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27.01.2026 – Holocaust-Gedenktag

Am 27.01.2026 findet der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft statt. An diesem Tag ist vor 81 Jahren das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die Alliierten befreit worden.
Anlässlich diesen Tages haben die Lernenden der 12. Klassen unter Begleitung der Fachkollegen Frau Knape-Schmidt, Frau Schade und Herrn Friedek Ausstellungsexponate angefertigt, die sie den Jahrgangsstufen 7-11 präsentieren und über die Zeit der NS-Herrschaft sowie ihre Verbrechen an unterschiedlichen Opfergruppen aufklären. In einer Zeit, in der sich politische Extreme intensiver in der Gesellschaft ausbreiten, liegt es also umso mehr in unserer Verantwortung, auch unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler über die Geschehnisse von 1933-1945 aufzuklären.


Nie wieder ist jetzt!


Exkursion ins Lutherhaus in der Lutherstadt Wittenberg

Am 16. und 17. Dezember 2025 unternahmen die 7. Klassen in Begleitung von Frau Honig, Frau Kluge, Frau Rößler, Herrn Friedek und Herrn Wotzka eine Exkursion ins Lutherhaus. Mit der Bahn am Wittenberger Hauptbahnhof angekommen, liefen wir gemeinsam zu unserem außerschulischen Lernort. Am Lutherhaus wurden wir freundlich begrüßt und durch das Museum geführt, wo wir viel Interessantes über Martin Luther und die Reformation lernten. Dabei wurde unser Wissen aus dem Unterricht bestätigt und erweitert. Nach dem Besuch des Museums gingen wir in den Escape-Room „Tatort 1522 – das Escapespiel zur Lutherbibel“. Die Rätsel haben wir in der begrenzten Zeit lösen können und es hat uns viel Freude bereitet.
Da sich der Weihnachtsmarkt nicht weit fernab des Lutherhauses befand, haben wir im Klassenverband diesen wissenswerten Tag mit einer Tasse Kinderpunsch und einer Leckerei ausklingen lassen.
Insgesamt war es für uns alle ein informativer und abwechslungsreicher Tag.

 

Emma Dora Roedler 7a

Der Ausflug in das Landesmuseum für Vorgeschichte

Alle fünften Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums begaben sich am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien nach Halle, um unter Begleitung von Frau Petermann, Herrn Heine, Herrn Friedek und Herrn Wotzka, das Landesmuseum für Vorgeschichte zu erkunden und handlungsorientiert aktiv zu werden.
Am Museum angekommen, wurden die fünften Klassen in drei Gruppen aufgeteilt, da sie in verschiedenen Kursen wie ‚Höhlenmalerei‘, ‚Lederbeutel‘ oder ‚Schwirrholz‘ die Zeit der Alt- und Jungsteinzeit praktisch nachempfinden sollten. Zudem wurde der Kreativität der Lernenden bei der Umsetzung und Gestaltung keine Grenze gesetzt. Im Museum selbst haben die Schülerinnen und Schüler viel über die Arbeit von Archäologen erfahren, konnten die Himmelsscheibe von Nebra sowie die Entdeckungen aus der Steinzeit in unserer Region um Gräfenhainichen bestaunen. Das Interesse der Lernenden war sehr groß, sodass die Zeit der Museumsführung fast zu kurz war. Nach einem Tag voller neuer Entdeckungen ging es dann mit dem Zug zurück nach Gräfenhainichen und die wohlverdienten Weihnachtsferien standen bevor.

Wider das Vergessen

Mit einer kleinen Ausstellung im Foyer Haus C haben wir der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.1945 gedacht.
Die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 12 fertigten dazu Plakate an, mit denen sie eindrucksvoll gezeigt haben, wie wichtig es ist, die NS-Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

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M.Hönemann, FS Geschichte

Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald am 06.06.2025

 

Wir sind um 10.15 Uhr in der Gedenkstätte angekommen und sind zuerst in zwei Gruppen eingeteilt worden. Zwei Bildungsreferenten haben uns über den Exkursionsablauf informiert. Als Einstieg wartete auf uns ein Film über das Konzentrationslager Buchenwald und dessen Geschichte.


Im Anschluss haben wir den ersten Teil der Erkundung des KZ-Geländes begonnen. Dieser drehte sich vorwiegend um den Bereich, in dem die Offiziere der Nationalsozialisten, konkreter der SS, wohnhaft waren. Eine erschreckende Erkenntnis für uns war, dass der Lagerkommandant Karl Koch eigens für sich und seine Angestellten einen kleinen Tierpark erbaute, der unmittelbar neben dem Gefangenentrakt lag, wobei dieser der Erholung für die NS-Mitarbeitenden diente. Diese Informationen mussten wir erstmal verarbeiten. Deshalb folgte im Anschluss unsere Mittagspause. Einige kamen während dieser Zeit in den Austausch mit den Bildungsreferenten. Unsere Fragen und Gedanken konnten geklärt werden.


