Deutsch - Russländischen Gesellschaft, halten sich die Jugendlichen im Landkreis Wittenberg auf.
Mit einem bunten Programm, welches durch unterschiedliche Kulturkreise führte, unterhielten die jungen Künstler das Publikum.
Russischer und internationaler Hip-Hop, Pop und Rap, originelle Kostüme, moderne und klassische Tänze, beeindruckten die russisch Lernenden ein ums andere Mal. Mancher Siebtklässler, der vor wenigen Wochen mit dem Erlernen der russischen Sprache begann, berichtete stolz über einzelne, schon verstandene Wörter.
Die Mitglieder des Ensembles, welches immerhin 300 Tänzer im Alter von 6 bis 26 Jahre umfasst, sind Amateure. Für das Hobby Tanz opfern sie einen Großteil ihrer Freizeit. Viermal mehrstündiges Training pro Woche ist die Normalität und die Grundlage für solch beeindruckende Auftritte.
Auch für Alexander Senchenko, Leiter des Ensembles "Alexis", war es eine gelungene Veranstaltung: "Wir hatten sehr viel Spaß." Und er freue sich schon auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.
Als kleines Dankeschön wurden zum Schluss noch Gastgeschenke überreicht, das Gymnasium erhielt von den weißrussischen Gästen einen kleinen Präsentkorb mit Schmuckteller, Tasse und einem kleinen Hausgeist namens „Kusenka“.
Im Anschluss an den Auftritt fanden sich einige Schüler der 10. Klasse sowie des Russischkurses 12 mit den Mitgliedern des Ensembles zu einem kleinen Buffet, organisiert durch die Schüler der Klasse 10b, zusammen, um sich noch ein wenig zu unterhalten.
                                                                                                                                             Holger Ernst

                                    Ensemble 2015

Hilfe für Flüchtlinge

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler,                                          image1.jpg
wie ihr in den Nachrichten mitbekommen habt, kommen viele Flüchtlinge aus Kriegsgebieten zu uns. In Griebo (35km von Gräfenhainichen entfernt) leben ca. 120 Menschen in einer Turnhalle. Die Nächte sind jetzt schon sehr kalt und der Winter steht vor der Tür.
Ihr könnt helfen, indem ihr gut erhaltene Winterkleidung

für Jugendliche und Männer spendet. Gebraucht werden Jacken, Pullover, Hosen, Schuhe und warme Decken sowie Bettwäsche.
Fragt auch eure Eltern, ältere Geschwister und Verwandte. Die dringend benötigte Kleidung könnt ihr bis zu den Herbstferien in sauberen Tüten verpackt im Lehrerzimmer abgeben.
Ich werde eure Spenden in eurem Namen persönlich in                 Foto: http://www.mzweb.de/image/view/31994950,  

Griebo abgeben.                                                                        35166696,dmFlashTeaserRes,71-89774346%253A+   

Vielen Dank für eure Unterstützung!                                            Blick+in+die+G+%252826.09.2015_08%253A51%

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Herr Tandel                                                                     

Mittel für Planungen von Baumaßnahmen eingestellt

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Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, Lokalausgabe Wittenberg/Gräfenhainichen vom 30.10.2015

Schultheatertag: Sugar – manche mögen’s heiß!

Seit zwei Jahren erfreut sich der Schultheatertag großer Beliebtheit am
Paul-Gerhardt-Gymnasium.
Auch in diesem Schuljahr gibt es für Schülerinnen, Schüler, Geschwister,
Eltern, Großeltern und natürlich auch für Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, sich am 14.11.2015 das Musical „Sugar – manche mögen’s heiß“ im Anhaltischen Theater Dessau anzusehen. Wir freuen uns über möglichst viele begeisterte Theaterbesucher.
Kartenpreis : 8,- €
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Schüler führten Schüler durch das Gotische Haus

Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten für Cranach d.J. wurde ein Projekt gestartet, bei dem die Kulturstiftung Dessau Wörlitz, die Sparkasse Wittenberg und das Paul-Gerhardt-Gymnasium in einem Boot (später sogar in einer Gondel) saßen.
Saskia Anders, Franka Hans, Florentine Klepel, Laura Kluger, Henriette Obst und Sarah Tran aus der 11. Jahrgangsstufe meldeten sich für diese anspruchsvolle Aufgabe.
Darauf folgten mehrere Treffen mit Mitarbeitern der Kulturstiftung Wörlitz. Herr Dr. Savelsberg, Frau Schlansky, Herr Quilitzsch und Frau Elsner (Kunsterzieherin am PGG) schulten und trainierten die Schülerinnen in mehreren Sitzungen und vor Ort. Neben dem klassizistischen Schloss, welches dem Fürsten Franz zur Repräsentation diente, kommt dem Gotischen Haus als privater Rückzugsort des Fürsten eine besondere Bedeutung zu. In imposanten Räumen wie dem Rittersaal, dem Geistlichen Kabinett, dem Kriegerischen Kabinett, der Bibliothek u.a. hängen unzählige Gemälde bekannter Renaissancekünstler. Oft sind es Kopien, aber es finden sich auch Originale von den Cranachs.
Gut vorbereitet und doch aufgeregt empfingen die 6 Schülerinnen an drei Tagen im Juni jeweils 4 Klassen der 7., 8. und 10. Jahrgangsstufe. Der Bustransport funktionierte reibungslos und pünktlich und wurde von der Sparkasse Wittenberg finanziert.
Interessiert ließen sich die Schülerinnen und Schüler durch die vielen Räume führen und lauschten gespannt den z. T. humorvollen Ausführungen der jungen Führerinnen.
Die Reaktionen aller Beteiligten danach waren durchweg positiv und anerkennend.
Trotz der Anstrengung und des zusätzlichen Zeitaufwandes würden die 6 begeisterten Schülerinnen gerne weitere Führungen leiten.
Die das Projekt begleitenden Fachkräfte waren des Lobes voll.
So kam es im September zu der oben bereits erwähnten Gondelfahrt. Auf diese besondere Art und Weise bedankte sich Herr Dr. Weiß (Direktor der Kulturstiftung Dessau Wörlitz) und lud Herrn Franke (Schulleiter des PGG), Frau Schlansky, Herrn Quilitzsch, ein Mitglied des Sparkassenvorstandes, Frau Elsner und die 6 „Cranach – Mädchen“ auf eine Gondel mit gedeckter Tafel. Selbst Regen konnte die gute Laune nicht eintrüben, und so war der spontane Besuch der Insel Stein, des Vulkans und der Villa Hamilton unser letzter Höhepunkt des Projektes.
                                                                                                                                       F. Elsner

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            Erstes Treffen vor Ort                                                  Her Quilitzsch erklärt

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            Frau Schulze ist der Profi im Haus                                 Franka erklärt den Schülern

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            Schüler hören Florentine zu      Saskia zeigt Bilder                      Das Team hat es gemeistert

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                        Dr. Weiß lädt auf die Gondel                       In der Villa Hamilton

Jugend trainiert für Olympia 2015 Bundesfinale Rudern Mädchen WK III

Vom Montag, den 21. September 2015 bis zum Mittwoch, den 23. September 2015 wurde an der Regattastrecke Berlin Grünau auf dem Langen See das Bundesfinale im Rudern ausgetragen.

Unsere Schulmannschaft reiste am Sonntag, den 20. September mit Herrn Schmidt in Bus und Bahn an. Alle Sportler haben sich am Hauptbahnhof angemeldet und bekamen ihre Fahrscheine für jedes öffentliche Verkehrsmittel. Nach einigen Umwegen erreichten wir am Abend unser Hotel in der Nähe des Bahnhofes Berlin Ostkreuz und fielen müde nach der anstrengenden Fahrt in unsere Betten.

Am nächsten Tag machten wir uns ausgeschlafen auf den Weg zur Regattastrecke und kümmerten uns zusammen mit den Sportlern aus Halle und Weißenfels um unser Boot. Danach konnten wir unsere freie Zeit nutzen.

