Zu Besuch im Bergwerk Rammelsberg in Goslar

Am 26. Oktober 2017 besuchten alle 10. Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums auf einem Ausflug das Erzbergwerk in Goslar.
Am Morgen fuhren wir von der Schule aus mit dem Bus los in Richtung Harz. Nach zweieinhalb Stunden erreichten wir dann endlich unser Ziel. Bevor wir in den Rammelsberg einfahren konnten, haben wir uns alle natürlich zuerst einen Helm aufsetzen müssen. Danach ging es auch schon los – ab in das Bergwerk mit unserem Bergwerkführer, der uns viele Informationen geben konnte.
In den Gängen war es etwas eng und auch matschig, aber deshalb sollten wir auch festes Schuhwerk anziehen. Der Helm war nicht sehr schön, aber doch notwendig. Viele von uns haben sich ein paar Mal den Kopf angestoßen. In einem Bergwerk ist es nicht sehr hell, aber dann sind wir auch noch über einen kleinen Abschnitt ohne jegliches Licht gelaufen. Das war sehr aufregend! Zum Glück hatten wir in den anderen Gängen Lampen. Die leuchten nämlich wesentlich heller als die Öllampen, mit deren wenigem Licht die Bergarbeiter damals gearbeitet hatten. Manche von uns durften sogar ein paar Schläge mit Hammer und Meißel ausüben. Das war gar nicht so einfach! Aber damals konnte im Bergwerk nur mit Hammer und Meißel gearbeitet werden, da einfach nicht so viel Platz für größeres Werkzeug war. Im Bergwerk haben wir uns noch 3 Wasserräder angesehen. Die Wasserräder waren einerseits da, um das Wasser, welches sich im Berg sammelt, wieder herauszuleiten oder um Tonnen an Erzen viele Meter hoch zu befördern. Eines der Wasserräder war sogar noch original aus der Zeit vor ca. 200 Jahren. Zur Veranschaulichung sollte ein nachgebautes Wasserrad vorgeführt werden, was leider nicht funktionierte. Da meine Gruppe schnell war, konnten wir eine größere Tour genießen. Deshalb sind wir am Ende noch eine ganz steile Treppe hochgestiegen. Obwohl es nur 25 Höhenmeter waren, war es doch sehr anstrengend. Nach diesem Kraftakt sind wir noch einige Meter gelaufen und dann haben wir auch schon wieder das Tageslicht gesehen.
Nach dem Besuch im Bergwerk Rammelsberg hatten wir noch Zeit, um uns in der Altstadt Goslars umzuschauen. Am späten Nachmittag sind wir dann wieder mit dem Bus zurückgefahren. Der Tag war insgesamt interessant, aufschlussreich und auch abenteuerlich.

                                                                                                                                Chantal Schröter, 10a

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Lesenacht der Klasse 5c

Am 20.10. bezogen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c mit Luftmatratze, Schlafsack und jeder Menge Bücher die Aula. Die Lesenacht stand an. Einige Schüler stellten hier ihre Bücher vor, um sich möglichst gut beim Klassenausscheid des Vorlesewettbewerbs zu platzieren. Gemütlich in Kuscheldecken eingewickelt, in Schlafanzug und Socken lauschte man spannenden, gruseligen und witzigen Büchern. Zur Stärkung gab es zum Abendbrot für alle Pizza oder Nudeln, bevor die lange Nacht durch Karten- und Gesellschaftsspiele und natürlich durch Lesen eingeleitet wurde. An Schlafen wollten die meisten nicht denken und so funkelten selbst nach Mitternacht noch die Lichter der Taschenlampen durch die Aula. Als am Morgen die müden und frühstückshungrigen Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden, resümierten die meisten eine tolle Nacht und beantragten viel Ruhe und Schlaf für den Samstag.


Wer nun die Klasse 5c beim Schulausscheid des Vorlesewettbewerbs vertritt, entscheidet sich nach der zweiten klasseninternen Wettbewerbsphase: dem Vorlesen eines unbekannten Textes.
                                                                                                                                                    K. Sperling

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Festival des Sports für die 5. Klassen

Sportlich und mit viel Spaß wurden die Herbstferien eingeläutet.

