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Schulentscheid im Vorlesewettbewerb 2025/26

Nachdem im Oktober und November alle 5. und 6. Klassen ihre Klassensieger im Vorlesen ermittelt hatten, fand am 26.11.2025 der Schulentscheid in der 5./6. Stunde in der Schulbibliothek statt. Hierzu erschienen alle Siegerinnen/ Sieger mit einer Mitschülerin/ einem Mitschüler, um moralischen Beistand zu erhalten. Es wurde ein neues Buch einer anderen Autorin/ eines anderen Autors mitgebracht. Hier ein Überblick über die Auswahl:

 

Klasse

Name

Autor, Titel

5a

Gustav Beckmann

Rick Riordan, Mark Oshiro:

„Nico und Will. Reise ins Dunkel“

5b

Helena Ganzert

Tanja Voosen:

„Die Hüter der Flüsternden Schlüssel“

5c

Marek Jung

Martin Muser:

„Kannawoniwasein“

6a

Alfons Schleichhardt

Marc-Uwe Kling:

„Der Tag, an dem Max dreimal …“

6b

Neele Reiter

Card Weston:

„Wie man bei Regen einen Berg in Flip Flops erklimmt“

6c

Hannah Hartung

Ines Maria Jimenez:

„Ein bisschen Konfetti macht noch keine Freundin“

 

Die Jury setzte sich aus unserer Sozialpädagogin Frau Abidi-Kirchner, unserer „frischen Rentnerin“ Frau Hönemann (Deutsch/ Geschichte), Frau Timm (Deutsch Klasse 5) und Frau Schmidt (Deutsch Klasse 6) zusammen.


Als Erstes durften die SuS ihren Wahltext vorstellen und ca. 3 min daraus vorlesen. Hierbei wurden Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl bewertet. Nun gaben Frau Timm und Frau Schmidt aus dem fremden Text „Der Beschützer der Diebe“ von Andreas Steinhöfel eine Textstelle vor, die dann einzeln von den SuS weitergelesen wurde. Auch hier unterlagen Lesetechnik und Interpretation der Bewertung. Nun zog sich die Jury zurück und die Schülerinnen und Schüler durften sich bei Gebäck und Getränken stärken. Außerdem hatten die Vorleser die Möglichkeit, sich für ein Buch zu entscheiden, das auf dem Büchertisch zum Mitnehmen gedacht war.


Dann konnte die Jury die diesjährigen Sieger verkünden:

Klasse 5: Gustav Beckmann

Klasse 6: Alfons Schleichhardt.


Herzlichen Glückwunsch! Neben der Urkunde gab es nun noch einen Thalia-Gutschein als Anerkennung.
Alfons Schleichhardt wird im Februar unsere Schule beim Regionalfinale in Wittenberg vertreten. Wir drücken dafür fest die Daumen!

 

M. Schmidt

„Vorlesen verführt zum Lesen“ - Bernhard Schlink

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages haben die 10. Klassen unserer Schule erstmals am 15.11.2024 eine Vorleseaktion in verschiedenen Kitas gestartet. Ausgangspunkt war die Analyse des Vorlesemonitors 2024 im Deutschunterricht, laut dem jedem dritten Kind nur selten oder nicht vorgelesen wird. Also sollte im Kleinen begonnen werden und die Schülerinnen und Schüler organisierten kleine Vorleseaktionen für Zwei- bis Sechsjährige.


Neben dem Vorlesen wurde aber auch über die Buchinhalte gesprochen, dazu gemalt, gerätselt, getanzt und gelacht. Völlig eigenständig suchten sich die Jugendlichen passende Bücher aus und überlegten, wie sie ca. 45-60 Minuten die Kleinen bei Laune halten konnten.
Am Ende wollten die Kita-Kinder unsere Vorlese-Helden gar nicht mehr gehen lassen und auch die Erzieherinnen waren voller Lob für die kreativen Ideen. Die Schülerinnen und Schüler selbst verließen ebenso begeistert die Kita und überlegen nun, aus dieser Aktion eine Tradition wachsen zu lassen. Und so wären vielleicht in ein paar Jahren unsere Vorlese-Helden diejenigen, denen in diesem Jahr vorgelesen wurde.


