Bericht zum Bienenprojekt

Am 03.06.2026 nahm unsere Klasse gemeinsam an einem Bienenprojekt von Silvia Kralle teil. Dabei lernten wir viele interessante Dinge über das Leben der Bienen, die Herstellung von Honig und die wichtige Bedeutung der Bienen für die Natur. Außerdem konnten wir einen Einblick in ihre Arbeit als Imkerin bekommen.
Zu Beginn sprachen wir darüber, warum Bienen für uns Menschen so wichtig sind. Bienen bestäuben viele Pflanzen und sorgen dadurch dafür, dass Obst, Gemüse und andere Nutzpflanzen wachsen können. Ohne Bienen gäbe es nämlich deutlich weniger Lebensmittel. Deshalb sind sie auch so wichtig und unverzichtbar für unsere Umwelt.
Anschließend erfuhren wir mehr über das Leben im Bienenstock. Die Bienenkönigin legt bis zu 2000 stiftförmige Eier am Tag. Die Arbeiterinnen kümmern sich um die Brut, sammeln Nektar und Pollen und versorgen den Bienenstock. Im Sommer leben Arbeiterbienen etwa sechs Wochen, da sie sehr viel arbeiten. Die Königin dagegen kann mehrere Jahre alt werden.
Auch sehr interessant ist der Hochzeitsflug der Königin. Dabei verlässt sie den Bienenstock und wird dort von mehreren Drohnen begleitet. Nach der Begattung legt sie viele Eier.
Wir lernten außerdem, dass das Bienenvolk umzieht, wenn es zu eng wird. Dann verlässt ein Teil der Bienen gemeinsam mit einer neuen Königin den Stock und sucht sich ein neues Zuhause. Ein weiterer wichtiger Teil des Projekts war die Honigherstellung. Die Bienen sammeln Nektar von Blüten und bringen ihn in den Bienenstock, um ihn dort zu Honig zu verarbeiten. Damit der Honig haltbar wird, verdunsten die Bienen einen großen Teil des Wassers. Die Bienen verschließen nun die Waben mit Wachs, sodass der Imker bei der Honigernte mit einer sogenannten Entdeckelungsgabel das Wachs abkratzen muss. Danach wird der Honig aus den Waben geschleudert und kann abgefüllt werden.
Außerdem haben wir gelernt, wie sich Bienen verständigen. Sie machen einen sogenannten Schwänzeltanz. Damit zeigen sie anderen Bienen, wo es Futter gibt. Im Winter brauchen Bienen übrigens 20 kg Winterfutter. Frau Kralle hat uns auch eine Figur aus Bienenwachs mitgebracht. Am Ende bekamen wir noch ein Bienenquiz und wir durften zwei verschiedene Honigarten probieren.
Eine sehr interessante Sache, die sie uns noch gesagt hat, war, dass die Königin jedes ihrer 4–5 Lebensjahre eine neue Farbe bekommt.
Uns hat das Bienenprojekt sehr gut gefallen. Wir habe viele tolle Sachen über Bienen gelernt.
Nea Liebich, 7b
![]()
Lizenzen & Quellen
Landesausscheid Biologie-Olympiade in Köthen, 17.03.2026
Nachdem wir in der 2. Runde der XXX. Biologie-Olympiade zu den 24 Besten Sachsen-Anhalts gehörten, wurde wir am 17.03.2026 zum Landesausscheid in die Hochschule Anhalt in Köthen eingeladen.
In Begleitung von Frau Dyck waren wir die Ersten unserer Schule, die an der Endrunde teil-nahmen. Nachdem wir in Gruppen eingeteilt wurden, startete Gruppe A mit der 80-minütigen Klausur und Gruppe B mit dem gleichlangen Praxisteil. Die Klausur umfasste sehr herausfor-dernde Aufgaben zum Überthema „Drogen, Pillen und Pülverchen“.
Im Praxisteil haben wir pflanzliche Pulver durch Glycerin mikroskopisch und durch Dünn-schichtchromatografie untersucht. Die deutlich anspruchsvollen Aufgaben, der extreme Zeit-druck und auch der zusätzliche Aufgabenteil waren für alle Teilnehmer eine neue Erfahrung.
