Chemie-Olympiade-2026
Am 18.03 fand die Chemie-Olympiade in Naumburg statt.
Nach einer zweistündigen Anreise nach Schulpforta wurden wir in Klassen aufgeteilt und haben mit der 180-minütigen Klausur angefangen, welche sehr anspruchsvolle Aufgaben zu vielen Themengebieten der Chemie beinhaltete.
Nach zehn Aufgabenblättern, viel Überlegen, Ausgleichen und Berechnen, haben wir dann in der Mensa Mittag gegessen.
Anschließend haben wir von zwei Schülern eine sehr humorvolle Führung über das gesamte Gelände und den Park bekommen.
Danach kam es dann zur Siegerehrung, wo die besten sechs der jeweiligen Klassenstufen aus insgesamt 75 Leuten gekürt wurden.
Wir haben leider nichts gewonnen, aber dennoch waren wir alle mit dem Tag sehr zufrieden.
Zwar müde, aber mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, haben wir dann die Heimreise angetreten.
Julian Hofer, 9b

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Ausflug zum Klärwerk

Was gibt es besseres als eine Windböe an der Ostsee? Eine Windböe am Klärwerk!
Dank Frau Burkert und einem der 30 Angestellten im Klärwerk haben wir Chemieunterricht hautnah und mit passenden Düften erlebt. Trotz der knappen Zeit haben wir es geschafft, den kompletten Prozess der Wiederaufbereitung des Wassers Schritt für Schritt mitzuverfolgen. Angefangen bei der mechanischen Reinigung über die biologische Reinigung endete unsere Führung bei der chemischen Reinigung.
Wir starteten an einer Lagerstätte für Abwasser und sahen einen Grobrechen. Diesen konnten wir in einem Extragebäude von Nahem sehen. Vor Ort sammelten sich größere Objekte wie Hygieneartikel, Plastik oder Textilien in großen Tüten. Weniger geruchintensiv war das nächste Gebäude, welches die Steuerung der gesamten Anlage enthielt. An einem großen Monitor, der an einen Fernseher von 1990 erinnerte, wurden die Werte des Wassers angezeigt, zum Beispiel der Phosphorgehalt. Weiter ging es zu einem feineren Rechen, welcher kleinere Objekte wie Essensreste aus dem Wasser filterte.
Die nächste Station war ein Belüftungsbecken in welchem Sauerstoff in das Abwasser gepumpt wurde. Das dient zur Aktivierung der Mikroorganismen, welche Phosphate und andere organische Stoffe abbauen. Ein wichtiges Merkwort, das uns vermittelt wurde, war „SCHNOP“, was für Schwefel, Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Phosphor steht. Das sind Elemente, die lebenswichtig und essentiell für biologische Prozesse sind. Außerdem wurde dort Sand im Sandfang abgetrennt. Der Sand wird gereinigt und anschließend wiederverwendet oder verbrannt.
Im Becken unmittelbar daneben wurde das Wasser, aller 90-120 Minuten wechselnd, bewegt oder stillgehalten. Der große Strudel diente zur Umwandlung von Schadstoffen. Zur Einhaltung der Grenzwerte werden Chemikalien ins Wasser gegeben.
Im Nachklärbecken war das Wasser schon viel anschaulicher. Ein Räumer schob den abgesetzten Schlamm auf dem Boden in die Mitte, wo er in einen Trichter gelangte. Von dort aus wurde er auf Felder am Klärwerk gepumpt, um ihn austrocknen zu lassen. Durch strenge Grenzwerte und Kriterien kann der Schlamm oft nicht mehr als Dünger weiterverarbeitet werden, weshalb er verbrannt wird.
Wir danken dem Mitarbeiter aus dem Klärwerk für die lehrreiche Führung und Frau Burkert für die Organisation
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Emma Stengel, 8a
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Flow-Projekt in Klasse 10
Am Mittwoch der letzten Schulwoche erhielten wir, die Klasse 10c, die Möglichkeit am FLOW-Projekt teilzunehmen. Sinn und Zweck davon ist es, Flüsse in unserer Umgebung zu erforschen und auf biologische, physikalische und chemische Aspekte zu untersuchen. Vom bloßen Betrachten des Flussaussehens, über das Sammeln von Saprobien bis zum Entnehmen von Wasserproben hatten wir über den Tag verteilt ein breites Spektrum an Aufgaben. Durch die umfangreichen Untersuchungen konnten wir am Ende feststellen, dass der Graben an der Gremminer Brücke eine unbefriedigende Wasserqualität aufweist, denn durch das Zuführung von Abwasser aus dem Klärwerk sowie das künstliche Begradigen oder Anlegen von Gewässern ist es nicht möglich, ein funktionierendes Ökosystem mit reinem Wasser entstehen zu lassen. Wir wurden außerdem auf die zunehmende Wasserverschmutzung aufmerksam gemacht, welche auch in Deutschland eine große Rolle spielt. So gelangen jährlich mehrere Tonnen an Medikamenten in unsere Meere. Es lässt sich also festhalten, dass wir durch die eigene Untersuchung nicht nur Verständnis für den Aufwand des Forschens in Ökosystemen und unserer Umwelt schaffen konnten, sondern auch zunehmend für Wasserverbrauch und -verschmutzung sensibilisiert wurden. Wasser ist keine unendliche Ressource und wir sollten die Privilegien, welche wir im Bezug auf Wasserversorgung genießen, nicht für selbstverständlich halten. Jeder sollte seinen eigenen Anteil an der Verbesserung der Wasserqualität tragen und überlegen, was er als einzelner dafür tun kann. Um jungen Menschen das bewusst zu machen, bietet das FLOW-Projekt eine perfekte Möglichkeit.
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Chemie in der Praxix - Futurea-Science-Center Wittenberg
Am 05.11.2024 fuhr die Klasse 10b unter Begleitung von Frau Rößler in das Futurea-Science-Center nach Wittenberg. Dort erhielten wir Einblick in die Welt der Stickstoffchemie. Auf den drei Etagen der Ausstellung wurden uns anschaulich die Inhalte zu Stickstoff in Natur und Technik, Ammoniak und Haber-Bosch-Synthese sowie zur Harnstoffchemie präsentiert. Die Klasse konnte somit über kurze Filme, interaktive Tafeln mit Animationen, kleine Experimente und das Erstellen von Molekülstrukturen und chemischen Reaktionen die im Chemieunterricht gelernten Inhalte vertiefen und anwenden. Im Anschluss an die Exkursion erstellten die Schülerinnen und Schüler gruppenweise ein Quiz mit Fragen rund um die Inhalte der Ausstellung, welches im Rahmen des Chemieunterrichts vorgestellt und eingebunden wird.
Vielen Dank an die Ausstellerinnen und Frau Dorn für die fachkundige Führung und das Ermöglichen weiterer Besuche der Ausstellung in den nächsten Schuljahren.
Die Klasse 10b und T. Rößler