K. Sperling (Deutschlehrerin)

Funken

Im Rahmen des Deutschunterrichtes sind die 8 Klassen am 15.10.24 nach Dessau in das Alte Theater gefahren und haben das Stück „Funken“ gesehen.


Hier sind einige Meinungen von SuS der Klasse 8a:


Ich finde, das Stück „Funken“ ist vor allem für Kinder ein gutes Theaterstück.
Es geht um einen ganz normalen Jungen, Malte Schröder, er ist wie jeder Teenager. Bis vor kurzem hatte Malte auch ein ganz normales Leben, dies sollte sich aber ändern, als er von seiner Mutter vor dem Tor der Arthur MC Push-Cooperation abgesetzt wurde. Auf den 1. Blick wirkt das Camp ganz normal, so wie es sich Malte vorgestellt hat. Aber im Camp gehen viele Dinge nicht so, wie sie sein sollen. Im Camp gibt es nämlich keine Erwachsenen und die Kinder sind auf sich alleine gestellt.
Alle Kinder haben besondere Eigenschaften. In seinem Zimmer warten schon seine 3 Zimmerkomplizen: Shawn Baker, er ist ein guter Tänzer, leider hat er aber früher von seinen Eltern nie viel Aufmerksamkeit bekommen. Twinkel ist ein sehr schlaues Mädchen, was sich unter anderem viel mit dem Klima auseinandersetzt. Zsilda, die Kämpferische, hat keine Eltern, aber ist sehr begabt im mechanischen Bereich.
Malte hat das Gefühl, er sei nicht richtig, er versucht, seiner Mutter zu schreiben, ob sie ihn abholen könne. Aber im Camp ist weder Empfang noch Internet. Malte verbringt also Zeit mit den verschiedenen Kameraden und fängt an, die Zeit zu genießen.
Aber etwas ist faul, eines Tages spricht ein Mann über einen Lautsprecher zu ihm: Es ist Arthur MC Push.
Mit der Zeit merken alle, dass im Camp etwas komisch ist. Bei einer Bootstour ist Twinkel fast ertrunken und MC Push ist nicht bereit, ihr zu helfen. Ab diesem Zeitpunkt wollen sie fliehen. Nun enthüllt Zsilda ihr Geheimnis, sie hat in 2 Wochen eine Rakete gebaut, mit der sie dann erfolgreich flüchten.


Ben Krause


Im Schauspiel „Funken“ geht es um den wohl normalsten Teenager der Welt, namens Malte Schröder. Dieser wird von seiner Mutter in ein Feriencamp gebracht, wo er angeblich den schönsten Sommer seines Lebens verbringen wird. Dort angekommen, muss er sich eine Hütte mit drei Sonderlingen teilen, die alle eine schräge Begabung haben. Daraus entwickelt sich nach und nach eine außergewöhnliche Freundschaft die auf die Probe gestellt wird.
An diesem Theaterstück hat mir besonders die Kulisse gefallen, da diese nur aus weißen Kisten besteht. Sie wird meiner Meinung nach mithilfe der Gestik und Mimik der Schauspieler passend ergänzt. Ich finde es ebenfalls gut, wie die Charaktere ihre Persönlichkeit zum Ausdruck gebracht haben. Allerdings kritisiere teilweise das offene Ende der Geschichte, weil ich es nicht nachvollziehend finde, wie die Charaktere am Ende mit einer Rakete ins Weltall geflogen sind. Insgesamt empfehle ich das Theaterstück weiter.