![]()
Nach dem Mittagessen in der Mensa haben wir einen Einblick in den Forschungsbereich der Hochschule Anhalt bekommen. Der Fokus lag hierbei auf Pharmazie und Biotechnologie. Im Anschluss fand die Auswertungsveranstaltung der Olympiade statt und wir belegten die Wer-tungsplätze zwischen 11 und 24.
Insgesamt war es ein sehr schöner Tag mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, aus de-nen wir lernen können.
Julian Hofer, Frieda Pigors, Xenia Schlögl
2. Runde der Biologie-Olympiade Sachsen-Anhalt
Am 27.01.26 nahmen 15 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen an der 2. Runde der Biologie-Olympiade Sachsen-Anhalt teil. Sie hatten sich in der 1. Runde über eine selbstständige Hausarbeit hierfür qualifiziert.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

Lizenzen & Quellen
Exkursion zum Biosphärenreservat Mittelelbe
Am Montag, dem 8. Mai.2023, ist die Klasse 9c mit dem Bus in das Biosphärenreservat Mittelelbe gefahren. Als wir angekommen sind, haben wir Grundinformationen über das Reservat und die Auenlandschaft erhalten, beispielsweise die geografische Lage. Danach wurden wir durch das Auenhaus geführt. Dort wurde uns die Ausstellung gezeigt, aber auch der Verlauf der Elbe sowie die Tiere die hier wohnen vorgestellt. Wir erfuhren, dass der Elbebiber das größte Nagetier Europas ist und das Wasserschwein das größte Nagetier der Welt. Im Außengelände erklärte uns Herr Engel das Insektenhotel, welches vorrangig für das Anlocken von Wildbienen gebaut wurde. Danach sind wir durch den Wald unter der Führung von Herrn Pannach gewandert. Dort erklärte er unserer Klasse wie die Schichten des Waldes heißen und zeigte uns Beispielspflanzen aus der Flora mit deren Bestimmungsmerkmalen. Außerdem durften wir den Unterschied zwischen Monokultur und Mischkultur kennenlernen. Nach der Führung fuhren wir mit dem Bus zurück zur Schule.
Charlotte Hauswald 9c
Lizenzen & Quellen
Naturwissenschaftliche Exkursion Berlin 17.4.-19.4. 2023
Ein bisschen Biologie und Chemie - schadet nie
Am Montag den 17.04.2023 startete für die Klassen der Jahrgangsstufe 11 die MINT-Exkursion nach Berlin im Bereich Biologie und Chemie, begleitet von Frau Hübner, Frau Burkert, Herr Schulze und Frau Friedrich. Mit dem Bus sind wir früh gemeinsam nach Berlin zur Jugendherberge am Ostkreuz gefahren und stellten unsere Taschen ab, bevor alle Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen geteilt wurden. Danach ging es für die Gruppe B weiter mit einem Ausflug in das Medizinhistorische Museum der Charité. Hier machten wir einen Rundgang mit Herrn Ralph, der uns wichtige Fakten über die Charite erzählte. Mit der S-Bahn, ging es dann weiter zum Gläsernen Labor. Hier konnte die Chemie Gruppe an Experimenten zur Farbstoffherstellung aktiv teilnehmen. Die Gruppe A ging an diesem Tag ins DLR, das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum. Dort wurde uns die Möglichkeit gegeben, an vier verschiedenen Experimenten teilzunehmen. Man erfuhr etwas über Laser, konnten eine Simulation unseres ganzen Sonnensystems ansehen mit ihr herumspielen, haben einen kleinen Testdummy Schwerelosigkeit erleben lassen, und konnten sogar mit einer VR Brille durch ein Lego-Labyrinth laufen. Das war ein beeindruckendes Erlebnis. Anschließend hatten wir Freizeit und durften den restlichen Nachmittag Berlin besichtigen und auf eigener Faust erkunden.