 

Ein Sportfest – aber anders – so das Motto.

 

Gesucht waren die oder der Beste im 1. Hindernislaufen – 2. Standweitsprung mit Gewichten – 3. Federballweitwurf – 4. Standhochsprung – 5. Zielwerfen – 6. Minimarathon.

 

Charlotte Nicolae (5b) konnte als Gesamtsiegerin mit 184 Punkten ermittelt werden.


Beim Zweifelderballturnier gewann die Klasse 5a.

 

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  Die Tanzgruppe begeisterte Schüler und Lehrer – Mit- und Nachmachen – KEIN Problem. 

Bundescup "учить русский играя - Spielend Russisch lernen"

Kurz vor den Herbstferien, am Donnerstag, dem 28.09.2017, fand in Wurzen eine der 16 Regionalrunden des Bundescups "Spielend Russisch lernen" statt, an der die Siegermannschaft unserer schulinternen Runde teilnahm. Jessica Küchler, Russischschülerin der Klasse 10a, und Klara Henkel, Französischlernende aus der Klasse 10c, spielten gemeinsam mit 12 weiteren sprachgemixten Paaren um den Einzug in das Finale. Dieses wird vom 3. bis 5. November im Europa-Park Rust ausgetragen, wo es dann um eine Russlandreise geht.
Bereits zum zehnten Mal fördert GAZPROM Germania den Bundescup als Hauptsponsor; die Kultusminister der Bundesländer fungieren als Schirmherren.
Grundlage des Sprachturniers ist das Brettspiel New Amici, bei dem Fragen zu beantworten und mit richtigen Antworten Punkte zu sammeln sind. Neben guten fremdsprachlichen Fähigkeiten - denn die Schüler müssen in drei Spielphasen erst vom Russischen ins Deutsche, dann vom Deutschen ins Russische übersetzen - gehört, wie bei jedem Spiel, eine gehörige Portion Glück dazu. Dieses war unseren beiden Schülerinnen, die sich wacker durch alle drei Spielrunden geschlagen haben, zu guter Letzt leider nicht hold, so dass sie den 4. Platz belegten. Aber auch dieser Platz wurde mit mehreren Preisen prämiert, so dass sich Jessica und Klara nach einem nicht wenig anstrengenden Tag gut belohnt und mit einem zufriedenen Gefühl auf den Heimweg machten.
Im Frühjahr des kommenden Jahres werden wir natürlich wieder eine schulinterne Runde beim Bundescup 2018 spielen. Vielleicht können wir an schon verzeichnete Erfolge, allen voran der Finalsieg 2013, anknüpfen!

Katja Hultsch
Fachlehrerin Russisch

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Schulandacht zum Thema Gerechtigkeit in der Marienkirche

Am 26.09.17 10:30 Uhr war es soweit. Der dritte Schulgottesdienst des Paul-Gerhardt Gymnasiums fand in der Marienkirche unter Leitung von Pfarrer Kleinert statt. Die SchülerInnen der 7. Klasse des Religionskurses von Herrn Rumpold haben diesen Gottesdienst vorbereitet. Sie waren schon sehr schön aufgeregt. Denn diesmal kamen mehr als 200 Schüler der 5.- 8. Klassen und damit wirkte die Kirche schon recht voll. Wir fragten uns, wie das Thema Gerechtigkeit in einen Gottesdienst angesprochen werden kann. Dazu erarbeiteten die Schüler in Gruppen alltägliche Szenen voller Ungerechtigkeiten. Herr Kleinert führte diese Gedanken weiter und belegte sie anhand der Bibel. Es gibt auch weltweit viele Ungerechtigkeiten, oft kann aber auch im Alltag begonnen werden, diesen entgegenzuwirken. Ein wichtiges Element im Gottesdienst waren auch die Lieder, die von Frau Lüthke an der Orgel begleitet wurden. Am Ende waren alle Schüler, die „Zuhörer“ und die „Gestalter“, um eine weitere kulturelle Erfahrung reicher.

