Kunsterziehung

"Ich kenn noch keine bessere Definition für das Wort Kunst als diese: Kunst - das ist der Mensch."
Vincent van Gogh


Bedeutung des Fachs im Fächerkanon

Als versetzungsrelevantes Fach wird Kunst keineswegs seines Rufes gerecht, eines der Fächer zu sein, die man "aus dem Ärmel schütteln kann". Ob perspektivische Malerei, die in Zusammenhang gesehenen Kunstepochen oder einfach nur die praktische Kunst an sich wird am Paul- Gerhardt- Gymnasium ebenso großgeschrieben wie andere Fächer. Paralellen zu Deutsch und Geschichte bestehen durchaus, somit greifen diese Fächer ineinander.



"Sie erwarten von mir, daß ich Ihnen sage, daß ich Ihnen definiere: Was ist Kunst? Wenn ich es wüßte, würde ich es für mich behalten."
Pablo Picasso

Bedeutung in der Abiturstufe

Kunsterziehung ist ein Wahlfach. Am Ende der 9. Klasse kann man sich zwischen Musik und Kunst unterscheiden. Auf Wunsch ist die mündliche Abiturprüfung möglich.


"Dann wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen der hat sie."
Albrecht Dürer


Ziele des Unterrichts

Hauptsächlich soll das Fach die Kreativität erwecken und fördern. Ob mit Papier, Öl, Keramik oder Ton, mit allem können die Schüler des PGG arbeiten und herausfinden, was ihnen Spaß macht. Außerdem soll eine Sensibilisierung für Kunstgeschichte, Kulturwerke und Kunst an sich erreicht werden.



"Um als Künstler erfolgreich zu sein, muß man in einer guten Galerie ausgestellt werden. Wie Dior, der verkauft seine Originale auch nicht an einem Ladentisch bei Woolworth. Das ist einfach eine Frage des Marketings. [...] Also brauchst du eine gute Galerie, damit die "herrschende Klasse" von dir Notiz nimmt und mit Vertrauen in deine Zukunft schaut. Erst dann werden die Sammler dich kaufen, ob für fünfhundert Dollar oder fünfzigtausend. Egal, wie gut du bist, wenn du nicht richtig gefördert wirst, wird dein Name nicht zu denen gehören, an die man sich erinnern wird."
Andy Warhol


Wettbewerbe


Landeswettbewerb der Sparkasse und der Volksbank
Bundesettbewerb /Unicef o.ä.

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Projektwoche „young artists“ im Gartenreich

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Die Gartenreichfreunde und die Moses-Mendelson-Gesellschaft luden 20 SuS nach Wörlitz ein, um vom 20.6. bis 26.6.26 zum Thema „Toleranz bei Fürst Franz und heute“ die Kunstrichtung „Urbane Kunst“ auszuprobieren. 


Die Gruppe setzte sich aus Teilnehmern der 8.-10. Klasse der SK „Friedensschule“ Dessau, des Gymnasiums „Philanthropinum“ Dessau und unserer Schule zusammen.


Wir durften 8 SuS melden, die aus der 9b und 9c sowie der 10a und 10b kommen.
Pünktlich erschienen wir am Montag, um von der Verantwortlichen Frau Gudrun Weinert im historischen Gebäude „Hotel zum Eichenkranz“ begrüßt zu werden. Der neue Vorsitzende der Gartenreichfreunde, Herr Reiner Haseloff, eröffnete die Woche und wünschte allen gutes Gelingen. 


Anschließend ergriff der stellvertretende Vorsitzende der Moses-Mendelson-Gesellschaft, Herr Dr. Ulbrich das Wort, um über Fürst Franz und Moses Mendelson und die Epoche der Aufklärung und den Begriff „Toleranz“ zu sprechen. Das war eine gute Grundlage für die spätere Arbeit unserer SuS. Weiterhin wurden die beiden Künstler aus Dessau, Joerg Schnurre und Jakob Wolf, vorgestellt.