Dienstag belegten wir im Vorlauf der Doppelvierer mit Steuerfrau der Mädchen über 1000 m den 2. Platz und qualifizierten uns somit für das Halbfinale. Nachmittags erzählte uns Herr Schmidt bei einer Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Berlins einige interessante Fakten über die Teilung Deutschlands.

Am Mittwoch kamen wir im Halbfinale als drittes Boot ins Ziel und erreichten die Qualifikation für das Finale. Damit hätten wir nicht gerechnet, da unsere Gegner von Sportschulen sind und uns so im Training etwas voraushaben.

Zwei Stunden später erkämpften wir uns unter nicht ganz optimalen Bedingungen den 6. Platz aller Mannschaften aus Deutschland und den 1. Platz der Ruderer aus Sachsen-Anhalt. Herr Schmidt war sehr Stolz auf uns und auch wir waren mit unserer Leistung zufrieden, da es noch kein Vierer von unserer Schule in den letzten Jahren ins Finale geschafft hatte.
Abends wurden die Gewinner aller Sportarten von Jugend trainiert für Olympia und Jugend trainiert für Paralympics in der Max-Schmeling-Halle Berlin geehrt. Zum Abschluss fand eine großartige Party statt.

                                Julia Küchler, Lara Meier, Anna Gossing, Jessica Küchler, Klasse 8b und Tabea Becher, Klasse 6d  

ABBA-Revue

Nach einem Jahr voller Vorbereitungen und Proben war es endlich soweit - unser erster Themenabend rückte näher. Dieses Jahr veranstalten wir eine kleine Zeitreise in die Zeit voller Discokugeln und bunter Klamotten. Mit Titeln wie „Mamma Mia“, „Waterloo“ und „Thank you for the Music“ zeigte das Programm eine bunte Mischung aus den berühmten Hits der Gruppe ABBA. Neben den vielen Liedern von dem Chor, der Singegruppe und der Band erzählte die Theatergruppe Ausschnitte aus dem Leben und Werdegang der Gruppe sowie ihren Mitgliedern. Dies bot den Zuschauern eine bunte Mischung aus Schauspiel und Gesang. Für die Premiere luden wir die 5. und 6. Klassen am 09.07.15 in unsere Aula ein. Kurz vor der ersten Aufführung stieg bei den Mitwirkenden die Aufregung, doch es klappte alles super. Das Publikum jubelte und wollte noch mehr sehen, das sollten sie bekommen. Nach den Sommerferien hieß es dann: Noch einmal Proben und in der letzten Show am 17.09. alles geben!
Einen riesigen Dank an den Chor, die Theatergruppe, die Singegruppe, den Solisten, der Technik, dem Service-Management und den Lehrern Frau Lüthke, Frau Matysik, Frau Lehmann und Herrn Schwanke für ihre tatkräftige Unterstützung, ihre Zeit in den Proben und ihre aufmunternden Worte. Ohne euch alle wäre diese wunderbare Show nicht entstanden.
                                                                                                                       Saskia Grollmisch, Klasse 10

                             

Studienfahrt der Jahrgangsstufe 12 an die Nordsee/Büsum 2015

 

Vom 30.08 bis 04.09.15 fand die Studienfahrt des Paul-Gerhardt-Gymnasiums         k_20150830_154443.jpg

statt. Die 12. Klassen kamen 15 Uhr in der Jugendherberge Büsum an. Nach

kurzer Einweisung folgte die Zimmerverteilung. Die Vier-bis Sechsbettzimmer

hinterließen einen guten Eindruck bei den Schülern. Das Essen überzeugte uns

ebenfalls, es gab eine vielfältige, frische Auswahl beim Frühstück und Abendessen.

Ab 22 Uhr hatte jeder in der Jugendherberge zu sein. Dank der günstigen Lage

unserer Herberge erreichten wir zügig den Hafen, die Promenade und das Meer.

 

Aufgrund einer Sturmflut konnten wir den Ausflug zur Seehundbank nicht

antreten. Die Tore des Hafens wurden geschlossen.