                                                                                                  D. Rumpold (Fachlehrer Evangelische Religion) 

 

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Talenteschuppen am PGG

Am Donnerstag, dem 28.09.17 fand der 4. Talenteschuppen am PGG statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler präsentierten ihr hauptsächlich musikalisches Talent auf der Bühne unserer Aula. Aber auch zwei Tanzbeiträge bereicherten unser diesjähriges Programm. Als Moderatoren unterhielten uns Lennart Hanke (7b) und der kurzfristig eingesprungene Mathis Schönland aus der 5b.


Zu Beginn spielten Jonas Bader am Klavier und Jonas Kuhlmann auf der Posaune aus der 12. Klasse das aus den Star-Wars Filmen bekannte Stück „Cantina Band“ von John Williams. Sie hatten mehrere Beiträge vorbereitet, sodass wir sie im Laufe des Nachmittags öfters hörten. Einige Teilnehmerinnen aus der 5. Klasse präsentierten uns Lieder wie „Yellow Submarine“, „This land is your land“ oder „Oh when the saints“ auf dem Akkordeon. Josephine Hauswald (8c) und Alec Synowzik (5b) lockerten das Programm mit ihren Tanzeinlagen gelungen auf.


Doch auch an Sängerinnen mangelte es nicht! Thy Ly Le (9c) und Mariann Pulz (7c) überzeugten durch ihre besonders warmen Stimmen mit Liedern wie „Attention“ oder „Hurt“. Sarah Grollmisch und Luisa Stoier, beide 8c, sangen das Lied „Mad world“ in einer rein akustischen Version, nur mit eigener Gitarrenbegleitung. Eine extra für den Talenteschuppen gegründete Band, bestehend aus 8.Klässlern, präsentierte „Grenade“ von Bruno Mars.


Doch am meisten beeindruckt war das Publikum von Anna Luise Georgie aus der Klasse 5a, welche für uns „Stitches“ von Shawn Mendes sang. Mit so einer großen Stimme hatte wohl keiner bei dieser zarten kleinen Person gerechnet! Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus.


Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden für diesen tollen und unterhaltsamen Nachmittag und freuen uns schon auf unseren nächsten Talenteschuppen!
                                                                                                                                           R. Lüthke

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Juniorwahl 2017 – anlässlich der Bundestagswahl

Am 20.09.2017 durften die Schülerinnen und Schüler der 8.-12. Klassen bereits ihre Stimmen abgeben, um bei der Zusammensetzung des Bundestages mitreden zu können. Wenn die Juniorwahl auch nur eine fiktive Wahl ist, welche keinen Einfluss auf das tatsächliche Ergebnis der Bundestagswahl hat, werden die Ergebnisse bundesweit erfasst und online präsentiert. Ziel des Projektes ist die Auseinandersetzung mit den Parteien und ihren Wahlprogrammen sowie die Simulation des Wahlprozesses. Die Vor- und Nachbereitung der Wahl findet im Sozialkundeunterricht statt.


Insgesamt 3400 Schulen haben sich deutschlandweit an der Juniorwahl beteiligt.


Unsere Schule kann zufrieden auf eine Wahlbeteiligung von 88% blicken. Insgesamt waren 360 Schülerinnen und Schüler wahlberechtigt.


Hier die Wahlergebnisse:

 

                                 Erststimme                           Zweitstimme
Müller, Sepp (CDU) 157 Stimmen   CDU 52 Stimmen
Mrosek, Andreas (AfD) 33 Stimmen   AfD 42 Stimmen
Schindler, Jörg (DIE LINKE) 31 Stimmen   SPD 40 Stimmen
Stader, Stefan Maria (SPD) 23 Stimmen   GRÜNE

35 Stimmen

Lemke, Steffi (GRÜNE) 21 Stimmen   FDP 35 Stimmen
Schnurre, Jörg (FDP) 21 Stimmen   DIE LINKE 29 Stimmen
Schwarz, Angela (FREIE WÄHLER) 8 Stimmen   Die PARTEI 27 Stimmen

Ulbrich, Tobias Dieter (PARTEILOS)

8 Stimmen   MG 15 Stimmen
Wessel, Danilo (NPD) 3 Stimmen   NPD 9 Stimmen
      FREIE WÄHLER 9 Stimmen
      Tierschutzallianz 9 Stimmen
      MLPD 5 Stimmen
      DiB 1 Stimme
      BGE 0 Stimmen

