Entwicklungspolitischer Tag zum Thema "Fast Fashion"
Die Klasse 7c hat in diesem Schuljahr einen spannenden Entwicklungspolitischen Tag erlebt, der ganz im Zeichen des Themas "Fast Fashion" stand. Zu Beginn setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Frage auseinander, was "Fast Fashion" eigentlich bedeutet und welche Auswirkungen sie auf Menschen und Umwelt hat.
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Nach einer gemeinsamen Einführung teilte sich die Klasse in kleinere Gruppen auf. Jede Gruppe bearbeitete ein eigenes Unterthema – von den Arbeitsbedingungen in Textilfabriken bis hin zu Umweltverschmutzung und Konsumverhalten. Zu ihren Themen produzierten die Gruppen sogar kurze Videos. Beim anschließenden Anschauen gab es nicht nur viele interessante Informationen, sondern auch den einen oder anderen Moment zum Schmunzeln.
Im weiteren Verlauf des Tages bildeten die Schülerinnen und Schüler vier Stuhlkreise, in denen sie sich intensiv über verschiedene Aspekte der Fast Fashion austauschten. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig und komplex das Thema ist.
Zum Abschluss spielten alle gemeinsam ein kleines „Fisch-Spiel“, bei dem jeder erzählen durfte, was ihm an diesem Tag besonders gefallen hat. So endete ein abwechslungsreicher und lehrreicher Projekttag, der die Klasse 7c zum Nachdenken angeregt und gleichzeitig viel Freude bereitet hat.
Anouk Dusin 7c
Klimaschutz
Am 27. November 2025 fand für die Klasse 7b ein Projekttag zum Thema "Klimaschutz" statt. Der Tag war in mehrere Unterrichtsblöcke eingeteilt und bot eine Mischung aus theoretischen Inhalten, Gruppenarbeiten und interaktiven Aktivitäten.
1.Stunde – Einführung in das Thema Klimaschutz
Zu Beginn stellten sich zwei Frauen vom Friedenskreis Halle vor, die das Thema des Projekttages begleiten. Sie erklärten, was ihr Ziel für den Tag war und was sie geplant hatten. Im Anschluss besprachen wir drei grundlegende Begriffe: Wetter, Klima, Witterung. Daraufhin beschäftigten wir uns intensiver mit dem Thema Klimazonen. Wir ordneten die jeweiligen klimatischen und vegetativen Merkmale und später auch entsprechende Tierarten auf einer Weltkarte zu. Nach dieser Einheit folgt eine kurze Pause.
2. Stunde – Treibhauseffekt und persönlicher CO2–Fußabdruck
In der zweiten Stunde erarbeiteten wir den Unterschied zwischen dem natürlichen und dem anthropogenen Treibhauseffekt. Danach füllten wir einen Fragebogen zum persönlichen CO2 – Fußabdruck aus, dass heißt, wir mussten Fragen beantworten, um zu sehen, wie viel CO2 wir im Jahr ausstoßen. Die Ergebnisse sollten wir auf ein Plakat übertragen, diese waren sehr unterschiedlich, von über 100 – unter 70 Punkten war alles dabei. Im Anschluss folgte ein Activity–Spiel rund um Begriffe des Klimaschutzes. Wir arbeiteten in sechs Gruppen.
3. Stunde – Klimazeugen
In diesem Block beschäftigten wir uns mit mehreren Klimazeugen, Menschen aus verschiedenen Regionen der Welt, die die Folgen des Klimawandels besonders stark erleben. Zwei davon sind: Ruth Hart - sie kommt aus Deutschland an der Küste und in Deutschland beträgt der CO2–Ausstoß pro Einwohner ca. 11 Tonnen - und Andrea Guzmán aus Bolivien. Dort sind es 2,03 Tonnen pro Einwohner.
Nach diesem Input folgt erneut eine Pause.
4. – 5. Stunde – Auswertung und Abschluss
In der 4. - 5. Stunde ordneten wir verschiedene Gegenstände reichen Ländern und ärmeren Ländern zu, um globale Unterschiede im Konsum und CO2–Ausstoß besser zu verstehen. Zum Schluss fand eine gemeinsame Auswertung des gesamten Projekttages statt.
Fazit: Aus meiner Sicht war dieser Tag spannend, interessant und sehr lehrreich. Wir, die Klasse 7b, empfehlen dieses Projekt weiter.
Nele Strahl 7b
Der Entwicklungspolitische Tag zum Thema Plastik
Am Entwicklungspolitischen Tag unserer Schule begrüßten wir zuerst Frau Ziegengeist, die uns durch den gesamten Projekttag begleitete. Zum Einstieg führten wir eine Kennlernrunde durch. Anschließend starteten wir mit Activity zum Thema Plastik, wobei jemand beispielsweise eine Chipsdose an die Tafel gemalt hatte und die zwei eingeteilten Gruppen erraten mussten, was es sei. Diejenige Gruppe, die es richtig erraten hatte, bekam einen Punkt.
