Exkursionsbericht KZ-Gedenkstätte Prettin-Lichtenburg
![]()
Am 24.03. und 25.03.2026 gegen 8:00 Uhr sind die 9. Klassen von Gräfenhainichen in Richtung Annaburg/Prettin losgefahren. Nachdem wir angekommen waren, wurden wir von einer Pädagogin der KZ-Gedenkstätte Lichtenburg-Prettin begrüßt. Diese hat uns beginnend einen Einstieg in das Thema gegeben. Dies passierte in Form von einer Aufgabe, bei der wir aufschreiben mussten, was uns als Erstes einfällt, wenn wir an das Thema Nationalsozialismus denken. Anschließend hatten wir selbst ein bisschen Zeit, um das Gedenkstättengelände allein zu erkunden. Wir sahen uns Gebäude der ehemaligen KZ-Anlage an, wie unter anderem den Appellplatz, den schwarzen Hof oder auch die Bunkeranlage. Letztere fanden wir besonders interessant, da man dort wirklich merkte, was für ein grauenvoller Ort das war, wo die Menschen eingesperrt wurden. Je nach Interesse konnte man sich auch überall noch Infotafeln zu den einzelnen Gebäuden und Plätzen durchlesen.
![]()
Zurück im Seminarraum erzählte uns die Gedenkstättenmitarbeiterin mehr über das Gelände und es gab Zeit, um Fragen zu stellen. Daraufhin wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und sollten mithilfe der Dauerausstellung kurze Vorträge zu verschiedenen Themen der KZ-Geschichte erarbeiten.
Anschließend hatten wir eine Führung, bei der wir unter anderem durch die dunklen und kalten Zellenblöcke gelaufen sind, welche wir uns vorher nicht anschauen konnten. Währenddessen hat jede Gruppe ihre Vorträge u.a. über Opfer des KZs präsentiert. Abschließend haben wir besprochen, was wir an diesem Tag über das Konzentrationslager in Prettin gelernt haben. So sind wir auf die Anfangsfrage erneut eingegangen – unsere Assoziationen sind teilweise anders ausgefallen. Gegen 15:00 sind wir nach diesem erkenntnisreichen Tag wieder in Gräfenhainichen angekommen.
Lea Schmitt, Luise Hirschmüller (9b)
![]()
Exkursion nach Berlin
![]()
Auf geht‘s in die Hauptstadt! Für die 10. Klassen unseres Gymnasiums stehen ein paar spannende und lehrreiche Stunden bevor. Während die Busfahrt noch genutzt wurde, um Schlaf nachzuholen oder ein paar Gespräche zu führen, galt mit der Ankunft in Berlin vor allem eines: Gut zuzuhören!
Zuerst suchten wir die Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen auf, wo wir viel über das System und die Vorgehensweise des Ministeriums für Staatssicherheit und deren Gefängnisse erfahren haben. Besonders war daran, dass uns ein Zeitzeuge, besser gesagt ein ehemaliger Inhaftierter, durch das Gelände führte und über die psychischen Gräueltaten der Stasi aufklärte. Jene Äußerungen mussten wir erstmal verarbeiten und wir verschnauften kurz, bevor es für uns ins Zentrum Berlins ging. Dort schauten wir uns ein bedeutendes politisches Gebäude von innen und außen an – den Deutschen Bundestag. Zwar haben wir keinen Politiker getroffen, jedoch haben wir durch einen Vortrag im Plenarsaal viel gelernt. Anschließend ging es für uns auf das Dach und auf die Kuppel des Bundestags, um die schöne Sicht zu genießen und den Tag damit zu beenden!
![]()
27.01.2026 – Holocaust-Gedenktag
Am 27.01.2026 findet der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft statt. An diesem Tag ist vor 81 Jahren das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die Alliierten befreit worden.
Anlässlich diesen Tages haben die Lernenden der 12. Klassen unter Begleitung der Fachkollegen Frau Knape-Schmidt, Frau Schade und Herrn Friedek Ausstellungsexponate angefertigt, die sie den Jahrgangsstufen 7-11 präsentieren und über die Zeit der NS-Herrschaft sowie ihre Verbrechen an unterschiedlichen Opfergruppen aufklären. In einer Zeit, in der sich politische Extreme intensiver in der Gesellschaft ausbreiten, liegt es also umso mehr in unserer Verantwortung, auch unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler über die Geschehnisse von 1933-1945 aufzuklären.
Nie wieder ist jetzt!