 

Zum bundesweiten Juniorwahl-Ergebnis:  


http://www.juniorwahl.de/bundestagswahl-2017.html


Für den reibungslosen Ablauf der Wahl bedanke ich mich bei den Schülerinnen und Schülern der AG „Jugend debattiert“, die die Juniorwahl vorbereitet haben und als Wahlhelfer am Wahltag tätig waren.
                                                                                                                              Kerstin Sperling

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Schulsportfest der Schuljahrgänge 5 bis 8

Sportfest heißt für uns Schüler Anstrengung und Spaß zugleich. Und tatsächlich gingen wir dieses Jahr mit beidem nach Hause: es war anstrengend, aber es hat viel Spaß gemacht.

Nach unserer Ankunft am Sportplatz bereiteten wir uns auf die Wettkämpfe vor und wärmten uns auf. Dann begann für uns Siebent- und Achtklässler der Wettkampf im Weitwurf, Sprint und 800m-Lauf. Die fünften und sechsten Klassen fingen mit dem Zweifelderballturnier an.

Beim Sprint mussten wir natürlich die 50 m bzw. 100 m schnellstmöglich absolvieren und beim Weitwurf durften wir mit dem 200 g Ball unsere Wurfkraft unter Beweis stellen. Klassenweise ging es danach in den 800m-Lauf.

Das Zweifelderballturnier war recht spannend. Wir durften nicht über die Linien treten, es konnten Doppelabwürfe gemacht werden, in dem einer abgeworfen wird und gleichzeitig ein anderer auch, bevor der Ball den Boden berührt. Es spielte Klasse gegen Klasse und die, die die meisten Spiele gewonnen hat war dann auch der Gewinner.

Zur Siegerehrung fing es leider an zu regnen, so dass wir zurück zur Schule gingen und in der kleinen Turnhalle die Platzierungen bekannt gegeben wurden. Wegen der Abfahrt der Schulbusse blieb nur Zeit für die Klassen 5 und 6 Klassen. Am nächsten Morgen konnten aber auch die Klassen 7 und 8 ihre Medaillen in Empfang nehmen.

                                                                                                                                Paulus Eigendorf (7c)

   

Naturwissenschaftliche Forschungsreise ans Mittelmeer

Ein Sommerurlaub in Italien am Meer lockt jährlich Millionen Menschen in das kulturreiche Land von Michelangelo, Luciano Pavarotti und Bud Spencer. Doch dass man sich neben dem Pizza, Pasta und Eis essen auch mit Naturwissenschaften wie Biologie, Geographie und Physik beschäftigen kann, hat uns unsere diesjährige Studienfahrt nach Kampanien bewiesen.


Am Sonntag um 12 Uhr ging es los – zunächst über deutsche Autobahnen, durch das landschaftlich schöne Österreich, den italienischen Stiefel weit runter, bis wir nach 23 Stunden Fahrt, wenig Schlaf und doch mit Begeisterung endgültig aus dem Bus im Hotel L'Oasi del Fauno ausstiegen. Die Koffer wurden abgestellt und wir konnten bereits erste Impressionen von dem Land und unserer Unterkunft sammeln. Dann stellten sich die Guides, die uns in den nächsten Tagen beim Forschen und in der Freizeit begleiten sollten, vor und machten uns mit dem Gelände und den Abläufen der nächsten Tage vertraut.


Vor allem der große Pool und das genau danebenliegende Pizza-Restaurant fielen uns, neben den zahlreichen Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen, gleich auf. Genauso wie die Tatsache, dass wir auch genug Zeit hatten, all diese Möglichkeiten ausgiebig in unserer Freizeit zu nutzen. So konnte man gleich in den Pool steigen, eine italienische Spezialität probieren oder zum Meer fahren, um darin zu baden bzw. in einem Café den Ausblick bei einem Eis zu genießen. Doch, ungeachtet unserer Müdigkeit, hatten wir am Abend schon den ersten, einstündigen, naturwissenschaftlichen Vortrag zum Gesteinsprojekt.