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Nach einer kurzen Pause arbeiteten wir in Dreiergruppen an einem Quiz rund um das Thema Plastik - wie z.B.: „Woraus besteht Plastik?“ oder ,,Wie viel Plastik verbrauchen wir?“ Außerdem suchten wir unsere Ranzen nach Plastik ab, wie z.B.: Hefter, Federmappen, Handys, Haarklammern, Flaschen.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Auseinandersetzung damit, ob Plastik für die Umwelt gut oder schlecht sei. So wurde uns bewusst, welche Folgen Plastikmüll für die Umwelt und vor allem für die Tiere hat. Zu diesem Thema haben wir uns einige Fotos und Videos angeguckt z.B. indem ein toter Vogel Plastik im Bauch hatte, weil er nach Nahrung gesucht hat und am Ende Plastik gefressen hat.
Im Verlauf des Tages spielten wir das ,,1,2,3- Spiel“ und sahen uns einen Film über Müll an, wo gezeigt wurde, wo der Müll hin transportiert wird, wie man Müll trennen sollte und wie viel Müll eigentlich so auf der Erde ist. Danach sammelten wir Argumente und diskutierten über Vor- und Nachteile von Plastik. Am Ende gestalteten wir einen Adventskalender aus Gläsern für unsere Klasse, der komplett plastikarm ist, und spielten zum Abschluss das Spiel „Werwolf“.
Der Tag hat uns gezeigt, mit wie viel Plastik wir eigentlich täglich leben und wie wir unseren Beitrag zu einer besseren Umwelt leisten können, z.B. nicht aus Plastikflaschen trinken oder Stückseife kaufen, weil bei normalen Duschgel-Flaschen die Verpackung meistens komplett aus Plastik besteht.
Von Lana Grune 7a und Mira Saitenmacher 7a
Interkulturelle Projektwoche
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Vom 23.-26.06.25 fanden an unserer Schule die interkulturellen und entwicklungspolitischen Projekttage in allen neunten und zehnten Klassen statt. In den neunten Klassen arbeiteten Schüler gemischt in Gruppen ihres entsprechenden Gastlandes. Diesmal waren vier Tage Referenten aus Vietnam, Kolumbien und dem Senegal zu Gast in Gräfenhainichen. Auf Anregung des Schülerrates gab es auch jeweils zwei Projekttage in der 10a, 10b und 10c. Argentinien, Syrien und erstmals Indonesien stellten die Referenzländer dar.
Zu Beginn stand die Vermittlung von landeskundlichen Kenntnissen des Gastlandes im Vordergrund. Themen waren z.B. Kultur, Religion, Bildung, Geschichte oder Wirtschaft. Wir danken der Förderung des Projektes durch Engagement Global mit Mitteln des BMZ. Auch in diesem Jahr lag ein Schwerpunkt auf entwicklungspolitische Zusammenhänge, da alle vertretenen Länder zu den Entwicklungsländern aus deutscher Sicht zählen. Einen besonderen Stellenwert hatte in allen Gruppen das landestypische Kochen mit den Referenten. Es gab viele kulinarische Köstlichkeiten angefangen von vietnamesischen Frühlingsrollen, Nasi Kuning aus Indonesien, Picada und Chipaguasu aus Argentinien, Mafeh aus dem Senegal bis hin zu einer syrischen Reispfanne und zuletzt ein Fleischgericht aus Kolumbien.
Höhepunkt waren die Präsentationen am Donnerstag, in der die Schüler auf vielfältige und kreative Art und Weise ihr Gastland vorstellten. Bei der Gruppe Kolumbien stand die Präsentation aus Sicht einer Fernsehsendung im Netflixstil im Zentrum, welche die Vielfältigkeit des Landes zeigte. Szenen waren eine Bar, ein Café aber auch Probleme wie die Kriminalität im Land. Einen Schwerpunkt bildete die Auseinandersetzung mit der venezolanischen Minderheit, welche das Heimatland verlassen hat. Hierzu sorgt das BMZ für humanitäre Hilfe bei auf der Flucht und der sozialen und wirtschaftlichen Integration. Bei der zweiten Gruppe Vietnam lernte eine Freundesmädchengruppe das Land kennen. Das Marktgeschehen, eine Hochzeit mit Stocktanz, ein Besuch in einer Schule sowie die Landwirtschaft Vietnams wurden präsentiert. Ein besonderer Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel in diesem Land, welcher schon jetzt dramatische Folgen hat. Die Entwicklungshilfe kann einen Beitrag leisten die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren, z.B. durch die Unterstützung von Windrädern.
