Tag der offenen Tür 2016

Am 16. Januar fand der nun schon traditionelle Tag der offenen Tür statt. Alle Fachschaften hatten sich darauf sehr gut vorbereitet. Die zahlreichen Besucher sahen fachspezifisch gestaltete Räume und ein abwechslungsreiches Programm im gesamten Haus. Viertklässler mit ihren Eltern hatten die Möglichkeit im Haus III Informationen zum Bildungsangebot am Paul-Gerhardt-Gymnasium zu erhalten und das Haus kennen zu lernen. Zu den Gästen zählten auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, die sich bei ihrem Rundgang an die Zeit bei uns erinnerten.

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Impressionen vom Weihnachtsprogramm 2015

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Besuch der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße, Potsdam

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                                      Eine traurige Geschichte der russischen Besatzung

   

Kaum einer der Menschen aus der Zeit der 1940/50er Jahre wusste damals über die Machenschaften der sowjetischen Spionageabwehr SMERSCH in der Leistikowstraße 1 in Potsdam Bescheid. Die ursprünglich 1916 vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein (EKH) errichteten evangelischen Verwaltungsräume wurden dort zum zentralen Untersuchungsgefängnis für Deutsche und Sowjetbürger, später ausschließlich für sowjetische Militärangehörige umfunktioniert.
Um auch einmal die traurige Seite unserer Geschichte kennenzulernen, fuhren wir, die zwei Russischklassen der Jahrgangsstufe 10, am 16.12.2015 in die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam, begleitet von den zwei Russischlehrern Frau Hultsch und Herrn Ernst. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde uns das Elend der Häftlinge näher gebracht. Die Einritzungen an den Wänden und Decken zeigen deutlich die Entrechtung, Isolation und psychische Belastung der Gefangenen.
Besonders beeindruckt hat uns das Schicksal des damaligen 15-jährigen Schülers Hermann Schlüter, der zusammen mit drei Schulfreunden wegen Fernbleibens vom Russischunterricht verhaftet worden war. Er erhielt wegen angeblich antisowjetischer Propaganda und Gruppenbildung das Todesurteil, wurde aber am 18.04.1946 zu zwanzig Jahren Lagerhaft begnadigt und vorzeitig 1950 entlassen. Heute kann man sich seine Zeitzeugenberichte ansehen und anhören. Genau wie auch viele andere berichtet er darin von der schrecklichsten Zeit seines Lebens, den Umständen, in denen sie lebten und welche Qualen sie über sich ergehen lassen mussten.
Dementsprechend gab es nach der neunzigminütigen Führung starke Diskussionen über die
menschenverachtende Behandlung der Menschen damals. Die Stimmung war gedrückt und das
zuletzt gehörte noch nicht vollständig verarbeitet.
Im Bus auf dem Weg zum Potsdamer Weihnachtsmarkt löste sich die Spannung allmählich wieder und wir freuten uns auf einen Besuch der Potsdamer Innenstadt.

                                                                                                                            Michelle Schnabel

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Vorlesewettbewerb 2015

Auch in diesem Jahr fand im November wieder der alljährliche Vorlesewettbewerb der Klassenstufen 5 und 6 statt.
Am 02.12.2015 trafen sich die Klassensieger zum Schulausscheid in der Bibliothek. Alle Vorleser gaben ihr Bestes und am Ende musste die Jury eine schwere Wahl treffen.

 

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                               Sieger Klasse 5                                                                  Sieger Klasse 6        

 

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                        Die Gewinner aus beiden Klassenstufen sind:

 

                            Klassenstufe 5: Felix Sperling (5d)


                            Klassenstufe 6: Antonio Koch (6c)

 

 

                       Antonio Koch wird nun unsere Schule beim  

                       Kreisausscheid vertreten.

                       Wir drücken ihm fest die Daumen.

 

 

 

Bundesrussischolympiade 2015 in Trier

Nicole Duckwitz aus der Klasse 12a und Alexander Pfeifer aus der Klasse 10b waren Preisträger bei der Landesrussischolympiade in Sachsen-Anhalt und qualifizierten sich zugleich zur Teilnahme an der Bundesrussischolympiade in Trier.

Nachfolgend ihre Berichte und Eindrücke.

Nachdem ich erfolgreich an der Russischolympiade auf Landesebene teilgenommen hatte, durfte ich mit fünf weiteren Schüler/innen, die sich ebenfalls für die nächste Runde qualifiziert hatten, zur Bundesrussischolympiade in Trier, welche vom 25.11.2015 bis 28.11.2015 stattfand.
Insgesamt acht Stunden dauerte die Fahrt von Halle (Saale) nach Trier, aber das steigerte nur unsere Vorfreude und natürlich gleichermaßen auch unsere Nervosität. Endlich angekommen in der Jugendherberge, bezogen wir unsere Zimmer. An eine kurze Verschnaufpause, die wir Schüler nutzen, um unsere Zimmergenossen kennenzulernen, schloss sich die Willkommensveranstaltung in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums an. Zunächst weihte man uns in den Ablaufplan der nächsten Tage ein. Anschließend bot sich uns ein abwechslungsreiches Programm aus russischen Tänzen, Gedichten und Musikstücken.