Unmittelbar nach der Pause haben wir uns mit einem Modell des KZ-Areals vertraut gemacht, um uns die Größe des Geländes und die Vielzahl der verschiedenen Gebäude und Institutionen besser vorstellen zu können, da nach 1945 das Konzentrationslager in seiner Beschaffenheit verändert wurde, z.B. durch den Abriss der Baracken.


Für uns folgte die Besichtigung des Lagergeländes. Vom Eingangstor sind wir zu der Verbrennungsanlage und dem Leichenkeller gegangen. Der Vorraum der Krematorien war geprägt von vielen Gedenktafeln und Erinnerungen der Überlebenden oder deren Angehörigen. Unsere Stimmung war sehr betrübt, nachdem wir diese Räume durchlaufen sind. Diese Stimmung sollte anhalten, als wir das Arztzimmer besuchten, in welchem vermeintlich medizinische Untersuchungen stattfanden.


Um unsere Gedanken verarbeiten zu können und uns einen besseren Überblick die Historie des Gedenkortes zu verschaffen, machten wir uns mit der Daueraustellung vertraut. Das war sehr interessant, da wir uns beispielsweise Häftlings-Personalkarten oder auch Häftlingskleidung anschauen konnten.
Als Abschluss unseres Besuches haben wir uns an dem Mahnmal zusammengefunden. Wir haben an die Opfer des Nationalsozialismus, konkret des Lagers Buchenwald, gedacht. Die Besonderheit des Mahnmals besteht darin, dass die Platte des Inneren der Gedenktafel immer 37 Grad hat. Doch warum? Sie ist die durchschnittliche Körpertemperatur jedes einzelnen Menschen und symbolisiert die Gleichheit der Menschen. Für uns war diese Exkursion sehr lehrreich und interessant.

 

(Helene Müller, 9a)

Geschichtsexkursion im KZ Lichtenburg Prettin

Am Dienstag, dem 10.12.2024, besuchte die Klasse 10c zusammen mit Frau Petermann und Frau Abidi-Kirchner die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin. Nach unserer Ankunft wurden wir direkt dazu aufgefordert, unsere ersten Gedanken zum Thema „Konzentrationslager“ zu äußern. Danach war es uns möglich, den Hof und die Gebäude von außen zu betrachten und selbstständig Kurzvorträge auszuarbeiten. Wir konnten uns ebenfalls die moderne Ausstellung der Gedenkstätte anschauen, welche uns neue Eindrücke über den Holocaust in Sachsen-Anhalt bieten konnte.


Der Aufenthalt in der Gedenkstätte und die unterschiedlichen Einflüsse durch verschiedenste Projekte hat alle Schüler unserer Klasse zum Nachdenken angeregt. Auch die Besichtigung des Zellenblocks konnte uns allen eine bessere Vorstellung von den grausamen Lebensbedingungen der Inhaftierten dort zu dieser Zeit geben. Die Stimmung während der Exkursion war nicht wie bei üblichen Ausflügen ausgelassen und fröhlich, da wir uns in einer Gedenkstätte befanden, in der vor geraumer Zeit noch Menschen schikaniert, gefoltert und getötet wurden. Es ist wichtig, über die Zeit des nationalsozialistischen Regimes aufzuklären und dieses nicht zu verleugnen, weshalb diese Exkursion vor allem in der aktuellen politischen Situation wichtig für uns Jugendliche ist. Zusätzlich ist das KZ Lichtenburg Prettin kein übliches Konzentrationslager, sowohl heute, als auch früher nicht. Die sehr variierenden Verwendungszwecke der Gebäude erstaunten uns alle und lösten, unter Einbezug der Geschichte, teilweise mulmige Gefühle bei uns aus. Am Ende der Rundführung sollten wir erneut Begriffe zum Thema „Konzentrationslager“ brainstormen, hier zeigten sich nun jedoch ganz andere Einfälle als vor der Exkursion.


Die Exkursion war für die gesamte Klasse wichtig, um von der Zeit des Nationalsozialismus ein besseres Bild zu bekommen und uns allen erneut bewusst zu machen, welche Verantwortung jeder von uns aufgrund der deutschen Geschichte trägt und, dass sich diese niemals wiederholen darf.

 

Charlotte Speer, 10c

Luther mal anders

Fast jeder in Sachsen Anhalt kennt diese Feste und die Schüler freuen sich über den schulfreien Tag, der aber nicht Halloween geschuldet ist.
Im Geschichtsunterricht lernen die Kinder, dass Martin Luther am 31.10.1517 seine 95 Thesen an eine Kirchentür in Wittenberg geschlagen hat und dass die daraufhin einsetzende Reformation die Kirche gespalten hat.


Dieses Wissen haben die 7.-Klässler unseres Gymnasiums gemeinsam mit ihren Geschichtslehrerinnen und Klassenleiterinnen in Wittenberg anwenden und erweitern können (am 11./12.12.24).
Zuerst gab es einen kleinen Workshop, in dem die Kinder entweder einen Linolschnitt oder eine Zeichnung u.a. mit der Silhouette Wittenbergs anfertigten oder sie schrieben mit einer Feder einen Brief bzw. Lebensweisheiten ganz nach Art Luthers.


