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Abschlussbericht zur Studienfahrt nach Dublin vom 18.-22.08.2024

Vorbereitung


Kurz vor unserer Studienfahrt nach Dublin haben wir, 24 Schüler der Jahrgangsstufe 12, uns mit einem Workshop auf Irland eingestimmt. Dieser fand am 08. August 2024 statt. Alle Teilnehmer hatten im Voraus einen Studienauftrag bekommen und präsentierten diesen ihren Mitschülern und den Lehrern Frau Engelmann und Herrn Hauf.


Eingeleitet wurde dieser Tag von Lucy, Julie und Anna mit einem Vortrag über die Geschichte von Dublin von den Wikingern bis ins 19. Jahrhundert. Es wurden viele weitere Vorträge gehalten und die Besonderheiten Irlands dargestellt. Weitere Themen des Tages waren anschließend Dublins Geschichte vom 19. Jahrhundert bis heute, irische Bräuche, die irische Sprache, die Geschichte des irischen Whiskeys und Biers in Verbindung mit Pubs, bedeutende Schriftsteller Irlands, die Religionen in Irland, die Unterschiede zwischen Irland und Nordirland, die Spannungen zwischen der evangelischen und katholischen Kirche sowie traditionelle irische Musik.


Zwischen den Schülervorträgen veranstalteten wir ein irisch-grünes Frühstück. Jeder Schüler brachte entweder eine grüne oder eine typisch irische Speise mit, diese haben wir dann gemeinsam in der ersten und zweiten Pause gegessen. Es gab zum Beispiel irisches Sodabrot, irische Scones, Whiskey-Marmelade und Guinness-Schokokuchen. Während des Essens hörten wir typisch irische Musik.


Als wir genug gestärkt und fertig mit unseren Vorträgen waren, folgte der “Irish Dance Workshop“, der vom irischen Künstler und Tanzlehrer Tec Dian de Akilet durchgeführt wurde. Dieser erklärte uns zuerst etwas über die irische Sprache. Wir erfuhren, dass die meisten Iren gar kein Irisch sprechen, obwohl es in der Schule gelehrt wird. Ein Grund dafür ist, dass während der britischen Herrschaft über Irland Englisch zur dominanten Sprache wurde und Irisch eigentlich nur in den ländlichen Gebieten überlebte. Er sprach danach über die verschiedenen Dialekte der irischen Sprache und erklärte uns auch anhand von ein paar Beispielen, wie man die Sprache schreibt und vor allem spricht. Die Aussprache war für uns sehr schwierig, denn es gibt viele verschiedene Regeln, von denen uns auch Tec Dian nur eine Hand voll erklären konnte, da es die Zeit und auch die Schwierigkeit nicht zuließen. Um noch ein Fazit zu ziehen, kann man sagen, dass Irisch durch ihre Ausspracheregeln eine eher komplexe Sprache ist und wir auch verstehen können, warum die Iren Englisch sprechen. Trotzdem war es interessant einen kurzen Überblick über eine so besondere und einzigartige Sprache wie Irisch zu erlangen.


Anschließend gingen wir zum zweiten Teil des Workshops über, dem traditionellen irischen Tanz. Wir haben mit Tec Dian zuerst Paartänze ausprobiert. Alle Paare standen hintereinander und es galt in schwungvoller Weise seinen Vordermann zu umkreisen. Danach haben wir uns im Einzeltanz versucht. Dieser erfordert es, durch geschickte Beinbewegungen Töne zu erzeugen. Anschließend haben wir gemeinsam Gruppentänze ausprobiert. Acht Personen standen sich jeweils gegenüber und haben durch rhythmisches Auf- und Abgehen einen Tanz erzeugt. Die leicht aussehenden Übungen stellten sich später als echte Herausforderung heraus.
Zum Schluss zeigte uns unser Tanzlehrer mit seinen irischen „Jig Shoes“ noch einen traditionellen Einzeltanz. Durch die harten Sohlen seiner Schuhe wurden unterschiedliche Geräusche beim Tanzen erzeugt, welche er passend zu der Musik erklingen ließ. Man kann sagen, dass Tec Dian uns auf lustige Art und Weise die traditionelle irische Kultur nähergebracht hat.