![]()
![]()
Exkursion ins Lutherhaus in der Lutherstadt Wittenberg
Am 16. und 17. Dezember 2025 unternahmen die 7. Klassen in Begleitung von Frau Honig, Frau Kluge, Frau Rößler, Herrn Friedek und Herrn Wotzka eine Exkursion ins Lutherhaus. Mit der Bahn am Wittenberger Hauptbahnhof angekommen, liefen wir gemeinsam zu unserem außerschulischen Lernort. Am Lutherhaus wurden wir freundlich begrüßt und durch das Museum geführt, wo wir viel Interessantes über Martin Luther und die Reformation lernten. Dabei wurde unser Wissen aus dem Unterricht bestätigt und erweitert. Nach dem Besuch des Museums gingen wir in den Escape-Room „Tatort 1522 – das Escapespiel zur Lutherbibel“. Die Rätsel haben wir in der begrenzten Zeit lösen können und es hat uns viel Freude bereitet.
Da sich der Weihnachtsmarkt nicht weit fernab des Lutherhauses befand, haben wir im Klassenverband diesen wissenswerten Tag mit einer Tasse Kinderpunsch und einer Leckerei ausklingen lassen.
Insgesamt war es für uns alle ein informativer und abwechslungsreicher Tag.
Emma Dora Roedler 7a
Lizenzen & Quellen
Der Ausflug in das Landesmuseum für Vorgeschichte
![]()
Alle fünften Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums begaben sich am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien nach Halle, um unter Begleitung von Frau Petermann, Herrn Heine, Herrn Friedek und Herrn Wotzka, das Landesmuseum für Vorgeschichte zu erkunden und handlungsorientiert aktiv zu werden.
Am Museum angekommen, wurden die fünften Klassen in drei Gruppen aufgeteilt, da sie in verschiedenen Kursen wie ‚Höhlenmalerei‘, ‚Lederbeutel‘ oder ‚Schwirrholz‘ die Zeit der Alt- und Jungsteinzeit praktisch nachempfinden sollten. Zudem wurde der Kreativität der Lernenden bei der Umsetzung und Gestaltung keine Grenze gesetzt. Im Museum selbst haben die Schülerinnen und Schüler viel über die Arbeit von Archäologen erfahren, konnten die Himmelsscheibe von Nebra sowie die Entdeckungen aus der Steinzeit in unserer Region um Gräfenhainichen bestaunen. Das Interesse der Lernenden war sehr groß, sodass die Zeit der Museumsführung fast zu kurz war. Nach einem Tag voller neuer Entdeckungen ging es dann mit dem Zug zurück nach Gräfenhainichen und die wohlverdienten Weihnachtsferien standen bevor.
![]()
Wider das Vergessen
Mit einer kleinen Ausstellung im Foyer Haus C haben wir der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.1945 gedacht.
Die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 12 fertigten dazu Plakate an, mit denen sie eindrucksvoll gezeigt haben, wie wichtig es ist, die NS-Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
M.Hönemann, FS Geschichte
Lizenzen & Quellen
Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald am 06.06.2025
![]()
Wir sind um 10.15 Uhr in der Gedenkstätte angekommen und sind zuerst in zwei Gruppen eingeteilt worden. Zwei Bildungsreferenten haben uns über den Exkursionsablauf informiert. Als Einstieg wartete auf uns ein Film über das Konzentrationslager Buchenwald und dessen Geschichte.
Im Anschluss haben wir den ersten Teil der Erkundung des KZ-Geländes begonnen. Dieser drehte sich vorwiegend um den Bereich, in dem die Offiziere der Nationalsozialisten, konkreter der SS, wohnhaft waren. Eine erschreckende Erkenntnis für uns war, dass der Lagerkommandant Karl Koch eigens für sich und seine Angestellten einen kleinen Tierpark erbaute, der unmittelbar neben dem Gefangenentrakt lag, wobei dieser der Erholung für die NS-Mitarbeitenden diente. Diese Informationen mussten wir erstmal verarbeiten. Deshalb folgte im Anschluss unsere Mittagspause. Einige kamen während dieser Zeit in den Austausch mit den Bildungsreferenten. Unsere Fragen und Gedanken konnten geklärt werden.
Unmittelbar nach der Pause haben wir uns mit einem Modell des KZ-Areals vertraut gemacht, um uns die Größe des Geländes und die Vielzahl der verschiedenen Gebäude und Institutionen besser vorstellen zu können, da nach 1945 das Konzentrationslager in seiner Beschaffenheit verändert wurde, z.B. durch den Abriss der Baracken.