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Entwicklungspolitischer Tag

Am Montag, den 23.11.2015 fand im Rahmen des Geographieunterrichts in allen 7. Klassen dieser Tag schon zum dritten Mal statt. Referenten vom Eine-Welt-Netzwerk verdeutlichten in ihrem projektartigen Unterricht die Bedeutung des Globalen Lernens. Thematisch ging es aus aktuellem Anlass um das Thema Flucht und Migration in vielen Teilen der Welt.

 

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Treffen ehemaliger Lehrkräfte am PGG

Erstmals fand ein Treffen ehemaliger Lehrkräfte am PGG statt. Frau Adler hatte für 13.30 Uhr zum gemeinsamen Plätzchen backen eingeladen. Die Leckereien wurden um 15 Uhr mit weiteren Ehemaligen verkostet. Dabei kam es zu anregenden Gesprächen mit Lehrkräften die noch im Dienst sind. Aber auch Erinnerungen an Ereignisse und Begebenheiten zurückliegender Jahre spielten eine nicht unerhebliche Rolle. Die Idee zu diesem Treffen fand eine breite Resonanz und soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Ein besonderer Dank an Frau Adler, die sich um die Planung und Durchführung der Veranstaltung kümmerte.

 

 

Biberwettbewerb 2015

Wie in jedem Jahr beteiligte sich unsere Schule in dieser Woche am jährlich stattfindenden Informatikwettbewerb. In diesem waren 18 Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsstufen in 40 Minuten von den Schülerinnen und Schülern zu bewältigen.
Seit 8 Jahren, immer im November, lösen Schüler der Klassenstufen 5-12 interessante und alltagsrelevante Aufgaben aus verschiedenen Bereichen des Alltags, ohne dass hierbei Vorkenntnisse aus dem Bereich Informatik notwendig sind.
Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-8 unserer Schule stellen sich den Aufgaben im Klassenverband, einzeln oder im Team. In den Klassenstufen 9-12 beteiligen sich die Schüler im Wahlpflichtbereich Informatik.

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Volleyballturnier der 9.- 12.Klassen

Am 05.12.2015 fand das diesjährige Volleyballturnier der 9.- 12.Klassen statt. Aus verschiedenen Gründen nahmen dieses Mal nur 4 Mannschaften teil. Mit den Klassen 9d, 10d, 11b und 12a war zumindest je Jahrgangsstufe ein Team vertreten, das mindestens zwei Mädchen aufstellen musste.
Da wir die 5.- 8. Stunde zur Verfügung hatten, bot sich ein richtiges Volleyballturnier ohne Spielzeitbegrenzung an. Zuerst halfen alle Mannschaften beim Aufbau mit. Dann erwärmten sich die SpielerInnen erst ohne, danach mit dem Ball. Daraufhin schlugen sich alle am Netz ein und übten nochmals Aufgaben.
Die Auslosung ergab die Spielreihenfolge und bestimmte den Spielort. Es wurde jeder gegen jeden gespielt. Um ein Spiel zu gewinnen, musste ein Team 2 Sätze á 25 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung für sich entscheiden. Gab es ein Unentschieden, dann wurde ein Entscheidungssatz bis 15 Punkte mit 2 Punkten Vorsprung gespielt. Als Schiedsrichter agierten die Sportlehrerinnen Frau Major und Frau Schmidt.
Zuerst standen sich die Klassen 9d- 11b gegenüber. Das Spiel ging 2:0 (25:16, 25:21) für die jüngere Mannschaft aus. Zeitgleich konnte die Klasse 10d einen Sieg gegen die Klasse 12a (2:0- 25:12, 25:8) erspielen.
In der zweiten Runde gab es ein spannendes Spiel zwischen der 9d und der 12a, das die Neulinge wieder für sich mit 2:1 Sätzen entscheiden konnte (25:12, 15:25, 15:6). Parallel verlor die Klasse 11b relativ knapp gegen die Klasse 10d 0:2 (19:25, 20:25).
Somit ging es zufällig im letzten Spiel auf beiden Feldern um die Platzierungen. Klasse 11b kämpfte gegen die Klasse 12a um den 3.Platz und die 9d gegen die 10d um Platz 1. Das Spiel um Platz 3 konnte in einem spannenden Duell die 11b mit 2:0 (25:21, 25:20) für sich entscheiden. Das Spiel um den 1. Platz ging mit einem klaren Vorsprung an die Klasse 10d (2:0- 25:15, 25:14). Herzlichen Glückwunsch!
Nach dem Abbau wurde die Siegerehrung durchgeführt, bei der es für jede Mannschaft eine Urkunde und für die 1.- 3. Plätze Obst für jeden Spieler gab.
Ein besonderes Dankeschön geht an unseren ehemaligen Schüler Philipp Adler, der als Sanitäter die Veranstaltung absicherte.
Unser Fazit: Trotz der geringen Teilnehmerzahl hatten wir das Gefühl, dass jede Mannschaft dieses Turnier als Bereicherung empfand, denn erstmalig konnten Spiele ohne Zeitdruck ausgespielt werden. Außerdem erlebten wir unsere SchülerInnen als faire Sportler, die auch eine Niederlage hinnehmen konnten. Was sich wiederholt gegen den Trend der vergangenen Jahre abzeichnet ist, dass die jüngeren Mannschaften die älteren und eigentlich erfahreneren im Wettkampf besiegen. Die Siegermannschaft fragte nach, ob es denn wieder einen Vergleich gegen eine Lehrermannschaft geben wird. Ich werde diese Frage gern weiterleiten und hoffe, wieder Mitstreiter zu finden.
                                                                                                                             M. Schmidt