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Die Gruppe Senegal stellte auch in Form einer Fernsehshow die verschiedenen Orte des Landes dar. So waren der Flughafen, ein traditionelles Dorf mit Marktstand und landwirtschaftlichen Flair und ein traditionelles Fest mit Musik und Tanz Gegenstand der Betrachtung. Auch der Geisterglaube fand sich in der Präsentation wieder. Ein besonderes Merkmal dieses Landes ist „Teranga“. Es bedeutet nicht nur Gastfreundschaft, sondern steht auch für Einigkeit und Respekt vor der Gemeinschaft. Es wurde in dieser Präsentation aufgezeigt, dass ein Freiwilligenjahr im Senegal möglich ist, um diese tolle Kultur und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit kennenzulernen. Viel Mühe haben sich die Schüler und Referenten bei der Erstellung der Requisiten gegeben. Positiv war in allen Gruppen die Verwendung der landestypischen Sprachen.
D. Rumpold (Beauftragter für die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Tage)
Interkulturelle und entwicklungspolitische Projekttage
Vom 17.-20.06.24 fanden an unserer Schule erstmals in der letzten Schulwoche die interkulturellen und entwicklungspolitischen Projekttage in allen zehnten Klassen statt. Von Montag bis Donnerstag arbeiteten die Schüler in Gruppen ihres entsprechenden Gastlandes. Diesmal waren Referenten aus Vietnam, Togo, Senegal und erstmals Argentinien zu Gast in Gräfenhainichen.
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Zu Beginn stand die Vermittlung von landeskundlichen Kenntnissen des Gastlandes im Vordergrund. Themen waren z.B. Kultur, Religion, Bildung, Geschichte oder Wirtschaft. Wir danken der Bezuschussung des Projektes durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Durch die Förderung von Engagement Global lag in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf entwicklungspolitische Zusammenhänge, da alle vertretenen Länder zu den Entwicklungsländern aus deutscher Sicht zählen. Einen besonderen Stellenwert hatte das landestypische Kochen mit den Referenten, welches bei den Schülern gut ankam. Es gab viele kulinarische Köstlichkeiten angefangen von vietnamesischen Frühlingsrollen bis hin zu besonderen Fleischgerichten aus Argentinien (Empanadas), Togo und Senegal.
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Höhepunkt waren die Präsentationen am Donnerstag, in der die Schüler auf vielfältige und kreative Art und Weise Ihr Gastland vorstellten. Bei der ersten Gruppe Vietnam lernte eine Freundesgruppe das Land kennen. Eine Stadtrundfahrt, ein Restaurant- und Tempelbesuch sowie der Reisanbau wurden präsentiert. Ein besonderer Schwerpunkt war die Thematisierung von Windrädern als Entwicklungsschwerpunkt.
Bei der Gruppe Argentinien stand die Reise von Fußballfans im Mittelpunkt, die die Vielfältigkeit des Landes kennenlernten. Szenen waren die Stadt Buenos Aires, eine Bar, die Pampa und Cuyo. Die Demonstration für Frauenrechte und gegen Hyperinflation bildeten einen Schwerpunkt dieses Programmteils.
Die Gruppe Senegal stellte in Form eines Traumes die verschiedenen Orte des Landes dar. Solche „geträumten“ Orte waren der Flughafen, ein traditionelles Dorf, die Hauptstadt Dakar und ein ländliches Haus. In einer lebendigen Präsentation stellte eine Schulpartnerschaft zu einer deutschen Schule einen Entwicklungsschwerpunkt dar.
Einige Touristen aus Deutschland besuchten Togo. Das Ziel war ein kleines Dorf mit spezifischen Traditionen und Kulturen. Auf dem Weg mit dem Jeep wurden Orte wie Savannenlandschaften oder Wasserfälle besucht. Bei dem Entwicklungsprojekt ging es um Bildung in der Schule.
Viel Mühe haben sich die Schüler und Referenten bei der Erstellung der Requisiten gegeben. Positiv war in allen Gruppen die Verwendung der landestypischen Sprachen.
D. Rumpold (Beauftragter für die interkulturellen und entwicklungspolitischen Tage)
Der Entwicklungspolitische Tag 2024
Bericht der 7a:
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Am Montag hatte die Klasse 7a den Tag der Entwicklungspolitischen Bildung zu dem Thema ,,Klima und Klimawandel “ kennengelernt. Dabei unterrichteten uns zwei ReferentInnen des Friedenskreises Halle, die u.a. auch Spiele für uns vorbereitet haben. Zur zweiten Stunde begannen wir.
Am Anfang ging es um die Klimazonen, die wir ja auch im Geographieunterricht behandeln. Als erstes haben wir herausgefunden, wie die Atmosphäre aufgebaut und wie kalt es im Weltall ist. Währenddessen wurde um eine Papier-Erde, die Atmosphäre entwickelt und uns anhand dieses Modelles erklärt, wie und welche Gase der Atmosphäre die Sonnenstrahlen auf die Erde lenken und speichern oder abprallen lassen. Wobei wir die eigentliche Temperatur der Erde heraus fanden und genauso die Ursachen für die vergleichbar hohe durchschnittliche Temperatur gesucht und gefunden haben. Dies war der Übergang zum Klimawandel und zu seinen Auswirkungen. Wir kamen mit etwas Hilfe darauf, was der Hauptgrund für den Klimawandel ist. Ursache ist der Kohlenstoffdioxidverbrauch.