 

Studienfahrt


Am ersten Tag der Studienfahrt, dem 18. August 2024, trafen wir uns um 8:00 Uhr am Berliner Flughafen. Nachdem alle angekommen waren, begannen wir unsere Koffer bei der Gepäckabgabe abzugeben, um dann anschließend unsere Bordkarten zu bekommen. Nach den Sicherheitschecks hatten wir noch ein wenig Zeit uns auf dem Flughafen umzuschauen und diverse Besorgungen zu machen. 10:00 Uhr öffnete unser Gate und wir stiegen alle in den Flieger ein. Unsere Maschine startete 10:40 Uhr und flog ca. 2 Stunden nach Dublin. 12:10 Uhr erreichten wir den Flughafen in Dublin ohne Zwischenfälle und wurden anschließend von einem Shuttle zu unserem Gepäck gefahren. Als jeder seinen Koffer hatte, gingen wir in Richtung der Bushaltestellen. Dort kümmerten sich Ole, Connor und Alois um die Bustickets vom Aircoach, damit wir zu unserem Hostel in die Innenstadt kommen konnten.
Am Abbey Court, unserem Hostel, kamen wir gegen 13:30 Uhr an, checkten ein und wurden einer Belehrung unterzogen. Der Weg zu unseren Zimmern war gar nicht so leicht zu finden, weil alles sehr verwinkelt war. Die Zimmer bestanden aus mehreren Doppelstockbetten. Toiletten und Duschen gab es auf dem Gang und im Erdgeschoss befand sich eine Küche mit Bar.

 

Daraufhin hatten wir von 14:00-16:00 Uhr Freizeit, bei der wir die Stadt ein wenig erkundeten. 16:00 Uhr trafen wir uns bei der Teeling Whiskey Distillery in Dublin, bei der uns Fabian und Paul über irischen Whiskey und Bier berichteten. Anschließend hatten wir von 16:30-17:15 Uhr eine Führung in der Distillery, mit anschließender Whiskey-Verkostung.
Danach hatten wir noch die Chance uns im Souvenirladen umzuschauen. Eigenständig gingen wir in Richtung Hard Rock Café. Auf dem Weg dorthin bekamen wir schon einen kleinen Einblick in die Pubkultur, worüber uns Paul und Fabian später noch näheres berichteten. Im Hard Rock Café genossen wir unsere Burger bei schöner Musik und toller Atmosphäre. Nach diesem ereignisreichen Tag kehrten wir in unser Hostel zurück und tauschten uns über verschiedene Eindrücke und Erlebnisse aus. Besonders verwundert waren wir über die starke Präsenz von Security-Mitarbeitern in den einzelnen Geschäften.

 

Am zweiten Tag in Dublin begann das Frühstück ab 7 Uhr, wobei jeder frei entscheiden konnte, wann er zum Essen kam oder ob er überhaupt teilnehmen wollte. Nach dem Frühstück hatten wir bis 9 Uhr Freizeit und anschließend gingen wir gemeinsam mit Marek, dem Schüler der zuständigen Gruppe, einkaufen, um Lebensmittel für unser geplantes Picknick während der bevorstehenden Wanderung zu besorgen.


Danach holten wir uns die Fahrkarten für den Zug ab, die Mathis bereits im Voraus gekauft hatte. Im Anschluss daran fuhren wir etwa 45 Minuten mit dem Zug nach Howth. Dort angekommen, erkundeten wir zunächst den Hafen und den Strand. Trotz des recht windigen Wetters war die Aussicht auf das Meer beeindruckend und viele Boote sowie Fischkutter lagen im Hafen.
Danach folgte ein Spaziergang, geführt von Mathis und Marek, entlang der Küste und hohen Steilklippen, von denen aus wir einen weiten Blick auf das Meer hatten. Der Himmel war bedeckt, und es regnete gelegentlich leicht. Der Weg schlängelte sich in sanften Kurven entlang der Klippen und bot uns immer wieder neue, beeindruckende Ausblicke auf das Meer. Zwischen den Wellen konnten wir sogar Delfine beobachten, die im Wasser spielten.
In der Nähe befand sich ein Leuchtturm, den wir aus der Ferne betrachten konnten. Nach einer Weile erreichten wir einen Rastplatz und genossen dort unser zuvor gekauftes Picknick. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zur Bahnstation.
Als wir gegen 13 Uhr wieder in der Dubliner Innenstadt ankamen, hatten wir bis 16:30 Uhr Zeit, um die Stadt weiter zu erkunden. Pünktlich um 16:30 Uhr trafen sich alle Teilnehmer eigenständig an der Whitefriar Street Church für eine Führung durch die Altstadt. Dort erläuterten uns Holly und Anna Lena die Geschichte der Kirche. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, um die geplante Route abzulaufen. Dabei besuchten wir Sehenswürdigkeiten, wie die St. Patrick’s Cathedral, das Dublin Castle, Dublin City Hall, Dublina, die O’Connell Bridge und schließlich die berühmte Ha’penny Bridge. Lucy und Julie erklärten uns die Sehenswürdigkeiten und Paulina und Johanna zitierten berühmte irische Schriftsteller. Nach Abschluss der Stadtführung war es bereits spät und manche von uns bereiteten gemeinsam in der Küche des Hostels Pizza zum Abendessen vor.