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Schüler erfolgreich

Mit einem ersten und einem Sonderpreis sind Schüler des Paul-Gerhardt-Gymnasiums beim Schülerschreibwettbewerb „Schöne deutsche Sprache“ geehrt worden. Zur Preisverleihung in Köthen lobte Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) als Schirmherr des Wettbewerbs die hohe Qualität der Beiträge, die aus verschiedenen Bundesländern und aus dem Ausland eingegangen waren. „Die große Resonanz des Wettbewerbs werte ich als klares Zeichen für das Interesse an der deutschen Sprache.“ Dass bei starker Konkurrenz mit Johannes Engelmann (1.Platz 7.-9. Schuljahr) sowie Jakob Engelmann (Sonderpreis des Oberbürgermeisters), beide Schüler des Paul-Gerhardt-Gymnasiums Gräfenhainichen, „wie gewohnt erfolgreiche Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt kommen, freut mich sehr“, so Tullner. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Himmelblau, grasgrün und rosenrot“. 413 Wettbewerbsbeiträge von Schülern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Schweden, Rumänien, Belgien und Indien erreichten die Jury.
(Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 11.09.2017)

Wir waren dabei

Die Weltausstellung Reformation mit sieben thematischen Torräumen, die vom 20. Mai – 10. September 2017 in der Lutherstadt Wittenberg stattfand, zählte insgesamt 294.000 Besucher. Wir, neun Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 b sowie Frau Nordmann und Frau Engelmann, ließen es uns nicht nehmen, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen.
Die Weltausstellung unter dem Titel „Tore der Freiheit“ war eine riesige Open-Air-Ausstellung und sollte verdeutlichen, welche Tore die Reformation geöffnet hat. Menschen aus der ganzen Welt waren eingeladen, um sich mit Martin Luther sowie dem Leben der Menschen im Jahr 1517 zu beschäftigen und die Gegenwart, also die Gesellschaft heute, 500 Jahre später, zu diskutieren.
Mit dem Preisgeld, das wir für unseren Beitrag beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen bekommen hatten, konnten wir diesen Besuch finanzieren. Auf der Zielgeraden der Weltausstellung fuhren wir am 8. September nach der 6. Stunde mit dem Zug nach Wittenberg. Dort empfing uns der Torraum „Welcome“. Hier erklommen wir die 162 Stufen, der wahrscheinlich höchsten Lutherbibel der Welt. In einer Höhe von 27 m wurden wir auf einer Aussichtsplattform mit einem wunderschönen Blick auf Wittenberg und die Elbe belohnt.
Unser Weg führte uns weiter, vorbei an der Luthereiche, dem Lutherhaus und der Leucorea zu unserer zweiten Station, dem Riesenrad als Teil des Torraums „Ökumene und Religion“. Hier ging es darum, für einen Moment in einer Gondel des Riesenrads die Perspektive zu ändern. Bei kräftigem Wind war es ein besonderes Erlebnis, die Altstadt von Wittenberg aus 30 m Höhe zu bewundern. Es machte so viel Spaß, dass wir gleich mehrere Runden drehten.
Der absolute Höhepunkt war der Besuch des 360-Grad-Panoramas „Luther 1517“ des Künstlers Yadegar Asisi. Hier konnten wir lebendige Geschichte erleben und in die Stadt Wittenberg vor 500 Jahren eintauchen. Die Themen dieser Zeit des Umbruchs, die hier illustriert sind, reichen vom Ablasshandel, dem Buchdruck, Luthers Thesen und Cranach bis hin zum Bauernkrieg und Hexenverbrennungen. Wir befanden uns inmitten des Alltags der Reformationszeit und konnten viele berühmte Persönlichkeiten dieser Zeit erkennen, Luther sogar mehrere Male. Für diese Fotomontage wurden 15 m hohen Stoffbahnen digital bedruckt. Diese ca. 1100 m² zeigen eine Fülle an Details, wie z. B. das Ausschütten eines Nachttopfes aus einem Fenster, eine alltägliche Handlung zu dieser Zeit. Zusätzlich werden Tag und Nacht simuliert und Geräusche eingespielt. Da das Panorama mindestens fünf Jahre in Wittenberg bleibt, können wir einen Besuch ausdrücklich empfehlen.
Nach einer kurzen Pause war unsere nächste Station der Torraum „Jugend“. Durch ein Labyrinth aus Baumstämmen unterschiedlicher Höhe, die die Zeit des Probierens und Orientierens symbolisieren sollten, ging es direkt zum Kletterparkour, wo einige von uns in 17 m Höhe ihren Mut testen wollten. Da unser Zeitbudget klein und der Andrang sehr groß war, entschieden wir uns gegen das Klettern. Dafür besuchten wir im Innenraum des Hochseilgartens die Ausstellung zum Thema „Wie bewahren wir das Klima?“ und bestimmten unseren persönlichen ökologischen Fußabdruck, der einige von uns zum Nachdenken anregte.

