Anmeldung:

Nutzer: Kennwort:
Weitere Themen:
Schlagworte:

Woher kommt die Welt und wohin geht sie?


Was kommt nach dem Tod?


Warum sind das Leben oft voller Leid?


Wie wird unsere Welt ein bisschen gerechter?


Was kann dabei der Glaube an Gott bedeuten?


Gibt es Gott überhaupt?


Welchen Platz hat Kirche in unserer Gesellschaft?

 

 

Das Fach "Evangelische Religion" wurde mit Beginn des Schuljahres 1991/1992 in den Fächerkanonfür alle Schulformen aufgenommen.

 
Der Unterricht erfolgt in den Klassenstufen 5 bis 12 zweistündig und ist versetzungsrelevant.

 

Der Reli-Unterricht richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, egal ob gläubig oder nicht, egal welcher Religion oder welcher Konfession sie angehören.

 

Ab dem vollendetem 14. Lebensjahr dürfen Schülerinnen und Schüler selbst üer die Teilnahme am Reli-Unterricht entscheiden.

 

Am Ende der Schullaufbahn kann eine mündliche Abitur-Prüfung im Fach "Evangelische Religion" abgelegt werden. Voraussetzung dafür ist die durchgängige Belegung des Faches ab Klassen 10.


Die Themen des Evangelischen Religionsunterrichts orientieren sich in den
Schuljahrgängen 5 bis 12 an folgenden theologischen Grunddimensionen:

 

1. Anthropologie - z.B. Liebe und Partnerschaft

 

2. Theologie - z.B. Gottesbilder, Abrahamitische Relgionen

 

3. Christologie - z.B. Wer war Jesus?, Jesusdarstellungen

 

4. Ethik - z.B. Wie gehen wir miteinander um?, Gerechtigkeit

 

5. Ekklesiologie - z.B. Kirche am Anfang, Wie modern muss Kirche sein?

 

6. Eschatologie - z.B. Hoffnungen, Sucht, Utopie

 

 

Die Lebenswelt der Lernenden muss nicht immer in einem Klassenraum thematisiert werden. Auch außerschulische Lernorte sowie Projekte stellen Höhepunkte in den verschiedenen Jahrgangsstufen dar:


- erkunden die Kirche Sankt-Marien (Klasse 6)

 

- eine Schulandacht erarbeiten und durchführen (Klasse 7)


- Exkursion in eine Synagoge und in eine Moschee (Klasse 8)


- Expertengespräch zur Hospizarbeit (Klasse 10)


   u.v.m.

 

  

   Unsere Lehrkräfte für Evangelische Religion: Herr Rumpold und Herr Tandel

Exkursion nach Dessau zur Synagoge und Moschee

Neben dem Christentum gibt es viele weitere Religionen wie den Islam und das Judentum, welche jeweils ihre eigenen Gebetsorte besitzen. Im Christentum geht man zum Beten in ich die Kirche, im Islam in die Moschee und im Judentum in die Synagoge. In Dessau durften die Klassen 8a und 8b sowohl Moschee als auch Synagoge hautnah am einem Tag erleben.


Wir haben uns zuerst in der Synagoge viel über die Geschichte des Judentums und des Gotteshauses in Dessau angehört und durften uns einige wichtige Gegenstände dieser Religion ansehen. Die Tora ist die heilige Schrift der Juden, wie im Christentum die Bibel. Außerdem ist die Fertigung einer Tora unvorstellbar teuer, da alles per Hand geschrieben und die hebräischen Buchstaben nicht auf Papier, sondern auf Pergament mit einer speziellen Tinte geschrieben werden. Die Herstellung der Schriftrolle dauert über ein Jahr und der Preis ist bei mindestens 15.000 € nicht gerade gering. Die Kippa, eine kleine Kopfbedeckung, müssen die Männer beim Betreten des Gebetsraumes aufsetzten. Vor dem Gebet müssen sich allerdings Männer und Frauen das Gesicht und die Hände waschen. Im Gebetsraum sitzen Frauen und Männer getrennt, sodass die Männer beim Gebet nicht die Frauen sehen können, um sich nicht ablenken zu lassen.


Die Zeit verging wie im Flug und nach einem kurzen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Dessau, besuchten wir die Moschee. Im Gegensatz zur Synagoge, die sich zu den anderen Gebäuden sehr stark unterscheidet und somit recht auffällig war, sind wir erst an der Moschee vorbeigelaufen. Die Moschee fanden wir in einem Gebäudekomplex.

