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Schulentscheid im Vorlesewettbewerb 2025/26

Nachdem im Oktober und November alle 5. und 6. Klassen ihre Klassensieger im Vorlesen ermittelt hatten, fand am 26.11.2025 der Schulentscheid in der 5./6. Stunde in der Schulbibliothek statt. Hierzu erschienen alle Siegerinnen/ Sieger mit einer Mitschülerin/ einem Mitschüler, um moralischen Beistand zu erhalten. Es wurde ein neues Buch einer anderen Autorin/ eines anderen Autors mitgebracht. Hier ein Überblick über die Auswahl:

 

Klasse

Name

Autor, Titel

5a

Gustav Beckmann

Rick Riordan, Mark Oshiro:

„Nico und Will. Reise ins Dunkel“

5b

Helena Ganzert

Tanja Voosen:

„Die Hüter der Flüsternden Schlüssel“

5c

Marek Jung

Martin Muser:

„Kannawoniwasein“

6a

Alfons Schleichhardt

Marc-Uwe Kling:

„Der Tag, an dem Max dreimal …“

6b

Neele Reiter

Card Weston:

„Wie man bei Regen einen Berg in Flip Flops erklimmt“

6c

Hannah Hartung

Ines Maria Jimenez:

„Ein bisschen Konfetti macht noch keine Freundin“

 

Die Jury setzte sich aus unserer Sozialpädagogin Frau Abidi-Kirchner, unserer „frischen Rentnerin“ Frau Hönemann (Deutsch/ Geschichte), Frau Timm (Deutsch Klasse 5) und Frau Schmidt (Deutsch Klasse 6) zusammen.


Als Erstes durften die SuS ihren Wahltext vorstellen und ca. 3 min daraus vorlesen. Hierbei wurden Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl bewertet. Nun gaben Frau Timm und Frau Schmidt aus dem fremden Text „Der Beschützer der Diebe“ von Andreas Steinhöfel eine Textstelle vor, die dann einzeln von den SuS weitergelesen wurde. Auch hier unterlagen Lesetechnik und Interpretation der Bewertung. Nun zog sich die Jury zurück und die Schülerinnen und Schüler durften sich bei Gebäck und Getränken stärken. Außerdem hatten die Vorleser die Möglichkeit, sich für ein Buch zu entscheiden, das auf dem Büchertisch zum Mitnehmen gedacht war.


Dann konnte die Jury die diesjährigen Sieger verkünden:

Klasse 5: Gustav Beckmann

Klasse 6: Alfons Schleichhardt.


Herzlichen Glückwunsch! Neben der Urkunde gab es nun noch einen Thalia-Gutschein als Anerkennung.
Alfons Schleichhardt wird im Februar unsere Schule beim Regionalfinale in Wittenberg vertreten. Wir drücken dafür fest die Daumen!

 

M. Schmidt

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    „Vorlesen verführt zum Lesen“ - Bernhard Schlink

    Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages haben die 10. Klassen unserer Schule erstmals am 15.11.2024 eine Vorleseaktion in verschiedenen Kitas gestartet. Ausgangspunkt war die Analyse des Vorlesemonitors 2024 im Deutschunterricht, laut dem jedem dritten Kind nur selten oder nicht vorgelesen wird. Also sollte im Kleinen begonnen werden und die Schülerinnen und Schüler organisierten kleine Vorleseaktionen für Zwei- bis Sechsjährige.


    Neben dem Vorlesen wurde aber auch über die Buchinhalte gesprochen, dazu gemalt, gerätselt, getanzt und gelacht. Völlig eigenständig suchten sich die Jugendlichen passende Bücher aus und überlegten, wie sie ca. 45-60 Minuten die Kleinen bei Laune halten konnten.
    Am Ende wollten die Kita-Kinder unsere Vorlese-Helden gar nicht mehr gehen lassen und auch die Erzieherinnen waren voller Lob für die kreativen Ideen. Die Schülerinnen und Schüler selbst verließen ebenso begeistert die Kita und überlegen nun, aus dieser Aktion eine Tradition wachsen zu lassen. Und so wären vielleicht in ein paar Jahren unsere Vorlese-Helden diejenigen, denen in diesem Jahr vorgelesen wurde.