In Stationsarbeit wurden dann die Kohlenstoffdioxidverbräuche von den Schülern mit Hilfe eines Fragebogens, der sich CO2 - Fußabdruck nannte, ermittelt. Dann wurde berechnet wie viel Kohlenstoffdioxid eine bestimmte Obst- oder Gemüsesorte auf den Weg nach Deutschland verbraucht und was der Klimawandel in verschiedenen Ländern für Auswirkungen hat. So haben wir festgestellt, dass sie Länder des Globalen Südens die Auswirkungen viel stärker bekommen. Insgesamt kann man sagen, dass es ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Thema war.
Elea Scheller
Bericht 7b:
Am Montag, den 02.12.2024, nahmen die Klassen 7 an einem entwicklungspolitischen Tag teil, bei dem ExpertInnen vom Weltladen Halle zu Besuch waren, um uns wichtige Themen rund um den Umweltschutz näherzubringen. Der Tag war besonders auf das Thema „Fast Fashion“ ausgerichtet, das von der Klasse 7b intensiv behandelt wurde.
„Fast Fashion“ beschreibt die schnelle und günstige Produktion von Kleidung, die aktuelle Modetrends aufgreift und regelmäßig neue Kollektionen auf den Markt bringt. Dies führt zu sehr niedrigen Preisen, hat jedoch auch gravierende negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Arbeitsbedingungen der Menschen, die in der Textilindustrie tätig sind. Die Kleidung wird schnell gekauft, oft nur wenige Male getragen und dann weggeworfen. Dies verursacht eine enorme Verschwendung von Ressourcen und trägt zur Umweltbelastung bei.
Um das Thema anschaulicher zu vermitteln, zeigten die Experten vom Weltladen Halle verschiedene Videos, die die Auswirkungen der „Fast Fashion“-Industrie auf Umwelt und Gesellschaft verdeutlichten. Anschließend wurden in der Klasse Wissensspiele durchgeführt, die das Verständnis weiter vertieften.
Nach der ersten großen Pause wurde die Klasse 7b in drei Gruppen eingeteilt, die jeweils ein eigenes Thema bearbeiteten:
Gruppe 1: Trinkwasserverbrauch für die Kleidungsherstellung benötigt und die Übertragung von Krankheiten
Gruppe 2: Verschmutzung des Trinkwassers durch die Textilindustrie
Gruppe 3: Nachteile der Kleidungsherstellung für die Umwelt
Jede Gruppe sammelte intensiv Informationen zu ihrem Thema und erstellte im Anschluss ein Video, um ihre Ergebnisse den anderen Gruppen zu präsentieren. Dies machte allen besonders viel Spaß.
Am Ende des Tages haben wir zusammen besprochen, was wir gelernt haben und was uns am meisten überrascht hat. Es war echt spannend, mehr über „Fast Fashion“ zu erfahren und wie diese schnelle Mode die Umwelt kaputt macht. Der Tag war nicht nur voll von interessanten Infos, sondern auch richtig unterhaltsam. Wir haben viel über die schädlichen Auswirkungen der Modeindustrie auf unsere Erde gelernt und warum es so wichtig ist, bewusster einzukaufen.
Josienna Degenhardt
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Bericht der 7c:
Am Montag, den 02.12.2024 hatten die 7. Klassen den Entwicklungspolitischen Tag. Jede Klasse hatte ein anderes Thema. Wir, die Klasse 7c, hatten das Thema Nachhaltigkeit. Zu Besuch war Natalia Arcodia aus Argentinien. Sie absolviert gerade ein Freiwilligenjahr in Wittenberg in der Evangelischen Akademie. Außerdem war auch eine Mitarbeiterin dabei, sie übersetzte uns alles. Wir haben uns rund um das Thema Argentinien und Nachhaltigkeit beschäftigt.
Als erstes stellten wir uns vor, wo wir alle ein bisschen was über uns erzählten. Daraufhin haben wir uns Argentinien im Atlas angeschaut. Natalia erzählte uns viel über Argentinien, zum Beispiel, dass die Landessprache dort Spanisch ist und warum sie in Argentinien spanisch sprechen. Als nächstes wurde uns erklärt, was ein Entwicklungsland ist. Sie erzählte uns auch, dass circa 29% der Bevölkerung Kinder und Jugendliche im Alter von 0-17 sind. Zum Vergleich: In Deutschland sind es circa 16,7%. Daraufhin schauten wir einen Film, wo uns gezeigt wurde, wie der Schulweg für die Kinder die auf den Inseln leben, ist. Der Schulweg für manche Kinder in Argentinien dauert circa 1 Stunde und 15 Minuten. Sie laufen zum Teil, oder fahren mit Booten in die Schule. Der Film war sehr spannend, weil wir viele neue und Interessante Dinge über Argentinien lernten.