Am dritten Tag, dem 20. August 2024, trafen wir uns nach dem Frühstück um 9:15 Uhr vor unserem Hostel. Danach stiegen wir in den Bus, der uns nach Belfast bringen sollte. Die Fahrt verlief reibungslos und führte uns durch die irische Landschaft, während unser Busfahrer, Mick, Geschichten über verschiedene irische Bauten und aktuelle Probleme Irlands erzählte. Gegen 11:30 Uhr erreichten wir Belfast. Unsere erste Station waren die berühmten Peace Walls mit ihren Murals, welche errichtet wurden, um die “Troubles” in Nordirland einzudämmen. Mia gab uns dazu wichtige und interessante Informationen.


Danach ging es zum Titanic Museum, das direkt am historischen Werftgelände von Harland & Wolff liegt, wo das damals größte Schiff der Welt gebaut wurde. Das Museum ist sehr modern und gilt als eines der besten Museen weltweit. Livio, Duc, Lukas und Jason führten uns durch die Ausstellungen.
Im Museum wurden wir auf eine Zeitreise ins frühe 20. Jahrhundert mitgenommen. Die Ausstellung ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert, die den Bau, die Informationen zur Jungfernfahrt und das tragische Ende der Titanic darstellen. Besonders beeindruckend war die nachgestellte Werft, in der wir den Prozess des Schiffbaus hautnah miterleben konnten. Ein weiteres Highlight war die "Shipyard Ride", eine Art Erlebnisfahrt ähnlich einer Gondelfahrt, die uns durch die verschiedenen Bauphasen führte. Während des weiteren Rundgangs wurden wir auch mit den Geschichten der Passagiere vertraut gemacht. Die authentischen Rekonstruktionen der Kabinen und Salons gaben uns einen faszinierenden Einblick in das Leben an Bord, sowohl in der ersten Klasse als auch in den bescheideneren Bereichen, wo die Betten sehr klein erschienen. Besonders berührend war der Teil der Ausstellung, der sich mit der Katastrophe selbst befasste. Hier konnten wir unter anderem die letzten Funksprüche hören und persönliche Gegenstände der Opfer und von Überlebenden des größten maritimen Schiffsunglückes betrachten.
Nach dem Museumsbesuch machten wir eine kurze Pause und gingen ins Museumscafé einen Snack holen oder in den Souvenirladen. Nach der kleinen Pause nutzten wir die verbleibende Zeit, um das Stadtzentrum von Belfast zu erkunden. Dort gingen wir für circa eine Stunde durch die Innenstadt Belfasts und bestaunten einige historische Denkmäler, die sehr von den britischen Einflüssen geprägt sind. Ein Beispiel dafür ist die Statue bzw. das Memorial von Königin Victoria direkt vor der City Hall.


Am späten Nachmittag trafen wir uns wieder am Bus und traten die Rückfahrt nach Dublin an, wo wir unseren Abend frei gestalten konnten. Viele von uns sind in Fast Food Restaurants gegangen oder haben im Hostel gekocht.

