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Interkulturelle und Demokratische Projekttage am PGG

Vom 05.-8.06.18 fanden an unserer Schule die Interkulturellen und Demokratischen Projekttage in allen zehnten Klassen statt. Vom Dienstag bis Freitag arbeiteten die Schüler in Gruppen ihres entsprechenden Gastlandes. Diesmal waren Referenten aus Syrien, Vietnam, Indien und erstmals Senegal zu Gast in Gräfenhainichen.


Zu Beginn stand die Vermittlung von landeskundlichen Kenntnissen des Gastlandes im Vordergrund. Themen waren z.B. Kultur, Religion, Bildung, Geschichte, Wirtschaft. Durch die Förderung des Projektes durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ lag der Schwerpunkt in diesem Jahr im demokratischen und politischen Bereich.


Einen besonderen Stellenwert hatte das landestypische Kochen mit den Referenten, welches den Schüler viel Spaß gemacht hatte. Es gab viele kulinarische Köstlichkeiten angefangen von vietnamesischen Frühlingsrollen bis hin zu Mafè, einem traditionellen Gericht des Senegal.


Höhepunkt war die Präsentation am Freitag, in der die Schüler auf vielfältige und kreative Art und Weise Ihr Gastland vorstellten. Die erste Gruppe Syrien verdeutlichte vielfältige religiöse, schulische und kulturelle Aspekte des Landes. Die Aufführung begann mit einer Moschee in Damaskus, ging weiter über einen Gewürzstand auf einem Basar und endete mit einer nachdenklichen Meditation am Ende.


Ausgangspunkt für die senegalesische Präsentation war eine ausführliche Reportage über das Land angesichts der Fußball-WM. Kerngedanken dieser Berichterstattung waren Interviews mit Youssou N’Dour, einem bekannten Sänger sowie gleichzeitig Minister für Kultur und Tourismus im Senegal und Sadio Mané, dem bekanntesten Fußballer des Landes.

 

Das vietnamesische Programm stellte u.a. das Schulsystem in den Mittelpunkt (Vietnamesisches Alphabet, Geschichte und Landespolitik). An dieser Stelle ging es auch um Meinungsfreiheit, und sie hörte mit tollen tänzerischen Darbietungen auf.

 

Eine touristische Reise durch alle Landesteile Indiens wurde von der letzten Gruppe dargestellt. Umrahmt von tollen Kostümen präsentierten die Schüler einen typischen Basar, einen originellen Tanz und das sogenannte Holi-Fest, sie gingen aber auch auf Kinderheirat und Korruption ein.


Viel Mühe haben sich die Schüler und Referenten bei der Erstellung der Requisiten gegeben.
Eine Bereicherung waren in diesem Jahr auch französische und amerikanische Schüler, die damit ideal den interkulturellen Ansatz unterstrichen. Es allen viel Spaß gemacht.

                                                              D. Rumpold (Beauftragter für die Interkulturellen und Demokratischen Tage)

 

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