 

Am 2. Ausflugstag besichtigten wir kurz das Eidersperrwerk. Es ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk und verhindert, dass eine Sturmflut bis ins Landesinnere vordringt.

 

Wattwanderung
In kleinere Gruppen aufgeteilt führten uns drei junge Frauen, die ein freiwilliges ökologisches Jahr in Büsum absolvierten, durch das Watt. Sowohl im Uferbereich als auch im Wasser fanden wir eine Vielzahl von Meeresbewohnern. Wir hielten Krabben in den Händen und siebten Garnelen aus den Wellen.
Trotz des kalten und windigen Wetters suchten wir lange nach dem Wattwurm. Leider konnte nicht jede Gruppe ein frisch ausgegrabenes Exemplar bestaunen.

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Helgoland
Circa drei Stunden fahren wir am Montag mit der „Lady von Büsum“ nach Helgoland. Kurz vor der Insel werden wir ausgebootet, der Hafen ist zu der Jahreszeit für die Fähren nicht erreichbar.
Trotz Nebel und stärker werdendem Regen beginnt unsere Führung. Vorbei an Unmengen von zollfreien Geschäften – ein Grund für die Beliebtheit der Insel – geht es steile Stufen hinauf zu einem Panoramablick auf den Hafen und schließlich zur evangelischen Kirche. Von dort aus laufen wir zu den Klippen, wo wir von Heidschnucken und Basstölpeln empfangen werden. Wir kommen an der „langen Anna“, einem steilen Felsen, der vor der Insel aus dem Meer ragt und an dem Krater eines Bombeneinschlags vorbei. Die Bebauung der Insel wurde 1945 bei einem Luftangriff völlig zerstört, da sie als Stützpunkt der deutschen Marinesoldaten fungierte. Die Bevölkerung überlebte dank eines unterirdischen Bunkersystems, das wir leider nicht besichtigen. Als wir nach dreistündigem Aufenthalt wieder nach Büsum unterwegs sind, haben wir einen ersten Eindruck davon vermittelt bekommen, was es bedeutet, auf einer Insel 70 km vom Festland entfernt zu leben.

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Multimar Wattforum
Dieses Museum führt auf diverse Arten die unterschiedlichsten Facetten des Nationalparks Wattenmeer vor Augen.
Zu Beginn durften wir uns im Labor unter dem Mikroskop Seepocken ansehen und untersuchten die Fähigkeit der Miesmuschel Nordseewasser zu filtern. Außerdem wurden wir über die Anatomie und das Fressverhalten des Seesterns aufgeklärt.
Nach dem aufschlussreichen Laboraufenthalt begannen wir eine Führung durch die Ausstellungsräume. Angefangen bei einer Simulation, welche das Zusammenspiel von Ebbe und Flut und die Reaktionen lebender Tiere und Pflanzen darstellt, über verschiedene Aquarien oder Tierpräparate von Seeadler, Kegelrobbe und Co., bis hin zu einem lebensgroßen Skelett eines ausgewachsenen Pottwals.
Nach der Rundführung durch die Anlage bekamen wir die Möglichkeit uns selbst an den Anschauungsmaterialien auszuprobieren und dabei Fragen zu beantworten. Diese thematisierten besonders den Schutz des Nationalparks Wattenmeer und den Erhalt der einzigartigen Flora und Fauna.

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Seehundaufzuchtstation
Am Donnerstagnachmittag sind wir gemeinsam mit dem Bus nach Friedrichskoog gefahren. Bei unserer Anreise fand die Fütterung, verbunden mit dem Training, statt. Dies war sehr interessant, da man die Robben durch das Training auf andere Situationen, wie z.B. die Fahrt zum Tierarzt, vorbereiten will. Nach dieser spektakulären Szene wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, welche jeweils einen Film über die Aufzuchtstation sahen. Im Anschluss daran wurden wir von unserem Guide abgeholt und erhielten eine Führung durch die Anlage. Währenddessen wurde uns viel über die Aufgaben der Station sowie über sie selbst, die Heuler und Robben erzählt. Wir betrachteten zwei Robbenfelle und einen Schädel. Leider konnten wir uns die Heuler nicht genau angucken, weil sie keinen menschlichen Kontakt haben dürfen, denn dies hätte zur Folge, dass sich die Robben zu sehr an den Menschen gewöhnen und es dadurch Probleme bei der Auswilderung gäbe. Vor unserer Abreise hatten wir noch genügend Zeit, um uns selbst nochmal alles anzusehen und etwas für unsere Studienaufträge zu notieren.