    K. Sperling (Deutschlehrerin)

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      Funken

      Im Rahmen des Deutschunterrichtes sind die 8 Klassen am 15.10.24 nach Dessau in das Alte Theater gefahren und haben das Stück „Funken“ gesehen.


      Hier sind einige Meinungen von SuS der Klasse 8a:


      Ich finde, das Stück „Funken“ ist vor allem für Kinder ein gutes Theaterstück.
      Es geht um einen ganz normalen Jungen, Malte Schröder, er ist wie jeder Teenager. Bis vor kurzem hatte Malte auch ein ganz normales Leben, dies sollte sich aber ändern, als er von seiner Mutter vor dem Tor der Arthur MC Push-Cooperation abgesetzt wurde. Auf den 1. Blick wirkt das Camp ganz normal, so wie es sich Malte vorgestellt hat. Aber im Camp gehen viele Dinge nicht so, wie sie sein sollen. Im Camp gibt es nämlich keine Erwachsenen und die Kinder sind auf sich alleine gestellt.
      Alle Kinder haben besondere Eigenschaften. In seinem Zimmer warten schon seine 3 Zimmerkomplizen: Shawn Baker, er ist ein guter Tänzer, leider hat er aber früher von seinen Eltern nie viel Aufmerksamkeit bekommen. Twinkel ist ein sehr schlaues Mädchen, was sich unter anderem viel mit dem Klima auseinandersetzt. Zsilda, die Kämpferische, hat keine Eltern, aber ist sehr begabt im mechanischen Bereich.
      Malte hat das Gefühl, er sei nicht richtig, er versucht, seiner Mutter zu schreiben, ob sie ihn abholen könne. Aber im Camp ist weder Empfang noch Internet. Malte verbringt also Zeit mit den verschiedenen Kameraden und fängt an, die Zeit zu genießen.
      Aber etwas ist faul, eines Tages spricht ein Mann über einen Lautsprecher zu ihm: Es ist Arthur MC Push.
      Mit der Zeit merken alle, dass im Camp etwas komisch ist. Bei einer Bootstour ist Twinkel fast ertrunken und MC Push ist nicht bereit, ihr zu helfen. Ab diesem Zeitpunkt wollen sie fliehen. Nun enthüllt Zsilda ihr Geheimnis, sie hat in 2 Wochen eine Rakete gebaut, mit der sie dann erfolgreich flüchten.


      Ben Krause


      Im Schauspiel „Funken“ geht es um den wohl normalsten Teenager der Welt, namens Malte Schröder. Dieser wird von seiner Mutter in ein Feriencamp gebracht, wo er angeblich den schönsten Sommer seines Lebens verbringen wird. Dort angekommen, muss er sich eine Hütte mit drei Sonderlingen teilen, die alle eine schräge Begabung haben. Daraus entwickelt sich nach und nach eine außergewöhnliche Freundschaft die auf die Probe gestellt wird.
      An diesem Theaterstück hat mir besonders die Kulisse gefallen, da diese nur aus weißen Kisten besteht. Sie wird meiner Meinung nach mithilfe der Gestik und Mimik der Schauspieler passend ergänzt. Ich finde es ebenfalls gut, wie die Charaktere ihre Persönlichkeit zum Ausdruck gebracht haben. Allerdings kritisiere teilweise das offene Ende der Geschichte, weil ich es nicht nachvollziehend finde, wie die Charaktere am Ende mit einer Rakete ins Weltall geflogen sind. Insgesamt empfehle ich das Theaterstück weiter.


