Über Umwege zum Bundesausscheid
Eigentlich war er am 16.04. geplatzt: der große Traum vom Einzug in den Bundesausscheid. Mit einem vierten Platz endete zunächst die Jugend-debattiert-Karriere für Frederic Horn beim Landesausscheid in Magdeburg. Neben ein bisschen Wehmut konnte sich Frederic aber nun auf sein bevorstehendes Abitur konzentrieren. Doch plötzlich erreichte ihn überraschend Ende Mai die Information, dass er nun doch als Teilnehmer am Bundesausscheid in Berlin teilnehmen kann, da ein Erstplatzierter seine Teilnahme abgesagt hatte. Nun hieß es neben der Vorbereitung auf die noch anstehende mündliche Abiturprüfung sich auch noch auf drei recht anspruchsvolle Debattenthemen vorzubereiten. Am 14.06. und 15.6. fand dann schließlich die Bundesqualifikation in Berlin statt. Die 32 besten Debattanten der Altersklasse 2 aus ganz Deutschland (ca. 200 000 Teilnehmer) traten hier gegeneinander an, um die ersten vier begehrten Plätze fürs Bundesfinale zu erreichen. Frederic debattierte mit einer hohen Sachkenntnis und einem bemerkenswerten Ausdrucksvermögen zunächst zum Thema „Soll Deutschland Wegwerfprodukte aus Plastik verbieten?“. Anschließend stellte er sich der Frage „Soll Organentnahme nur bei Widerspruch ausgeschlossen sein?“ und konnte diesmal vor allem im Bereich der Gesprächsfähigkeit punkten. Spannend wurde es am Freitagabend bei der Verkündung und Prämierung der besten 6 Debattanten. Leider ging Frederic hier leer aus, nahm aber somit wesentlich entspannter die Sieger am Samstag in der Berliner Urania als Zuschauer bei der Finaldebatte zum Thema „Soll der Fastenmonat Ramadan bei der Planung von Schulveranstaltungen berücksichtigt werden?“ genau unter die Lupe. Alles in allem waren es drei sehr spannende, eindrucksvolle und lehrreiche Tage.
In der Folgewoche konnte Frederic seine Ergebnisse und Platzierung schließlich erfragen und kann sich nun über einen bemerkenswerten 7. Platz freuen. „Das war jetzt im Nachhinein, das Beste, was ich noch erreichen konnte. Ich bin zufrieden“, bewertet Frederic sein Ergebnis.
Kerstin Sperling (Leiterin AG „Jugend debattiert“)#

Bildquelle: Jugend debattiert/Hertie-Stiftung
Ins Finale geschafft – Landesausscheid „Jugend debattiert“
|
Am 16.04.18 hieß es wieder am frühen Morgen gut vorbereitet nach Magdeburg fahren und die Redekunst unter Beweis stellen. Dieser Herausforderung stellte sich Frederic Horn (Klasse 12) beim diesjährigen Landesausscheid von „Jugend debattiert“ in der Altersgruppe 2. Nach zwei Qualifikationsrunden zu den sehr anspruchsvollen Themen „Sollen beamtete Lehrer streiken dürfen?“ und „Soll die Bekämpfung von Einsamkeit wie in Großbritannien zur Regierungsaufgabe werden?“ war die Freude groß, als er sich zu den vier besten Debattanten des Landes Sachsen-Anhalt zählen und ins Finale einziehen durfte. Hier wartete schließlich das Thema „Soll e-Sport in Deutschland als Sportart anerkannt werden?“. Mit sehr gut vorbereiteten Argumenten schlugen sich die vier Debattanten wacker und beindruckten das Publikum im voll besetzten Plenarsaal des Landtages in Magdeburg mit hoher Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft und Ausdrucksvermögen. Frederic erreichte schließlich den vierten Platz, auf den er sehr stolz sein kann. Glückwünsche übermittelten nicht nur die Landtagspräsidentin, Vertreter des MDR sowie die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, sondern natürlich auch die mitgereisten AG-Mitglieder. Kerstin Sperling (Leiterin AG „Jugend debattiert“) |
|
Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ 2018
Seit vielen Jahren gehört „Jugend debattiert“ als AG oder Thema im Unterricht zum Paul-Gerhardt-Gymnasium einfach dazu. Erstmals jedoch waren wir Ausrichter des Regionalwettbewerbs. Das Georg-Cantor-Gymnasium aus Halle, das Elisabethgymnasium aus Halle, das Heinrich-Heine-Gymnasium aus Bitterfeld-Wolfen, das Europagymnasium Walther-Rathenau aus Bitterfeld und das Gymnasium Philanthropinum aus Dessau reisten mit ihren besten Debattanten in die Heidestadt, wo die Schüler in spannenden Debatten zu Themen wie „Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“ (Altersgruppe 1) oder „Sollen Toiletten im öffentlichen Raum grundsätzlich Toiletten ohne Geschlechteraufteilung sein?“ (Altersgruppe 2) ihre Argumente austauschten. Für unsere Schule gingen Nina Schräpler (Klasse 9), Anne Siwon (Klasse 11) und Frederic Horn (Klasse 12) ins Rennen. Nina und Frederic schafften bei insgesamt 24 Debattanten sogar den Einzug ins Finale. Mit ihrer Argumentation zum Finalthema „Soll Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung ausgestattet werden?“ (Altersgruppe 1) erreichte Nina einen stolzen dritten Platz, während Frederic mit seinen Argumenten zum Thema „Sollen Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden?“ sogar mit dem zweiten Platz den Einzug in den Landesausscheid schaffte.
Kerstin Sperling

Schulwettbewerb „Jugend debattiert“
Es ist wieder so weit: der bundesweite Wettbewerb „Jugend debattiert“ geht in eine neue Runde. Die gleichnamige AG an unserer Schule hat sich mit neuen Mitgliedern und „alten Hasen“ gut darauf vorbereitet und startete am 17.01.2018 mit dem schulinternen Wettbewerb, bei dem sich jeweils die zwei Besten jeder Altersklasse für den Regionalausscheid qualifizieren konnten. In der Altersklasse 1 wurde zum Thema „Sollten Klassenarbeiten anonymisiert geschrieben werden?“ debattiert und mit Sachkenntnis, Überzeugungskraft, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit konnten Nina Schräpler (Klasse 9) und Daniel Anders (Klasse 8) überzeugen. Die Altersgruppe 2 setzte sich mit der Frage auseinander, ob Haschisch und Marihuana auch in Deutschland legalisiert werden sollten. Hier qualifizierten sich Frederic Horn (Klasse 12) und Anne Siwon (Klasse 11) für den Regionalausscheid. Dieser findet am 26.02.2018 erstmals an unserer Schule statt. Hier treten dann die besten Debattanten folgender Schulen gegeneinander an: Europagymnasium Walther Rathenau Bitterfeld, Heinrich-Heine-Gymnasium Bitterfeld-Wolfen, Georg-Cantor-Gymnasium Halle, Elisabeth-Gymnasium Halle, Gymnasium Philanthropinum Dessau, Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen.
Kerstin Sperling