Ayla Pannier


Ich finde das Theaterstück nicht so gut, weil man die Kulisse anders gestalten sollte, mit ein paar mehr Utensilien. Auch die Geschichte selbst war nicht gut durchdacht. Es ist nicht klug, dass die Eltern ihre Kinder verkaufen, nur weil sie fast keine Zeit miteinander verbringen. Auch dass die Darsteller ihre Rollen so überspitzt spielen, finde ich nicht so gut. Ich habe so den Eindruck bekommen, dass die Kinder einfach keinen richtigen Bezug zur Realität haben und ich konnte, vor alle Twinkel, nicht ganz folgen. Und Kinder, die dieses Stück sehen und noch nie in einem Feriencamp gewesen sind, können ein falsches Bild von Feriencamps bekommen, weil sie noch keine Erfahrungen damit machen konnten. Ich finde an dem Stück gut, dass, auch wenn die Kinder unterschiedlich sind, sie zusammengehalten haben. Aber ich würde das Stück nicht weiterempfehlen.


Karl Slawik

 

Ich würde dieses Stück den nächsten Klassenstufen empfehlen, da die Wortwahl und die Geschichte sehr gut für die 10-14 jährigen passen.


Paul Wiechmann

 

Zusammengefasst ist es ein wirklich sehr tolles Theaterstück, was ich nur empfehlen kann. Es ist sehr kreativ gestaltet und aufgebaut, deswegen gebe ich dem Stück 4/5 Sterne. Ich kann es wirklich nur empfehlen, sich das Stück ,,Funken´´ selbst anzuschauen. Erst recht wenn man selber Teenager ist, wirkt es noch einmal besser und man kann die Situation besser nachvollziehen, weil man selber vielleicht ähnlich ist.


Bastian Rudisch

Zu „Romeo und Julia“ ins Globe-Theater

Shakespeares Drama begleitete die Klasse 9b eine Weile im Deutschunterricht. Szenen wurden analysiert, Figuren charakterisiert, Beziehungen und Konflikte erarbeitet und natürlich Shakespeares Leben unter die Lupe genommen. Auch die Bauweise und Funktionalität des berühmten Globe-Theaters in London, wo Shakespeare wirkte, wurde besprochen. Um so interessanter erschien es uns, als wir entdeckten, dass auch in Berlin ein solches Theater existieren soll und sogar „Romeo und Julia“ auf dem Spielplan stand. Also reisten 12 Schülerinnen und Schüler der 9b am 14.06.24 nach Berlin ins Globe. Dort stellten wir fest, dass das Globe noch kein richtiges Globe ist, sondern sich noch im Bau befindet. Dennoch hatte sich eine kleine Gruppe von Theaterleuten interessante Kulissen unter freiem Himmel errichtet und gab dort nun „Romeo und Julia“ zum Besten. Das Stück beeindruckte mit spielstarken Charakteren, die den traditionellen Dramenstoff mit kleinen modernen Elementen aufpeppten und die wesentlichen Handlungsstränge abwechslungsreich darstellten. Die zwei Stunden erschienen kurzweilig und als Zuschauer tauchte man ein in die Fehde der Familien Capulet und Montague.


Anschließend hieß es den Heimweg wieder antreten: in einem aufregenden, Fußball-EM-geprägten Berlin. Schließlich fand an diesem Tag auch das Eröffnungsspiel der EM 2024 statt und die Stadt war gefüllt mit zahlreichen Fußballfans. Müde, aber zufrieden, erreichten wir schließlich am frühen Samstagmorgen wieder unsere Heimat. Und hier waren wir uns beim nächtlichen Gezwitscher eines einsamen Vogels ganz sicher: Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.


Kerstin Sperling

Das Schauspiel "Funken" im Alten Theater in Dessau

Die 9. Klassen waren im Rahmen des Deutschunterrichtes am Montag, dem 11.12.2023, im Alten Theater in Dessau und haben das Schauspiel „Funken“ gesehen.


Hier sind einige Meinungen der Schülerinnen und Schüler:


„komisch, einfach, gut“


Das Theaterstück ist nicht gut, aber auch nicht schlecht. Auf der einen Seite ist es für mich schwer zu verstehen und verwirrend gewesen. Andererseits aber hat mir gut gefallen, wie die Schauspieler sich in ihre Rollen gefühlt und damit für eine angenehme Atmosphäre gesorgt haben. Das Stück hat anhaltende Konzentration und Aufmerksamkeit von den Zuschauern gefordert, weil die Orte und Handlungen sowie die Personen sich sehr schnell verändert haben. Die Bühne besaß nicht viel an Requisiten und war mit einigen Kisten einfach ausgestattet.
Das Schauspiel hat gute und schlechte Seiten , ist aber empfehlenswert.