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Bei einem Spaziergang auf dem „Toleranzweg“ in Wörlitz wurden uns die wichtigsten Gebäude bzw. Orte gezeigt, die noch heute von der Toleranz des Fürsten Franz zeugen, u.a. den jüdischen Friedhof oder die Synagoge. 


Nach einem stärkenden Mittagessen im „Gondoliere“, das wir täglich kostenfrei einnehmen konnten, diskutierten die jungen Teilnehmer darüber, was sie unter „Toleranz“ verstehen und wie man diesen Begriff bildlich darstellen kann. Dabei sollte eine Verbindung vom Gartenreich zur Moses-Mendelson-Gesellschaft gelingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Daraufhin wurden die SuS in Gruppen aufgeteilt, um ihre Ideen in Form einer Skizze (DIN A4) bildhaft darzustellen. Abschließend stellten alle ihre Skizzen vor.


Am Dienstag wurden die Mädchen und Jungen von den Künstlern in die Theorie der Street Art (Graffiti) eingewiesen. Neben verschiedenen Techniken und Untergründen wurden ihnen auch unterschiedliche Werkzeuge und Farben demonstriert. Danach sprachen sie über die Einordnung der Kunstrichtung und belehrten die SuS, dass diese Kunstrichtung im öffentlichen Raum illegal, also verboten ist.


Nun wurde entschieden, auf welchem Untergrund, in welcher Größe, mit welcher Technik und Farbe der Entwurf entstehen sollte. Die meisten entschieden sich für eine Pappe in der Größe A1. Erste Spray-Versuche fanden im Freien statt, weil der Hintergrund gestaltet werden sollte. Natürlich war das alles vorher genehmigt worden. Dennoch erlebten wir zwei besorgte Bürger der Stadt, die uns das Projekt am liebsten ausgeredet hätten und die Künstler beschimpften. Zum Glück konnte Joerg Schnurre sie mit guten Argumenten beruhigen.


Danach musste die Skizze auf das große Format übertragen werden. Da weitere Farbschichten nur über Schablonen möglich sind, wurden diese dafür angefertigt.
Dieser Schritt wurde am dritten Tag fortgeführt. Nun konnten alle nach und nach ihre Motive auf das Bild sprühen. (An diesem Tag hatten wir übrigens Besuch von der Polizei, die sich von der Legalität unseres Handelns überzeugte.) Um nicht etwas bereits Fertiges zu zerstören, wurde es durch Abkleben gesichert. Die SuS konnten sich vorher nicht vorstellen, wie mühsam und zeitintensiv dieser Weg ist.


Der Prozess setzte sich am Donnerstag fort. Einige Gruppen konnten bereits die Schrift aufbringen und ihr Werk schriftlich erklären, das für die Ausstellung benötigt wird.


Am letzten Tag wurden alle Arbeiten beendet und die Arbeitsplätze aufgeräumt. Jede Gruppe präsentierte ihr Ergebnis und gab ein Feedback zu dieser Woche ab. Ein abschließender Höhepunkt war die Gestaltung einer Plane, die an einem Bauzaun befestigt ist, um auf unser Projekt und die Ausstellung hinzuweisen.

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Diese kann jeder sehen, der den Wörlitzer Park besucht. Abschließend wurden die Arbeiten im Park fotografiert.

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Trotz der Gluthitze und einem verkürzten Unterricht in der Schule murrten unsere SuS kein einziges Mal und zeigten sich dankbar der Verantwortlichen und den Künstlern gegenüber.
Die entstandenen Arbeiten können ab Sonntag, dem 23.08.26, bei einer Ausstellungseröffnung angesehen werden, bei der alle beteiligten SuS anwesend sind und zu ihren Objekten befragt werden können. Dazu sind alle herzlich eingeladen.
Jede Schule erhielt ein selbstgefertigtes Plakat, welches auf diese Eröffnung hinweist.



