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Girls- und Boysday-Parcours 2017 – Wäsche bügeln, Räder wechseln ... mal aus einem neuen Blickwinkel

Auch in diesem Jahr hieß es für die Mädchen und Jungen der 9. Klassen Rollen zu tauschen. In der Aula türmten sich Wäscheberge, die gebügelt und ordentlich zusammengelegt werden mussten. Eine eher untypische Tätigkeit für Jungs, der sie sich an diesem Tag aber stellen mussten und schnell erkannten, „dass man dort wirklich was gelernt hat, was man später hundertprozentig können muss“ (Ben Kroehs). In der Aulaküche zauberten die Jungs dann schließlich sehr dekorative Obstplatten und eine riesige Schüssel Obstsalat, von denen es sich am Ende des Tages alle schmecken ließen. Als besondere Herausforderung für die Jungs stellte sich der Besuch einer Gruppe Kinder aus der Kindertagesstätte „Spatzennest“ heraus, die dann von den Jungs beschäftigt werden wollten. Nach anfänglichen Berührungsängsten wurde gemeinsam gepuzzelt, gebastelt, Fange gespielt und die Zeit vergessen. Als die Kinder zum Mittag wieder zurück in die Kita mussten, waren sie glücklich und geschafft. Einige Jungs bedauerten, dass sie keine Zeit fanden, um mit den Kindern zu spielen.


Für die Mädchen der neunten Klassen war das Highlight des Tages, das Radwechseln an einem Auto zu üben, was durch das Autohaus Hebold ermöglicht wurde. Steve Hebold war hierfür extra mit einem Auto und dem nötigen Werkzeug in die Schule gekommen, erklärte mit viel Ausdauer die wichtigsten Dinge und ließ die Mädchen dann selbst probieren. Bei strahlendem Sonnenschein kam man hier schnell ins Schwitzen, ebenso wie bei der handwerklichen Aufgabe aus einer Holzleiste einen Bilderrahmen zu bauen. Hier hieß es dann sägen und hämmern, aber der Stolz etwas selbst Gebautes mit nach Hause nehmen zu können, stellte alle Mühen in den Schatten.


Der Projekttag wurde von den Schülern überwiegend positiv beurteilt: interessant, abwechslungsreich, spannend, informativ und lustig. Auch Anregungen fürs nächste Jahr wurden gegeben: mehr Praktisches verlangen die Mädchen. Somit geht’s wieder auf Ideensuche, denn nach dem Projekt ist vor dem Projekt.


Ein großer Dank gilt allen freiwilligen Helfern: den Kindern und Erzieherinnen der Kita „Spatzennest“, dem Autohaus Hebold und den Schülerinnen und Schülern der Jgst. 10 Frauke Reiß, Clara Boas, Carolin Rösner, Leonie Dienemann, Rasmus Gutzmer, Jimmy Tietsche und Christoph Dietze.
                                                                                                                                        Kerstin Sperling

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