      Ayla Pannier


      Ich finde das Theaterstück nicht so gut, weil man die Kulisse anders gestalten sollte, mit ein paar mehr Utensilien. Auch die Geschichte selbst war nicht gut durchdacht. Es ist nicht klug, dass die Eltern ihre Kinder verkaufen, nur weil sie fast keine Zeit miteinander verbringen. Auch dass die Darsteller ihre Rollen so überspitzt spielen, finde ich nicht so gut. Ich habe so den Eindruck bekommen, dass die Kinder einfach keinen richtigen Bezug zur Realität haben und ich konnte, vor alle Twinkel, nicht ganz folgen. Und Kinder, die dieses Stück sehen und noch nie in einem Feriencamp gewesen sind, können ein falsches Bild von Feriencamps bekommen, weil sie noch keine Erfahrungen damit machen konnten. Ich finde an dem Stück gut, dass, auch wenn die Kinder unterschiedlich sind, sie zusammengehalten haben. Aber ich würde das Stück nicht weiterempfehlen.


      Karl Slawik

       

      Ich würde dieses Stück den nächsten Klassenstufen empfehlen, da die Wortwahl und die Geschichte sehr gut für die 10-14 jährigen passen.


      Paul Wiechmann

       

      Zusammengefasst ist es ein wirklich sehr tolles Theaterstück, was ich nur empfehlen kann. Es ist sehr kreativ gestaltet und aufgebaut, deswegen gebe ich dem Stück 4/5 Sterne. Ich kann es wirklich nur empfehlen, sich das Stück ,,Funken´´ selbst anzuschauen. Erst recht wenn man selber Teenager ist, wirkt es noch einmal besser und man kann die Situation besser nachvollziehen, weil man selber vielleicht ähnlich ist.


      Bastian Rudisch

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      Zu „Romeo und Julia“ ins Globe-Theater

      Shakespeares Drama begleitete die Klasse 9b eine Weile im Deutschunterricht. Szenen wurden analysiert, Figuren charakterisiert, Beziehungen und Konflikte erarbeitet und natürlich Shakespeares Leben unter die Lupe genommen. Auch die Bauweise und Funktionalität des berühmten Globe-Theaters in London, wo Shakespeare wirkte, wurde besprochen. Um so interessanter erschien es uns, als wir entdeckten, dass auch in Berlin ein solches Theater existieren soll und sogar „Romeo und Julia“ auf dem Spielplan stand. Also reisten 12 Schülerinnen und Schüler der 9b am 14.06.24 nach Berlin ins Globe. Dort stellten wir fest, dass das Globe noch kein richtiges Globe ist, sondern sich noch im Bau befindet. Dennoch hatte sich eine kleine Gruppe von Theaterleuten interessante Kulissen unter freiem Himmel errichtet und gab dort nun „Romeo und Julia“ zum Besten. Das Stück beeindruckte mit spielstarken Charakteren, die den traditionellen Dramenstoff mit kleinen modernen Elementen aufpeppten und die wesentlichen Handlungsstränge abwechslungsreich darstellten. Die zwei Stunden erschienen kurzweilig und als Zuschauer tauchte man ein in die Fehde der Familien Capulet und Montague.


      Anschließend hieß es den Heimweg wieder antreten: in einem aufregenden, Fußball-EM-geprägten Berlin. Schließlich fand an diesem Tag auch das Eröffnungsspiel der EM 2024 statt und die Stadt war gefüllt mit zahlreichen Fußballfans. Müde, aber zufrieden, erreichten wir schließlich am frühen Samstagmorgen wieder unsere Heimat. Und hier waren wir uns beim nächtlichen Gezwitscher eines einsamen Vogels ganz sicher: Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.


      Kerstin Sperling

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        Das Schauspiel "Funken" im Alten Theater in Dessau

        Die 9. Klassen waren im Rahmen des Deutschunterrichtes am Montag, dem 11.12.2023, im Alten Theater in Dessau und haben das Schauspiel „Funken“ gesehen.