Treffen mit einem Flüchtling

Am 5. November 2015 trafen sich der Ethik-Kurs und der Religionskurs mit einem 20151105_135332.jpgsyrischen Flüchtling und seinem Betreuer in der Aula.
Mervan (Syrer) ist ein Kriegsflüchtling und erzählte uns sehr genau seine Geschichte, wie er nach Deutschland kam und unter welchen Bedingungen er hier nun leben muss. Seine Reise führte über die Türkei, Griechenland, Serbien, Ungarn und Österreich nach Deutschland, wo er schon seit September lebt (erst in Halberstadt und jetzt in Griebo). Es ist eine erstaunliche und sehr anstrengende Reise, über die er uns erzählt. Er hatte zwischen den Ländern keine Fahrgelegenheit und war gezwungen zu laufen, erst an den Grenzen kamen Busse, die die Flüchtlinge an die nächste Grenze transportierten. In der Aula war es sehr ruhig. Jeder hörte ihm gespannt zu und zeigte ein großes Interesse an seinen Erzählungen.
Momentan hat Mervan kaum Privatsphäre und ist in seinem Handeln eingeschränkt, beispielsweise darf er noch nicht studieren und sich bilden. Er findet es äußerst traurig in einer Turnhalle untergebracht zu sein und den Kindern damit den Sport zu nehmen.
Das Treffen war für uns alle sehr aufschlussreich, weil wir Einblicke in das Leben eines Flüchtlings bekommen haben. Mervan ist sehr aufgeschlossen und redet gerne. Außer arabisch spricht er auch noch englisch und französisch. Unsere Unterhaltung mit ihm war auf Englisch. Auf die Frage, welchen Berufswunsch er hat, antwortete Mervan, dass er Pilot oder Chirurg werden möchte.
Wir sind sehr dankbar für diese Begegnung und auf jeden Fall um Wissen und Erfahrungen reicher.

                                                                                                                                 Janine Zschiesche 12b

„Jugend trainiert für Olympia“ Kreisausscheid im Handball 2015

Am Dienstag, dem 03.11.2015, und am Mittwoch, dem 04.11.2015, ging es für unsere HandballspielerInnen zum Schulwettbewerb des Landkreises Wittenberg nach Jessen.
Zuerst traten für unsere Schule zwei Jungenmannschaften in den Altersklassen WK IV und WK II in der Sekundarschule Jessen/Nord an. Die Jüngeren waren zu dritt in ihrer Wettkampfklasse und spielten 15 Minuten pro Spiel. Das erste Spiel konnten sie nutzen, um ihre Gegner kennen zu lernen. Das Lucas-Cranach-Gymnasium besiegte die Sekundarschule Reinsdorf 10:7. Nun traten unsere Jungen, aus der 5.-7. Klasse kommend, gegen die körperlich überlegenen Spieler des Lucas-Cranach-Gymnasiums an. Sie kämpften wie die Löwen, dennoch mussten sie sich 4:8 geschlagen geben. Da unser Torwart an diesem Tag gar nicht mitgefahren ist, sprang Paul Thiele ein und konnte durch mehrere Paraden einen noch größeren Rückstand verhindern. Jonas Pritzl (2), Yannik Bormann (1) und Sören Täuber (1) waren unsere Torschützen.

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ZU GAST BEI DER FAMILIE CRANACH