Ansgar Leutnitz, 9a


„dramatisch, lustig, verwirrend“


Das Stück „Funken“ ist ein sehr kreatives Schauspiel. Die Schauspieler haben in ihren Rollen ständig variiert – mal war ein Schauspieler eine Frau, mal ein Mann. Das machte das Geschehen abwechslungsreich, manchmal ein wenig verwirrend, aber dennoch gut.
Es war teilweise sehr laut, da plötzlich aus dem Nichts ein Geschrei aufkam – aber das fand ich lustig, weil wir uns erschrocken haben.


Nelly Busse, 9a

 

„unterhaltsam, spannend, charmant“


Ich bin in dieses Stück vollkommen offen reingegangen und war am Ende sehr positiv gestimmt, da ich meinen Spaß hatte.
Mir hat gefallen, wie mit wenigen Ressourcen gearbeitet wurde. Die Schauspieler haben gute Arbeit geleistet, das fand ich charmant.
Mein Interesse wurde die ganze Zeit wach gehalten durch die Frage, warum Malte in das Camp gekommen ist und was er genau will.


Elias Fähse, 9a


„verwirrend, kreativ, laut“


Ich finde bei dem Stück “Funken“ gut, wie mit den wenigen Gegenständen auf der Bühne gearbeitet wurde. Es wurden Kästen genutzt, um z.B. ein Auto, ein Zimmer im Feriencamp, einen Schrank, ein Floß oder sogar ein Raumschiff darzustellen. Die Schauspieler hatten in den Kästen Perücken, die sie ständig wechselten und damit in eine andere Rolle schlüpften.
Weiterhin war das Stück an manchen Stellen extrem aufgedreht, laut und voller Leben.
Insgesamt finde ich das Schauspiel sehr gelungen, vor allem wenn man beachtet, wie minimalistisch die Bühne aufgebaut war.


Matthias Schüler, 9a

Kulturtage boten Deutschunterricht mit Poesie

Heinrich Heine für die Schüler der 10. und 11. Klassen - Balladen für die Jüngeren, gab es in der vergangenen Woche in der Aula zu hören, beides abwechslungsreich, unterhaltsam und künstlerisch perfekt vorgetragen von Ko Kokott und Christian Georgi.
Die Künstler waren nicht zum ersten Mal in Gräfenhainichen. Ihre Programme begeisterten auch schon in vergangenen Jahren unsere Schülerinnen, Schüler und besonders auch unsere Deutschlehrerinnen. Kein Wunder, denn was da in zwei Unterrichtsstunden der besonderen Art geboten wurde, war eine anspruchsvolle Mischung aus Literatur und Musik, die bekannte lyrische Texte auf unterhaltsame Weise zu Gehör brachte. Während Ko Kokott im ersten Programm Gedichte und andere Texte von Heine rezitierte und sang , bot er im zweiten teils berühmte, teils weniger bekannte Balladen mit Charme und Humor dar. Dazu entlockte Christian Georgi auf virtuose Weise seiner „Zauberflöte“ facettenreiche Klänge. Dass die Künstler auch das Publikum geschickt und witzig einbezogen, kam gut an und lockerte die Veranstaltung zusätzlich auf.
So wurde es ein nicht alltäglicher Unterrichtsvormittag, an dem unsere Schülerinnen und Schülern der oberen Jahrgangsstufen den Dichter Heinrich Heine als klug, scharfsinnig, witzig und besonders aktuell wahrnehmen konnten, Die Jüngeren erlebten, dass Balladen spannend, schaurig und schön sind und sogar richtig Spaß machen können – vor allem, wenn man sie nicht selbst vortragen muss. (:
Ein Erfolg dieser zwei poetischen Deutschstunden.

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