        Hier sind einige Meinungen der Schülerinnen und Schüler:


        „komisch, einfach, gut“


        Das Theaterstück ist nicht gut, aber auch nicht schlecht. Auf der einen Seite ist es für mich schwer zu verstehen und verwirrend gewesen. Andererseits aber hat mir gut gefallen, wie die Schauspieler sich in ihre Rollen gefühlt und damit für eine angenehme Atmosphäre gesorgt haben. Das Stück hat anhaltende Konzentration und Aufmerksamkeit von den Zuschauern gefordert, weil die Orte und Handlungen sowie die Personen sich sehr schnell verändert haben. Die Bühne besaß nicht viel an Requisiten und war mit einigen Kisten einfach ausgestattet.
        Das Schauspiel hat gute und schlechte Seiten , ist aber empfehlenswert.


        Ansgar Leutnitz, 9a


        „dramatisch, lustig, verwirrend“


        Das Stück „Funken“ ist ein sehr kreatives Schauspiel. Die Schauspieler haben in ihren Rollen ständig variiert – mal war ein Schauspieler eine Frau, mal ein Mann. Das machte das Geschehen abwechslungsreich, manchmal ein wenig verwirrend, aber dennoch gut.
        Es war teilweise sehr laut, da plötzlich aus dem Nichts ein Geschrei aufkam – aber das fand ich lustig, weil wir uns erschrocken haben.


        Nelly Busse, 9a

         

        „unterhaltsam, spannend, charmant“


        Ich bin in dieses Stück vollkommen offen reingegangen und war am Ende sehr positiv gestimmt, da ich meinen Spaß hatte.
        Mir hat gefallen, wie mit wenigen Ressourcen gearbeitet wurde. Die Schauspieler haben gute Arbeit geleistet, das fand ich charmant.
        Mein Interesse wurde die ganze Zeit wach gehalten durch die Frage, warum Malte in das Camp gekommen ist und was er genau will.


        Elias Fähse, 9a


        „verwirrend, kreativ, laut“


        Ich finde bei dem Stück “Funken“ gut, wie mit den wenigen Gegenständen auf der Bühne gearbeitet wurde. Es wurden Kästen genutzt, um z.B. ein Auto, ein Zimmer im Feriencamp, einen Schrank, ein Floß oder sogar ein Raumschiff darzustellen. Die Schauspieler hatten in den Kästen Perücken, die sie ständig wechselten und damit in eine andere Rolle schlüpften.
        Weiterhin war das Stück an manchen Stellen extrem aufgedreht, laut und voller Leben.
        Insgesamt finde ich das Schauspiel sehr gelungen, vor allem wenn man beachtet, wie minimalistisch die Bühne aufgebaut war.


        Matthias Schüler, 9a

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        Vorlesewettbewerb am PGG

        „Percy Jackson. Diebe im Olymp“ – „Woodwalkers. Carags Verwandlung“ –

        „Das Gespenst von Canterville“ – „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ –

        „Die Sumpfloch-Saga“ – „Emma und das vergessene Buch"

         

        All diese Bücher haben eine Gemeinsamkeit: Sie weckten bei den SchülerInnen der 5. und 6. Klassen die Neugier sowie das Interesse am Lesen. Im Rahmen des Vorlesewettbewerbs, der am 01. Dezember 2021 in der Schulbibliothek des Paul-Gerhardt-Gymnasiums stattfand, sind sowohl drei SchülerInnen aus den 5. Klassen (5a: Paul Hennig, 5b: Alexander Burkert, 5c: Jakob Jansen-Rosseck) als auch drei SchülerInnen aus den 6. Klassen (6a: Lucas Schmidt, 5b: Anna Fuchs, 5c: Charlotte Schiebel) gegeneinander angetreten. Dabei stand die Lesekompetenz, vor allem das laute Vorlesen eines ausgewählten sowie eines fremden Textes, im Mittelpunkt. Die Jurymitglieder Frau Lichtenthal, Frau Schade, Frau Thiele und Frau Timm bewerteten die Leistung der SchülerInnen und kürten anschließend die zwei Sieger. Alexander Burkert aus der Klasse 5b konnte mit seinem vorgestellten Buch „Percy Jackson. Diebe im Olymp“ von Rick Riordan den Vorlesewettbewerb für sich entscheiden. Charlotte Schiebel gewann mit ihrem selbst ausgewählten Buch „Emma und das vergessene Buch“ von Mechthild Gläser den Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen. Damit hat sie sich für die nächste Runde, den Kreisentscheid in Wittenberg, qualifiziert und vertritt dort unsere Schule. Wir wünschen Ihr dafür ganz viel Erfolg!