Wissensvermittlung der anderen Art erlebten am Mittwoch, dem 04.11.2015, die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums.
Die Bühne der Aula verwandelte sich in die Küche der Familie Cranach. Meister Lucas Cranach der Jüngere, alias Rainer Gohde, unterwies die „angehenden Gesellen“ in die Geheimnisse der Farbenlehre und seine Mutter Barbara Cranach, alias Ilona Knobbe, verriet Wissenswertes über die Familiengeschichte und „würzte“ das Ganze mit kleinen Anekdoten über die Freunde und Mitstreiter der Familie.
So erfuhr das Publikum, welchen Umfang die Aufträge hatten, wer Arbeiten in der Cranachwerkstatt in Auftrag gab und welche Besonderheiten sich Meister Cranach der Jüngere einfallen ließ, um auf Eitelkeiten seiner Auftraggeber versteckt hinzuweisen.
Den „Streit“ des Meisters und seiner Mutter um Safran verfolgten alle interessiert. Es leuchtete jedem ein, dass Safran in die Küche gehöre, denn „Safran macht den Kuchen gelb.“ Warum Meister Lucas den Safran in der Werkstatt benötige, verblüffte das Publikum. Zur Beschriftung von Büchern „ in goldenen Lettern“ wäre er unablässig. Den goldenen Farbton erhalte er, wenn man Ziegengalle mit Safran vermische. Ebenso interessant waren die Informationen über die Bestandteile von Königsblau, Purpurrot und Schandgelb.
Nach knapp einer Stunde bedachten die Schülerinnen und Schülern Rainer Gohde und Ilona Knobbe vom Kurtheater Bad Schmiedeberg mit viel Applaus. Die Gelegenheit beim Schopfe packend nutzen die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, den beiden Akteuren Fragen zum und über das Stück zu stellen.
Bereitwillig erklärte Rainer Gohde, dass er von der Idee bis zum Text, den er verfasste, ein Jahr benötigte. Ilona Knobbe ergänzte, dass die Recherchen in alten Urkunden und im Stadtarchiv viel Zeit in Anspruch nahmen.
Das Resultat in Form des Cranach-Projektes überzeugte. Den Schülerinnen und Schülern gefiel die Kunsterziehungs-, Geschichts- und Deutschstunde der besonderen Art, die einen würdigen Abschluss der Cranachehrung in diesem Jahr darstellte.

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DELF-Zertifikate 2015

Wir gratulieren folgenden Schülern zur bestandenen DELF - Prüfung!!

 

Klasse 9: Niveau A 1: Klasse 10: Niveau A 2:
   

Luisa Behrendt

Katja Zimmer

Maximilian Schulze

Julian Brauer

Toni Lange  

Julia Zach

Alisa Grunert

Vanessa Schuricht

Sonja Winkler

Robert Klepel

Christian Felbel

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Klasse 11: Niveau B 1 Klasse 12: Niveau B 2
   

Meike Schwarzbrunn

Leah Neubert

Alissa Burkhardt

Marie Goldstein

Florentine Klepel

Franka Hans

 

Die Schülerinnen Lena - Sophie Költzsch und Gundula Munteanu (beide Niveau B 2)
haben unsere Schule nach dem letzten Schuljahr verlassen, ebenso der Schüler Niels Krumbeck (Niveau A 1). Auch ihnen gilt natürlich unsere Anerkennung für das erreichte Diplom.
Wir sind stolz auf euch!

 

U.Richter
(im Namen der Fachschaft Französisch)

Schulgottesdienst 2015

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Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, Ausgabe vom 15.10. 2015, Lokalausgabe Wittenberg, S.10

Lesenacht mit Feuerwerk

Am 02.10. stand ein Kennenlernabend der neu zusammengewürfelten Klasse 7b an. Vorgeschlagen wurden Bowling oder Lesenacht, wobei sich die Mehrheit der Kinder überraschender Weise für das Zweite entschied. Also wurde um 18 Uhr die Aula mit Schlafsäcken, Luftmatratzen und natürlich vielen Büchern bezogen und kurzerhand zum Schlafsaal umgewandelt. Zur Stärkung gab es leckere Pizza und dann erfolgte ein kleiner Abendspaziergang. Hatte doch die Stadt Gräfenhainichen ein Feuerwerk am Gremminer See zu bieten. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Entsprechend spät kehrten wir wieder in die Aula zurück und schließlich fanden sich einige Schüler, die uns ihre Bücher vorstellten. Somit war eine gute Deutschnote zu später Abendstunde gesichert. Anschließend wurde gelesen, gespielt und erzählt und irgendwann durchbrach man dafür auch die alten Klassengrüppchen, sodass man tatsächlich von einem Kennenlernen sprechen kann. In den frühen Morgenstunden wurde schließlich auch das Licht gelöscht, hatten es doch einige kleine Leseratten schon in die Traumwelt geschafft. Vereinzelt leuchteten noch Taschenlampen über spannenden Büchern. Als das Sonnenlicht schließlich wieder durch die Aulafenster drang, sah man so manche Leseratte schon wieder oder noch immer (?) lesen. Beim gemeinsamen Frühstück und Abholen gab es einen einheitlichen Wunsch: eine Wiederholung der Lesenacht.
Ich glaub, wir schlafen mal drüber …