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Krabbenfang
Mit dem Krabbenkutter „Hauke“ stachen wir pünktlich Neun Uhr in See. Bei recht starkem Seegang suchten alle Schüler auf Deck einen sicheren Halt und wurden mehrmals von einer „salzigen Dusche“ überrascht. Im Fanggebiet wurde das Schleppnetz zu Wasser gelassen und nach ca. einer Stunde wieder eingeholt. Nun erklärten uns die Matrosen den Fang mit reichlich Krabben und anderen Meeresbewohnern wie Quallen, Seesternen und Kleinfischen. Die Krabben wurden sofort an Bord abgekocht und wir konnten unser Geschick im Krabbenpuhlen unter Beweis stellen. Kosten war ausdrücklich erlaubt. Stark durchnässt und durchgepustet ließen sich jedoch die meisten erst an Land ihr Lunchpacket schmecken.

 

Sturmflutenmuseum „Blanker Hans“

Noch ein Museum am letzen Tag ließ uns nichts Besonderes ahnen. Doch ganz im Gegenteil: Innerhalb des schon sehr verblüffend aussehenden Gebäudes versteckte sich mehr, als man es glauben wollte. Zunächst erweckten eine norddeutsch sprechende Führerin in einer sechziger Jahre Kulisse die Illusion, wir seien im Jahre 1962, als eine große Sturmflut über Ostfriesland hereinbrach. Wir erlebten die Katastrophe in einer „Sturmflutrettungskapsel“ visuell und akustisch mit. Vom Schock der Sturmflut kaum erholt, gelangten wir zur Offshore-Forschungsstation, wo man multimedial und auf unterhaltsame Weise etwas über das Wetter, Klima und die Gezeiten lernen konnte. Äußerst erfrischend und amüsant wirkte die Präsentation von Fakten und Dokumentationen über Piraten des 18. Jahrhunderts. In der Kostümkammer hatten selbst die großen Jungs ihren Spaß.
Der „Blanke Hans“ ist ein Museum für die ganze Familie und auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Ohne schlaue Kommentare von Jungen – der Girlsday-Parcours geht in die dritte Runde

Bereits zum dritten Mal fand am 9.9.2015 der Girlsday-Parcours an unserer Schule statt. Die Mädchen der Jahrgangsstufe 9 hatten hier die Möglichkeit ihr handwerkliches Geschick, ihr technisches Verständnis sowie ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse zu überprüfen, anzuwenden, aufzufrischen. Anliegen dieses Projekttages ist es, junge Mädchen für die sogenannten MINT-Berufe zu begeistern. Damit dies vorbehaltlos und ohne Zwang geschehen kann, wurden die Mädchen ausnahmslos von Lehrerinnen nicht-naturwissenschaftlicher Fächer betreut. Genau dies wurde letztendlich auch als sehr positiv rückgemeldet – es sei schön gewesen ohne schlaue Kommentare von Jungs und Fachlehrern experimentieren zu können. So konnten die Mädchen z.B. einen eigenen Kompass herstellen, mithilfe von Zangen Herzen aus Draht biegen, einen Elektromotor bauen oder das Sortiernetzwerk eines Computers hinterfragen.

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Termine im Schuljahr 2015/16

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Herzlich Willkommen!

Allen Schülerinnen und Schülern des PGG wünschen wir einen guten Start ins neue Schuljahr. Nach der mehrwöchigen Verschnaufpause der Sommerferien erfolgt nun der Auftakt für das Schulajhr2015/2016.

 

Besonders herzlich begrüßen wir die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen, die in der Aula in die Schulgemeinschaft des Paul-Gerhardt-Gymnasiums aufgenommen wurden.

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