Der vorletzte Tag, der 21. August 2024, begann wieder mit einem köstlichen Frühstück, dass uns allen die nötige Energie für die bevorstehenden Erlebnisse gab. Am Vormittag stand dann ein besonderes Highlight auf dem Programm: eine Führung durch das beeindruckende Dublin Castle. Die prunkvollen Räume und die faszinierende Geschichte des Schlosses beeindruckten uns alle. Unser Guide, Ben, erzählte uns spannende Anekdoten und interessante Fakten, die uns in die Vergangenheit Dublins eintauchen ließen.
Nach dieser Tour hatten wir etwas Freizeit, in der jeder die Möglichkeit hatte, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Einige nutzten die Zeit die Stadt zu besichtigen, um Dublin ein bisschen besser kennenzulernen, während andere kleine Geschäfte entdeckten.
Am Nachmittag trafen wir uns wieder, um an einer Stadtführung durch die Neustadt teilzunehmen, welche von Leni, Lisa und Annalena durchgeführt wurde. Sie führten uns zu den berühmtesten und bedeutendsten Gebäuden und Statuen der Neustadt sowie zum Trinity College, der Universität Dublins. Paulina und Johanna zeigten uns Spuren von wichtigen irischen Schriftstellern und zitierten diese. Die spannenden Informationen und neuen Geschichten machten diese Tour zu einem tollen Erlebnis. Zum Abschluss besuchten wir das Molly Malone Denkmal und Simon und Rocco erzählten uns etwas über ihre Lebensgeschichte. Begleitet von einem Busker, sangen wir dort gemeinsam die inoffizielle Hymne der Stadt Dublin „Cockles and Mussels”, die die Geschichte einer schönen Fischhändlerin aus Dublin erzählt, die in jungen Jahren an einem Fieber stirbt.


Nachdem wir zurück im Hostel waren, hatten wir erneut die Gelegenheit, uns frisch zu machen und umzuziehen. Unser letztes Ziel war das Gaiety Theatre, das uns Simon und Rocco erläuterten. Wir freuten uns auf die mitreißende Darbietung von Riverdance. Die energiegeladenen Tänze und die harmonische Musik fesselten uns und ließen uns die irische Kultur auf eine ganz besondere Art erleben. Es war ein atemraubendes Event, woran wir uns durch die leidenschaftliche Darbietung lange erinnern werden. Die mitreißenden Melodien machten es zu einem perfekten Abschluss unserer aufregenden Zeit in Dublin.
Nach diesem spannenden Abend kehrten wir voller Eindrücke und Erlebnisse zurück ins Hostel. Es war ein Tag voller Entdeckungen, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Tag der Abreise, der 22. August 2024, war also angebrochen. Nach kurzer Zimmerbegehung und dem Lagern unserer Gepäckstücke in der Gepäckaufbewahrung des Hostels, hatte jeder noch einmal die Möglichkeit, sich in individuellen Kleingruppen von der Stadt zu verabschieden. Viele nutzten diese Freizeit, um beispielsweise Souvenirs für zu Hause zu kaufen oder um noch einmal die letzten schönen Impressionen der Stadt zu genießen. Andere verbrachten ihre Zeit in nahegelegenen Franchise Unternehmen.
Um 13.30 Uhr war es dann soweit. Wir traten den Weg zum Flughafen per Aircoach an, mit dem wir etwa eine halbe Stunde unterwegs waren. Nachdem auch der Check-In am Flughafen ohne Probleme funktionierte, hatten wir am Flughafen noch reichlich Zeit bis zum Boarding. Diese Zeit konnte wieder individuell genutzt werden. Nach einem reibungslosen Flug und der Ankunft in Berlin wurden alle am Flughafen von ihren Familien erwartet und nach Hause gebracht.


Somit endete unsere Studienfahrt nach Dublin, welche sicherlich bleibende und unvergessliche Eindrücke hinterlassen wird. Wir möchten uns noch einmal herzlich bei Frau Engelmann und Herrn Hauf bedanken, welche diese Erlebnisse ermöglicht und mit uns realisiert haben.

Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Im Januar 2024 fand am PGG ein Englisch-Wettbewerb statt. Dabei wurden Englischschülerinnen und Englischschüler mit guten bis sehr guten Leistungen dazu nominiert, an diesem teilzunehmen.
An dem vierstündigen Wettbewerb, welcher aus mehreren Teilen mit hoher Schwierigkeit, u.a. einem Hörteil, Vokabelteil, Textverstehen, Landeskunde über den ‚South of the US‘, kreativem Schreiben und der Erstellung eines dreiminütigen Videos bestand, nahmen fünf Schüler der Jahrgangsstufe 10 teil.