                                                                                                                         K. Sperling

                   Lesenacht 7b                                                                                                                                                                      

Weißrussischer Besuch von ALEXIS

Auch dieses Jahr wieder durften wir das weißrussische Tanzensemble „ALEXIS“ an unserer Schule begrüßen. Die 20 jungen Künstler aus Mozyr (Weißrussland), im Schnitt zwischen 13 und 15 Jahren alt, zeigten am 29.09.2015 in der Aula unter Leitung von Alexander Senchenko ihr Können. Auf Einladung von Dr. Heinz Wehmeier, Vorsitzender der Deutsch - Russländischen Gesellschaft, halten sich die Jugendlichen im Landkreis Wittenberg auf.
Mit einem bunten Programm, welches durch unterschiedliche Kulturkreise führte, unterhielten die jungen Künstler das Publikum.
Russischer und internationaler Hip-Hop, Pop und Rap, originelle Kostüme, moderne und klassische Tänze, beeindruckten die russisch Lernenden ein ums andere Mal. Mancher Siebtklässler, der vor wenigen Wochen mit dem Erlernen der russischen Sprache begann, berichtete stolz über einzelne, schon verstandene Wörter.
Die Mitglieder des Ensembles, welches immerhin 300 Tänzer im Alter von 6 bis 26 Jahre umfasst, sind Amateure. Für das Hobby Tanz opfern sie einen Großteil ihrer Freizeit. Viermal mehrstündiges Training pro Woche ist die Normalität und die Grundlage für solch beeindruckende Auftritte.
Auch für Alexander Senchenko, Leiter des Ensembles "Alexis", war es eine gelungene Veranstaltung: "Wir hatten sehr viel Spaß." Und er freue sich schon auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.
Als kleines Dankeschön wurden zum Schluss noch Gastgeschenke überreicht, das Gymnasium erhielt von den weißrussischen Gästen einen kleinen Präsentkorb mit Schmuckteller, Tasse und einem kleinen Hausgeist namens „Kusenka“.
Im Anschluss an den Auftritt fanden sich einige Schüler der 10. Klasse sowie des Russischkurses 12 mit den Mitgliedern des Ensembles zu einem kleinen Buffet, organisiert durch die Schüler der Klasse 10b, zusammen, um sich noch ein wenig zu unterhalten.
                                                                                                                                             Holger Ernst

                                    Ensemble 2015

Hilfe für Flüchtlinge

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler,                                          image1.jpg
wie ihr in den Nachrichten mitbekommen habt, kommen viele Flüchtlinge aus Kriegsgebieten zu uns. In Griebo (35km von Gräfenhainichen entfernt) leben ca. 120 Menschen in einer Turnhalle. Die Nächte sind jetzt schon sehr kalt und der Winter steht vor der Tür.
Ihr könnt helfen, indem ihr gut erhaltene Winterkleidung

für Jugendliche und Männer spendet. Gebraucht werden Jacken, Pullover, Hosen, Schuhe und warme Decken sowie Bettwäsche.
Fragt auch eure Eltern, ältere Geschwister und Verwandte. Die dringend benötigte Kleidung könnt ihr bis zu den Herbstferien in sauberen Tüten verpackt im Lehrerzimmer abgeben.
Ich werde eure Spenden in eurem Namen persönlich in                 Foto: http://www.mzweb.de/image/view/31994950,  

Griebo abgeben.                                                                        35166696,dmFlashTeaserRes,71-89774346%253A+   

Vielen Dank für eure Unterstützung!                                            Blick+in+die+G+%252826.09.2015_08%253A51%

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Herr Tandel                                                                     

Mittel für Planungen von Baumaßnahmen eingestellt

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Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, Lokalausgabe Wittenberg/Gräfenhainichen vom 30.10.2015

Schultheatertag: Sugar – manche mögen’s heiß!

Seit zwei Jahren erfreut sich der Schultheatertag großer Beliebtheit am
Paul-Gerhardt-Gymnasium.
Auch in diesem Schuljahr gibt es für Schülerinnen, Schüler, Geschwister,
Eltern, Großeltern und natürlich auch für Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, sich am 14.11.2015 das Musical „Sugar – manche mögen’s heiß“ im Anhaltischen Theater Dessau anzusehen. Wir freuen uns über möglichst viele begeisterte Theaterbesucher.
Kartenpreis : 8,- €
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Schüler führten Schüler durch das Gotische Haus

Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten für Cranach d.J. wurde ein Projekt gestartet, bei dem die Kulturstiftung Dessau Wörlitz, die Sparkasse Wittenberg und das Paul-Gerhardt-Gymnasium in einem Boot (später sogar in einer Gondel) saßen.
Saskia Anders, Franka Hans, Florentine Klepel, Laura Kluger, Henriette Obst und Sarah Tran aus der 11. Jahrgangsstufe meldeten sich für diese anspruchsvolle Aufgabe.
Darauf folgten mehrere Treffen mit Mitarbeitern der Kulturstiftung Wörlitz. Herr Dr. Savelsberg, Frau Schlansky, Herr Quilitzsch und Frau Elsner (Kunsterzieherin am PGG) schulten und trainierten die Schülerinnen in mehreren Sitzungen und vor Ort. Neben dem klassizistischen Schloss, welches dem Fürsten Franz zur Repräsentation diente, kommt dem Gotischen Haus als privater Rückzugsort des Fürsten eine besondere Bedeutung zu. In imposanten Räumen wie dem Rittersaal, dem Geistlichen Kabinett, dem Kriegerischen Kabinett, der Bibliothek u.a. hängen unzählige Gemälde bekannter Renaissancekünstler. Oft sind es Kopien, aber es finden sich auch Originale von den Cranachs.
Gut vorbereitet und doch aufgeregt empfingen die 6 Schülerinnen an drei Tagen im Juni jeweils 4 Klassen der 7., 8. und 10. Jahrgangsstufe. Der Bustransport funktionierte reibungslos und pünktlich und wurde von der Sparkasse Wittenberg finanziert.
Interessiert ließen sich die Schülerinnen und Schüler durch die vielen Räume führen und lauschten gespannt den z. T. humorvollen Ausführungen der jungen Führerinnen.
Die Reaktionen aller Beteiligten danach waren durchweg positiv und anerkennend.
Trotz der Anstrengung und des zusätzlichen Zeitaufwandes würden die 6 begeisterten Schülerinnen gerne weitere Führungen leiten.
Die das Projekt begleitenden Fachkräfte waren des Lobes voll.
So kam es im September zu der oben bereits erwähnten Gondelfahrt. Auf diese besondere Art und Weise bedankte sich Herr Dr. Weiß (Direktor der Kulturstiftung Dessau Wörlitz) und lud Herrn Franke (Schulleiter des PGG), Frau Schlansky, Herrn Quilitzsch, ein Mitglied des Sparkassenvorstandes, Frau Elsner und die 6 „Cranach – Mädchen“ auf eine Gondel mit gedeckter Tafel. Selbst Regen konnte die gute Laune nicht eintrüben, und so war der spontane Besuch der Insel Stein, des Vulkans und der Villa Hamilton unser letzter Höhepunkt des Projektes.
                                                                                                                                       F. Elsner

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            Erstes Treffen vor Ort                                                  Her Quilitzsch erklärt

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            Frau Schulze ist der Profi im Haus                                 Franka erklärt den Schülern

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            Schüler hören Florentine zu      Saskia zeigt Bilder                      Das Team hat es gemeistert

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                        Dr. Weiß lädt auf die Gondel                       In der Villa Hamilton

Jugend trainiert für Olympia 2015 Bundesfinale Rudern Mädchen WK III

Vom Montag, den 21. September 2015 bis zum Mittwoch, den 23. September 2015 wurde an der Regattastrecke Berlin Grünau auf dem Langen See das Bundesfinale im Rudern ausgetragen.

Unsere Schulmannschaft reiste am Sonntag, den 20. September mit Herrn Schmidt in Bus und Bahn an. Alle Sportler haben sich am Hauptbahnhof angemeldet und bekamen ihre Fahrscheine für jedes öffentliche Verkehrsmittel. Nach einigen Umwegen erreichten wir am Abend unser Hotel in der Nähe des Bahnhofes Berlin Ostkreuz und fielen müde nach der anstrengenden Fahrt in unsere Betten.

Am nächsten Tag machten wir uns ausgeschlafen auf den Weg zur Regattastrecke und kümmerten uns zusammen mit den Sportlern aus Halle und Weißenfels um unser Boot. Danach konnten wir unsere freie Zeit nutzen.

Dienstag belegten wir im Vorlauf der Doppelvierer mit Steuerfrau der Mädchen über 1000 m den 2. Platz und qualifizierten uns somit für das Halbfinale. Nachmittags erzählte uns Herr Schmidt bei einer Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Berlins einige interessante Fakten über die Teilung Deutschlands.

Am Mittwoch kamen wir im Halbfinale als drittes Boot ins Ziel und erreichten die Qualifikation für das Finale. Damit hätten wir nicht gerechnet, da unsere Gegner von Sportschulen sind und uns so im Training etwas voraushaben.

Zwei Stunden später erkämpften wir uns unter nicht ganz optimalen Bedingungen den 6. Platz aller Mannschaften aus Deutschland und den 1. Platz der Ruderer aus Sachsen-Anhalt. Herr Schmidt war sehr Stolz auf uns und auch wir waren mit unserer Leistung zufrieden, da es noch kein Vierer von unserer Schule in den letzten Jahren ins Finale geschafft hatte.
Abends wurden die Gewinner aller Sportarten von Jugend trainiert für Olympia und Jugend trainiert für Paralympics in der Max-Schmeling-Halle Berlin geehrt. Zum Abschluss fand eine großartige Party statt.

                                Julia Küchler, Lara Meier, Anna Gossing, Jessica Küchler, Klasse 8b und Tabea Becher, Klasse 6d  