M. Schmidt (begleitende Lehrkraft)

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Young artists in GARTENREICH 2025

Zum ersten Mal in diesem Jahr beteiligten sich Schülerinnen der 8.Klassen am Kunstprojekt „Young artists in GARTENREICH“, welches vom 16. bis 20. Juni von der Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs e.V. seit einigen Jahren durchgeführt wird. Dabei durften die Schülerinnen und Schüler des PGG, der Friedensschule sowie des Philantropinum in Dessau unter dem Thema „Die Faszination des Exotischen – die China-Mode bei Fürst Franz mit der Kunstform des Manga erschließen“ eigene Figuren mit passender Story entwickeln und dazugehörige Illustrationen erstellen. Nach der Einführung und Theorievermittlung am ersten Tag hatten sie am zweiten Tag die Möglichkeit sich frei im Schloss Oranienbaum, im Teehäuschen sowie im umgebenden englisch-chinesischen Garten mit seinen reichen Ansichten zu bewegen und ein sie inspirierendes Motiv zu studieren und zu zeichnen. Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz ermöglichte die Führung im Schloss und Park und die Landeszentrale für politische Bildung fördert das Projekt finanziell.


Zurück in den geschichtsträchtigen Räumen des Gasthauses „Eichenkranz“ im Wörlitzer Park ging es unter professioneller Anleitung der Manga-Künstlerin Laura Kowalski-Köpke nun darum, die konzipierte Figur in die zuvor auserkorene Umgebung zu setzen und damit die Geschichte der Figur zu vermitteln. So entstanden sehr fantasiereiche und kreative Verschmelzungen zweier so unterschiedlicher Themen – der aufklärerischen Bemühungen unter Fürst Franz und der asiatischen Mangakunst.


Seien Sie herzlich eingeladen am 30. August 2025 die Vernissage im Wörlitzer Eichenkranz zu besuchen. Die Schülerinnen, die dabei auch zu Wort kommen werden, freuen sich auf Sie.

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Gestaltung des Bauzaunes an der Polizeikreuzung

 

Die Außenstelle Gräfenhainichen des Polizeireviers Wittenberg erhält ein neues Dienstgebäude, wofür verschiedene Schulen der Stadt die Gelegenheit erhielten den dazugehörigen Bauzaun farbig zu gestalten.
So durften auch unsere Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen je Kunstkurs auf jeweils drei Wandteilen ihre eigenen Vorstellungen realisieren. Dabei wurden sehr unterschiedliche zum einen Teil in Zusammenarbeit, zum anderen in einzelnen Motivkombinationen wunderbar farbenfrohe Bilder entwickelt. Zudem bewiesen die Schülerinnen und Schüler an diesem grauen und kalten Oktobertag großes Durchhaltevermögen, wozu viele ihr besonderes Können beitrugen.

Dieses bestand nicht nur aus der konzentrierten künstlerischen Arbeit am Zaun, auch die Versorgung mit heißen Getränken und organisatorische Aufgaben, wie das Verteilen der Sprühdosen und Aufräumen, wurden gewissenhafte erledigt.
Begleitet wurden sie dabei von der Kunstfachschaft Herr Holz und Frau Honig. Aufmerksamkeit erhielt das Projekt außerdem durch die regionale Presse und den Besuch der Leiterin Wittenberger Polizeireviers Nadine Gösling. Unser besonderer Dank gilt dabei dem örtlichen Leiter Alexander Frenzel.

 

 


Unter diesen besonderen Bedingungen bleibt uns, den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen und der Kunstfachschaft, dieser Tag sicherlich lange in Erinnerung.

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Ausstellungseröffnung

Am 4.5. wurde in der Aula unserer Schule eine Ausstellung von Schülerarbeiten aus dem Kunsterziehungsunterricht und der AG "Filzen" eröffnet. Zu sehen sind Bilder der Malerei, Collagen und Werke des 3-dimensionalen Gestaltens. Erstmals können auch Ergebnisse der AG "Filzen" bewundert werden. Die Ausstellungseröffnung ist traditionell auch der Startschuss für die Kulturtage des PGG. Am gleichen Abend wurden auch die Sieger im literarischen Wettstreit ausgezeichnet.

 

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