Leon Specht aus der Klasse 10a belegte den ersten Platz auf Landesebene. Das war das erste Mal, dass unsere Schule überhaupt eine Platzierung bei diesem Wettbewerb erlangte!

Leon wurde am 16. April zur Siegerehrung nach Dessau eingeladen, wo er zusammen mit den anderen Siegern ausgezeichnet wurde. Er erhielt Preise, eine Urkunde sowie eine kleine Geldprämie und auch eine Einladung zum Landesseminar und zum Bundeswettbewerb.

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PGG meets SHS: About a long-lasting friendship between two schools.

Das GAPP-Austauschprogramm mit der Springfield Highschool, Ohio.

Nach einer sehr langen Pause, bedingt durch die Corona-Krise, fand an unserer Schule endlich wieder der langersehnte GAPP-Austausch zwischen dem Paul-Gerhardt-Gymnasium und der Springfield Highschool aus Springfield, Ohio statt. Vom 30. Mai bis zum 16. Juni besuchten uns 16 amerikanische Jugendliche und ihre drei Begleiterinnen und Begleiter Niki Sage, Christine Monroe-Beard und Joe Stahl. Frau Sage hatte das Programm damals mit Uta Böttcher, einer ehemaligen Lehrerin hier am PGG, ins Leben gerufen und kannte sich dementsprechend schon sehr gut bei uns aus. Sie verbindet mit unserer Schule eine lange und produktive Zusammenarbeit, gepaart mit Höhen und Tiefen, aber stets mit einer positiven Einstellung und mit absolutem Optimismus, unsere deutsch-amerikanische Freundschaft aufrechtzuerhalten. Niki Sage konnte die Gastfreundschaft von Familie Dyck genießen, während Christine bei Familie Tandel wohnte. Unsere 16 amerikanischen Teenager im Alter von 15-18 Jahren kamen überwiegend bei den 9. Klässlern unter. Ein besonderer Dank gilt unseren deutschen Gastfamilien Familie Albrecht, Familie Böttger, Familie Engel, Familie Fähse, Familie Gehre, Familie Kieselstein, Familie Kluger, Familie Kühn, Familie Lindner, Familie Mehnert, Familie Renner, Familie Richter, Familie Rücker, Familie Saul, Familie Schuhmacher und Familie Wohlfahrt. Ohne sie wäre der Austausch nicht zustande gekommen. Dieses Programm hat nicht nur kulturelle Brücken zwischen unseren beiden Ländern geschlagen, sondern auch Freundschaften fürs Leben geschaffen. Ob in der Schule, im Unterricht, bei Präsentationen, ob bei all den zahlreichen Ausflügen nach Wittenberg, Berlin, Leipzig, Wörlitz und Dresden oder ob einfach in der vielen Freizeit - es war immer eine Zeit voller neuer Erfahrungen, Freundschaften und kultureller Entdeckungen.

Hier nun ein Überblick über die gemeinsamen zweieinhalb Wochen.

 

 

 

Die Ankunft der Gastschüler in Berlin am 30. Mai war ein sehr aufregender Moment, denn niemand wusste so genau, was auf einen zukommt. Unsere Schülerinnen und Schüler haben zwar ab Januar 2024 Kontakt zu ihrem jeweiligen Partner aufgenommen, aber face-to-face ist eben dann doch etwas anderes. Die Gruppe hatte im
Vorfeld bei mehreren Treffen außerhalb der Schule Willkommensschilder angefertigt, so dass jeder gleich wusste, wohin er oder sie gehört.