ABBA-Revue

Nach einem Jahr voller Vorbereitungen und Proben war es endlich soweit - unser erster Themenabend rückte näher. Dieses Jahr veranstalten wir eine kleine Zeitreise in die Zeit voller Discokugeln und bunter Klamotten. Mit Titeln wie „Mamma Mia“, „Waterloo“ und „Thank you for the Music“ zeigte das Programm eine bunte Mischung aus den berühmten Hits der Gruppe ABBA. Neben den vielen Liedern von dem Chor, der Singegruppe und der Band erzählte die Theatergruppe Ausschnitte aus dem Leben und Werdegang der Gruppe sowie ihren Mitgliedern. Dies bot den Zuschauern eine bunte Mischung aus Schauspiel und Gesang. Für die Premiere luden wir die 5. und 6. Klassen am 09.07.15 in unsere Aula ein. Kurz vor der ersten Aufführung stieg bei den Mitwirkenden die Aufregung, doch es klappte alles super. Das Publikum jubelte und wollte noch mehr sehen, das sollten sie bekommen. Nach den Sommerferien hieß es dann: Noch einmal Proben und in der letzten Show am 17.09. alles geben!
Einen riesigen Dank an den Chor, die Theatergruppe, die Singegruppe, den Solisten, der Technik, dem Service-Management und den Lehrern Frau Lüthke, Frau Matysik, Frau Lehmann und Herrn Schwanke für ihre tatkräftige Unterstützung, ihre Zeit in den Proben und ihre aufmunternden Worte. Ohne euch alle wäre diese wunderbare Show nicht entstanden.
                                                                                                                       Saskia Grollmisch, Klasse 10

                             

Studienfahrt der Jahrgangsstufe 12 an die Nordsee/Büsum 2015

 

Vom 30.08 bis 04.09.15 fand die Studienfahrt des Paul-Gerhardt-Gymnasiums         k_20150830_154443.jpg

statt. Die 12. Klassen kamen 15 Uhr in der Jugendherberge Büsum an. Nach

kurzer Einweisung folgte die Zimmerverteilung. Die Vier-bis Sechsbettzimmer

hinterließen einen guten Eindruck bei den Schülern. Das Essen überzeugte uns

ebenfalls, es gab eine vielfältige, frische Auswahl beim Frühstück und Abendessen.

Ab 22 Uhr hatte jeder in der Jugendherberge zu sein. Dank der günstigen Lage

unserer Herberge erreichten wir zügig den Hafen, die Promenade und das Meer.

 

Aufgrund einer Sturmflut konnten wir den Ausflug zur Seehundbank nicht

antreten. Die Tore des Hafens wurden geschlossen.

 

Am 2. Ausflugstag besichtigten wir kurz das Eidersperrwerk. Es ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk und verhindert, dass eine Sturmflut bis ins Landesinnere vordringt.

 

Wattwanderung
In kleinere Gruppen aufgeteilt führten uns drei junge Frauen, die ein freiwilliges ökologisches Jahr in Büsum absolvierten, durch das Watt. Sowohl im Uferbereich als auch im Wasser fanden wir eine Vielzahl von Meeresbewohnern. Wir hielten Krabben in den Händen und siebten Garnelen aus den Wellen.
Trotz des kalten und windigen Wetters suchten wir lange nach dem Wattwurm. Leider konnte nicht jede Gruppe ein frisch ausgegrabenes Exemplar bestaunen.

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Helgoland
Circa drei Stunden fahren wir am Montag mit der „Lady von Büsum“ nach Helgoland. Kurz vor der Insel werden wir ausgebootet, der Hafen ist zu der Jahreszeit für die Fähren nicht erreichbar.
Trotz Nebel und stärker werdendem Regen beginnt unsere Führung. Vorbei an Unmengen von zollfreien Geschäften – ein Grund für die Beliebtheit der Insel – geht es steile Stufen hinauf zu einem Panoramablick auf den Hafen und schließlich zur evangelischen Kirche. Von dort aus laufen wir zu den Klippen, wo wir von Heidschnucken und Basstölpeln empfangen werden. Wir kommen an der „langen Anna“, einem steilen Felsen, der vor der Insel aus dem Meer ragt und an dem Krater eines Bombeneinschlags vorbei. Die Bebauung der Insel wurde 1945 bei einem Luftangriff völlig zerstört, da sie als Stützpunkt der deutschen Marinesoldaten fungierte. Die Bevölkerung überlebte dank eines unterirdischen Bunkersystems, das wir leider nicht besichtigen. Als wir nach dreistündigem Aufenthalt wieder nach Büsum unterwegs sind, haben wir einen ersten Eindruck davon vermittelt bekommen, was es bedeutet, auf einer Insel 70 km vom Festland entfernt zu leben.

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Multimar Wattforum
Dieses Museum führt auf diverse Arten die unterschiedlichsten Facetten des Nationalparks Wattenmeer vor Augen.
Zu Beginn durften wir uns im Labor unter dem Mikroskop Seepocken ansehen und untersuchten die Fähigkeit der Miesmuschel Nordseewasser zu filtern. Außerdem wurden wir über die Anatomie und das Fressverhalten des Seesterns aufgeklärt.
Nach dem aufschlussreichen Laboraufenthalt begannen wir eine Führung durch die Ausstellungsräume. Angefangen bei einer Simulation, welche das Zusammenspiel von Ebbe und Flut und die Reaktionen lebender Tiere und Pflanzen darstellt, über verschiedene Aquarien oder Tierpräparate von Seeadler, Kegelrobbe und Co., bis hin zu einem lebensgroßen Skelett eines ausgewachsenen Pottwals.
Nach der Rundführung durch die Anlage bekamen wir die Möglichkeit uns selbst an den Anschauungsmaterialien auszuprobieren und dabei Fragen zu beantworten. Diese thematisierten besonders den Schutz des Nationalparks Wattenmeer und den Erhalt der einzigartigen Flora und Fauna.