         

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        Vorstellungsgespräch mal anders

        Am 13. und 15. Oktober nahmen unsere 9. Klassen im Rahmen des Deutschunterrichts an einem digitalen Bewerbungstraining teil. Aufbauend auf die unterrichtlichen Vorkenntnisse zum Bewerbungsschreiben und Lebenslauf präsentierten uns Frau Rettig und Frau Block von der Fortbildungsakademie für Wirtschaft in Wittenberg (FAW gGmbH) via Videokonferenz den Ablauf eines Vorstellungsgesprächs.
        Von besonderem Interesse waren die praktischen Tipps zur Vorbereitung auf das Gespräch (z.B. Kleidung, Anreise) und zum Gewinnen eines positiven ersten Eindrucks (z.B. Begrüßung, Blickkontakt oder Smalltalk).
        Im Mittelpunkt des Vortrags standen konkrete Fragen des Arbeitgebers an den Bewerber:


        • Wie kann ich mich darauf vorbereiten?
        • Was soll ich tun, wenn ich eine Antwort mal nicht weiß?
        • Welche Antworten sollte ich bei aller Ehrlichkeit vermeiden?
        • Was sind „Stressfragen“ und wie lasse ich mich von ihnen nicht stressen?


        Zusammengefasst wurde den Schülerinnen und Schülern ein umfassender Einblick in das Thema „Vorstellungsgespräch“ gegeben. Erfrischend war das digitale Format über die interaktiven Tafeln. So werden gewinnbringende und ausführliche Expertengespräche ermöglicht, die sonst im Schulalltag keinen Platz gefunden hätten.

         

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        Ausflug ins Theater

        Die Klassen 5 und 6 sind am 4. Dezember in das Anhaltische

        Theater Dessau gefahren, um dort das Weihnachtsmärchen

        „Die Schneekönigin“ zu sehen. Es handelt von dem Jungen Kai,

        der von der bösen Schneekönigin entführt wird.
        Gerda, seine Freundin, macht sich auf den Weg, um ihn zu

        befreien. Dabei trifft sie auf eine merkwürdige Frau, die sich

        für eine Blume hält, auf zwei lustige Krähen, die sie zu einem

        ganz anderen Kai führen, und auf ein launisches Räubermädchen,

        das Tiere gefangen hält.
        Insgesamt war das Märchen sehr schön gewesen. Auch die

        Kostüme und Requisiten waren schön gestaltet. Die Schauspieler

        waren große Klasse. Es hat uns allen gut gefallen.

                                                           Luzie Rabe, Klasse 5a

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        Kulturtage boten Deutschunterricht mit Poesie