Natalia erzählte uns, dass es in Argentinien 3 Klimazonen gibt. In Argentinien hat man ungefähr dieselben Fächer wie wir, außer, dass sie dort Spanisch haben und es an wenigen Schulen auch Deutsch gibt. Man geht 6 Jahre in die Grundschule und 6 Jahre in eine High-School. Als nächstes haben wir uns intensiv mit dem Thema Klima und Nachhaltigkeit in Argentinien befasst. Auswirkungen sind zum Beispiel: Temperaturanstiege, Anstieg des Meeresspiegels, Gletscherrückgang und die Modifizierung der Luftzirkulation. Danach wurden uns Maßnahmen, die ergriffen werden sollten, genannt. Das sind zum Beispiel: Mülltrennung und Ökosystempflege. Dann schauten wir einen zweiten Film, wo uns gezeigt wurde, wie man Plastikflaschen recyceln kann und daraus Ziegelsteine herstellen kann. Der Film war allerdings auf Spanisch, deshalb hat Natalia uns den Text auf Englisch erzählt und die Mitarbeiterin übersetze uns das und erzählte uns auf Deutsch, wie man den Ziegelstein herstellen kann.
Nachdem wir den Film geschaut haben, spielten wir das „4-Ecken-Spiel“. Uns wurden mehrere Fragen zum Thema Nachhaltigkeit gestellt und in jeder Ecke lag eine Antwortmöglichkeit. Schließlich machten wir eine Gruppenarbeit, wo wir Beispiele finden sollten, um die globale Erwärmung einzudämmen. Zum Beispiel: Mehr Bäume pflanzen, Bus und Bahn benutzen oder Fahrgemeinschaften bilden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr interessanter Tag war, an dem jeder Spaß hatte.
Jolina Großer
Fotowettbewerb des Verbandes Deutscher Schulgeographie Sachsen-Anhalt
Wir gratulieren Anna Liebers (10b) zu ihrem Erfolg!
Das Thema des Wettbewerbs lautete „Lerne von der Geschwindigkeit der Natur: Ihr Geheimnis ist Geduld“ – ein Zitat des amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson.
Am Wettbewerb durften alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 in Sachsen-Anhalt teilnehmen. Das Foto musste einen thematischen Bezug haben und in Sachsen-Anhalt aufgenommen worden sein.
Platz 2: Anna Liebers, Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen:

„Mein Foto zeigt im Hintergrund die Stadt aus Eisen, Ferropolis. Im Vordergrund ist ein Hagebuttenstrauch, sowie andere wilde Pflanzen und Gräser zu sehen. Zentral sieht man den Baggersee. Das Foto wurde an einem sonnigen Tag aufgenommen, was schöne Kontraste und leuchtende Farben bietet. Außerdem wurde es aus einer niedrigen Perspektive aufgenommen, sodass die Hagebutten im Vordergrund etwas unscharf sind und der Fokus auf den Baggern liegt. Was einst ein Braunkohletagebau war, ist heute von der Natur zurückerobert. Bereits 1957 begannen die Vorarbeiten für den damaligen Tagebau Golpa-Nord. Dieser war dann jahrzehntelang ein Ort entfesselter Industriekräfte und Umweltsünden, bot jedoch auch etwa 60 000 Menschen Arbeitsplätze. 1991 wurde die Braunkohleförderung offiziell beendet und die Fläche von 1 915 Hektar blieb für etwa 9 Jahre unberührt. Ab 2000 wurde das Tagebau-Restloch mit Grundwasser und Wasser aus der nahegelegenen Mulde gefüllt. Die Tagebaugroßgeräte und die 2,5 km lange Insel-Straße wurden saniert, sowie Sanitäranlagen, Veranstaltungsplätze und die Arena, für die Ferropolis heute bekannt ist, erbaut. Heutzutage finden viele Konzerte, Festivals und andere Attraktionen wie z.B. der „Iron Drift King“ in Ferropolis statt. Während dieser 32 Jahre hat sich die Umwelt erholt. Rund um den See gibt es nun Wiesen und Wälder mit Wanderwegen und Badestellen. Außerdem haben unzählige Insektenarten, viele verschiedene Pflanzen und Fische im und um den Baggersee ein Zuhause gefunden. Es brauchte nur etwas Geduld, um aus der Industrielandschaft einen idyllischen Naturraum entstehen zu lassen. Dabei konnte der Mensch nur die Grundlagen schaffen. Die meiste Arbeit hat Mutter Natur in ihrem eigenen Tempo geleistet.“

Entwicklungspolitischer Tag 2023
Der 30.11.2023 war für alle siebten Klassen ein sehr interessanter Tag. Jede Klasse hatte an diesem Tag Besuch eines Referenten der uns viele, neue Dinge zu einem bestimmten Thema erklärt hat.