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Seehundaufzuchtstation
Am Donnerstagnachmittag sind wir gemeinsam mit dem Bus nach Friedrichskoog gefahren. Bei unserer Anreise fand die Fütterung, verbunden mit dem Training, statt. Dies war sehr interessant, da man die Robben durch das Training auf andere Situationen, wie z.B. die Fahrt zum Tierarzt, vorbereiten will. Nach dieser spektakulären Szene wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, welche jeweils einen Film über die Aufzuchtstation sahen. Im Anschluss daran wurden wir von unserem Guide abgeholt und erhielten eine Führung durch die Anlage. Währenddessen wurde uns viel über die Aufgaben der Station sowie über sie selbst, die Heuler und Robben erzählt. Wir betrachteten zwei Robbenfelle und einen Schädel. Leider konnten wir uns die Heuler nicht genau angucken, weil sie keinen menschlichen Kontakt haben dürfen, denn dies hätte zur Folge, dass sich die Robben zu sehr an den Menschen gewöhnen und es dadurch Probleme bei der Auswilderung gäbe. Vor unserer Abreise hatten wir noch genügend Zeit, um uns selbst nochmal alles anzusehen und etwas für unsere Studienaufträge zu notieren.

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Krabbenfang
Mit dem Krabbenkutter „Hauke“ stachen wir pünktlich Neun Uhr in See. Bei recht starkem Seegang suchten alle Schüler auf Deck einen sicheren Halt und wurden mehrmals von einer „salzigen Dusche“ überrascht. Im Fanggebiet wurde das Schleppnetz zu Wasser gelassen und nach ca. einer Stunde wieder eingeholt. Nun erklärten uns die Matrosen den Fang mit reichlich Krabben und anderen Meeresbewohnern wie Quallen, Seesternen und Kleinfischen. Die Krabben wurden sofort an Bord abgekocht und wir konnten unser Geschick im Krabbenpuhlen unter Beweis stellen. Kosten war ausdrücklich erlaubt. Stark durchnässt und durchgepustet ließen sich jedoch die meisten erst an Land ihr Lunchpacket schmecken.

 

Sturmflutenmuseum „Blanker Hans“

Noch ein Museum am letzen Tag ließ uns nichts Besonderes ahnen. Doch ganz im Gegenteil: Innerhalb des schon sehr verblüffend aussehenden Gebäudes versteckte sich mehr, als man es glauben wollte. Zunächst erweckten eine norddeutsch sprechende Führerin in einer sechziger Jahre Kulisse die Illusion, wir seien im Jahre 1962, als eine große Sturmflut über Ostfriesland hereinbrach. Wir erlebten die Katastrophe in einer „Sturmflutrettungskapsel“ visuell und akustisch mit. Vom Schock der Sturmflut kaum erholt, gelangten wir zur Offshore-Forschungsstation, wo man multimedial und auf unterhaltsame Weise etwas über das Wetter, Klima und die Gezeiten lernen konnte. Äußerst erfrischend und amüsant wirkte die Präsentation von Fakten und Dokumentationen über Piraten des 18. Jahrhunderts. In der Kostümkammer hatten selbst die großen Jungs ihren Spaß.
Der „Blanke Hans“ ist ein Museum für die ganze Familie und auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Ohne schlaue Kommentare von Jungen – der Girlsday-Parcours geht in die dritte Runde

Bereits zum dritten Mal fand am 9.9.2015 der Girlsday-Parcours an unserer Schule statt. Die Mädchen der Jahrgangsstufe 9 hatten hier die Möglichkeit ihr handwerkliches Geschick, ihr technisches Verständnis sowie ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse zu überprüfen, anzuwenden, aufzufrischen. Anliegen dieses Projekttages ist es, junge Mädchen für die sogenannten MINT-Berufe zu begeistern. Damit dies vorbehaltlos und ohne Zwang geschehen kann, wurden die Mädchen ausnahmslos von Lehrerinnen nicht-naturwissenschaftlicher Fächer betreut. Genau dies wurde letztendlich auch als sehr positiv rückgemeldet – es sei schön gewesen ohne schlaue Kommentare von Jungs und Fachlehrern experimentieren zu können. So konnten die Mädchen z.B. einen eigenen Kompass herstellen, mithilfe von Zangen Herzen aus Draht biegen, einen Elektromotor bauen oder das Sortiernetzwerk eines Computers hinterfragen.

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Termine im Schuljahr 2015/16

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Herzlich Willkommen!

Allen Schülerinnen und Schülern des PGG wünschen wir einen guten Start ins neue Schuljahr. Nach der mehrwöchigen Verschnaufpause der Sommerferien erfolgt nun der Auftakt für das Schulajhr2015/2016.

 

Besonders herzlich begrüßen wir die Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen, die in der Aula in die Schulgemeinschaft des Paul-Gerhardt-Gymnasiums aufgenommen wurden.

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