        Heinrich Heine für die Schüler der 10. und 11. Klassen - Balladen für die Jüngeren, gab es in der vergangenen Woche in der Aula zu hören, beides abwechslungsreich, unterhaltsam und künstlerisch perfekt vorgetragen von Ko Kokott und Christian Georgi.
        Die Künstler waren nicht zum ersten Mal in Gräfenhainichen. Ihre Programme begeisterten auch schon in vergangenen Jahren unsere Schülerinnen, Schüler und besonders auch unsere Deutschlehrerinnen. Kein Wunder, denn was da in zwei Unterrichtsstunden der besonderen Art geboten wurde, war eine anspruchsvolle Mischung aus Literatur und Musik, die bekannte lyrische Texte auf unterhaltsame Weise zu Gehör brachte. Während Ko Kokott im ersten Programm Gedichte und andere Texte von Heine rezitierte und sang , bot er im zweiten teils berühmte, teils weniger bekannte Balladen mit Charme und Humor dar. Dazu entlockte Christian Georgi auf virtuose Weise seiner „Zauberflöte“ facettenreiche Klänge. Dass die Künstler auch das Publikum geschickt und witzig einbezogen, kam gut an und lockerte die Veranstaltung zusätzlich auf.
        So wurde es ein nicht alltäglicher Unterrichtsvormittag, an dem unsere Schülerinnen und Schülern der oberen Jahrgangsstufen den Dichter Heinrich Heine als klug, scharfsinnig, witzig und besonders aktuell wahrnehmen konnten, Die Jüngeren erlebten, dass Balladen spannend, schaurig und schön sind und sogar richtig Spaß machen können – vor allem, wenn man sie nicht selbst vortragen muss. (:
        Ein Erfolg dieser zwei poetischen Deutschstunden.

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        Überraschung zur Zeugnisausgabe

        In der Klasse 7b wurde die Zeugnisausgabe vor den Sommerferien zu einem ganz besonderen Erlebnis. Ein großes Paket hatte die Klasse erreicht und die Schüler wussten sofort, was sich darin befand: für jeden Schüler der Klasse eine Ausgabe des Buches „Lebens(t)räume“. Im Frühjahr hatte die 7b im Rahmen des Deutschunterrichts am gleichnamigen Schreibwettbewerb der Stiftung Lesen und der Stiftung Druck- und Papiertechnik teilgenommen. Bundesweit waren Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 9 aufgerufen, sich in Kurzgeschichten, Gedichten oder Essays mit ihren Lebens(t)räumen auseinanderzusetzen. Insgesamt wurden 500 Arbeiten verschiedenster Schulformen eingereicht, ein Querschnitt der Arbeiten wurde in einem kleinen Büchlein veröffentlicht, welches jedem Teilnehmer nun zugeschickt wurde. Als die Schülerinnen und Schüler der 7b das Werk mit insgesamt 65 Texten in ihren Händen hielten, wurde sofort gesucht ... gesucht nach der eigenen Geschichte. Und tatsächlich: der Text „Glaube an dich“ von Jakob Engelmann und Benedikt Schulze wurde abgedruckt. Für Jakob, Benedikt und auch den Rest der Klasse hat dieser Text eine große Bedeutung. Er berichtet von Jakob, dem Stabhochspringer, der sich bei seinem Rekordsprung bei den Olympischen Spielen im Jahr 2024 verletzt und im Krankenhaus auf Dr. med. Benedikt Schulze trifft, seinen ehemaligen Mitschüler. Was die Jungs beim Schreiben im Frühjahr noch nicht wussten: Benedikt verlässt nun zu den Sommerferien tatsächlich das Paul-Gerhardt-Gymnasium. Berufliche Gründe der Eltern ziehen ihn weg von hier. Wir alle hoffen, dass es so kommt, wie im Lebens(t)raum der Beiden und sie sich irgendwann wieder einmal begegnen.
                                                                                                                                                 Kerstin Sperling

                                                                          GLAUBE AN DICH
                                                     von Jakob Engelmann & Benedikt Schulze (7b)

         

        +++ Olympische Spiele, Brasilien, Rio de Janeiro, Maracana-Stadion,

        7. August 2024, 16:38 Uhr +++
        „Hallo. Wir sind hier live in Rio beim Stabhochsprung Finale. Ich bin Frank Buschmann, ihr Kommentator, der sie heute durch das große Finale im Stabhochsprung führt. Jetzt legen die Wettkampfrichter die Stange auf 6,05 m. Es sind nur noch

        vier Springer übrig. Renaud Lavillenie für Frankreich, Shawn Barber für Kanada und zwei Springer aus der deutschen Mannschaft, Raphael Holzdeppe und Jakob Engelmann. Zuerst springt der Kanadier. Die kanadischen Fans brüllen       img_20160629_092803.jpg