Linh Phung, Erik Liebich
Am 2. Tag unserer Exkursion besuchte die Gruppe A den Botanischen Garten in Berlin, in welchem uns eine Biologin interessante Bäume und Pflanzen vorgestellt und erklärt hat. Zunächst gab Sie uns eine ausführliche Führung durch die Gewächshäuser, dabei lernten wir, dass der Botanische Garten in Berlin mit einer Fläche von über 43 Hektar und 22.000 verschiedenen Pflanzenarten einer der Größten in ganz Deutschland ist. Beeindruckend ist zum Beispiel der Riesen-Bambus im Großen Tropenhaus, der einen Größenzuwachs von bis zu 30cm täglich erreichen kann oder eine der ältesten Pflanzen dort, der Palmfarn, welcher bereits schon 160 Jahre alt ist. Zusätzlich konnten wir Aquarien bestaunen und bei einem schönen Rundgang den Anblick der Natur genießen, zum Beispiel gab es die Möglichkeit Alpinpflanzen zwischen Gebirgsgesteinen und naturnah angelegte Gärten für Sumpf- und Wasserpflanzen zu sehen. Danach fuhren wir zum Gläsernen Labor, dieses bietet als außerschulischer Lernort Experimente zur Molekularbiologie, Zellbiologie, Neurobiologie, Chemie, Radioaktivität an, dabei führten die Schülerinnen und Schüler des Chemieteils unterschiedliche Experimente zum Thema Farbstoffe durch. Nach einem anstrengenden, aber erfolgreichen 2.Tag unserer Exkursion hatten wir ab 16:30 Freizeit, bevor es abends zurück zur Jugendherberge ging. Am letzten Tag der Exkursion besuchten alle gemeinsam das Naturkundemuseum in Berlin. Hier beeindruckten uns besonders die zahlreichen Dinosaurierskelette und die vielen Exponate zur Anatomie der Tiere. Im Anschluss fuhren wir zurück zum Paul-Gerhardt-Gymnasium nach Gräfenhainichen.
Richard Wiedicke

Lizenzen & Quellen
Biologie - Exkursion nach Buchholz
Am Dienstag, dem 9. Mai 2023, wanderten die sechsten Klassen gemeinsam mit Frau Burkert in Begleitung von Frau Friedrich, den Klassenleitern Frau Timm und Herrn Hauf nach Buchholz, um erste Freilandstudien im Fach Biologie zu betreiben.
In, von uns Schülern eingeteilten, Gruppen bekamen wir in der ersten Stunde die Materialien, wie z.B. Wetterstation; Bestimmungsbücher für Pflanzen und Tiere sowie die Lupenbecher.
Zunächst führte unser Weg nach Mescheide. In der Mühlenstraße angekommen, startete die Exkursion. Interessiert sammelten wir am Feldrand schon einzelne Pflanzen für unser erstes Herbarium. Mithilfe von Smartphone und Kamera wurden Tiere fotografiert und für ein digitales Herbarium gespeichert. Besonders akribisch erfassten wir aller 20 Minuten Temperaturwerte.
Wenig später kamen wir in der Nähe der Birnbaummühle an. Dort fand unsere Klassenlehrerin Frau Burkert sogar eine Kröte. Von da aus gingen wir weiter, bis wir zu einem Rastplatz kamen. Dort hielten wir erst einmal Rast und tauschten uns über unsere ersten gesammelten Pflanzen und Tiere aus.
Gestärkt führte unser Weg zum anliegenden Buchholzteich, wo wir sogar einige Kaulquappen fangen konnten. Dann ging es in den Buchholzwald. Hier lag der Schwerpunkt auf die Bedeutung des Waldes für Mensch und Tier. Sogar eine Blindschleiche kreuzte unseren Weg.
Wieder in der Schule angekommen, wurden die letzten Pflanzen und Tiere bestimmt, die Lageskizze vervollständigt und Tabellen für das Kimadiagramm entworfen.
Wir alle fanden, dass es ein sehr schöner und vor allem lehrreicher Tag war.
Lucien Tornack. 6a

Lizenzen & Quellen