     

Cambridge Certificate am Paul-Gerhardt-Gymnasium

Erneut schafften drei Schülerinnen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums im Juni 2017 die Cambridge Certificate Prüfung in Leipzig.

                    Vanessa Schuricht:     First Certificate in English(Niveau B2)
                    Isa Doege:                Certificate in Advanced English (Niveau C1)
                    Maria Kaiser:             Certificate in Advanced English (Niveau C1)

 

In der AG Cambridge Certificate bereiteten sie sich ein Jahr lang intensiv auf diese Prüfungen vor.

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Fake oder Es war doch nur Spaß

Am 01.09.2017 gastierte das Theaterensemble Radiks an unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler der 7. & 8. Klassen sahen das Stück „Fake oder Es war doch nur Spaß“. In dem Stück geht es um die siebzehnjährige Lea, die davon träumt, Sängerin zu werden. Als sie schließlich in einer Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das den Neid einiger MitschülerInnen. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen, und schließlich weiten sich Mobbing-Attacken auch auf diverse Netzwerk-Portale, unter anderem Facebook und Schüler-VZ, aus. Lea wehrt sich zunächst gegen die Kommentare und Lügen, sie schreibt auch einen Rap-Song gegen die Mobber, den sie online stellt, allerdings mit sehr negativem Erfolg. Anonyme Drohungen und Beleidigungen via Telefon und Handy folgen. Einige Lehrer beschäftigen sich mit den Mobbing-Attacken, doch mittlerweile sind die Auseinandersetzungen nicht mehr nur innerschulisch zu klären, vor allem, nachdem ein Video online gestellt wurde, das Lea betrunken in einer Toilette zeigt. Lea zieht sich zurück, geht kaum noch in die Schule. Was als „kleine Rache“ begann, nimmt nun Ausmaße an, die keiner der Beteiligten voraussehen konnte.


Cyber-Mobbing als Hauptthema des Stücks spricht gerade in unserer medial geprägten Zeit die Erlebnis- und Erfahrenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Die Aufführung und das anschließende Nachgespräch sollten dazu dienen, die Jugendlichen für das Thema zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten für die Opfer und Konsequenzen für die Täter aufzuzeigen. Vielen Schülern wurde durch das Stück sehr bewusst, dass das anonyme Mobbing im Netz jeden zu jeder Zeit treffen kann. So gab es während des Stücks oft betroffene Blicke, aber auch einige Lacher, denn "Fake" war nicht nur düster. Es ist mit typischen Alltagsszenen versehen, die unsere Schülerinnen und Schüler gut nachvollziehen konnten. Auch die Darbietung, die Intonation, Mimik und Gestik der beiden Schauspieler vom Ensemble "Radiks" aus Berlin fesselte die Schüler.


Am Ende waren sich Schüler und Lehrer einig, dass das Stück ein durchweg gelungenes Theatererlebnis bot, das aufgrund der Aktualität der Thematik wiederholt werden sollte.

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Girls- und Boysday-Parcours 2017 – Wäsche bügeln, Räder wechseln ... mal aus einem neuen Blickwinkel