        Shawn Barber, Shawn Barber durch das Stadion. Er nimmt seinen ultraleichten Karbonstab und stellt sich an seine Anlaufmarke. Vor neun Jahren hat der 29-Jährige schon die WM in Peking gewonnen. Jetzt läuft er los, er springt ab und… reißt, doch das sah sehr schmerzhaft aus. Die Höhe hat er nicht geschafft, doch hoffentlich hat er sich nicht verletzt. Er steht auf und läuft zu seinem Trainer. Ich glaube, der Wettkampf ist für ihn gelaufen. Jetzt ist der Rekordmann an der Reihe, Renaud Lavillenie. Sein Stab ist eine Sonderanfertigung aus den USA. Die leichte Kohlefaser ist noch besser als Karbon, doch das Handling ist weitaus schwerer. Sein Anlauf sieht gut aus, er steigert sein Tempo immer weiter - perfekt den Einstichkasten getroffen. Er steigt über die Latte … und er hat es geschafft. Der Erste, der weiter ist! Wird er es zum Sieg schaffen? Als Erster aus dem deutschen Team springt Raphael Holzdeppe. Er hat viel Glück, dass er rechtzeitig wieder fit geworden ist, denn vor 3 Monaten lag er noch unterm Messer. Nein, 6,05 m schafft er nicht. Und jetzt die große Über-raschung. Der erst 22-jährige Newcomer Jakob Engelmann. Ich denke, die Höhe wird er nicht schaffen, denn er hatte schon bei 6 m einige Probleme. Diese Höhe ist seine absolute Bestleistung. Viele Experten munkeln, der Stab sei schon 15 Jahre alt und aus einem speziellen Stoff. Wenn er den Stab in den Einstichkasten haut, quietscht es so laut, dass man es durch das ganze Stadion hört. Er ist nur 1,78 m groß, also eigentlich zu klein für den Sport. Seine Stärken liegen aber dafür im Sprint. Die 100 m rennt er in 10,87 s. Sein Anlauf ist der beste von den vier Springern, aber seine Sprungtechnik ist nicht die stärkste. Jetzt nimmt er seinen Stab aus der Halterung und nimmt Anlauf. Das ganze Stadion erhebt sich. Die 78.838 Zuschauer im Maracana machen mächtig Lärm. Alle schauen auf die Stabhochsprunganlage. Seine Schritte sind schnell und kurz, sie werden immer schneller, ihm tropfen Schweißperlen von der Stirn. Noch 5 m bis zur Einstich-anlage. Noch 1 m und jetzt sticht er den Stab perfekt in den Einstichkasten. Er springt zieht den Rücken ein und kommt über die Stange. ER HAT ES GESCHAFFT!!! Das ganze Stadion brüllt, der absolute Hammer! Das hätte hier niemand gedacht. Er ist jetzt noch eine Runde weiter, jetzt geht es Kopf an Kopf gegen den Franzosen.“

         