Es war erfreulich zu sehen, mit welcher Kreativität erstaunliche kleine Kunstwerke entstanden.

Anschließend führten uns pädagogische Mitarbeiter durch die Sonderausstellung (das Lutherhaus wird saniert) im benachbarten Augusteum:
„Buchstäblich Luther. Facetten eines Reformators“


Die Schüler wurden aktiv einbezogen und konnten beweisen, dass sie gut im Unterricht aufgepasst hatten. Außerdem war es schon spannend, eine Ablasskiste, Teile der Kanzel, auf der Luther gepredigt hat, und eine echte Lutherbibel live zu betrachten.

 

Die Zeit verging rasend schnell, so dass nur noch ein sehr kurzer Abstecher auf den Weihnachtsmarkt möglich war.

 

Wider das Vergessen

Mit einer kleinen Ausstellung im Foyer Haus C haben wir der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.1945 gedacht.
Die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 12 fertigten dazu Plakate an, mit denen sie eindrucksvoll gezeigt haben, wie wichtig es ist, die NS-Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

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M.Hönemann, FS Geschichte

Geschichtsexkursion Lutherhaus

Am 11.12.2024 und 12.12.2024 ging es für die 7. Klassen auf die Spurensuche nach Luthers Leben. Dazu fuhren wir mit dem Zug in eine sehr wirkungsträchtige Stadt Luthers - die Lutherstadt Wittenberg. Am Hauptbahnhof angekommen, liefen wir im Anschluss zum Lutherhaus.
In kleineren Gruppen nahmen wir an einem Workshop teil, zum Thema „Medienwettstreit zur Zeit der Reformation“. Unsere Kreativität entfaltete sich beim Schneiden und Drucken eines Lenolschnitts, beim Bemalen von Leinwänden und dem Schreiben mit Tinte und Feder.


Das Museum war unser nächster Stopp. Dort bekamen wir eine Führung und konnten Luthers Leben in nur wenigen Minuten nachvollziehen. In diesem Rundgang war die Luther-Quietscheente unseres aktuellen Ministerpräsidenten R. Haseloff ausgestellt, das Lieblingsaustellungsstück von uns.
Wir haben den Tag als sehr lehrreich empfunden und sind fortan Experten und Expertinne von Luthers Leben.

Emma Stengel (7b)/ N. Petermann

Ausstellung zum 9. November 1989

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Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalles fertigten Schülerinnenund Schüler der Klassen 7 bis 12 zahlreiche Exponate für unsere Ausstellung an. Die Arbeiten sind inhaltlich und gestalterisch sehrvielfältig. So sind neben Wandzeitungen auch Modelle des Grenzstreifensoder der Mauerfall mit Legofiguren nachgestaltet zu sehen. Das Interview von Günther Schabowski findet ebenso Erwähnung wie die Ereignisse in Leipzig, Halle und Gräfenhainichen im Herbst 1989. Einige Ausstellungsstücke stellen das Leben in der DDR und der BRD gegenüber.Gründe für die Flucht vieler DDR Bürger und letztendlich auch für das Scheitern der DDR wurden durch Interviews und Internetrecherchen fürdie Schüler nachvollziehbar. Herzlichen Dank allen Eltern und Helfern, die zum Gelingen unserer Ausstellung beitrugen. Interessenten könnensich die Arbeiten am "Tag der offenen Tür" in der Aula unseres Gymnasiums ansehen.

 

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27. Januar – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27.1.1945 haben Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz im besetzten Polen befreit. Schätzungsweise über eine Million Menschen sind in den Auschwitzlagern ermordet worden.
Roman Herzog, ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik, sagte: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ (www.bpb.de)


Unsere 12. Klassen haben im Rahmen des Geschichtsunterrichtes eine kleine Ausstellung zum Thema Holocaust und Widerstand gegen den Nationalsozialismus vorbereitet, die vom 26.1. – 2.2.24 im Foyer Haus B des Paul-Gerhardt-Gymnasiums zu sehen war.


  

Museumsbesuch in Halle

Am Dienstag, den 05.11.2024, sind wir, die 5. Klassen, mit dem Zug in das Landesmuseum für Vorgeschichte nach Halle gefahren. Dort wurden wir durch das Museum geführt. Während des Rundgangs durch die Ausstellung sahen wir unter anderem die Himmelsscheibe von Nebra, eine Nachbildung des in Gröbern gefundenen Waldelefanten sowie die verschiedensten Keramiken. Dort vorhanden waren auch die Knochen einer Schamanin (Heiler und Geisterbeschwörer) und einige Grabbeigaben. Erst vor kurzem wurde an der Beckengröße herausgefunden, dass es sich um eine Frau und keinen Mann handelte.


Anschließend stellten wir in den Gruppen Schmuckherstellung, Lederverarbeitung und Steinanhänger Dinge, auf die Art wie es die Neandertaler getan haben, her. In den Gruppen fertigten wir Schlüsselanhänger, Ketten, Armbänder aus Bast und Taschen aus Leder an.
Insgesamt war der Museumsbesuch sehr lehrreich und sehr, sehr schön.

 

(Elisa Giesen & Charlotte Schöley, 5b)




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