Einen Tag später trafen sich alle Schüler in der Aula der Schule zu einer Willkommensrunde, gefolgt von einem Rundgang durch Gräfenhainichen und die St. Marienkirche sowie die Paul-Gerhardt-Kapelle. Nach einer Mittagspause am berühmten Döner-Stand fand am Abend das erste Potluck statt, bei dem die Schulleitung und die verantwortlichen Lehrer Frau Wünsche und Herr Hauf offiziell die amerikanischen Gäste begrüßten. Am darauffolgenden Wochenende konnten sich erst einmal alle Amerikanerinnen und Amerikaner ausruhen und ihre Gastfamilien kennenlernen. Das Wochenende stand allen zur freien Verfügung. In der ersten Woche folgten Besuche in unterschiedlichen Klassen, individuelle Präsentationen zu verschiedenen Themen und Unterricht mit den Kleinen.


 

Ein erster Höhepunkt des Programms war der Ausflug nach Wittenberg am 4. Juni, bei dem die Schüler eine Stadtführung vom Bahnhof über das Lutherhaus, die Leucorea, den Marktplatz, die Stadtkirche, die Schlosskirche und das Asisi-Panorama genossen. Am 6. Juni ging es weiter nach Berlin, wo die Schülerinnen und Schüler eine Stadtführung vom Bahnhof Zoo aus erlebten, das Holocaust-Denkmal besuchten, eine Führung durch den Bundestag erhielten und sogar Gelegenheit hatten, mit Herrn Sepp Müller zu sprechen. Ein weiterer Ausflug führte die Gruppe am 7. Juni nach Leipzig. Hier erkundeten sie das Zeitgeschichtliche und nutzten die Zeit, um zu shoppen. Am 10. Juni stand ein Ausflug nach Wörlitz auf dem Programm, inklusive eines Mittagspicknicks, einer Gondelfahrt und einer Schlossführung. Am 12. Juni fand in Gräfenhainichen der Handwagenumzug statt, welcher traditionell zur Ehrung aller Abiturientinnen und Abiturienten durchgeführt wird. Die bunte Parade zog ab 18 Uhr durch die Straßen und sorgte für viel Spaß und gute Stimmung. Am 13. Juni stand der letzte Ausflug nach Dresden auf dem Programm. Die Schüler nahmen an einer spannenden Stadtrallye teil, bei der sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundeten, darunter die imposante Frauenkirche.

Am Freitag, dem 14. Juni, wurde schließlich der Abschied der amerikanischen Gastschülerinnen und -schüler gefeiert. Der Tag endete mit einem Potluck und einer Abschiedsparty, bei der sich alle noch einmal zusammenfanden, um gemeinsam zu feiern und Erinnerungen auszutauschen.


An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal ganz herzlich bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern bedanken. Es war ein tolles Projekt und wir hoffen, dass alle ganz viel positive Erfahrungen und Energie aus diesem Austausch ziehen konnten.

 

Kristin Wünsche und Andreas Hauf

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Wittenberg meets Irish Culture

Schüler der 11. Klasse erleben das erste „Irish-Heartbeat“-Festival in Wittenberg

In einem bedeutsamen Moment für Kulturbegeisterte feierte das „Irish Heartbeat“ Festival am 6. März 2024 sein Debüt im Phönix Theater. Diese Tour ist schon 35 Jahre alt und präsentiert Irish Folk rund um den St. Patrick’s Day – an diesem Tag zum ersten Mal in Wittenberg.

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Eine Gruppe von Schülern der 11. Klasse des Paul-Gerhardt-Gymnasiums war unter den Gästen, die mit Begeisterung dieses Ereignis erlebten, um sich auf ihre geplante Studienfahrt nach Dublin im August 2024 vorzubereiten.

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Das Phoenix Theater, bekannt für seine besondere Atmosphäre und sein Engagement für die Präsentation verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen, bot die perfekte Kulisse für diesen Abend voller Musik, Tanz und Geschichtenerzählen, inspiriert von der Smaragdinsel.
Die Künstler des Abends waren Léda – zwei junge Musikerinnen, die mit Harfenklängen, Fiddlespiel, Piano und Gesang begeisterten, The Grey Panthers, die zu den Pionieren des Irish Folk schon in den Siebziger Jahren auftraten und The Armagh Rhymers, die mit ihren einzigartigen Darbietungen, dem sogenannten Mumming und kunstvoll gefertigten Masken aus Weidenzweigen, das Publikum verzauberten und die Magie Irlands lebendig werden ließen.