Unser Thema der Klasse 7a war die menschenwürdige Arbeit und das Wirtschaftswachstum. Dieses Thema wurde uns durch unseren Gastlehrer Memo nähergebracht. Memo kommt aus Mexiko und spricht spanisch, wie auch sehr gutes Deutsch. Als erstes hat er uns gezeigt, wie man sich auf Spanisch vorstellt. Dies konnten wir alle gut anwenden. Außerdem waren wir erstaunt, dass er sich direkt alle Namen merken konnte, um uns mit Vornamen ansprechen zu können. Danach haben wir eine kleine Umfrage gemacht, bei der er zwei Kärtchen mit „Ja“ und „Nein“ in zwei Reihen des Raumes platziert hat. Unsere Aufgabe war es, uns zu positionieren und unsere Meinung begründen zu können.
Als Nächstes haben wir uns einen Film angesehen, der zeigen sollte, wie viel Ungerechtigkeiten es gibt und wie wir alle bis 2030 eine Lösung finden sollen, um die Ungerechtigkeiten und die Armut auf der Welt zu verringern. Im Anschluss haben wir Gruppen gebildet, mit denen wir den restlichen Tag zusammenarbeiten sollten. In den Gruppen haben wir aufgeschrieben, was der Mensch aus unserer Sicht benötigt, um ein schönes Leben zu führen.
Danach haben wir uns darüber ausgetauscht, wie wichtig Kleidung für uns ist, woher diese kommt und auch welche Länder die meisten Kleidungsstücke herstellen. Die meisten Kleidungsstücke stammen nicht aus Europa. Gleichzeitig stellten wir fest, dass die reichen Leute fast nicht arbeiten müssen, wobei die Armen etwa 10 Stunden pro Tag arbeiten müssen. Dazu kommt noch, dass diese Arbeit größtenteils durch Frauen verübt wird, die dann noch unter sehr schlechten Umständen arbeiten müssen. Zum Beispiel werden sie sehr hart bestraft, wenn sie mit dem Sitznachbar reden oder sie nicht genügend produzieren. Ein unglaublicher Stress, den nicht alle durchhalten. Um uns diese Arbeitsbedingungen zu verdeutlichen, haben wir dazu auch ein Experiment durchgeführt, indem wir sehr schnell schreiben mussten und dabei von ein paar Mitschülern aus unserer Klasse bewacht und auch bestraft wurden, wenn wir Unfug gemacht haben.
Zum Schluss haben wir noch eine Bekleidungsfirma ausgewählt, zu der unsere Gruppe einen Vortrag gehalten hat, wie die Menschen dort behandelt werden, wie viel sie arbeiten und noch vieles mehr. Insgesamt war der Tag sehr spannend und hat sehr viel Spaß gemacht.
Bastian Rudisch, 7a


Am 30.11.2023 kamen wir mit Vorfreude und Neugierde aufgrund des Entwicklungspolitischen Tages in die Schule. Nachdem sich unsere ganze Klasse in einem großen Stuhlkreis gesetzt hatte, wurden wir von Frau Engelke und Frau Eichstädt, unseren Projektleiterinnen, begrüßt. Jeder Schüler hat sich mit seinem Namen vorgestellt und sollte, passend zum Thema, sagen, welches Wetter er am meisten mag.
Danach wurden wir von den Projektleitern gefragt, was denn der Unterschied zwischen Wetter und Klima sei. Die Lösung: Das Wetter wird kurzfristig bestimmt. Also zum Beispiel, ob es morgen draußen regnet oder die Sonne scheint. Das Klima hingegen beschreibt, wie das Wetter über einen sehr langen Zeitraum (30 Jahre) aussieht. Wir haben gelernt, dass sowohl beim Wetter als auch beim Klima Niederschlag, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Stärke des Windes gemessen werden.
Für die nächste Aufgabe haben wir eine Karte mit den eingezeichneten Klimazonen bekommen. Wir sollten anschließend die verschiedenen Namen der Klimazonen zuordnen, wie zum Beispiel die Polarzone, die gemäßigte Zone und die Tropen. Durch unseren Geographieunterricht hatten wir schon einige Vorkenntnisse und konnten die Aufgabe gemeinsam als Klasse meistern. Als Nächstes hat jeder Schüler ein Tier bekommen, welches wir dann in die passende Klimazone einordnen mussten. Frau Engelke fragte uns anschließend, warum es denn Überschwemmungen gäbe. Der Auslöser für Überschwemmungen ist starker Regen.
