Interkulturelle und entwicklungspolitische Projekttage am PGG
Vom 10.-13.05.22 fanden an unserer Schule die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Projekttage in allen zehnten Klassen nach drei Jahren Pause statt. Vom Dienstag bis Freitag arbeiteten die Schüler in Gruppen ihres entsprechenden Gastlandes. Diesmal waren Referenten aus Marokko, Vietnam, Togo und Senegal zu Gast in Gräfenhainichen.
Zu Beginn stand die Vermittlung von landeskundlichen Kenntnissen des Gastlandes im Vordergrund. Themen waren z.B. Kultur, Religion, Bildung, Geschichte oder Wirtschaft. Wir danken der Bezuschussung des Projektes durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Durch die Förderung von Engagement Global lag in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf entwicklungspolitische Zusammenhänge, da alle vertretenen Länder zu den sogenannten Entwicklungsländern zählen.
Einen besonderen Stellenwert hatte das landestypische Kochen mit den Referenten, welches bei den Schülern gut ankam. Es gab viele kulinarische Köstlichkeiten angefangen von vietnamesischer Nudelpfanne bis hin zu besonderen Fleischgerichten aus Marokko und Togo.
Höhepunkt war die Präsentation am Freitag, in der die Schüler auf vielfältige und kreative Art und Weise Ihr Gastland vorstellten.
Bei der ersten Gruppe Vietnam wurde im Rahmen einer Fernsehshow eine Dokumentation über eine vietnamesische Familie gezeigt. Dabei wurde auch ein Entwicklungsprojekt besucht.
Bei der Gruppe Marokko stand der Gegensatz zwischen Stadt und Land im Vordergrund. Ein Tourist und Einheimischer führten durch das Land, wo sie unter anderem an einem großen Solar- und Windpark vorbeikamen.
Ein junger Mann musste im Senegal sein Dorf verlassen und sich eine Arbeit und eine Frau suchen. Seine Erlebnisse in einem Land der sozialen Gegensätze stellte die Gruppe Senegal dar.
Als Rückblick einer Großmutter mit ihrer Tochter war die Präsentation Gruppe Togo mit dem Thema Wassermangel gestaltet. Zum Schluss sollte eine Petition für ein Wasserprojekt gestartet werden.
Viel Mühe haben sich die Schüler und Referenten bei der Erstellung der Requisiten gegeben. Positiv war in allen Gruppen die Verwendung der landestypischen Sprachen. Ich hoffe, es hat allen viel Spaß gemacht.
D. Rumpold (Beauftragter für die Interkulturellen und Entwicklungspolitischen Tage)


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