        +++ Olympische Spiele, Brasilien, Rio de Janeiro, Maracana-Stadion, 7. August 2024, 17:03 Uhr +++
        „Wir melden uns zurück aus Rio zu der Entscheidung im Stabhochsprung der Männer. Im Wettkampf gibt es noch 2 Springer… Jetzt ist Kampf angesagt, der Altmeister Renaud Lavillenie gegen den Newcomer Jakob Engelmann. Zuerst springt der Altmeister. Beide haben die ersten beiden Sprünge gerissen. Jetzt geht es um Gold oder gibt es gar keine Goldmedaille sondern zwei Goldmedaillen?! Renaud Lavillenie hat es schon vor vier Jahren gezeigt, dass er mit hohem Druck umgehen kann. Wird er es wieder schaffen? Jakob Engelmann hat eigentlich keinen Druck, denn mit ihm hätte hier keiner gerechnet. Jetzt nimmt der Franzose seinen Stab, das ganze Stadion erhebt sich. Die Uhr an der Seite zeigt an, dass er noch 30 s hat. Der Franzose befindet sich jetzt im Anlauf, er fliegt über die Bahn. Sein Stab landet im Einstichkasten, er springt ab, jetzt fliegt er und fliegt er, doch er REEEIßT!! Das ist die Riesenchance für Jakob Engelmann, wird er die Höhe 6,15 m schaffen oder gibt es zwei Goldmedaillengewinner? Jetzt ist der Deutsche an der Reihe, wieder bebt das ganze Stadion. Er wirkt ausgeruht und auch angespannt. Er beißt noch einmal in seine Banane und nimmt einen kräftigen Schluck Wasser. Seine Spikes rammt er in die Bahn und konzentriert sich das letzte Mal auf den Sprung. Die Rufe der Fans sind eher verhalten. Er ist der Mann der letzten Versuche, so hat es einmal ein Moderator gesagt. Ich glaube, er wird es nicht schaffen. Jetzt läuft er los! Er hat seinen Anlauf noch einmal erweitert. Jetzt müsste er abspringen. Das sieht nicht gut aus! Er holt alles aus sich heraus. Schaff es! ... Er schafft es! Er ist drüber, doch ich glaube, er hat sich verletzt. Eine Verletzung am Kopf, wahrscheinlich eine Platzwunde. Das kann nicht sein, das ist unglaublich, er ist neuer Olympiasieger und es gibt keine Ärzte, die ihn versorgen. Doch jetzt hechtet sich ein Arzt des deutschen Teams über die Absperrung. Er wirkt ziemlich jung. Es kommen noch mehr Helfer. Er wird mit einem Hubschrauber in das nächste Krankenhaus geflogen. Was für ein Abend, liebe Zuschauer.“

         

        +++Uni-Klinik, Deutschland, Berlin, 22.August, 15:36 Uhr+++
        Der verletzte Stabhochspringer wurde nach Berlin verlegt und wird dort von Fachärzten betreut. Er wird das Krankenhaus bald verlassen können.
        Die Tür seines Einbettzimmers öffnet sich und der Oberarzt kommt herein. Plötzlich zuckt der Sportler zusammen. Er kennt diese Gesichtszüge und auch diese Stimme, doch er ist sich nicht sicher. Das wäre ein sehr großer Zufall, wenn das ein Schüler aus seiner alten Schule ist, zumal er in der 10. Klasse zur Sportschule gewechselt hatte. Der Arzt legt neue Tabletten auf den Tisch und mustert den Sportler mit einem ausdruckslosen Gesicht. Dann verlässt der Arzt den Raum wieder und der Sportler ist allein.

         

        +++Eine Arztpraxis, Deutschland, Berlin, 27.August, 16:03 Uhr+++
        Der Sportler wurde bereits entlassen und ist jetzt bei der letzten Kontroll-untersuchung in einer renommierten Arztpraxis in Berlin.
        Der Stabhochspringer geht die Treppe in den ersten Stock hinauf und betrachtet die kahle Wand. Dort hängt ein Schild, nicht größer als ein A4-Blatt. Auf diesem Schild steht in schwarzen Buchstaben ein Name: „Dr. med. Benedikt Schulze“. Er überlegt, was hat es mit dem Namen auf sich? Es ist der gleiche Arzt wie in der Klinik, da ist er sich sicher, doch jetzt kommt ihm auch noch der Name bekannt vor. Auf einmal fällt ihm alles wieder ein. Er weiß nun, wonach er gesucht hat. Dieser Mann ist aus seiner ehemaligen Schule, sogar aus seiner Klasse, und ja, er wollte Arzt werden.

         

        Also hatte er sich seinen Traum erfüllt, genauso wie ich, dachte der Sportler mit einem Grinsen auf den Lippen.

         

        Jakob Engelmann und Benedikt Schulze, Klasse 7b, Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen

         

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