Das Theater war festlich geschmückt mit den Nationalsymbolen Irlands, die eine Stimmung der irischen Kultur und Tradition vermittelten. Irische Fahnen und Shamrocks waren kunstvoll platziert und boten eine einladende Atmosphäre, die vermischt mit dem Duft von Guinness und den entfernten Klängen keltischer Musik dazu beitrugen, dass sich die Schüler in die magische Welt der irischen Kultur versetzt fühlten. Die Pause wurde genutzt, um mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und Fotos mit ihnen zu machen.

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Das Festival begann mit einer bewegenden Darbietung, deren gefühlvolle Melodien und mitreißenden Rhythmen den Rahmen für einen unvergesslichen Abend bildeten. Balladen versetzten das Publikum in die saftig grünen Hügel Irlands, bei anderen Stücken zeigte das Publikum begeistert seine Zustimmung durch rhythmische Applausbekundungen.
Für die Schüler, von denen viele noch nie irischen Kultur aus erster Hand erlebt hatten, bot das „Irish Heartbeat“ Festival eine besondere Gelegenheit, ihren Horizont zu erweitern und in eine Welt einzutauchen, die von Tradition und Folklore geprägt ist.

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Englischolympiade der sechsten Klassen

Ende Juni stellten sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums dem Wettstreit um die besten Englischkenntnisse. Zunächst entschieden die Ergebnisse der zentralen Klassenarbeit über die Teilnahme, denn nur die besten 10 Schüler/innen durften sich dann vor einer Jury präsentieren (Frau Dyck, Frau Appenrodt und Herr Hauf). Sie stellten sich selbst in der Fremdsprache vor und beantworteten die neugierigen Fragen der Jury zu den Themen des sechsten Schuljahres im Fach Englisch (My school day, Sports and hobbies, London, Social media). Am Ende gab es ein ganz knappes Ergebnis:

 

          1. Platz: Albu, Elena Kl. 6c
          2. Platz: Schmitt, Lea Kl. 6b UND Hofer, Julian Kl. 6a
          3. Platz: Spange, Anton Kl. 6b

 

Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren:
Bähr, Philipp Kl. 6c, Nestler, Nicolas Kl. 6a, Richter, Luis Kl. 6c, Röthel, Mika Kl. 6c, Rudisch, Bastian Kl. 6a, Schmegel, Jasmin Kl. 6b

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und DANKE an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die gelungene Englischolympiade!

 

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“I didn’t know it“ beim Landesfachtag Fremdsprachen

Nach unserem Erfolg beim Bundesfinale Fremdsprachen in Schwerin, wurden wir gefragt, ob wir das Stück “I didn’t know it“, mit dem wir den 2. Platz erreicht hatten, beim Landesfachtag Fremdsprachen in Halle aufführen könnten. Wir mussten nicht lange überlegen und sagten zu.


Am Anfang des neuen Schuljahres standen deshalb noch einmal Proben auf unserem Programm. Da eine Schülerin unserer Gruppe in eine andere Stadt gezogen war, musste das Stück noch einmal verändert und Rollen ausgetauscht werden. Zum Glück stellte das kein Problem dar, da die meisten von uns den Text gut kannten und ihn auch über die Ferien nicht vergessen hatten. Nach zwei Proben klappte alles super.


Am 22.08.2018 brachte uns ein Bus nach Halle zum Mercure Hotel. Wir hatten wirklich viele Requisiten, sogar zwei Kartenständer aus unserer Schule, um unser Stück gut zu präsentieren. Da wir überpünktlich da waren, konnten wir dort im Hotel erst einmal Wasser oder Säfte genießen und z.B. Laugenbrezeln essen.


Obwohl es kein Bundesfinale war, spürten wir doch eine große Aufregung, unser Stück vor so vielen Englischlehrern vorzuspielen. Doch die Aufführung gelang uns und wir bekamen sehr viel Applaus und zusätzlich bekam jeder noch kleine Geschenke.


Zum Abschluss durften wir sogar im Hotel Mittag essen. Es gab ein großes Buffet, an dem sich jeder ausgiebig bedienen konnte. Dann fuhren wir mit dem Bus wieder nach Gräfenhainichen zurück. Diese Aufführung war der Abschluss unseres zweijährigen Projektes. Deshalb gingen wir noch gemeinsam Eis essen.

                                                                                                                          Nature Nerds & S. Engelmann

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