In der Mitte unseres Stuhlkreises wurde nun die Erde als Zeichnung platziert. Jeder Schüler bekam eine unterschiedliche Figur zum Beispiel ein Schiff, ein Baum oder einen Menschen, welche man im Laufe des Gesprächs auf die Erde setzen sollte. Während des Gesprächs haben wir unter anderem von den Sonnenstrahlen und ihrem Einfluss auf die Erde gesprochen. Die Sonne sendet die Lichtstrahlen auf die Erde, welche wieder von der Erde zurück ins Weltall reflektiert werden. Jedoch werden die Sonnenstrahlen durch das Kohlenstoffdioxid (CO2) und das Methan (CH4) wieder zur Erde „zurückgesendet“. Es wird wärmer. Das unsichtbare Schutzschild unseres Planeten (Ozonschicht) wurde durch ein grünes Seil, welches um die Erde gelegt wurde, dargestellt. Die Ozonschicht filtert und schwächt die für uns gefährlichen Sonnenstrahlen. Verschiedene Treibhausgase schädigen unsere Ozonschicht. Die Folge ist ein riesiges Loch in dieser Schicht, welches wir zwar nicht sehen können, aber sehr gefährlich für die Menschen ist.
Als Nächstes haben wir über das Gewächshaus geredet. Anhand des Gewächshauses kann man nämlich den Treibhauseffekt verdeutlichen. Strahlt die Sonne durch die Glasscheiben erwärmt sich die Luft im Inneren und die Pflanzen können schneller wachsen. Neben der Luft erwärmt sich auch der Boden. Für diesen Effekt sorgen Wasserstoff und Kohlenstoff (Treibhauseffekt). Bei der Erde funktioniert dies ähnlich. Die Ozonschicht ist sozusagen das Gewächshaus der Erde. Dass ein gewisser Anteil an Wärme auf der Erde bleibt, ist für die Erdbewohner sehr wichtig. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre es auf der Erde durchschnittlich -18 Grad kalt.
Doch woher kommt CO2 eigentlich? CO2 kommt ganz natürlich in der Erdatmosphäre vor. Es befindet sich überall, wo Leben ist: im Boden, in allen Lebewesen, im Ozean, bei der Verbrennung von zum Beispiel Kohle oder Öl. Außerdem ist es ein natürliches Nebenprodukt der Zellatmung vieler Lebewesen.
Zum Schluss wurde unsere Klasse in drei Gruppen aufgeteilt. In den jeweiligen Gruppen wurden verschiedene Stationsaufgaben bearbeitet. Die erste Aufgabe war es, seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu erstellen. Dieser konnte durch verschiedene Fragen, wie zum Beispiel Stromnutzungsverhalten bestimmt werden. Der Gesamtwert der Klasse beträgt 90,2 Punkte, was etwas unter dem deutschen Durchschnitt liegt. An der zweiten Station haben wir ermittelt, wie weit verschiedene Obst- und Gemüsesorten bis nach Deutschland transportiert werden müssen und wie viel CO2 pro Transport ausgestoßen wird. An der letzten Station haben wir einen Text über einen Klimazeugen aus Nepal gelesen, indem er über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gletscher und die Seen im Himalaya sowie über die Auswirkungen auf seine Familie spricht. Insgesamt war das Projekt ein Riesenerfolg. Wir haben mit Spaß und Freude etwas über unsere Erde und den Klimawandel gelernt. Vielen Dank an Frau Engelke und Frau Eichstädt, die uns den ganzen Tag tatkräftig unterstützt haben.
Romi Scheuschner und Emmy Kaiser, 7b

Am 30. November 2023 hatten die 7. Klassen unseres Gymnasiums ab der zweiten Stunde einen entwicklungspolitischen Tag zum Thema „Wasser“. Christoph und Sandra, die beiden Referenten des Tages, kamen mit dem Zug aus Leipzig und erzählten etwas über Geopolitik.
Menschen brauchen Wasser um zu leben, aber viele Menschen haben kein Wasser. Darüber lernten wir etwas, indem wir zunächst Bingo spielten. Wir sollten unseren Mitschülern Fragen stellen, die auf unserem Bingo-Blatt standen. Die Fragen lauteten beispielsweise, ob man mehr als 30 T-Shirts besitzt oder ob man Sport treibt. Wenn man eine Person fand, die Sport macht oder viele T-Shirts besitzt, konnte man bei dieser Frage ein Kreuz machen. Wer zuerst eine Reihe voll hat, ruft „Bingo“ und setzt sich.
Danach holten Sandra und Christoph Knete und wir sollten etwas daraus formen, was zum Thema „Ein Leben ohne Wasser“ passte. Manche von uns kneteten einen Baum, der ein Symbol für Wachstum und das Leben ist. Ich selbst knetete einen Menschen, der, je nach Alter, einen Wasserteil von 50 bis 70 Prozent hat. Ohne Wasser, heißt das, wäre auf der Erde ein Leben gar nicht denkbar. Anschließend stellten wir unsere Figuren aus Knete vor. Sandra und Christoph fanden, dass fast all unsere Figuren gut bis sehr gut geworden sind.