Vom Imam wurde uns erklärt, dass dies zur Sicherheit der dort betenden Muslime diene. Nachdem wir unsere Schuhe ausgezogen hatten, traten wir in einem Gebetsraum ein. Der ganze Boden des Raumes war mit einem speziellen Teppich ausgestattet, der in Richtung Mekka zeigt, da die Muslime immer in diese Richtung beten. Der Raum war außerdem mit vielen Verzierungen und muslimischen Gegenständen ausgestattet. Wie auch in der Synagoge beten die Frauen und Männer aus den gleichen Gründen getrennt voneinander, jedoch sitzen sie nicht hinter den Männern, sondern haben einen separaten Raum.
Die Zeit verging auch hier sehr schnell und so mussten wir wieder mit dem Zug zurück nach Gräfenhainichen fahren. Wir danken allen Beteiligten, die diese Exkursion möglich gemacht haben und lernten sehr viel dazu.


Kenny Wache, 8a

Kirchenexkursion in St. Marien in Gräfenhainichen

Am 1. April fand das gemeinsame Projekt „Kirchenrallye in St.-Marien“ im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts in den 6. Klassen statt. An diesem Tag erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen die Merkmale einer evangelischen Kirche. Dabei wurden neben den bekannteren Gegenständen wie Kreuz, Altar und Taufbecken auch unbekanntere wie Empore oder Kanzel erforscht. Unsere Schüler verschafften sich einen Einblick in die Lieder Paul Gerhardts und in das Gemeindeleben der evangelischen Kirchengemeinde. Dazu wurden auch Gemeindevertreter interviewt.
Schön war die engagierte gemeinsame Gruppenarbeit über Kursgrenzen hinweg.


D. Rumpold (Fachlehrer für Ev. Religion)

Mit Zug, Straßenbahn und Bus in die Synagoge und Moschee in Dessau

Die Schüler unseres Gymnasiums besuchten die neugebaute Synagoge in Dessau und bekamen einen Überblick über das Judentum. Die Vertreterin der jüdischen Gemeinde umriss das Judentum im Allgemeinen von koscheren Speisen bis hin den zahlreichen Feiertagen.


Wir erfuhren zum Beispiel, dass geschächtetes Fleisch direkt aus Polen geliefert wird.
Im Speziellen ging es um die vielen Gegenstände in einer Synagoge, angefangen vom Widderhorn bis hin zu den wertvollen Torarollen. Auch die runde Form der Synagoge und die Sitzordnung waren bemerkenswert und gelten als heilig, weshalb die Jungen eine Kippa tragen mussten.



Im Anschluss besuchten wir eine völlig unscheinbare Moschee (...). Dann begaben wir uns in einen Vorraum, in welcher der Teppich in Richtung Mekka zeigte, es verschiedene Koranausgaben gab und eine Tafel für den Arabischunterricht an der Wand angebracht war. Im Gespräch wurden viele unserer Fragen aufgegriffen. Seine Augen begannen zu leuchten, als er von seiner Pilgerfahrt, der Hadsch, nach Mekka sprach. (...)

 

(Hier geht es zum vollständigen Artikel)

Mit Zug, Straßenbahn und Bus in die Synagoge und Moschee in Dessau

Die Schüler unseres Gymnasiums besuchten die neugebaute Synagoge in Dessau und bekamen einen Überblick über das Judentum. Die Vertreterin der jüdischen Gemeinde umriss das Judentum im Allgemeinen von koscheren Speisen bis hin den zahlreichen Feiertagen. Wir erfuhren zum Beispiel, dass geschächtetes Fleisch direkt aus Polen geliefert wird.
Im Speziellen ging es um die vielen Gegenstände in einer Synagoge, angefangen vom Widderhorn bis hin zu den wertvollen Torarollen. Auch die runde Form der Synagoge und die Sitzordnung waren bemerkenswert und gelten als heilig, weshalb die Jungen eine Kippa tragen mussten.


Zudem stand die geschichtliche Entwicklung der Synagoge und die heutige Situation der Gemeinde im Mittelpunkt. Es gibt nur wenige junge Menschen, die dieser Gemeinde angehören. Jene dürfen aber beim Laubhüttenfest dort übernachten. Nur ein Jugendlicher hat die Bar Mitwa gefeiert.

 

Im Anschluss besuchten wir eine völlig unscheinbare Moschee in einem fünfgeschossigen Wohnhaus 300m weiter. In der offenen islamischen Gemeinde Dessau wurden wir vom Imam begrüßt und zogen erst einmal unsere Schuhe aus. Dann begaben wir uns in einen Vorraum, in welcher der Teppich in Richtung Mekka zeigte, es verschiedene Koranausgaben gab und eine Tafel für den Arabischunterricht an der Wand angebracht war. Im Gespräch wurden viele unserer Fragen aufgegriffen. Seine Augen begannen zu leuchten, als er von seiner Pilgerfahrt, der Hadsch, nach Mekka sprach. Er staunte darüber, was unsere Schüler schon darüber wussten.


Im Hauptraum der Moschee fand gerade das Mittagsgebet statt, welchem wir lauschen konnten. Danach konnten wir auch diesen Raum betreten und sahen die Gegenstände, die wir im Unterricht behandelten, nun live: die Kanzel, die Gebetsnische und Gebetsrichtung. Sehr dominant erschien uns die Uhr, welche minutengenau die Gebetszeiten anzeigte. Diese hat jeder gläubige Muslim auch auf seinem Handy.