Auch in diesem Jahr hieß es für die Mädchen und Jungen der 9. Klassen Rollen zu tauschen. In der Aula türmten sich Wäscheberge, die gebügelt und ordentlich zusammengelegt werden mussten. Eine eher untypische Tätigkeit für Jungs, der sie sich an diesem Tag aber stellen mussten und schnell erkannten, „dass man dort wirklich was gelernt hat, was man später hundertprozentig können muss“ (Ben Kroehs). In der Aulaküche zauberten die Jungs dann schließlich sehr dekorative Obstplatten und eine riesige Schüssel Obstsalat, von denen es sich am Ende des Tages alle schmecken ließen. Als besondere Herausforderung für die Jungs stellte sich der Besuch einer Gruppe Kinder aus der Kindertagesstätte „Spatzennest“ heraus, die dann von den Jungs beschäftigt werden wollten. Nach anfänglichen Berührungsängsten wurde gemeinsam gepuzzelt, gebastelt, Fange gespielt und die Zeit vergessen. Als die Kinder zum Mittag wieder zurück in die Kita mussten, waren sie glücklich und geschafft. Einige Jungs bedauerten, dass sie keine Zeit fanden, um mit den Kindern zu spielen.


Für die Mädchen der neunten Klassen war das Highlight des Tages, das Radwechseln an einem Auto zu üben, was durch das Autohaus Hebold ermöglicht wurde. Steve Hebold war hierfür extra mit einem Auto und dem nötigen Werkzeug in die Schule gekommen, erklärte mit viel Ausdauer die wichtigsten Dinge und ließ die Mädchen dann selbst probieren. Bei strahlendem Sonnenschein kam man hier schnell ins Schwitzen, ebenso wie bei der handwerklichen Aufgabe aus einer Holzleiste einen Bilderrahmen zu bauen. Hier hieß es dann sägen und hämmern, aber der Stolz etwas selbst Gebautes mit nach Hause nehmen zu können, stellte alle Mühen in den Schatten.


Der Projekttag wurde von den Schülern überwiegend positiv beurteilt: interessant, abwechslungsreich, spannend, informativ und lustig. Auch Anregungen fürs nächste Jahr wurden gegeben: mehr Praktisches verlangen die Mädchen. Somit geht’s wieder auf Ideensuche, denn nach dem Projekt ist vor dem Projekt.


Ein großer Dank gilt allen freiwilligen Helfern: den Kindern und Erzieherinnen der Kita „Spatzennest“, dem Autohaus Hebold und den Schülerinnen und Schülern der Jgst. 10 Frauke Reiß, Clara Boas, Carolin Rösner, Leonie Dienemann, Rasmus Gutzmer, Jimmy Tietsche und Christoph Dietze.
                                                                                                                                        Kerstin Sperling

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Niemals geht man so ganz…

Das neue Schuljahr begann für das Kollegium des Paul-Gerhardt-Gymnasiums mit einem Abschied. Unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Bach hat nach den Sommerferien die Möglichkeit erhalten, das „Philanthropinum“ in Dessau als Schulleiterin zu führen und so mussten wir uns leider von ihr verabschieden. Dies fiel beiden Seiten nicht so leicht, denn Frau Bach hat durch ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Zielstrebigkeit das Schulleben am PGG in den letzten Jahren maßgeblich mitgestaltet. Wir wünschen ihr für die neue Tätigkeit alles erdenklich Gute und hoffen, dass sie uns nicht so schnell vergisst und immer mal wieder auch unser Gast ist.


PS: Frau Bach liebte Zitate und darum zu ihrem Abschied auch noch eins für sie: „Die Kunst zu leben besteht vielleicht vor allem darin, seinen eigenen Weg zu gehen und sich dabei die Offenheit zu bewahren, immer wieder neue Wege zu entdecken.“ (Jochen Mariss)

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Große Aufregung trotz Kinder-Mutmach-Lied

Zweimal im Jahr kann man in unserer Aula die Aufregung förmlich spüren. Wenn die Schüler der 12.Klasse ihr Abitur schreiben und am Anfang des Schuljahres, wenn die Schülerinnen und Schüler der 5.Klasse neu an das PGG kommen.
Auch in diesem Jahr saßen die zukünftigen Fünftklässler zappelnd und voller Erwartung auf ihren Stühlen. Sie wurden zunächst herzlich von der Klasse 6c begrüßt, die genau weiß, wie sich dies anfühlt. Nach einem kurzen Programm und trotz Kinder-Mutmach-Lied stieg die Spannung dann nochmal, denn jeder wollte natürlich wissen, in welcher Klasse er oder sie zukünftig sein würde. Endlich lüftete Herr Franke das Geheimnis und wünschte sich vor allem, dass in acht Jahren diese 63 neuen Schülerinnen und Schülern auch wieder voller Aufregung in der Aula sitzen und ihr Abitur schreiben und bestehen werden.
Später am Vormittag wollten wir dann noch sicher gehen, dass dieser Wunsch und vielleicht noch mehr kleine und große Wünsche in Erfüllung gehen. Wie in jedem Jahr ließen die neuen Schüler ihre Wünsche mit Ballons in den Himmel steigen. Wir drücken die Daumen, dass alles so kommt wie erhofft.