Als Nächstes spielten wir wieder ein Spiel: An der Tafel waren Fragen gestellt wie: „Wie viel Liter Wasser verschwenden wir bei einer Toilettenspülung?“ Wir sollten schätzen, welche der genannten Lösungen korrekt ist und die dazugehörigen Karteikärtchen mit den Aufschriften A, B oder C hochzeigen. Ich selbst fand beeindruckend, dass ich, wie fast alle meine Mitschüler, bei vielen Fragen einen deutlich geringeren Wasserverbrauch vermutete.
Im Anschluss daran spielten wir noch ein Spiel, welches „Ich mag alle die, ...“ hieß. Sandra und Christoph gaben uns einen Zettel mit Fragen, die alle etwas mit dem Thema Wasser zu tun hatten. Wenn derjenige, der in der Mitte eines Stuhlkreises eine Aussage traf wie „Ich mag alle die, welche gern Tee trinken“, mussten alle, die gerne Tee trinken aus dem Stuhlkreis aufstehen und sich so schnell wie möglich einen neuen freien Platz suchen. Die Person, die keinen Platz ergattert hat, musste die nächste Frage stellen. Hier wurde uns allen bewusst, dass viele Themen mit Wasser zu tun haben, bei denen man es zunächst gar nicht vermutet hätte: Die Produktion eines einzigen T-Shirts benötigt zum Beispiel etwa 2700 Liter Wasser.
Am Ende des Tages las Sandra aus einem Buch vor, dass von einem kleinen Mädchen in Afrika handelte. Es ging hier vor allem um das Problem der Wasserknappheit und darum, dass es in vielen Ländern nicht normal ist, ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben. Das Mädchen musste beispielsweise täglich mehrere Kilometer laufen, um für sich und ihre Familie Wasser zu besorgen. Das Buch war traurig, lehrreich und schön zugleich.
Nachdem Christoph und Sandra gingen, teilte Herr Rumpold Arbeitsblätter aus, mit denen wir das an diesem Tag Gelernte anwenden sollten.
Kurzes Resümee: Uns allen wurde an dem entwicklungspolitischen Tag bewusst, wie wichtig Wasser ist und wie viel Wasser täglich auf der Welt verschwendet wird. Wir alle sollten darauf achten und uns in Zukunft viel mehr Gedanken über dieses wichtige Thema machen.
Jan Franke, 7c
Interkulturelle und entwicklungspolitische Projekttage
Vom 23.-26.05.23 fanden an unserer Schule die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Projekttage in allen zehnten Klassen statt. Vom Dienstag bis Freitag arbeiteten die Schüler in Gruppen ihres entsprechenden Gastlandes. Diesmal waren Referenten aus Vietnam, Kolumbien und Senegal zu Gast in Gräfenhainichen.
Zu Beginn stand die Vermittlung von landeskundlichen Kenntnissen des Gastlandes im Vordergrund. Themen waren z.B. Kultur, Religion, Bildung, Geschichte oder Wirtschaft. Wir danken der Bezuschussung des Projektes durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Durch die Förderung von Engagement Global lag in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf entwicklungspolitische Zusammenhänge, da alle vertretenen Länder zu den sogenannten Entwicklungsländern zählen.
Einen besonderen Stellenwert hatte das landestypische Kochen mit den Referenten, welches bei den Schülern gut ankam. Es gab viele kulinarische Köstlichkeiten angefangen von vietnamesischer Frühlingsrollen bis hin zu besonderen Fleischgerichten aus Kolumbien und Senegal.
Höhepunkt war die Präsentation am Freitag, in der die Schüler auf vielfältige und kreative Art und Weise Ihr Gastland vorstellten.
Bei der ersten Gruppe Vietnam wurde im Rahmen Schüleraustauschs das Land vorgestellt. gezeigt. Hierbei ging es um den Unterschied zwischen Stadt und Land am Beispiel von einer Familie in Bezug auf Essen, Kleidung, Ahnenkult, Technik und Kultur. Ein besonderer Schwerpunkt war die Thematisierung eines Entwicklungsprojekts in Bezug auf Bildung.
Bei der Gruppe Kolumbien stand die Reise von Rucksacktouristen im Mittelpunkt, die die Vielfältigkeit des Landes kennenlernten. (Bogota, Regenwald, Strand). Sie besuchten ein Entwicklungsprojekt auf dem Land, in dem es um die lokale Vermarktung von Obst und Gemüse ging.
Drei Touristen aus Deutschland besuchten den Senegal. Das Ziel war die Pilgermetropole Touba, und dort der Besuch eines Festes. Bei dem Entwicklungsprojekt ging es um die Nachhaltigkeitsziele und mit dem Ziel eine Reduzierung von Brennmaterial zu erreichen.
Viel Mühe haben sich die Schüler und Referenten bei der Erstellung der Requisiten gegeben. Positiv war in allen Gruppen die Verwendung der landestypischen Sprachen. Ich hoffe, es hat allen viel Spaß gemacht.
D. Rumpold (Beauftragter für die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Tage)