D. Rumpold (Fachlehrer für Evangelische Religion)

Schulandacht zum Thema „Erntedank“

Am 24.09.2024 gestalteten wir Religionsschüler der Klasse 7 eine Andacht in der Kirche Sankt Marien. Nach der zweiten Stunde sind wir zur Kirche gelaufen. Frau Dyck ist als Unterstützung für die Lieder, die wir gesungen hatten, mitgekommen. Dann war die Probe, damit wir wussten, wie alles abläuft.

Als wir mit der Probe fertig waren, kamen auch schon die ersten Schüler der 5. bis 8. Klassen. Wir hatten alle etwas Angst. Etwas später war die ganze Kirche mit Schülern und Lehrern – ca. 170 Personen - gefüllt. Wir Religionsschüler der Klasse 7 bereiteten uns langsam auf den Auftritt vor. Jeder ist für sich noch einmal alles durchgegangen. Der Kirchenraum verstummte langsam und es begann mit einem Orgelspiel. Jetzt fingen einige an, vor Aufregung zu zittern.


Am Anfang begrüßte uns Frau Pfarrerin Elze und es wurde das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ gesungen. Danach begann das Rollenspiel mit einer Einführung in das Thema „Erntedank“ und die Bedeutung der Erntekrone. Sodann wurden zwei Lieder gesungen, indem die Solisten Martha, Emma und Josienna auftraten. Dann ging es weiter mit dem zweiten Rollenspiel. Vier Schüler haben über die Ernte zur Zeit Paul Gerhardts berichtet. Dann sangen wir das Lied „Eine Handvoll Erde“. Das letzte Rollenspiel thematisierte das Erntedankfest angesichts der aktuellen Entwicklungen wie Klimawandel, Überschwemmungen oder Dürre und verwies noch mal auf die Erntekrone. Anschließend wurde das Lied „Ein Hoch auf unsere Ernte“ gesungen.


Dann wurde von der Pfarrerin eine dazugehörige Bibelstelle gedeutet. Die sogenannten Fürbitten, das „Vater unser“ und die Abschlussrede, in der das Publikum mit einbezogen wurde, bildeten den Abschluss.
Trotz Aufregung hat uns die ganze Andacht gefallen.


Josienna Degenhardt (Klasse 7) und D. Rumpold (Lehrer für Evangelische Religion)

Kirchenrallye in St. Marien in Gräfenhainichen 2024

Im Mai 2024 fand das gemeinsame Kirchenrallye-Projekt im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts  in St.-Marien in Gräfenhainichen in allen 6. Klassen statt. An diesem Tag erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen die Merkmale einer evangelischen Kirche. Dabei wurden neben den bekannteren Gegenständen wie Kreuz, Altar und Taufbecken auch unbekanntere wie Empore oder Kanzel erforscht. Unsere Schüler verschafften sich einen Überblick über die Lieder Paul Gerhardts und das Gemeindeleben. Dazu wurden auch Gemeindevertreter interviewt.

 

D. Rumpold (Fachlehrer für Ev. Religion)

Musikalische Schulandacht zum Thema Advent in der Marienkirche

Am 29.11.2022 8:30 Uhr war es soweit. Die jährliche Schulandacht des Paul-Gerhardt-Gymnasiums fand in der Marienkirche schon recht früh statt. Unterstützt wurden sie von der Vikarin Frau Werner und der Musiklehrerin Frau Dyck mit dem Schulchor. Die SchülerInnen der 7. Klasse des Religionskurses von Herrn Rumpold haben diesen Gottesdienst vorbereitet. Sie waren schon sehr aufgeregt. Denn diesmal kamen mehr als 150 Schüler aus dem Religions- und Ethikunterricht der 5.- 8. Klassen und damit wirkte die Kirche schon recht voll.


Im Zentrum stand das Thema „Advent“, welches aus aktuellen Anlass auch das Thema Ukraine mit einbezog. Dazu erarbeiteten die Schüler in Gruppen Rollenspiele. Sie behandelten die Begegnung von ukrainischen und deutschen Jugendlichen, es ging um Weihnachtsbräuche in der Ukraine und das konkrete Handeln zur Adventszeit. Frau Werner führte diese Gedanken in ihrer Auslegung weiter und belegte sie anhand der Bibel. Zudem wurde zahlreiche Weihnachtslieder gesungen. Höhepunkt war der gemeinsam gesungene Kanon „Ding Dong Bells“.


Am Ende waren alle Schüler, die „Zuhörer“ und die „Gestalter“, um eine weitere kulturelle Erfahrung reicher.
                                                                            D. Rumpold Fachlehrer für das Unterrichtsfach Evangelische Religion

 k_img_20221129_090509606.jpg k_image_6487327(3).jpg

     k_image_6487327(5).jpg




Datenschutzerklärung