 

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Ein Ausflug in die Antike

Am 21. Juni, in der letzten Schulwoche des vorherigen Schuljahrs, war es an der Zeit für die Lateinschüler der 10. und 11. Klasse, nach Leipzig zu fahren um das Antike Museum zu besuchen. Geführt wurden wir durch das Museum von einer
Archäologiestudentin der Universität Leipzig. Zuerst wurden uns Frühantike Kunstwerke vorgestellt, welche größtenteils als Opfergegenstände oder als Gaben für die Tempel dienten. Anschließend zeigte sie uns verschiedene, künstlerisch
schon einiges ‚modernere’ Vasen und erklärte uns den Unterschied zwischen den beiden Herstellungsverfahren. Die schwarzfigurige Malerei, also schwarz auf rötlichem Untergrund, sowie die nachfolgende rotfigurige Malerei, also rot auf
schwarzem Grund. Wir konnten vor allem viele Darstellungen von Dionysos und seinen Anhängern, zum Beispiel Kentauren und der Gott Pan, ansehen. Außerdem erfuhren wir interessante Informationen über Frauen in der Antike, zum Beispiel gab es antike Parfümgefäße. Danach zeigte uns die Studentin noch einige Büsten, welche vor allem Porträts reicher Personen waren. Nachdem wir uns noch einige Statuen ansehen konnten, wurde uns noch der Aufbau eines typischen, römischen
Hauses gezeigt. Zu guter letzt durften wir uns noch ein wenig umsehen, bevor die nächste Gruppe an der Reihe war. Die restliche Zeit verbrachten wir in kleinen Gruppen in Leipzig, bevor wir zurück nach Gräfenhainichen fuhren.
                                                                                                                                      Isa Doege, 12a

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PGG celebrates William Shakespeare

Am 23. April 2014 war der 450. Geburtstag William Shakespeares und am 23. April 2016 jährte sich der Todestag des bedeutendsten Dramatikers aller Zeiten zum 400. Mal.


Über das Leben des wahrscheinlich bekanntesten Dichters der Welt ist nur sehr wenig bekannt, was Anlass zu Spekulationen gab. Trotzdem gilt er als Genie der Literaturgeschichte. Shakespeare wurde vermutlich am 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon geboren und besuchte dort die Grammar School. Als er 18 Jahre alt war heiratete er, ließ jedoch zwei Jahre später seine Frau und seine drei Kinder in Stratford zurück, um nach London zu gehen. Hier arbeitete er als Schauspieler, wurde Anteilseigner am Globe-Theater und schrieb seine berühmten Werke. Sein Einfluss auf die englische Sprache ist unumstritten. Er verfügte über ein großes Repertoire an sprachlichen Mittel und soll ungefähr 2000 neue Wörter ins Englische eingebracht haben. In Deutschland gehören seine Tragödien und Komödien zu den am meisten aufgeführten Werken.


Der 450. Geburtstag war für uns ein besonderer Anlass, William Shakespeare in den Mittelpunkt des Unterrichts zu rücken und ihn mit besonderen Aktivitäten während zwei Schuljahren zu feiern. Es war eine schöne Erfahrung, der heutigen Generation ein Stück Weltliteratur nahe zu bringen und zu sehen, mit welcher Begeisterung sie sich mit dem Dramatiker auseinandersetzten.


Die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft, die am 23. April 1864 anlässlich des 300. Geburtstag von William Shakespeare in Weimar gegründet wurde, um Shakespeare im deutschen Sprachgebiet zu fördern, ist auf unsere Aktivitäten aufmerksam geworden und stellt diese auf ihrer Internetseite vor.

 

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