Für uns folgte die Besichtigung des Lagergeländes. Vom Eingangstor sind wir zu der Verbrennungsanlage und dem Leichenkeller gegangen. Der Vorraum der Krematorien war geprägt von vielen Gedenktafeln und Erinnerungen der Überlebenden oder deren Angehörigen. Unsere Stimmung war sehr betrübt, nachdem wir diese Räume durchlaufen sind. Diese Stimmung sollte anhalten, als wir das Arztzimmer besuchten, in welchem vermeintlich medizinische Untersuchungen stattfanden.
Um unsere Gedanken verarbeiten zu können und uns einen besseren Überblick die Historie des Gedenkortes zu verschaffen, machten wir uns mit der Daueraustellung vertraut. Das war sehr interessant, da wir uns beispielsweise Häftlings-Personalkarten oder auch Häftlingskleidung anschauen konnten.
Als Abschluss unseres Besuches haben wir uns an dem Mahnmal zusammengefunden. Wir haben an die Opfer des Nationalsozialismus, konkret des Lagers Buchenwald, gedacht. Die Besonderheit des Mahnmals besteht darin, dass die Platte des Inneren der Gedenktafel immer 37 Grad hat. Doch warum? Sie ist die durchschnittliche Körpertemperatur jedes einzelnen Menschen und symbolisiert die Gleichheit der Menschen. Für uns war diese Exkursion sehr lehrreich und interessant.
(Helene Müller, 9a)
Lizenzen & Quellen
Luther mal anders
Fast jeder in Sachsen Anhalt kennt diese Feste und die Schüler freuen sich über den schulfreien Tag, der aber nicht Halloween geschuldet ist.
Im Geschichtsunterricht lernen die Kinder, dass Martin Luther am 31.10.1517 seine 95 Thesen an eine Kirchentür in Wittenberg geschlagen hat und dass die daraufhin einsetzende Reformation die Kirche gespalten hat.


Dieses Wissen haben die 7.-Klässler unseres Gymnasiums gemeinsam mit ihren Geschichtslehrerinnen und Klassenleiterinnen in Wittenberg anwenden und erweitern können (am 11./12.12.24).
Zuerst gab es einen kleinen Workshop, in dem die Kinder entweder einen Linolschnitt oder eine Zeichnung u.a. mit der Silhouette Wittenbergs anfertigten oder sie schrieben mit einer Feder einen Brief bzw. Lebensweisheiten ganz nach Art Luthers.
Es war erfreulich zu sehen, mit welcher Kreativität erstaunliche kleine Kunstwerke entstanden.
Anschließend führten uns pädagogische Mitarbeiter durch die Sonderausstellung (das Lutherhaus wird saniert) im benachbarten Augusteum:
„Buchstäblich Luther. Facetten eines Reformators“
Die Schüler wurden aktiv einbezogen und konnten beweisen, dass sie gut im Unterricht aufgepasst hatten. Außerdem war es schon spannend, eine Ablasskiste, Teile der Kanzel, auf der Luther gepredigt hat, und eine echte Lutherbibel live zu betrachten.


Die Zeit verging rasend schnell, so dass nur noch ein sehr kurzer Abstecher auf den Weihnachtsmarkt möglich war.
Wider das Vergessen
Mit einer kleinen Ausstellung im Foyer Haus C haben wir der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.1945 gedacht.
Die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 12 fertigten dazu Plakate an, mit denen sie eindrucksvoll gezeigt haben, wie wichtig es ist, die NS-Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
M.Hönemann, FS Geschichte
Lizenzen & Quellen
Ausstellung zum 9. November 1989

Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalles fertigten Schülerinnenund Schüler der Klassen 7 bis 12 zahlreiche Exponate für unsere Ausstellung an. Die Arbeiten sind inhaltlich und gestalterisch sehrvielfältig. So sind neben Wandzeitungen auch Modelle des Grenzstreifensoder der Mauerfall mit Legofiguren nachgestaltet zu sehen. Das Interview von Günther Schabowski findet ebenso Erwähnung wie die Ereignisse in Leipzig, Halle und Gräfenhainichen im Herbst 1989. Einige Ausstellungsstücke stellen das Leben in der DDR und der BRD gegenüber.Gründe für die Flucht vieler DDR Bürger und letztendlich auch für das Scheitern der DDR wurden durch Interviews und Internetrecherchen fürdie Schüler nachvollziehbar. Herzlichen Dank allen Eltern und Helfern, die zum Gelingen unserer Ausstellung beitrugen. Interessenten könnensich die Arbeiten am "Tag der offenen Tür" in der Aula unseres Gymnasiums ansehen.


